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Autobahnen: Verkehrsexperten fordern Tempolimit für mehr Sicherheit
DPA

Wie sinnvoll ist ein generelles Tempolimit auf Autobahnen? Eine Regierungskommission will damit dem Klima helfen. Polizei und Unfallforscher halten eine Begrenzung aus Sicherheitsgründen für dringend geboten.

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riedlinger 23.01.2019, 05:48
30. Die Verbots-Fetischisten mal wieder...

Nun kommen die Verbots-Fetischisten, wie alle paar Jahre mal wieder, aus ihren Löchern. Die, die einfach geil darauf sind, anderen Menschen etwas zu verbieten, und dafür das absurde "Raser"-Klischee produzieren. Wer die Kommentare oben liest, findet harte, unwiderlegbare Fakten bei denen, die ein Tempolimit ablehnen, und emotionale Scheingedanken ("gesunder Menschenverstand" als Chiffre für "gesundes Volksempfinden"?) bei den Tempolimit-Fetischisten. Schon vor 30 Jahren fuhr mir kurz vor Lörrach ein (natürlich Tempo-unfähiger) Schweizer vors Auto. Er kam mit 60 km/h auf die Autobahn und wechselte trotz freier rechter Spur auf die linke Spur, und ich kam mit 210 km/h an. Es machte halt Bums, und wir stiegen unverletzt aus den zerstörten Autos aus. War ich nun schuld oder der drömelige Schwachkopf, der ohne einen Blick in den Rückspiegel auf die linke Spur vor meine Nase fuhr? Aha. Und so eine absurde Situation muss der Oberpolizist an den Haaren herbeizerren, um seine Polizei-Arbeitsplatz-Sicherungs-Kampagne pro Tempolimit zu fahren? Weil er und seine Kollegen wild darauf sind, normale Bürger mit Tempo-Kontrollen zu terrorisieren? Er hat eine geharnischte Antwort von allen Bürgern verdient, die zum Denken das Gehirn verwenden und sich an Fakten orientieren und nicht in verbotspathologischer Gefühligkeit und Verbots-Erregtheit versinken.

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new#head 23.01.2019, 06:58
31.

Alles gut, wenn diese Ideologen erklären, warum die Zahlen der Unfalltoten in Ländern mit speedlimit höher ausfällt als bei uns. Hinzuzufechnen ist noch, dass unser Autobahnnetz das längste in ganz Europa ist und in Bezug auf die Fläche Deutschlands wohl das längste Autobahnnetz weltweit.

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seemann65 23.01.2019, 07:00
32. Das wirt alles richtig gut

Dazu die Spritsteuer richtig hoch den die ist ja so billig das sich der Arbeitsweg jetzt schon für viele kaum rechnet, naja zum Glück gibt's Ämter. Da kommt man auch mit einem günstigen e Bike hin.

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syt 23.01.2019, 07:55
33. Wieder einmal richtige Experten

dabei ? An wie viel Km auf Autobahnen,ist es denn noch erlaubt,ohne Beschränkung ,schnell zu fahren ? Wichtig wäre für alle ,das genug Abstand eingehalten wird.,und das bei wirklich allen Verkehrsteilnehmern. Verstehe auch nicht,warum LKW s bei 85 Kmh immer noch überholen müssen ? Das bringt doch nix .

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intercooler61 23.01.2019, 08:00
34. @16 RS4: bitte bei der Wahrheit bleiben!

Zitat von RS4
.... Neben der höheren Verkehrssicherheit hat auch die nächste Generation ein Recht auf eine saubere Unwelt, soweit das überhaupt noch möglich ist. Es ist nicht nur der Verbrauch, der bei einem SUV ab 130 km/h exponentiell ansteigt. ...
Der Energieeinsatz pro Strecke steigt keineswegs exponentiell, sondern quadratisch mit der Geschwindigkeit - was ein himmelweiter Unterschied ist. Und anders als Sie suggerieren, ist dieser Anstieg mitnichten eine Besonderheit von SUVs, sondern gilt ausnahmslos für alle Fahrzeuge, E-Mobile eingeschlossen.

Ihre weiteren, z.T. eher spekulativen Ausführungen lasse ich einmal dahinstehen, nach dem Motto: Kann man so sehen, muss es aber nicht.

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intercooler61 23.01.2019, 08:12
35. @16 RS4: Tempolimit wegen E-Autos? Echt?

Zitat von RS4
.... Auch mit Blick auf die Einbeziehung von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien in den Verkehrsfluss wird ein Tempolimit unabdingbar. Die meisten Elektrofahrzeuge sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 135-150 km/h ausgelegt. Es wird Zeit für Kulturwandel auf der Autobahn - die Zeit ist reif für ein Tempolimit. Wer rasen möchte, soll auf eine Rennstrecke gehen.
Warum denn? Autobahnen haben doch auch eine rechte Spur. Auf der kommen sogar Lkw mit 80 km/h entspannt und von schnelleren Kfz unbelästigt von A nach B.

Und, Bonus: Deren Windschatten erhöht die Reichweite der Traktionsbatterie und macht Ihr E-Auto noch ein bischen energieeffizienter.

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hrboedefeld 23.01.2019, 08:55
36. Die Befürworter

der durchschnittliche Deutsche ist nun mal kein besonders guter Autofahrer!
Sehr auf seine Regeln bedacht und grundsätzlich überfordert.
Wer mal das Vergnügen hatte sich durch den Berufsverkehr in Palermo zu schlängeln, der sieht wie es auch sein kann. Wo in Deutschland längst der Verkehr zum erliegen gekommen ist und sich riesige Staus bilden, da wird in Palermo halt aus einer zwei- eine vierspurige Fahrbahn gemacht. Und das auch noch mit 120 statt der dort erlaubten 80. In Deutschland undenkbar.
Der Michel ist schon überfordert, wenn nur eine Warnbake aufgestellt wird. Kaum jemand fährt vorausschauend, sondern meist überängstlich und übertrieben zurückhaltend.
An einem Kreisverkehr kann man meist einfach in die Lücke reinfahren. Statt dessen wird auch wenn überhaupt niemand zu sehen ist erstmal angehalten und geschaut ob auch wirklich aus keiner Richtung noch jemand kommen kann...
Und genau für diesen, sehr großen Teil der Bevölkerung, wird das Tempolimit gemacht. Weil die Fahrer unfähig sind, ihr KFz nicht im Griff haben und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten nicht umgehen können.
Nur wird der Verkehr immer noch weiter zunehmen und wir ersticken irgendwann im Stau.
Besser wäre eine Verkehrserziehung für jedermann. Wie wäre zB. ein Zwang alle fünf Jahre zur Fahrschule um überhaupt auf der Autobahn fahren zu dürfen?
Das Problem sind nämlich nicht die Raser, sondern die, welche schon im Halbschlaf sind mit ihrer tollen Richtgeschwindigkeit und ohne zu blinken und ohne Sinn und Verstand die Spur wechseln weil in zwei Kilometern ein LKW kommt.
Klar wäre es für diese Menschen besser wenn niemand mehr schnell fahren darf. Klar passieren dann weniger Unfälle. (vielleicht mehr Unfälle an Stauenden wie bei LKW, weil die Fahrer im Halbschlaf bei 130 nicht mehr rechtzeitig reagieren)
Aber sinnvoller wäre es durchaus wenn alle durchweg konzentriert und umsichtig fahren würden. Und um das zu erreichen wäre eher ein Mindesttempo der richtige Weg. Bei 180 ist man eben konzentriert und vorrausschauend unterwegs, das würde allen helfen, statt nur den Schnarchern auf der mittleren Spur, die mit ihren 130 und völligem Unvermögen andere gefährden...

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effing 23.01.2019, 08:59
37. @35

Also erstens wird ihr E-Auto durch Windschattenfahrten nicht effizienter. Wenn Sie bei Rückenwind Fahrrad fahren werden Sie ja auch nicht plötzlich kräftiger. Und zweitens unterschreiten Sie bei Ihren Windschattenfahrten erheblich den Sicherheitsabstand. Ist auf jeden Fall gefährlicher als schnelles Fahren, aber das interessiert den modernen Öko-Fanatiker natürlich nicht....

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peter_brückmann 23.01.2019, 09:08
38. Mehr Sicherheit auf Autobahnen

Die schlimmsten Unfälle geschehen nach wie vor durch Auffahren von schweren LKW auf Stauende. Daher sollte es dringend geboten sein einen Abstands- und Notbremsassistenten für LKW zwingend vorzuschreiben. Druck auf die Speditionen könnte durch einen Rabatt auf die Maut oder eine deutliche Mauterhöhung für nicht damit ausgerüstete Fahrzeuge ausgeübt werden. Im übrigen empfiehlt sich eine vermehrte Überwachung und Fahndung nach Dränglern und bei Mißachtung des Sicherheitsabstandes.

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who8 23.01.2019, 09:09
39. Internationaler Vergleich

Dieser Artikel zeigt, wie verlogen die ganze Debatte ist. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde zunächst gefordert, um CO2 zu sparen. Wenn dies funktionieren würde, müssten beispielsweise die USA mit ihren extrem niedrigen Geschwindigkeiten viel weniger Sprit verbrauchen als wir - tun sie aber nicht, im Gegenteil. Nun fordern andere Stimme sie plötzlich wieder aus ganz anderen Gründen: Verkehrssicherheit. Ein Blick auf statista.com zeigt aber schnell, dass es auch hier keinen Zusammenhang gibt. "Anzahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen je eine Milliarde Fahrzeugkilometer im Jahr 2016 in ausgewählten Ländern" - ein paar Beispiele: Norwegen 3,0, … Dänemark 3,9, Deutschland 4,2, Niederlande 4,7, … Frankreich 5,8, usw.
Das richtige Vorgehen ist: Problem definieren, dann Lösungen dafür suchen und sie bewerten und vergleichen. Nicht: Sich in eine Lösung verlieben, und dann verzweifelt Probleme suchen, auf die man sie anwenden kann. Kurz: "Fall in love with the problem, not the solution."

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