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Autofahren im Alter: Zurück in die Fahrschule
Helen Fischer

Autofahren bis zum Geht-nicht-mehr: In manchen Ländern müssen Autofahrer ab einem bestimmten Alter ihre Fahrtauglichkeit prüfen lassen - in Deutschland nicht. Manche machen es trotzdem, freiwillig.

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112211 05.11.2018, 05:36
1. Eltern

Das kennt jeder, der bei seinen inzwischen berenteten Eltern mitfährt. Was früher ohne Bedenken ging, stundenlange Fahrten in den Urlaub nach Italien und Frankreich, scheiden schon gänzlich aus, aber auch die Fahrt von einem Dorf zum nächsten ist einem heute nicht mehr geheuer.

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beppovomhuegel 05.11.2018, 06:57
2. Eine gute Alternative

Ich bin überrascht über den hohen Anteil von Senioren verursachter Unfälle. Da ist der freiwillige Checkup sicher eine gute Alternative. Meine subjektive Wahrnehmung als Motorrad Fahrer ist eigentlich eine andere : insbesondere junge Frauen und Männer bis 50 sind sehr häufig durch die verbotene Smartphone Nutzung abgelenkt. Ein generelles Problem ist auch die Unsitte, den Blinker rechts überhaupt nicht mehr zu betätigen.

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meinung2013 05.11.2018, 07:03
3. Altenbashing in Deutschland ist in

"Junge Erwachsene sind immer noch die mit Abstand am stärksten gefährdete Altersgruppe im Straßenverkehr. Im vergangenen Jahr war nach Destatis-Angaben jeder siebte Getötete (14 Prozent) und jeder sechste Verletzte (17 Prozent) zwischen 18 und 24 Jahre alt. Dabei gehört nur jeder Dreizehnte in Deutschland dieser Altersgruppe an. 473 der 3.459 Getöteten waren junge Erwachsene, zum großen Teil (knapp 80 Prozent) Männer.

Häufiger als andere Altersgruppen verunglücken 18- bis 24-Jährige in einem Pkw. 2015 waren es mehr als zwei Drittel, in den übrigen Altersklassen war es nur gut die Hälfte. Häufigster Fehler bei Unfällen: Die Pkw-Fahranfänger fuhren zu schnell. Nicht angepasste Geschwindigkeit wurde jedem fünften Unfallbeteiligten (20 Prozent) vorgeworfen. Danach kamen Abstandsfehler mit einem Anteil von 16 Prozent." https://www.welt.de/motor/news/article156991316/Unfallstatistik-2015.html
Während die älteren Autofahrer Bagatelschäden verursachen, gibt's bei den jüngeren Autofahrern häufig Verletzte und Tode. Ein reparabler Blechschaden ist mir z.B. lieber.

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skurilla 05.11.2018, 07:12
4. Unglaublich,

wie Menschen es schaffen, ständig kontrolliert und entmündigt werden zu wollen.

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ash26e 05.11.2018, 07:26
5. Es geht hier zwar um Senioren

aber welcher 40- ig Jährige Autofahrer würde die Theorieprüfung bestehen? Einen Grundgesundheitscheck (Brille, Gehör ) halt ich für jeden zumutbar.

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jujo 05.11.2018, 07:29
6. ....

Es lassen sich in der Mehrzahl die testen , die es eigentlich (noch) nicht nötig hätten.
Ich, 74 Jahre alt, habe auch schon daran gedacht, Führerschein 52 Jahre.
Tochter und Schwiegersohn, meinten aber wozu, ich würde doch (noch) gut fahren.
Also weiter gehts

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Romiman 05.11.2018, 07:42
7. "reflektiert..."

Kommt mir von Motorradsicherheitstrainings auch bekannt vor. Negativ formuliert: die, die es dringend nötig hätten, kommen nie.
Und so erscheint ein Zwang gar nicht mehr so unlogisch.

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freudentanz 05.11.2018, 07:45
8. Fakten gedreht bis es passt

Was soll diese permanente Hetze gegen Ältere? Der Bericht des Bundesamtes vergleicht NUR ältere Menschen innerhalb der EU.
Es findet KEIN Vergleich mit jüngeren Fahrern in D statt.
Ihr Artikel spiegelt (hahaha) nicht die Wahrheit wieder wie Kollege Meinung2013 schon andeutet. WARUM fragen sie wehrte SPON nicht mal eine Versicherungsgesellschaft ?
Ich werfe SPON eine extrem einseitige Berichtserstattung vor.
Warum berichtichten sie nicht mal ausgiebig und in regelmäßigen Abständen über junge Verkehrsteilnehmer die den GROSSTEIL aller Verkehrsunfälle verursacht?
Und warum fordert SPON nicht mal ein komplettes 100% Telefonverbot für AutofahrerInnen ?

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carlitom 05.11.2018, 07:53
9.

Zitat von skurilla
wie Menschen es schaffen, ständig kontrolliert und entmündigt werden zu wollen.
Bei solchen Äußerungen muss ich am Verstand des Schreibers zweifeln? Entmündigung? Was für ein Unsinn. Wer je erlebt hat, wie teilweise kriminell und verantwortungslos Senioren fahren, weil sie - verständlicherweise - nicht auf ihre Mobilität verzichten wollen, obwohl der Verlust vieler Kompetenzen eindeutig dafür spräche, der wird sich klar, wie gemeingefährlich diese Fahrer oft sind.

Wenn es Ihr Kind erwischt, weil der 80-Jährige trotzig auf seiner "Mündigkeit" trotz fehlender Kompetenzen Autofahren zu dürfen, besteht, dann reden wir nochmal.

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