Forum: Auto
Autofreier Central Park: Jetzt hat der Mensch Vorfahrt
imago/ PA Images

Der Central Park in New York ist eine Oase der Ruhe im Herzen des Verkehrschaos von Manhattan. Nun sollen auch die letzten verbliebenen Straßen im Park für Autos gesperrt werden.

Seite 1 von 2
dinnyc 21.04.2018, 15:32
1. Endlich

Wenn man nachmittags im Park laufen ging und zwischen Touristen auf Fahrrädern und Autos navigieren musste, konnte das schon ziemlich anstrengend werden. Jetzt sind endlich die Autos weg, fehlen nur noch die Kutschen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imabadenerinnewyork 21.04.2018, 15:33
2. Ost-West Traverse Untergrund?

Hmm.. als ich gestern durch den Park gefahren bin waren die Ost-West Traversen noch nicht im Untergrund oder Unterführungen. Sie verlaufen etwas untersetzt aber doch unter freiem Himmel. Just sayin’

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fahrgast07 21.04.2018, 19:05
3. Endlich!

Die Debatte läuft dort seit Jahrzehnten! Warum tun wir uns so schwer damit, die Autos aus den Städten zu werfen? Hier in Deutschland gehts ja auch nur in Minischritten voran.

Das Auto ist einfach das falsche Verkehrsmittel für Städte - 2 Tonnen Blech für 80 Kilo Mensch, das kann nicht funktionieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HasiHase 21.04.2018, 19:24
4.

Zitat von fahrgast07
Die Debatte läuft dort seit Jahrzehnten! Warum tun wir uns so schwer damit, die Autos aus den Städten zu werfen? Hier in Deutschland gehts ja auch nur in Minischritten voran. Das Auto ist einfach das falsche Verkehrsmittel für Städte - 2 Tonnen Blech für 80 Kilo Mensch, das kann nicht funktionieren.
Oh ja, wir werfen alle Autos aus der Stadt ... ach nee, die Handwerker natürlich nicht, die Taxis auch nicht, die Ärzte und Arzthelferinnen unserer Praxis des Vertrauens auch nicht, die Kassiererinnen in unserem Einkaufsmarkt aber auch nicht ... sind wir ehrlich: heutzutage fährt doch keiner mehr in eine Stadt wenn er nicht unbedingt muss!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lobivia 21.04.2018, 19:36
5. #4 @HasiHase

Sie bringen es auf den Punkt. Ich bin während 19 Jahren in Düsseldorf nur fünf Mal mit dem Auto in die Innenstadt gefahren. Grundsätzlich um etwas zu holen, was mir ansonsten kostenpflichtig gebracht worden wäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mhwse 22.04.2018, 09:17
6. amerikanischer Garten gerettet - was ist mit dem englischen?

(also dem hier in Deutschland..) - die Projektseite gibt jedenfalls nur undeutlich Auskunft, ob jetzt (wieder) ein Garten aus den beiden durch Autos geteilten Hälften wird .. der Stadtrat hat wohl eher ja als nein gesagt - aber ob das jetzt ja meint und wann es losgeht, steht da auch nicht ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hamberliner 22.04.2018, 10:02
7. verbale Beseitigung von Minderheiten

Der Artikel suggeriert, der Central Park würde nur für Autos gesperrt und stehe danach allen Menschen offen. Ich fürchte, das stimmt so nicht, weil mal wieder jemand die Begriffe nicht auseinander halten konnte. Ich vermute, richtig hätte es lauten müssen: der Central Park wird für alle privaten Kraftfahrzeuge gesperrt und steht danach nur denjenigen Fußgängern offen wie bisher auch.
Dass Motorräder eine Ausnahme genießen werden und dass auf einmal auch Raucher wieder in den Central Park dürfen, diese implizite Behauptung glaube ich nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rstevens 22.04.2018, 12:14
8. Es wird nicht wahrer, wenn man es immer wieder schreibt.

Der ÖPNV ist in Deutschland in der Regel nur eine Alternative für Leute, die bereits in der Stadt sind und innerhalb der Stadt an einen anderen Ort wollen.

Wenn wir weniger Autos in der Stadt wollen, müssen Alternativen her. In den Ballungsräumen in NRW operiert der ÖPNV schon mindestens seit 30 Jahren am Limit. Getan wird nahezu nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
M. Michaelis 23.04.2018, 18:23
9.

Zitat von fahrgast07
Die Debatte läuft dort seit Jahrzehnten! Warum tun wir uns so schwer damit, die Autos aus den Städten zu werfen?
Ganz einfach weil mit den Autos auch viele Menschen die darin sitzen wegbleiben.

Man hat immer den Eindruck dass da unterstellt wird die meisten zum Spass im Auto unterwegs sind.

Man sollte sich auch mal die Frage stellen ob die Urbanisierung der richtige Ansatz ist. Man sollte endlich die Förderung von Städten zurückfahren.

In Dörfern und kleineren Städten gibt es sehr viel weniger Probleme. Von fast allem was man in den Städten krampfhaft in den Griff kriegen will. Die Wurzel des Übels ist die Konzentration auf die Ballungszentren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2