Forum: Auto
Autogramm Aston Martin DB11: Neustart mit 608 PS
Aston Martin

Nach Jahren kreativer Pause stellt Aston Martin endlich wieder ein komplett neues Auto vor. Und was für eines: Der DB11 ist das Beste, was die Sportwagenmarke seit Langem gebaut hat.

Seite 17 von 18
bill_dauterive 14.08.2016, 17:11
160.

Zitat von graf.koks
Mit der Einführung von Leichtmetall (Aluminium/Magnesium-Legierungen) für die Zylinderköpfe unter Beibehaltung von Grauguss-Blöcken änderte sich die Langlebigkeit drastisch nach unten!
So ein Schmarren. Mercedes-Motoren (zumindest die im pkw; die alten Direkteinspritzer wie OM 314/352/366 usw natûrlich ausgenommen) wurden erst so richtig betriebssicher als mit den OM 602/603 die Aluminiumköpfe und der hydraulische Ventilspielausgleich kamen!
Es ist schlicht und ergreifend vollkommener Quatsch dass Grauguß-Motoren länger halten wûrden als solche mit Aluminiumkopf.
Das griechische Mercedes-Taxi mit 2,4 millionen kilometern auf der Uhr hat 12 Austauschmotoren verschlissen!! Trotz Graugußkopf.
Mein W124 mit Aluminiumkopf hat jetzt 780.000 auf der Uhr und zeigt keine Schwächen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bill_dauterive 14.08.2016, 17:23
161.

Zitat von graf.koks
Die alten Mercedes-Diesel waren (und sind) legendär!
Nein. Sind sie ganz und gar nicht. Mercedes-Dieselmotoren wurden erst so richtig betriebssicher und langlebig als mit der OM 60x-Reihe die Aluminiumzylinderköpfe und der hydraulische Ventilspielausgleich kam.
Bei den Graugußmotoren waren eingelaufene Nockenwellen und Schlepphebel, verglühte Pleuellager, durchgebrannte Vorkammern und Kolben, abgescherte Kurbelwellen und abgerissene Ventile an der Tagesordnung.
Sage ich Ihnen als Motorenbauer der seeeeeehr viel mit diesen Motoren zu tun hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bill_dauterive 14.08.2016, 17:28
162.

Zitat von bernd.stromberg
Wenn "einmal böse überhitzt" ausreicht für einen kapitalen Motorschaden (...)
Das passiert doch heutzutage in Zeiten von Elektrolüftern und durch den Zahnriemen oder Keilrippenriemen die 100-150.000km halten angetriebene Wasserpumpen sowieso so gut wie überhaupt nicht mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nick_neuer 14.08.2016, 18:21
163.

Zitat von bernd.stromberg
Es würde Ihre Glaubwürdigkeit allgemein enorm erhöhen, wenn Sie dann nicht so wirre Aussagen wie "die Wahrscheinlichkeit liegt bei unter 1%" einstreuen würden. Basiert die Zahl auf einer offiziellen Statistik? Dann her mit der Quelle bitte, Danke! Dass moderne Motoren immer höhere Literleistungen haben ist evident. Genauso wie die Tatsache, dass neuartige Fertigungsmechaniken und Technologien, so wie Materialien einen Einfluss haben. Wenn "einmal böse überhitzt" ausreicht für einen kapitalen Motorschaden, warum sollte das dann nicht auch bei geringen Laufleistungen passieren? Von einem Massensterben von Leichtmetall-Motoren ist mir nichts bekannt, ich kenne nur einzelne Baureihen die Motorprobleme haben, die dann nahezu alle auf Mängel an und Schwächen an bestimmten Bauteilen zurückzuführen sind (z.B. Steuerkettenrisse bei VW u. BMW in bestimmten Motoren, die auf schlechtes Material und unterdimensionierte Steuerketten und Laufschienen zurückzuführen sind). Auch anzunehmen die Aussage wie oft man in einer deutschen Werkstatt etwas neuere Autos mit 500.000km und mehr an Laufleistung treffen würde, ließe ein Rückschluss auf die Langlebigkeit der Motoren zu ist ja irrsinnig. Durch enorm günstige junge Gebrauchtwagen, Leasingrückläufer, Tageszulassungen die auf den Markt gedrückt werden und die Tatsache, dass der Arbeitslohn in Deutschland in krassem Unverhältnis zu den Materialkosten stehen sorgt dafür, dass die Reparatur bzw. auch nur das reine weiterfahren vieler Fahrzeuge deutlich über 200.000km Laufleistung unwirtschaftlich und unüblich ist. Die meisten Wagen gehen dann in andere Staaten, wo sie oft noch eine langes Autoleben halten. Unabhängig dazu wie man auch zu Ihrer These steht - die Argumentation lässt zu wünschen übrig.
Dazu hätte ich auch gerne einmal belastbare Daten.
Jeder behauptet, moderne Motoren würden früher Schäden erleiden als ältere. Auf den ersten Blick wirkt das auch nachvollziehbar - ein kleinerer Motor mit weniger Zylindern, der die selbe Leistung bietet, muss logischerweise thermisch stärker belastet werden (sofern der Wirkungsgrad bei hoher Last nicht überproportional verbessert wurde).
Andererseits kann durch verbesserte Kühlsysteme sowie optimierte Werkstoffe und Fertigungsverfahren am Ende der Motor mit höherer Literleistung vielleicht trotzdem eine längerer Lebensdauer bieten. Hierzu bräuchte es eine nachvollziehbare Statistik und nicht nur Behauptungen und Glaubenssätze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nick_neuer 14.08.2016, 18:24
164. Smartphonenutzer?

Zitat von Hosterdebakel
gewöhnen Sie sich bitte an, den Beitrag auf den Sie sich beziehen nicht mit "@00" in der Überschrift zu betiteln, sondern verwenden Sie die Zitatfunktion. Es gibt nämlich Verwirrung wenn z. B. der Post den Sie meinen gelöscht wird (auf Wunsch oder warum auch immer), dann ändert sich nämlich die Nummerierung und Ihre Überschrift ist mal eben für den PoPo. Zweitens geht es im Artikel um den DB 11 und nicht um irgendwelche "alte Gurken" wie einen früheren DB 9 oder einen RS 6 als Limo. Auch Testfahrer sind subjektiv und erzählen neugierigen Menschen gerne mal Unwahrheiten, da der Mensch an sich zum Lügen neigt.
Ich möchte Ihrem erzieherischen Auftrag nicht im Wege stehen, erlaube mir aber trotzdem den Hinweis, dass die SPON-App (zumindest für iOS) die von Ihnen favorisierte Vorgehensweise technisch nicht ermöglicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kalim.karemi 14.08.2016, 22:19
165. Zum Glück

Zitat von Meerkönig
Über 200.000 ,.- Euro für so ein antiquiertes Museums Auto ? Unfassbar. Alleine aufgrund der Anlasser-Geräuschkulisse hier im SPON würde ich kein Geschäft betreten, dass solche Autos verkauft. Wenn ich heutzutage einen Motor starte, will ich Außen kein Geräusch wahrnehmen lassen, von meinen lieben Nachbarn oder anderen Straßenpassanten, welches ich verursacht habe. Oder ich muss jeden fragen, erlaubt ihr, das ich diesen Krach hier veranstalte.Das geht doch gar nicht! Heute startet doch ein Auto nur durch Umlegen eines Schalters, ohne jeden scheppernden Krach und außerhalb der Ortschaft kann auf 100 und mehr beschleunigt werden, mit oder ohne Anlassersound. Da stört es doch keinen. Solche Autos bekommt man bereits ab 16.000,- Euro.
Interessiert das niemanden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
acusticusneurinom 15.08.2016, 10:34
166.

Zitat von bernd.stromberg
Durch enorm günstige junge Gebrauchtwagen, Leasingrückläufer, ....
...insbesondere der letzte Aspekt gilt inzwischen vor allem für Taxiunternehmer.

Kein Taxiunternehmer bindet sich noch jahrelang an eine bestimmte Fahrzeugflotte inclusive ab einer bestimmten Kilometerlaufleistung häufiger werdende Werkstattbesuche an eine Stammwerkstatt.

Die Fahrzeuge werden geleast - und aus den von Ihnen genannten Gründen auch lange vor Ende ihres Lebenszyklus wieder zurückgegeben.

Denn: Gerade Taxifahrer legen Wert auf neueste Fahrzeugtechnik und möglichst großen Komfort. Schließlich "leben" sie fast auf/in ihren Arbeitsplätzen.

Da kann ein Taxiunternehmer nicht mehr mit möglichst sparsam und günstig punkten.

Vollaustattung ist gefragt, inzwischen gibt es sogar Multifunktionsdisplays, auf denen man TV-Programme empfangen kann.

Der Taxifahrer, der gelangweilt bei langen Wartezeiten an ungünstigen Standpunkten in irgendwelchen Zeitschriften blätterte, ist schon lange Vergangenheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Meerkönig 15.08.2016, 13:09
167. Man gut, dass sie nichts zu sagen haben

Zitat von kalim.karemi
Interessiert das niemanden.
Die Handkurbel früher am Motor hat auch niemanden verwundert, das war eben so. Wenn alle so denken würden wie sie, hätte man heute noch Kerzenlicht und würde mit Pfeil und Bogen schießen. (was allerdings gar nicht das Schlechteste wäre)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JeeperXK 15.08.2016, 13:56
168.

Zitat von graf.koks
Wenn jetzt aber ein Mensch daherkommt und erzählt, daß es reihenweise moderne Leichtmetall-Motoren in seiner Werkstatt gibt, die mehr als 500.000 km ohne kapitalen Schaden auf der Uhr haben, lügt er!!! Es mag in seltenen Ausnahmefällen geschehen sein, aber die Wahrscheinlichkeit liegt bei unter 1%.
Mercedes E-Klasse W212, Baujahr 2011, 2.1 Liter Diesel, 136 PS, 7-Stufen-Automatik.

Aktueller KM-Stand: 536.642

Schäden: 1 x Radio gewechselt, 1 Fahrersitz ausgetauscht (im Taxibetrieb durchgesessen), ansonsten nur die üblichen Verschleißteile wie Bremsen, Dämpfer Querlenker usw.

Das Auto wird übrigens nächsten Monat ausgemustert, der Kollege übernimmt es privat als Familienkombi.

Natürlich kenne ich auch Kollegen, welche die Kisten nach 200.000 km gelutscht haben - weil sie ohne Rücksicht auf Verschleiß fahren.

"Zahlt alles die Firma, is ja nich meins."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warum_nicht? 15.08.2016, 15:49
169.

Typisch Deutsch: Da handelt der Artikel von einem - meines Erachtens - recht schönem Auto, das wohl höchst selten auf der Strasse anzutreffen sein wird, und die Diskussion landet bei der Haltbarkeit von Mercedes-Diesel im Taxibetrieb.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 17 von 18