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Autogramm BMW i8 Roadster: Luft nach oben
BMW

Hightech und Fahrgenuss soll der neue BMW i8 Roadster bieten. Öffnet man das Verdeck des Plug-in-Sportwagens, steigert das die Fahreindrücke - leider nicht nur die guten.

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Bernd.Brincken 30.04.2018, 15:30
20. Produktpolitik

Dass BMW die Fahrleistungen inzwischen nicht erhöhte, kann man eigentlich nur produktpolitisch erklären: Der nächste E-Sport-BMW soll ein umso größerer Paukenschlag werden.
Aber so, bei einem Premiumpreis von 150.000 E elektrisch nur 105 kW und 11,6 kWh zu verbauen, das ist schon skurill.

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lobivia 30.04.2018, 16:27
21. Neue Zeiten

"Jeder sieht die Grenzen seines Gesichtsfeldes als die Grenzen der Welt an." (Arthur Schopenhauer)

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robeuten 30.04.2018, 18:54
22.

Zitat von ericstrip
...ist die Tatsache, daß es in der Regel nach den 100 Kilometern noch weitergeht mit einem solchen Auto. Als Stadtauto kauft sich niemand solch einen Wagen. Im Schnitt braucht der i8 im wahren Leben etwa 8 Liter bei gesitteter Fahrweise, will man tatsächlich über 200 fahren, sind aber auch über 20 möglich. Kann man in Testberichten lesen. Das kann ich auch mit einem Porsche-Sechszylinder haben. In diesem Fahrzeugsegment geht es sehr wohl um Laufkultur und Klang. Wenn jemand 150.000 Euro für einen Sportwagen ausgibt, muß dafür auch Entsprechendes geboten werden. Dieser Rasenmäher kann aber nichts besser und einiges schlechter. Ich kann daher die Zielgruppe dieses Fahrzeugs nicht definieren, zumal dieses zerklüftete Styling noch nicht einmal ästhetischen Reiz bietet. Das konnte BMW mit dem turbo oder dem M1 (die wohl entferntes Vorbild waren) damals besser.
Danke für den schönen Kommentar; mir geht es ähnlich: wer will so einen Wagen kaufen???
Fahre als Wochenpendler einen V8, auch aus deutscher Fertigung. Bei sehr gemächlicher Fahrweise steht da sogar mal eine 7 vor dem Komma, umgekehrt vor zwei Wochen "im Schuß" vom Chiemsee 550km nach Hause gefahren, gerne auch mal bis 240 hoch, und immer noch mit 11 L hingekommen... und, ja, der Motor klingt auch noch gut :-).

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robeuten 30.04.2018, 18:57
23.

Zitat von ExigeCup260
Lach, das ist doch ein typisch deutscher Billig-Hybrid: Verbrennungsmotor, der ausschließlich die Hineterachse antreibt und dazu einen E-Motor an der Vorderachse - also im rein elektrischen Betrieb ein Frontantriebswagen - na ja. Wegen des Gentlemen´s Agreement der deutschen Automobilindustrie (man p**t sich nicht gegenseitig ans Bein), legt BMW keinen emotionalen Mittelmotorsportler als würdigen Nachfolger des legendären M1 auf. Ein i8 in Leichtbauweise mit einem emotionalen R6 vor der Hinterachse wäre doch mal wieder was. Oder alternativ einen komplexen Hybridantrieb a lá Formel1 oder WEC-LMP1. Aber die hier verbaute Lösung ist doch für jeden ambitionierten Ingenieur ein Nackenschlag. Leider wird es genug vermeintliche Neo-Tech-Avantgardisten geben, die denken, dass das das abgefahrenste technische Konzept ist, was es derzeit zu kaufen gibt. DIe BMW-Aktionäre freut´s.
ja, das ist schon irre - nennt sich "Sportwagen", aber wird gezogen wie eine Kutsche :-).... Ein Sportwagen hat Heck- oder Allradantrieb!
Irgendwie wirkt es für mich so, als hätte man bei BMW den Antriebsstrang für einen typischen SUV bauen wollen, und irgendwann festgestellt, daß man dummerweise den Dreizylinder als Mittelmotor verbaut hat - schnell einen "Sport"wagen drumrum gebaut, und fertig :-)...

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ericstrip 30.04.2018, 19:15
24. Haha...

Zitat von robeuten
Danke für den schönen Kommentar; mir geht es ähnlich: wer will so einen Wagen kaufen??? Fahre als Wochenpendler einen V8, auch aus deutscher Fertigung. Bei sehr gemächlicher Fahrweise steht da sogar mal eine 7 vor dem Komma, umgekehrt vor zwei Wochen "im Schuß" vom Chiemsee 550km nach Hause gefahren, gerne auch mal bis 240 hoch, und immer noch mit 11 L hingekommen... und, ja, der Motor klingt auch noch gut :-).
...das sind ja Passat 1,4 TSI-Werte. Für 'nen 8-Zylinder... Diesen Downsizing-Trend muß ich in meinen Leben wohl nicht mehr verstehen. Ich bin eher der gemütliche Cruiser, da hatte BMW vor über 30 Jahren was Schönes im Angebot, den eta-Motor, viel Hubraum, gedrosselte Leistung, weicher Lauf, mehr als erhöhte Leerlaufdrehzahl war eigentlich nie nötig. War ähnlich "erfolgreich" wie heute die i-Modelle, inzwischen würden sich vielleicht eher Käufer für so ein Konzept finden, natürlich nicht im Sportwagenkleid.

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Lotus Driver 30.04.2018, 19:43
25. BMW Kompetenz

BMW baut Limousinen.
Ausgerechnet bei der E-Mobilität hat man seine Kern-Kompetenz verlassen und auf einen obskuren Kleinwagen und eine Pseudo-Sportwagen gesetzt.

Beide Autos, i3 und i8 stehen wie Blei bei den Händlern und sind faktisch unverkäuflich. Ein Milliarden-Grab.

Wer einen Mittelmotor-Sportwagen will greift sichern nicht zu einem asthmatischen bayerischen 3-Zylinder.
Da nützt auch ein Facelift nicht. Bei ab 155.000 konkurriert man mit echten Sportwagen aus Italien und England, die hinsichtlich Fahrleistungen, Ausstrahlung und Design um Welten darüber liegen, und deren Käufern der Verbrauch aber sowas von egal ist.

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robeuten 30.04.2018, 20:29
26.

Zitat von ericstrip
...das sind ja Passat 1,4 TSI-Werte. Für 'nen 8-Zylinder... Diesen Downsizing-Trend muß ich in meinen Leben wohl nicht mehr verstehen. Ich bin eher der gemütliche Cruiser, da hatte BMW vor über 30 Jahren was Schönes im Angebot, den eta-Motor, viel Hubraum, gedrosselte Leistung, weicher Lauf, mehr als erhöhte Leerlaufdrehzahl war eigentlich nie nötig. War ähnlich "erfolgreich" wie heute die i-Modelle, inzwischen würden sich vielleicht eher Käufer für so ein Konzept finden, natürlich nicht im Sportwagenkleid.
naja, ehrlicherweise ist ja auch der V8 bereits "downgesizet".... hatte vorher den wunderbar wie eine Turbine hochdrehenden 5.5L Sauger, aber, bei aller Liebe, der war unter 13-14L nicht zur Mitarbeit zu bewegen - der etwas kleinere Biturbo hat zwar immer noch ein leichtes Turboloch (wobei die träge 9-Gang-Automatik schlimmer ist - wenn man manuell "schaltet", ist da nur wenig lag spürbar), aber - entgegen "Turbo läuft, Turbo säuft" braucht der doch deutlich weniger Sprit, und das Drehmoment ist turbomäßig heftig, ohne daß dem Motor jenseits von 6000 Umdrehungen der Dampf ausgeht....

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manicmecanic 30.04.2018, 21:39
27. ein Witz

ist das Auto aus vielen Gründen.Über die Optik kann man ja geteilter Meinung sein,aber mir würde es schon deshalb vergehen 160 Riesen dafür zu zahlen.Aber die echten Schwachpunkte sind die unter der häßlichen Hülle aus seltsam wie aus verschiedenden Autos zusammen gebauten Karosserieteilen.Eantrieb nur vorne beim Sportwagen?Dann der Witz von nem Motor in der Mitte!Und das ganze zusammen gestoppelte System schafft nichtmal annähernd gute Verbrauchswerte.Wenn man den auch nur etwas sportlich bewegt schluckt der soviel wie so mancher Sportwagen.An den quasi nicht existenten Verkaufszahlen sieht man daß das wohl die Masse potentieller Käufer exakt auch so sieht.Der BMW ist der total Flop und wirds auch bleiben.

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ExigeCup260 30.04.2018, 22:22
28.

Zitat von robeuten
ja, das ist schon irre - nennt sich "Sportwagen", aber wird gezogen wie eine Kutsche :-).... Ein Sportwagen hat Heck- oder Allradantrieb! Irgendwie wirkt es für mich so, als hätte man bei BMW den Antriebsstrang für einen typischen SUV bauen wollen, und irgendwann festgestellt, daß man dummerweise den Dreizylinder als Mittelmotor verbaut hat - schnell einen "Sport"wagen drumrum gebaut, und fertig :-)...
Von der Grundkonzeption her bietet der i8 ja eine ideale Basis für einen "echten" Sportwagen: Chassis in (für potentielle Großserienbauweise) innovativer Leichtbauweise, Mittelmotoranordnung mit Hinterradantrieb. Aber jetzt einen Plug-In Hybriden ohne Leistungssverzweigung, der im rein elektrischen Betrieb auch noch als Frontantrieb arbeitet als große Innovation hinzustellen ist wirklich lächerlich. Wie gesagt: Da gehört entweder ein "echter" R6 anstelle de Dreizylinders rein - oder ein komplexer Hybrid in Anlehnung an die Formel 1 oder LMP1. Wie gesagt: BMW "darf" keinen leistungsstarken emotionalen Nachfolger vom M1 auf den Markt bringen (Absprachen deutscher Automobilhersteller).

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ericstrip 30.04.2018, 23:00
29. Nun gut...

Zitat von robeuten
naja, ehrlicherweise ist ja auch der V8 bereits "downgesizet".... hatte vorher den wunderbar wie eine Turbine hochdrehenden 5.5L Sauger, aber, bei aller Liebe, der war unter 13-14L nicht zur Mitarbeit zu bewegen - der etwas kleinere Biturbo hat zwar immer noch ein leichtes Turboloch (wobei die träge 9-Gang-Automatik schlimmer ist - wenn man manuell "schaltet", ist da nur wenig lag spürbar), aber - entgegen "Turbo läuft, Turbo säuft" braucht der doch deutlich weniger Sprit, und das Drehmoment ist turbomäßig heftig, ohne daß dem Motor jenseits von 6000 Umdrehungen der Dampf ausgeht....
...aber zeigt dann doch, daß überforderte Kleinstmotoren eben nicht Sprit sparen und man Sechs- und Achtzylinder auch nicht zwingend abschaffen muß. Dafür wiegen die Autos heute halt einfach zu viel. Ein Golf wiegt heute so viel wie früher ein Volvo 240. Dennoch bauen die da 1 Liter-Dreizylinder rein... Der i8 mit einen Styling wie beim turbo von 1972 und einem richtigen Motor, gern auch in Verbindung mit Hybridtechnik (Honda kann das ja seltsamerweise im Gegensatz zu BMW), das wäre so viel Geld wert.

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