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Autogramm Cupra Ateca: Mein lieber Freund und Kupferstecher
Seat

Seat will cooler rüberkommen und hat deshalb die sportive Eigenmarke Cupra erfunden. Deren erstes Modell Ateca sieht zwar zum Fürchten aus - wirklich zittern muss die Konkurrenz vor dem SUV aber nicht.

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AGCH 04.12.2018, 10:12
10.

Zitat von DerBlicker
Wenn man sich die Fahrleistungen des Ford Mustang V8 mit 314 PS anschaut, dann ist der Cupra mehr Sportwagen , denn von 5,2 s von 0 auf 100 und 247 Spitze kann man im Mustang mit 314 PS V8 nur träumen. Man bekommt bei Seat schon sehr viel Leistungen und tolle Fahrleistungen für verhältnismäßig wenig Geld. Aber es ist halt kein Premium, da müsste man noch 10 000 Euro drauf legen, und den BMW X2 35i xdrive kaufen.
Was ist "Premium"? Gibt es dafür eine allgemeingültige Definition? Warum vergleichen Sie ein cooles Auto mit einem Backstein auf Rädern?

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Henk-van-Dijk 04.12.2018, 10:14
11. Größer, fetter, dreckiger...

Kann mir mal jemand erklären, warum die Konzerne immer noch so viel Energie und Knete (bis hin zur Schaffung neuer Marken) stecken, um am Ende Autos zu bauen (schneller, teurer, protziger) die in 10 Jahren vom Antrieb her nicht mehr state of the art sein dürften. Klar, kurzfristig geht es ums Geld. Aber man wird das Gefühl nicht los, dass die meisten Autobauer - insbesondere unter dem Dach deutsche Hersteller - nicht verstanden haben, wo die Reise hingeht. Wenn sich doch mal mit gleicher Energie um die Zukunft des Individualverkehrs gekümmert werden würde. Stattdessen fließt das Geld lieber in Dieselprämien und Prozesskosten, die den Betrug an Käufern und der eigenen Zukunft schön überschminken. Aber heult mir dann bloß nicht rum, wenn es zu spät ist....

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JanHelbig 04.12.2018, 10:25
12. SPON gibt dazu selbst den Kommentar

SPON gibt dazu selbst den Kommentar:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/cartoon-des-tages-fotostrecke-142907-2.html

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Pickle__Rick 04.12.2018, 10:26
13.

Ein Kumpel hat sich den gerade erst bestellt. Genau so wie auf den Bildern. Er ist selbstständig, muss dabei immer wieder Anhänger ziehen, hat einen Hund und fährt auch gerne mal zum Skiurlaub oder in den Bikepark. Da ist so ein SUV durchaus interessant und einem normalen Ateca kann ich ja noch was abgewinnen. Der Cupra sieht aber einfach nach billigem Tuning aus der Werkstatt von umme Ecke aus. Irgendwie nicht stimmig. Vor allem wenn man live davor steht. Allein schon dieses Logo, welches man so eher bei einem Herteller für blinkendes Gamingzubehör erwarten würde. Ja er fährt sich nett aber auch nett ist ja bekanntlich die kleine Schwester von sch...
Nee lass mal.

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Pickle__Rick 04.12.2018, 10:47
14.

Zitat von Henk-van-Dijk
Kann mir mal jemand erklären, warum die Konzerne immer noch so viel Energie und Knete (bis hin zur Schaffung neuer Marken) stecken, um am Ende Autos zu bauen (schneller, teurer, protziger) die in 10 Jahren vom Antrieb her nicht mehr state of the art sein dürften. Klar, kurzfristig geht es ums Geld. Aber man wird das Gefühl nicht los, dass die meisten Autobauer - insbesondere unter dem Dach deutsche Hersteller - nicht verstanden haben, wo die Reise hingeht. Wenn sich doch mal mit gleicher Energie um die Zukunft des Individualverkehrs gekümmert werden würde. Stattdessen fließt das Geld lieber in Dieselprämien und Prozesskosten, die den Betrug an Käufern und der eigenen Zukunft schön überschminken. Aber heult mir dann bloß nicht rum, wenn es zu spät ist....
Von grünen Träumen und guten Wünschen kann man weder tausende Angestellte ordentlich entlohnen noch Entwicklungsarbeit bezahlen. Daher entwickeln, produzieren und verkaufen die Hersteller durch die Bank noch immer solche Autos. Weil die Kunden es so wollen. Nebenher wird natürlich auch an Zukunftskonzepten gearbeitet. Sowohl bei alternativen Antrieben als auch beim autonome Fahren. VW (Moia) und Mercedes (Car2Go) sind außerdem bei verschiedenen Sharing Konzepten dabei.

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Speedwing 04.12.2018, 11:25
15. Wenn ein Sportwagen

dann kaufe ich einen echten nur Mo Hecktrieb und entsprechend dazugehöriger Karosserie und kein SUV Verschnitt. Für die Fahrt zum Baumarkt habe ich einen 15 Jahre alten Zweitwagen als Lastesel, der auch Kratzer haben darf

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MartinS. 04.12.2018, 11:30
16. ...

Zitat von Henk-van-Dijk
Kann mir mal jemand erklären, warum die Konzerne immer noch so viel Energie und Knete (bis hin zur Schaffung neuer Marken) stecken, um am Ende Autos zu bauen (schneller, teurer, protziger) die in 10 Jahren vom Antrieb her nicht mehr state of the art sein dürften. Klar, kurzfristig geht es ums Geld. Aber man wird das Gefühl nicht los, dass die meisten Autobauer - insbesondere unter dem Dach deutsche Hersteller - nicht verstanden haben, wo die Reise hingeht. Wenn sich doch mal mit gleicher Energie um die Zukunft des Individualverkehrs gekümmert werden würde. Stattdessen fließt das Geld lieber in Dieselprämien und Prozesskosten, die den Betrug an Käufern und der eigenen Zukunft schön überschminken. Aber heult mir dann bloß nicht rum, wenn es zu spät ist....
Ganz einfach - weil das der Markt ist, auf dem man JETZT GERADE Fahrzeuge verkaufen kann.
Wie hoch ist denn der Anteil an Neuzulassungen mit Elektroantrieb in Deutschland?
Wenn man da direkt die Verkaufszahlen von SUVs aus dieser Klasse gegenüberstellt, dann muss ein bestehender Großserienhersteller schon fast mit nem groben Kantholz geprügelt werden, wenn er keine entsprechenden Fahrzeuge im Sortiment hat.
Bei den Elektrofahrzeugen ist der Inlandsmarkt bislang noch eine absolute Nische. Ja, mit viel Potential, aber Potential bedeutet eben, dass es sich momentan noch nicht wirklich verkaufen lässt.
Ja, man muss zusehen, dass man was in der Pipeline hat, das man im Zweifel dann auch in geringeren Stückzahlen unter Verlust absetzen kann, um erste Erfahrungen damit zu sammeln. Aber das Brot und Butter Geschäft für etwas aufzugeben, das jetzt offensichtlich noch nicht zündet - damit schaufelt sich eine Firma doch das eigene Grab.

Und seien wir mal ehrlich. Deutschland ist nicht unbedingt mit guten Rahmenbedingungen für das Etablieren von Elektrofahrzeugen gesegnet.
Die Anforderungen an die Reisegeschwindigkeit in Deutschland weichen deutlich vom weltweiten Standard ab. Dementsprechend fällt die reale Reichweite hier immer schlechter aus. Dafür hat das autofixierte Deutschland aber ziemlich deutliche Ansprüche an die Reichweite... auch wenn man täglich eigentlich nur 50 km fährt, ist eine Reichweite von 300 km schlichtweg nicht akzeptabel. Was ist denn, wenn man gerade mal wieder von Hamburg nach München fahren will, oder in den Urlaub nach Italien....?
Das wird nicht leicht, bis hier wirklich die große Nachfrage nach Elektrofahrzeugen kommt. Deutschland als Markt wird da keine Vorreiterrolle einnehmen.

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MPeter 04.12.2018, 11:37
17. Sehe ich nicht so

Zitat von Pickle__Rick
Von grünen Träumen und guten Wünschen kann man weder tausende Angestellte ordentlich entlohnen noch Entwicklungsarbeit bezahlen. Daher entwickeln, produzieren und verkaufen die Hersteller durch die Bank noch immer solche Autos. Weil die Kunden es so wollen. Nebenher wird natürlich auch an Zukunftskonzepten gearbeitet. Sowohl bei alternativen Antrieben als auch beim autonome Fahren. VW (Moia) und Mercedes (Car2Go) sind außerdem bei verschiedenen Sharing Konzepten dabei.
ich als Kunde will das nicht so. Es gibt leider noch nicht das passende Modell für mich, das da z. B. wäre: Skoda Oktavia Kombi, elektrisch, Reichweite um die 400 km, nicht teuerer als der jetzige Benziner. Oder was in der Richtung. Was gibt es bisher. Luxus SUV, Luxus Sportwagen, Kleinwägen ohne Kofferraum zum überteuerten Preis.
Was soll das, so wird das nie was mit der Massenelektrifizierung. Soll es offensichtlich auch nicht. Das schreibe ich, als wirklich kein besonders ausgeprägter Öko. Aber der PS Irrsinn heutzutage geht völlig am Massenbedarf vorbei.

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Seifert 04.12.2018, 12:15
18.

Das hat dem urbanen Wildfang und Natureroberer ja schon immer gefehlt: ein SUV und mindestens 300 PS.Nur so kann er die schwindelnden Höhen eines Bordsteins erklimmen,nur so vermag ein sein "Überlebensmittel" im Großstadtdschungel überhaupt in Bewegung zu setzen. Nur zähneknirschend erleidet er Kolonnenfahrten bei Tempo 24,3 und den Vierphasenhalt an der Ampel. Dafür ist dieses Fahrzeug geradezu genial gebaut....
Wie wär's,wenn sich (auch)die Autoindustrie mal um wartungsarme Fahrräder bemühen würde? Wg. Umwelt und so...

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MartinS. 04.12.2018, 12:29
19. ...

Zitat von Seifert
Das hat dem urbanen Wildfang und Natureroberer ja schon immer gefehlt: ein SUV und mindestens 300 PS.Nur so kann er die schwindelnden Höhen eines Bordsteins erklimmen,nur so vermag ein sein "Überlebensmittel" im Großstadtdschungel überhaupt in Bewegung zu setzen. Nur......
Sie sagen es doch selbst "Autoindustrie" - nicht Fahrradindustrie, nicht Ökoindustrie, oder Bratwurstindustrie.... Autos.... die bauen Autos, die verdienen Geld mit Autos - das sollte durchaus nachvollziehbar sein, dass deren Interesse auch primär im Bereich des Automobils liegt.
Natürlich kann man ihnen Auflagen machen. Man kann sie verpflichten nach einem definierten durchschnittlichen Flottenverbrauch Zusatzabgaben zu zahlen, man kann sie verpflichten, festgelegte Grenzwerte einzuhalten, wenn sie ihre Fahrzeuge hier verkaufen wollen, man kann sie zwingen, ihr Personal in Deutschland nur unter Einhaltung von Mindeststandards beschäftigen zu dürfen.... man kann auch sagen, dass sie für jedes verkaufte Auto nen Baum im Amazonas pflanzen müssen - alles möglich.
Aber vorzuschreiben, dass sie statt Autos doch lieber Fahrrräder bauen sollen, Landwirtschaft betreiben, oder Restaurantketten - das widerspricht dieser Sache mit der Selbstbestimmung.

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