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Autogramm E.go Life First Edition: Das etwas andere Elektroauto
e.GO Mobile

Klein, leicht, günstig: Der E.go Life soll das ideale E-Auto für Stadtbewohner sein. Das ist er auch, wenn man über ein paar Schwächen hinwegsieht - und schon immer von einem Sportwagen geträumt hat.

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marcaurel1957 10.05.2019, 12:30
120. Ist das ernst gemeint?

Das Dinge würde ich nicht als Auto ansehen, sondern als einen hoch motorisierten Krankenfahrstuhl. Tempo 130, 100 km Reichweite, innen fast kein Platz und 20.000 Euro....

Nicht mehr als ein unverkäuflicher Aprilscherz!

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Kulturspalte 10.05.2019, 12:30
121. Steckdosen

Ein hübsches kleines Stadtauto, aber wo sind die Steckdosen dafür? Ich wohne in einem Mietshaus. Wir brauchen dann 30 Steckdosen in der Nähe. Vielleicht einen Verteiler an der Hauswand mit Kabel zur Straße, wo wir dann alle unsere Autos über Nacht laden können um nächsten Tag zu unserer Arbeitsstelle außerhalb der Stadt zu kommen. Wie sieht das also aus mit der Steckdosen-Infrastruktur in der Stadt?

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mykelgermany 10.05.2019, 12:40
122. Natürlich ist der richtige Antrieb hinten

Zitat von cucaracho_enojado
auf die schräge Idee, der 'richtige' Antrieb eines KFZ wäre HINTEN?! Da haben 50 Jahre Vernebelungs-Marketing a la BMW, Merzedes, ... mal so richtig Früchte getragen. :-D
Beim Beschleunigen verlagert sich das Gewicht Richtung Hinterachse, je kürzer das Auto und je weiter der natürliche Schwerpunkt von der Vorderachse entfernt ist, umso mehr. Dazu kommt, dass sich die Vorderräder nur mit der Lenkung beschäftigen müssen, nicht zusätzlich noch mit der Traktion. Das hilft beim Kurvenfahren. Auch die Antriebswellen sind beim Fronttriebler erheblich höheren Belastungen in den Kreuzgelenken ausgesetzt.

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moev 10.05.2019, 12:52
123.

Zitat von okcool
Es gibt den e-golf für 30k. Und der ist in allem besser, er hat mehr Platz mehr Reichweite und ist sicher.
Oder den Zoe für 20k der ebenso in allen besser ist wie die auf 20k gepimpte Luxus-Version des E.go

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neurobi 10.05.2019, 13:00
124.

Zitat von emil7685
20.000 Euro für ein Mikroauto, das (laut diverser Tests und Berichte) aus den billigst möglichen Komponenten zusammengeschustert ist, außen mit unlackierten(!!!) Kunstoffteilen beplankt ist, eine Reichweite von weniger als 100km hat, nicht schnelladefähig ist (soweit ich weiß) und das laut WLTP mehr Strom verbraucht als ein Tesla Model S?? Das ist Ihrer Meinung nach "völlig OK"? Sowas dürfte MAXIMAL 7.500 Euro kosten.
Ein Tesla mit unter 20kWh auf 100 km finden sie nicht, in der Stadt kommen diese schweren Teile kaum unter 30.

Der e.Go, vergleichsweise leicht, verbraucht wie ein E-Up, etwa 15-16kWh. Ist aber ein paar Tausend Euro billiger.
Wäre ein Model 3 immer hinter dem getesten e.Go gefahren, er hätte mindestns 10kWh mehr gebraucht.

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neurobi 10.05.2019, 13:08
125.

Zitat von Fragende_Leere
Weil die Trennung von Lenkung und Antrieb Vorteile bringt. ZB beim Lenken, durch weniger Lenkkräfte und stärker einzuschlagende Räder. Gelenkte vordere Antriebsräder ist idR ein Konzept, welches billiger baut
Die Diskussion Front/Heckantrieb ist nicht so eindeutig wie sie meinen. Sicher ist Heckantrieb handlicher und sportlicher, auf der Rennstrecke im Vorteil.
Aber einfacher und sicher zu fahern ist Frontantrieb, da diese intuitiver ist. Das Fahrzeug wird immer in die Richtung gezogen, in die man lenkt.

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Antalyaner 10.05.2019, 13:13
126.

In dem Film "Der Flug der Phoenix" wurde aus den Teilen eines in der Wüste abgestürzten Flugzeugs von den Überlebenden ein flugtaugliches Provisorium konstruiert, mit dem sie sich dann retten konnten. Beim Anflug auf eine Oase, an der sich auch eine Öhlbohrfirma angesiedelt hatte, sah ein Angestellter die heranfliegende Maschine und rief mit ungläubigem und erstauntem Blick spontan: " Was ist'n DAS für ne Kiste ? "
Genau das gleiche habe ich gedacht, als ich das erste Bild dieses Vehikels sah.

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neurobi 10.05.2019, 13:16
127.

Zitat von KarlKastor
Kann der echt nur mit 230V geladen werden? Das ist doch eindeutig am falschen Ende gespart.
Das er an die Schukosteckdose kann wäre für mich ein wichtiges Kaufargument, denn ich habe an meinem Carport nur 230V. Und damit bekomme ich den Akku in maximal 10 Stunden wieder voll.
Reicht also. Im Winter heizt er dann schon mal mit Netzstrom vor, somit veringert sich die Reichweite nur um etwa 10%, wenn die Heitzung voll läuft.

Sie können ihn aber auch an einer Wallbox mit maximal 11kWh laden, oder an einer öffentlichen Ladestation auch.

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fresch 10.05.2019, 13:30
128. Falscher Ansatz

Vielleicht bin ich zu doof oder ich verstehe es einfach nicht, aber warum jubeln alle über ein "Stadtauto"? Für den normalen Alltag in einer deutschen (Groß-)Stadt ist kein Auto erforderlich, egal ob jung oder alt, mit Kindern oder ohne. Wenn jetzt in Masse irgendwelche E-Kleinstwagen produziert werden, besteht die Gefahr dass Menschen vom ÖPNV oder Fahrrad zurück zum Auto wechseln. Dann ist der Stau der Zukunft in den Innenstädten zwar schön leise, aber ob man in einem E-Auto dort steht oder in einem Verbrenner... voran kommt man trotzdem nicht.
Das soll jetzt kein Beitrag gegen E-Autos sein, aber Fahrzeuge mit derart geringer Reichweite für den Stadtverkehr zu entwickeln geht meiner Meinung nach am Ziel vorbei.

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hartmannulrich 10.05.2019, 13:31
129. "Stadtflitzer"?

Daß e-Autos immer noch als "Stadtflitzer" angepriesen werden, macht mich stutzig. Für mich ist es ein Indiz, daß sie eben immer noch kein vollwertiger Ersatz für Autos mit Verbrennungsmotor sind. So ein "Stadtflitzer" flitzt auch nicht viel schneller durch die Stadt als jedes andere Auto. Der wahre Stadtflitzer - das ist das Fahrrad, das sind öffentliche Verkehrsmittel. Wer sich in der Großstadt ein Auto hält, braucht eines für den gelegentlichen Großeinkauf und für Ausflüge und Besuche. Dafür eignet sich so ein Auto nicht. Es ist etwas für den, der sich zwei bis drei Autos leisten kann und mit diesem Auto das Privileg hat, in die Innenstadt einzufahren und eine gute Chance auf einen Parkplatz zu haben.

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