Forum: Auto
Autogramm Ford Ranger Wildtrak: Die Rampensau
Ford

Wer das automobile Raubein geben will, kommt mit Softie-SUV nicht mehr weit, in jeder Hinsicht. Abhilfe versprechen Pritschenwagen wie der Ford Ranger: Robust und Geländegängig - und wenigstens passt noch was rein.

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k70-ingo 27.03.2016, 21:13
70.

Zitat von JeeperXK
Man kanns auch übertreiben: Für die hier in Europa üblichen 3,5 Tonnen Anhängelast reicht ein Diesel im 3-Liter-Bereich. Große Boote sieht man auf der Autobahn meistens auf Tiefladern … PS: Das schwerste was ich mal gezogen hab, war ein Airstream-Dreiachser (!!!) als Imbisswagen, da hatte 2,8 Tonnen. Damals hat ich noch meinen ersten Grand Cherokee mit 3.0 V6 Diesel und 5-Stufen-Automatik. Und weißt was? Ging wunderbar!
Ein Kumpel hat so ein Verkaufsanhänger-Trumm auch mit einem K 70 gezogen bekommen. Dreimal - dann haben wir Kupplung und Achsgelenke mit der Kehrschaufel eingesammelt.

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day of defeat 28.03.2016, 09:37
71.

Zitat von JeeperXK
Der Landschaftsgärtner bei uns fährt einen Chevy Avalanche. Und ersetzt damit ZWEI Autos: Familienkutsche UND Nutzfahrzeug. Und `ne gute Freundin, welche auf einem Bauernhof lebt UND arbeitet, hat sich gerade einen gebauchten 2003er Silverado gekauft, weil sie vom Pritschen-Transit die Schnauze voll hatte … Und bei 8.000 km Fahrleistung pro Jahr sind die Spritkosten schlicht egal. Und willst mir jetzt ernsthaft erzählen, ein T4 Doka hätte irgendwas mit Komfort zu tun? Zum Thema „Redneck“: Die meisten "Kerle" interessieren sich eher für große und und/oder schnelle Maschinen im allgemeinen, weil es in ihrer Natur liegt. Ich kenne jedenfalls keinen Frauen-Verein, der sich um alte Dampfloks, Museumsschiffe oder historische Flugzeuge und Militärfahrzeuge kümmert. Männer sind technikaffiner, weil sie 5 Millionen Jahre lang jagen und die dafür nötigen Waffen entwickeln und bauen mussten. Männer sind auch risikofreudiger und aggressiver, weil sie sich auf der Jagd nach dem Mittagessen in ziemlich unfreundlicher Umgebung mit ziemlich unfreundlichen Tieren herumschlagen mussten. Sonst gabs nämlich nix zu essen in der heimischen Höhle. Eine angestochene und tobende Wildsau kann man nunmal nicht mit weiblicher Intuition und Diskussionsrunden erlegen. So und die Männer MUSSTEN jagen, weil Madame mit einem Säugling an der Brust schlecht jagen konnte. Weil sie fünf Millionen Jahre lang für die Frauen das Essen besorgt haben, sind Männer technikaffiner, risikofreudiger und aggressiver. Dies kommt ihnen beim Auto und sonstigen Maschinen zugute, es wird ihnen aber zum Vorwurf gemacht. Aber gut, in der Evolution läuft eh was falsch: Früher ham die Kerle Mammuts erlegt und heute lassen sie sich von ihrer Ollen im Rewe anschnauzen … Achso und noch was: In den letzten 20 Jahren wurde uns eingetrichtert, dass Frauen ja total auf diese einfühlsamen und verständnisvollen Typen stehen. Heute jammern die modernen Karriere-Stuten, dass sie keinen Kerl mehr bekommen, der es ihnen mal richtig besorgt – oder warum machen die Vibrator-Hersteller jedes Jahr Milliardenumsätze? PS: Ich funktioniere am besten mit Kaffee, Sarkasmus und versauten Gedanken …
oje, schon wieder so eine reaktionàre Stammtischtirade, diesmal sogar inkl. frùhgeschichtl. Frauen- und Gesellschaftsbild.
Die unverhohlene Bewunderung fùr diese pràzivilisatorischen Zeiten, die aus allen Zeilen quillt, ùberrascht da kaum, eher schon, dass
Sie richtigerweise die Vergangenheitsform wàhlen. Genau das ist es nàmlich und zwar genauso wie das Konzept dieses Ford-o-saurus.
Der besetzt, genau wie Ihr "Avalanche", allerhòchstens zwei Parkplàtze. Dass die Evolutionsverweigerer, pardon, "Ranger Wildtrak" Halter den Zeiten von Selbstjustiz nachtrauern oder sogar noch nicht mitbekommen haben, dass sich die Welt vor der Hòhle veràndert hat,
mag dabei eine plausible Erklàrung sein, allein, eine Entschuldigung ist es noch lange nicht.

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day of defeat 28.03.2016, 10:13
72.

Zitat von enfield
Und es ist unerheblich ob Sie sich durch die Präsenz eines PickUps möglicherweise beeinträchtigt fühlen - sowas (und noch viel mehr) muss man abkönnen, wenn man Teil der Gesellschaft sein will. Fertig.
nun, das mag schon sein, aber darùber entscheiden nicht Sie allein und ùber die Erlaubnis zur Meinungsàusserung schon gleich garnicht.
Es geht dabei im Grunde um Sozialverhalten. Wenn Neid und Missgunst Ihre einzige Erklàrung fùr die Kritik an solchen Fahrzeugen ist, dann mùssen Sie sich auch gefallen lassen, dass im Umkehrschluss Asozialitàt das ausschliessliche Kaufargument bildet.
Der Strassenverkehr hatte frùher nàmlich mal, neben den gesetzlichen Regelungen, eine soziale Komponente. Einfach ausgedrùckt: die Ampel springt auf grùn (soweit zur gesetzl. Regelung) und der Mensch fàhrt los. Letzteres ist eine Entscheidung seitens des Fahrers und zwar pro Verkehrsfluss und contra Whatsapp, Daddeln, Essen, Schlafen und Co.
Sie kònnten, wenn Sie wollten, den ganzen Tag Verkehrshindernis spielen (auch ohne o.g. Ford) und niemand kònnte Ihnen was anhaben. Sie hàtten jedes Mal eine andere Ausrede parat, Panne, Hund/Kind/Ball vors Auto und wer wollte jedes Mal einen Prozess anstrengen? Allerdings ist es glùcklicherweise noch nicht ganz so schlimm, die Grundlagen des automobilen Sozialverhaltens funktionieren noch gròsstenteils. Allerdings gibt es neben den o.g. Grundfunktionen eine ganze Reihe anspruchsvoller Aufgaben, welche zwar nicht gesetzl. vorgegeben, jedoch in den Bereich der Eigenverantwortung fallen. Die Einhaltung des Rechtsfahrgebotes zum Beispiel. Die ist zwar sogar gesetzl. vorgeschrieben, allerdings unmòglich flàchendeckend zu kontrollieren. Zudem stellt sie eine der Hauptursachen fùr die Entstehung von Staus und gefàhrlichen Situationen dar. Aehnliches gilt fùr das Anzeigen der Fahrtrichtung (Blinken). Sie verstehen? Die Wahl eines geeigneten Verkehrsmittels fàlllt, last but not least, ebenfalls in diesen Bereich. Kein Mensch wollte, sofern anders mòglich, die Freiheit der Wahl eines Fahrzeuges gesetzl. regeln. Aber wenn man nun bedenkt, dass Fahrzeuge wie der "Ranger Wildtrak" so gut wie nie im Gelànde bewegt werden und zudem mit 1-1,5 Menschen belegt sind, stellt sich einigen schon die Frage nach dem Sinn, v.a. im Angesicht der endlosen Staus und Parkplatznòte. Und bevor jetzt wieder mit abenteuerlichen Einzelfàllen gekommen wird - diese Fahrzeuggattung boomt wie nix Gutes - soll heissen: Deutschland hat sich nicht ùber Nacht in ein Land von Gerùstbauern und Pferdejockeys verwandelt. Es muss bei der Wahrheitsfindung eine soziologische Komponente geben, die zwar unbequem sein mag, aber làngst mal zur Sprache kommen sollte.

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day of defeat 28.03.2016, 10:24
73.

Zitat von bernd.stromberg
In unwirtlichen Gegenden von Afrika, Asien und Südamerika werden robuste "echte" Geländewagen tatsächlich artgerecht eingesetzt.
der vorliegende Artikel behandelt jedoch ein Fahrzeug, welches sowohl fùr Europa konzipiert wurde als auch dorten verkauft werden soll.
Fùr den 27855 Euro teuren "Ranger Wildtrak" mùsste ein durchschnittlicher afrikanischer Konsument ca. 27855 Jahre arbeiten. Das dauert Ford zu lang.

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bernd.stromberg 28.03.2016, 18:25
74.

Zitat von day of defeat
der vorliegende Artikel behandelt jedoch ein Fahrzeug, welches sowohl fùr Europa konzipiert wurde als auch dorten verkauft werden soll. Fùr den 27855 Euro teuren "Ranger Wildtrak" mùsste ein durchschnittlicher afrikanischer Konsument ca. 27855 Jahre arbeiten. Das dauert Ford zu lang.
Erstes mag sein.

Zu zwei: ich sprach nicht vom "durchschnittlichen afrikanischen" Konsumenten. Sondern davon, dass es tatsächlich unwirtliche Regionen in der Welt gibt in denen Geländewagen eingesetzt werden. In Afrika werden für diejenigen die sie benötigen (Ranger, Landwirte, Jäger, etc.) sehr wohl auch Fahrzeuge in diesen Preisregionen gefahren (Toyota Hilux, Toyota Landcruiser, Nissan Pathfinder / Nissan Patrol etc. pp.).

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JeeperXK 28.03.2016, 19:34
75.

Zitat von day of defeat
der vorliegende Artikel behandelt jedoch ein Fahrzeug, welches sowohl fùr Europa konzipiert wurde als auch dorten verkauft werden soll. Fùr den 27855 Euro teuren "Ranger Wildtrak" mùsste ein durchschnittlicher afrikanischer Konsument ca. 27855 Jahre arbeiten. Das dauert Ford zu lang.
Nicht alle Staaten in Afrika stecken im 12. Jahrhundert fest. Weiterhin sind Pickups typisch für den gesamten Raum von Nord- bis Südamerika, Süd-Ost-Asien und Australien. DAS sind die Märkte.

PS: Wenn du schon außer unqualifiziertem Genörgel nix zustande bringst, dann verpiss dich bitte zu Sputniknews oder RT Deutsch, dort sind die Bekloppten in den Kommentarspalten wenigstens unter sich.

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day of defeat 28.03.2016, 21:24
76.

Zitat von JeeperXK
Nicht alle Staaten in Afrika stecken im 12. Jahrhundert fest. Weiterhin sind Pickups typisch für den gesamten Raum von Nord- bis Südamerika, Süd-Ost-Asien und Australien. DAS sind die Märkte. PS: Wenn du schon außer unqualifiziertem Genörgel nix zustande bringst, dann verpiss dich bitte zu Sputniknews oder RT Deutsch, dort sind die Bekloppten in den Kommentarspalten wenigstens unter sich.
auch Sie darf ich an das Thema des vorliegenden Threads erinnern. Es geht nàmlich ebensowenig um Gebrachtwagenmàrkte in Australien wie um Ihre skurrilen Wahnvorstellungen zur Rolle der Frau. Soviel zu "qualifizierten Beitràgen"... davon ab bleibt der Ford "Ranger Wildtrak" eine urbane Strassensperre von und fùr europàische Hipster mit chronischem Brainfart Syndrom, welcher sie glauben macht, das Ding wùrde ihr Ding verlàngern.

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wüste 28.03.2016, 21:33
77. So isses

Zitat von JeeperXK
Der Landschaftsgärtner bei uns fährt einen Chevy Avalanche. Und ersetzt damit ZWEI Autos: Familienkutsche UND Nutzfahrzeug. Und `ne gute Freundin, welche auf einem Bauernhof lebt UND arbeitet, hat sich gerade einen gebauchten 2003er Silverado gekauft, weil sie vom Pritschen-Transit die Schnauze voll hatte … Und bei 8.000 km Fahrleistung pro Jahr sind die Spritkosten schlicht egal. Und willst mir jetzt ernsthaft erzählen, ein T4 Doka hätte irgendwas mit Komfort zu tun? Zum Thema „Redneck“: Die meisten "Kerle" interessieren sich eher für große und und/oder schnelle Maschinen im allgemeinen, weil es in ihrer Natur liegt. Ich kenne jedenfalls keinen Frauen-Verein, der sich um alte Dampfloks, Museumsschiffe oder historische Flugzeuge und Militärfahrzeuge kümmert. Männer sind technikaffiner, weil sie 5 Millionen Jahre lang jagen und die dafür nötigen Waffen entwickeln und bauen mussten. Männer sind auch risikofreudiger und aggressiver, weil sie sich auf der Jagd nach dem Mittagessen in ziemlich unfreundlicher Umgebung mit ziemlich unfreundlichen Tieren herumschlagen mussten. Sonst gabs nämlich nix zu essen in der heimischen Höhle. Eine angestochene und tobende Wildsau kann man nunmal nicht mit weiblicher Intuition und Diskussionsrunden erlegen. So und die Männer MUSSTEN jagen, weil Madame mit einem Säugling an der Brust schlecht jagen konnte. Weil sie fünf Millionen Jahre lang für die Frauen das Essen besorgt haben, sind Männer technikaffiner, risikofreudiger und aggressiver. Dies kommt ihnen beim Auto und sonstigen Maschinen zugute, es wird ihnen aber zum Vorwurf gemacht. Aber gut, in der Evolution läuft eh was falsch: Früher ham die Kerle Mammuts erlegt und heute lassen sie sich von ihrer Ollen im Rewe anschnauzen … Achso und noch was: In den letzten 20 Jahren wurde uns eingetrichtert, dass Frauen ja total auf diese einfühlsamen und verständnisvollen Typen stehen. Heute jammern die modernen Karriere-Stuten, dass sie keinen Kerl mehr bekommen, der es ihnen mal richtig besorgt – oder warum machen die Vibrator-Hersteller jedes Jahr Milliardenumsätze? PS: Ich funktioniere am besten mit Kaffee, Sarkasmus und versauten Gedanken …
Da ist was dran. Sehr direkt ausgedrückt aber wahr, da muss man sich nichts vormachen.

Wenn ich da die "Gegenkommentare" lese, von wegen Evolution und so... Lach, da hat wohl wer in Biologie nicht aufgepasst.

Andererseits zum Thema Technikaffin, die Pritschenwagen sind ja eher Oldschool was die Technik angeht aber deshalb auch so Robust. Halt Jahrzehnte lang erprobte Technik.

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day of defeat 28.03.2016, 22:23
78.

Zitat von wüste
Da ist was dran. Sehr direkt ausgedrückt aber wahr, da muss man sich nichts vormachen. Wenn ich da die "Gegenkommentare" lese, von wegen Evolution und so... Lach, da hat wohl wer in Biologie nicht aufgepasst. Andererseits zum Thema Technikaffin, die Pritschenwagen sind ja eher Oldschool was die Technik angeht aber deshalb auch so Robust. Halt Jahrzehnte lang erprobte Technik.
nun, es geht da zwar eher um geschichtliche Fragestellungen, aber seis drum.
Zum Thema Oldschool muss ich Ihnen jedoch beipflichten - auch wenn es mich ein wenig wundert, dass Ihresgleichen so neumodische Medien wie das Internet nutzt.
Wird wohl langsam einsam, in den "technikaffinen" Diskussionsforen via Rauchzeichen und Flaschenpost, hm? Und das trotz Jahrzehnte lang erprobter Technik.....

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fw75 04.12.2016, 02:14
79. Ford Ranger 2016

Hallo !
Ich fahre einen 2016 Wildtrak.
Ich möchte etwas für die Aufklärung tun.
Der Wagen wurde in Australien gebaut und nicht in Südafrika.Der Motor startet sauber ohne zu brummen und ist sofort sauber am Gas.
Ich konnte noch kein Ruckeln feststellen.
Die Verarbeitung ist top und durchdacht.
Der Verbrauch liegt bei ca 10 Liter Diesel.
Mein Toyota Avensis hat auch 10 Liter Benzin geschluckt und das bei 2 Liter Hubraum.
Die Lenkung ist feinfühlig und direkt.
Ich bin mit ihm schin durch enge Gassen und Straßen gefahren.Alles kein Problem.
Und das Parken funktioniert auch top.
Meine Tochter meinte bei unserer letzten Fahrt.
Papa das ist wie fliegen.
Und tatsächlich.Der Ranger bügelt bis auf extrem große Fahrbahnschäden alles weg.
Nix mit hoppelden Heck oder rumpeln.
Und das Rollo für die Pritsche sieht nicht nur edel aus , sondern funktioniert auch bestens.
Selbst bei Starkregen drang nur minimal Wasser ein, was aber sauber abgeleitet wird.
Kein einziger SUV ist dem Ranger gewachsen und vor der Konkurrenz braucht er keine Angst haben.
Er zieht 3,5 Tonnen. Hat über 400 Nm und 200PS.
Er ist meiner Meinung nach der ausgereifteste
Pickup. Der hält ein Leben.
Und noch etwas zu den Fahrgeräuschen.
Selbst bei 170 hört man auser einen leisen Rauschen nicht viel.
Es wäre schön wenn die Wagen mal richtig getestet werden und nicht Fehlinformationen unter die Leute gestreut werden.
Fahrt ihn selber und genießt es.
Selbst 1000 km am Stück werden nicht zur Qual.Und der Steigungswinkel von 45 Grad ist brutal.Top Ausstattung, tolles Auto.Für die Größe nicht schwer.Und der Nutzwert unbezahlbar.Da kommt kein SUV oder Geländewagen ran.Vergleicht selbst.
Viel Spaß.

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