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Autogramm Jaguar E-Type Zero: Die Katze surrt
Tom Grünweg

Der Trend zu Elektroautos treibt seltsame Blüten. So baut Jaguar den Sportwagen-Klassiker E-Type zum E-Renner um. Dabei verliert der Oldtimer mehr als nur den Sechszylindermotor.

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fehleinschätzung 01.11.2018, 05:31
1. statt CO2 Ausstoß könnten Sie

vielleicht in der Zukunft den Verbrauch in kWh/100km angeben. Eine Kapazität des Akkus von 40kWh ist nur knapp die Hälfte von dem, was andere Hersteller bei gleicher Reichweite zu Ihren Autos angeben. Danke

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ManRai 01.11.2018, 05:47
2. Im Autoquartett war der E immer ein Hit

Höchstgeschwindigkeit 240 km/h - was ist aus dem E und seinem Sound geworden als er zum EE mutierte, fuer mich reine Spinnerei und der Ikone nicht würdig

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felisconcolor 01.11.2018, 08:06
3. Der E-Type

war auch für mich immer ein Traumwagen. Wenn ich mal einen auf der Strasse sehe gibts Schnappatmung und Herzklabastern. Im Original mit Sight und Sound immer noch unerreicht in dem Segment. Aber verdammt nochmal warum nicht auch elektrisch. Tesla hat vorgemacht was man aus einer Elise machen kann und das hat mir auch sehr gut gefallen. Elektroautos müssen nicht immer spacig und wie aus dem Ü-Ei gefallen aussehen. Gerade die alten Formen würde sicher etwas dazu beitragen die Elektromobilität zu pushen. Denn seinen wir mal ehrlich mehr als zwei Kasten Wasser passen in die meisten Elektroautos auch heute noch nicht rein. Also was solls. Bringt die Klassiker mit modernem Innenleben wieder auf die Strasse. Und zum Sound... Sollen ja demnächst sowieso alle E-Autos wieder klingen wie annodunnemals. Dann kommt der Sound des Sechszylinder eben aus dem Soundmodul. Ach ja und den Auspuff hätte ich persönlich auch dran gelassen. Allein der Ansicht wegen

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chrismuc2011 01.11.2018, 08:53
4.

Ein Starterknopf für den elektrischen E-Type wäre kein Sakrileg, den hatte der E-Type serienmäßig, Allerdings ohne BlingBling, sondern in schwarzem Bakelit.

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AGCH 01.11.2018, 09:56
5.

Schade, dass man nicht das klassische Cockpit weiterverwendet hat. Carbon und Display passt einfach nicht zum Rest.
Den Schalthebel hätte man ja für die Fahrtrichtungswahl weiter verwenden können, die meisten Schalter hätten ja die gleiche Funktion (Licht, Lüftung) wie vorher, die Tankanzeige könnte die Restkapazität des Akkus anzeigen,...

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mikko11 01.11.2018, 10:15
6.

Die Vorstellung, dass automobiles Kulturgut skrupellos zu trendigen Elektrofahrzeugen umgerüstete wird, bereitet mir Unbehagen. Okay, der E-Type war fast ein Massenprodukt und ist noch relativ weit verbreitet. Auch die "Macher" äußern solche Bedenken offensiv. Aber was kommt als nächstes? Vielleicht ein klassischer Bugatti mit E-Motor ... (würg).

Die Sicht, dass solche Umbauten die Elektromobilität "pushen", teile ich überhaupt nicht. Es mangelt an bezahlbaren Fahrzeugen mit vernünftiger Praxisreichweite, nicht an hochpreisigen Drittfahrzeugen mit klassischem Design. Man wird solche Fahrzeuge so gut wie nie sehen - ebenso wie die zuletzt vorgestellten Hypersport-Modelle, die, objektiv grundlos, bei vielen für Empörung sorgten.

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Mike-H 01.11.2018, 10:19
7.

Zitat von felisconcolor
war auch für mich immer ein Traumwagen. Wenn ich mal einen auf der Strasse sehe gibts Schnappatmung und Herzklabastern. Im Original mit Sight und Sound immer noch unerreicht in dem Segment. Aber verdammt nochmal warum nicht auch elektrisch. Tesla hat vorgemacht was man aus einer Elise machen kann und das hat mir auch sehr gut gefallen. Elektroautos müssen nicht immer spacig und wie aus dem Ü-Ei gefallen aussehen. Gerade die alten Formen würde sicher etwas dazu beitragen die Elektromobilität zu pushen. Denn seinen wir mal ehrlich mehr als zwei Kasten Wasser passen in die meisten Elektroautos auch heute noch nicht rein. Also was solls. Bringt die Klassiker mit modernem Innenleben wieder auf die Strasse. Und zum Sound... Sollen ja demnächst sowieso alle E-Autos wieder klingen wie annodunnemals. Dann kommt der Sound des Sechszylinder eben aus dem Soundmodul. Ach ja und den Auspuff hätte ich persönlich auch dran gelassen. Allein der Ansicht wegen
Das Problem der E-Autos ist der rasant steigende Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten welches der Tank eines Verbrennens besser kompensiert als ein Akku. Die E-Autobauer suchen ihr heil dann im immer besseren CW-Wert. Und der Vorteil beim cw-Wert der E-Autos entsteht nicht durchs weglassen des Kühlergrills sondern am Heck. Stichwort Tropfenform. Da bleiben natürlich großer Kofferraum oder gar Kombi / Van auf der Strecke.

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razer 01.11.2018, 10:59
8. E-Mobil in schön

Für mich hat der Umbau durchaus seinen Charme. Selbst die Armaturenbrettgestaltung ist m.M.n. gelungen grade weil sie nicht nur stumpf auf Nostalgie setzt und zum modernen E-Antrieb passt.
Wenn denn davon hauptsächlich runtergerockte und misslungene Umbauten betroffen sind muß einem um den E-Type nicht bange sein.
Ich denke es gibt dafür Tatsächlich einen Markt, hier liegt Jaguar richtig. Hier mal ein weiterer gelungener Umbau, diesmal ein sehr schöner 911 Targa. https://www.auto-motor-und-sport.de/news/porsche-911e-elfer-elektroantrieb-tesla-batterien-oldtimer/

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rennflosse 01.11.2018, 11:41
9. Versöhnung

Zitat von mikko11
Die Vorstellung, dass automobiles Kulturgut skrupellos zu trendigen Elektrofahrzeugen umgerüstete wird, bereitet mir Unbehagen. Okay, der E-Type war fast ein Massenprodukt und ist noch relativ weit verbreitet. Auch die "Macher" äußern solche Bedenken offensiv. Aber was kommt als nächstes? Vielleicht ein klassischer Bugatti mit E-Motor ... (würg). Die Sicht, dass solche Umbauten die Elektromobilität "pushen", teile ich überhaupt nicht. Es mangelt an bezahlbaren Fahrzeugen mit vernünftiger Praxisreichweite, nicht an hochpreisigen Drittfahrzeugen mit klassischem Design. Man wird solche Fahrzeuge so gut wie nie sehen - ebenso wie die zuletzt vorgestellten Hypersport-Modelle, die, objektiv grundlos, bei vielen für Empörung sorgten.
Als nächstes kommt der Ferrari GTO von 1961 mit Elektromotor statt dem Zwölfzylinder. Das wäre in der Tat ein Alptraum.

Ich sehe ansonsten in den elektrifizierten Umbauten von Klassikern so etwas wie eine Versöhnung zwischen den Antriebstechniken und die Verpackung in ein sehr attraktives Äußeres.
Bestimmte Klassiker sind nun mal cooler als gewöhnliche Autos. Wobei nun wieder mächtig viel Geld verbrannt werden muss und der Normalo nichts davon hat.

Eine interessante Möglichkeit sehe ich im "Microlino", einer Isetta-Replica mit Elektroantrieb, obwohl das Ding schlecht gemacht ist. Es gibt zwar Anklänge an das Original, wichtige Elemente fehlen aber und diese Lampen / Spiegelkombination sieht einfach schrecklich aus.

Ein einigermaßen bezahlbares Elektroauto im Kleid eines Klassikers könnte ich mir so vorstellen, wie den Porsche Speedster Nachbau auf Käferchassis damals. In Zeiten von 3D Druckern sollte das kein unmögliches Unterfangen sein.

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