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Autogramm Lada Vesta: Sie nennen ihn "Luxus"
Jürgen Pander

Die russische Automarke Lada ist hierzulande praktisch nur mit ihrem knorrigen Geländewagen Niva präsent. Das soll sich ändern: Mit der Limousine Vesta - einem soliden Auto mit einem Hauch von Glamour.

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observerlbg 02.03.2017, 07:35
1. Endlich mal ein ernst zunehmender Konkurrent....

...für Dacia und FIAT. Sind die in Russland verkauften Vesta eigentlich mit serienmäßiger Dashcam?

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hughw 02.03.2017, 07:54
2. Kleine Mängel

Bild 7/12, ein Motor russischer Bauart? Leider nein. Das ist ein Motor, der bei Renault in den Ersatzteilregalen schon lange Staub ansetzt.
Trommelbremsen? Sorry, aber das ist für ein Fahrzeug, das als Mittelklasse durchgehen soll, wirklich nicht mehr zeitgemäß. Selbst wenn das dem Preis geschuldet wäre, aber soweit nach hinten ins Teile Regal zu greifen.... kann man für den Taiga machen, der ist aus den Achtzigern, aber ein Auto von heute?

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valmel 02.03.2017, 07:56
3. Warum nicht?

Wenn Verarbeitungsqualität und Zuverlässigkeit stimmen. Allerdings erscheint mir der Preis für ein "Billigauto" doch etwas hoch.

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rallerollo 02.03.2017, 08:23
4. Trommelbremsen

von der Größe ist es nix anderes als ein Polo oder Corsa oder Fiesta mit Kofferraum. Auch die so hochgelobten deutschen Fahrzeuge sind in den unteren Leistungsklasse allesamt mit Trommelbremse unterwegs. In der Regel leistet die VA ca. 80% der Verzögerung.

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RobMcKenna 02.03.2017, 08:42
5. Nach oben?

Hmm - "Wir wollen nach oben!"? Daran sind schon andere Automarken krachend gescheitert, z.B. VW mit dem Phaeton. Von daher glaube ich nicht, dass das wirklich funktionieren wird. Außerdem wundere ich mich, dass es den Vesta nicht in einer echten Billig(st)-Basisversion geben soll. Wenn man den einschlägigen Trollen, pardon Mitforisten hier glauben kann, müsste sich so ein Billig-Auto doch verkaufen wie geschnitten Brot.
Davon aber mal ganz abgesehen bin ich aufrichtig gespannt, wie sich der Vesta im Langzeitverhalten zeigt. Den Nivas/Taigas sagt man ja nach, dass sie schon im Prospekt rosten würden. (Wobei ich nichts gegen den Niva/Taiga an sich habe, ganz im Gegenteil.)

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manicmecanic 02.03.2017, 08:52
6. @2 hughw. Warum leider kein Russenmotor ?

Ich hatte auch mal einen Lada,nicht daß deren Motoren nur mies sind.Wenn ich aber die Wahl habe zwischen dem Russenmotor oder einem wenn auch nicht neueste Bauart Renault würde ich wohl eher den Renault nehmen.Ihr Einwand gegen Trommelbremsen ist ähnlich zu werten.Solange die hinten ihre Arbeit tun ist nichts gegen eine Trommelbremse zu sagen,besonders hier nicht da es sich bei dem Auto um ein kleineres handelt.In alten Zeiten hatten sogar große Autos hinten teils noch Trommeln und trotzdem war der Bremsweg gut.Die nötigen Bremskräfte hinten schaffen Trommeln locker.

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nilux 02.03.2017, 09:07
7.

Zitat von hughw
Bild 7/12, ein Motor russischer Bauart? Leider nein. Das ist ein Motor, der bei Renault in den Ersatzteilregalen schon lange Staub ansetzt. Trommelbremsen? Sorry, aber das ist für ein Fahrzeug, das als Mittelklasse durchgehen soll, wirklich nicht mehr zeitgemäß. Selbst wenn das dem Preis geschuldet wäre, aber soweit nach hinten ins Teile Regal zu greifen.... kann man für den Taiga machen, der ist aus den Achtzigern, aber ein Auto von heute?
Ich sehe auch keine Batterieabdeckung. Meckert da nicht der TÜV?

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nordlys 02.03.2017, 09:08
8. Flop

Der Vesta wird ein Flop. Er ist plump und überteuert, das Händlermetz dünn, das Image bei Null. Gegen den Dacia Sandero hat er preislich keine Chance. Will man 12.500 Euro ausgeben, bekommt man dafür im Internet einen Citroen C4 Cactus, ab 14.300 Euro einen Skoda Octavia oder Opel Astra.

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RobMcKenna 02.03.2017, 09:08
9.

Zitat von manicmecanic
Ihr Einwand gegen Trommelbremsen ist ähnlich zu werten.Solange die hinten ihre Arbeit tun ist nichts gegen eine Trommelbremse zu sagen,besonders hier nicht da es sich bei dem Auto um ein kleineres handelt.In alten Zeiten hatten sogar große Autos hinten teils noch Trommeln und trotzdem war der Bremsweg gut.Die nötigen Bremskräfte hinten schaffen Trommeln locker.
So besonders toll kann das mit dem Bremsweg in "alten Zeiten" nicht gewesen sein. Ich erinnere mich, dass es bis mindestens Ende der 1990er Jahre noch genügte, dass ein PKW eine Bremsverzögerung von 2,5m/s² erreichte (der Wert war damals schon eher mau). Aktuell muss ein PKW bereits mindestens 5,0m/s² erreichen (siehe §41 (4) StVZO.)

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