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Autogramm Lotus Evora Sport 410: Nacktmodell
Lotus

Lotus lebt! Und zwar in Form altbekannter, aber immer wieder aufgefrischter Sportwagen. Die jüngste Frischzellenkur wurde dem Evora zuteil: Das Auto wurde leichter, härter und ist so schnell wie kein Lotus je zuvor.

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pietschko 02.02.2017, 18:08
40.

Zitat von premstar_pill
Unsinn. Die geringe Effizienz des Wankelmotors ist absolut konzeptbedingt. Da ist nichts mehr herauszuholen. Auch Konzepte wie der mehrstufige Wankel-Diesel sind alleaamt wieder eingestampft worden. Der Wanlelmotor ist, ausser in Spassfahrzeugen (mal bei youtube nach "4 Rotor Scoot" suchen...) toeter als tot.
wir reden hier aber von sportwagen, und nicht von effizienz. sportwagen und effizienz sind per se erst mal diametral. dass der wankel nicht spritsparend ist, wissen wir alle. aber er ist schön zu fahren.

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Hänschen Klein 02.02.2017, 18:24
41.

Von der Form her sieht er aus wie viele andere Autos dieser Art, geht wegen dem cw-Wert wohl auch nicht anders.
Ob der Toyota-Motor dieses Tuning überhaupt auf die Dauer verkraftet?
An sich aber natürlich wie jeder Sportwagen total überflüssig und am besten erst gar nicht hergestellt.
Und nach dem Brexit könnte der Gewinn von Lotus deutlich einbrechen. Ich denke, mit einem solchen Sortiment hat man auf Dauer keine Überlebenschancen mehr.

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trader_07 02.02.2017, 18:26
42.

Zitat von pietschko
oder sie fahren mal nach silverstone und fahren einen ginetta.
Um Himmels Willen, was machen Sie dem Blicker hier für Vorschläge? Eine Ginetta hat Heckantrieb, damit wickelt der sich sofort um den nächsten Baum.

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DerBlicker 02.02.2017, 18:43
43. ich bitte Sie

Zitat von sabrinakloppstock
Ein mal Turbo - nie mehr Turbo.... Vier mal AUDI - nie wieder AUDI Kostenintensiv, anfällig und schluckspechtig - nix anderes. Mich hat ein AUDI 200 5T an der Tankstelle fast in den Ruin getrieben - der soff mit seinen 170 PS wie ein vollbeladener LKW - nur schneller.
Kommen Sie doch nicht mit 30 Jahre alten Autos, das ist doch technische Steinzeit. Ich spreche nur über aktuelle Autos, alte Autos interessierne doch nur Leute, die sich keine neuen Autos leisten können. Heutige Turbos haben mit den alten Turbos aus den 80-Jahren nichts mehr gemeinsam.

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DerBlicker 02.02.2017, 18:46
44. die Meinung haben Sie exklusiv

Zitat von pietschko
ja natürlich. fahrleistungen sind alles. es gab mal ne zeit in der f1, da hatte der ferrari die meiste leistung. schnell war er nicht. die lesitung war einfach nicht schön zu dosieren, da die lestungskurve absolut unharmonisch war. deswegen hatten auch die turbomotoren in der f1 keine fans.
Die Formel 1 Fahrer in den 80-er Jahren liebten die Turbos, allein schon wegen der 1500 PS im Qualifying und 1000 PS im Rennen. Als Ende der 80-er Jahre wieder Sauger aufkamen, waren diese komplett chancenlos, da mit 600 PS viel zu schwach und brauchten zudem doppelt so viel Sprit. Die Formel 1 fährt aktuell auch wieder mit Turbo. Jetzt sind die Wagen endlich auch viel leiser.

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mikko11 02.02.2017, 19:16
45. Unvernunft

Schön, dass es solche automobile Unvernunft noch geben darf. Ob man mit Turbo ein paar PS mehr rausholen kann oder bessere Fahrleistungen erreicht, ist völlig Banane. Fahrspass lässt sich messtechnisch nicht mit der Stoppuhr, sondern höchstens am Grad der hochgezogenen Mundwinkel messen.

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Gleichstrom 02.02.2017, 19:46
46.

"Der Motor dreht gierig auf über 7000 Touren, die Automatik wechselt die Gänge mit der Härte eines Schmiedehammers, die Lenkung reagiert feinfühlig und messerscharf und die Federung ist so unerbittlich, dass man nie das Gefühl für die Straße verliert."

Mist.

Genauer:

"[...] Automatik [...]" - Mist.

Bekommt man den auch mit einem richtigen Getriebe? Automatik ... dafür werd ich in diesem Leben nicht alt genug...

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Gleichstrom 02.02.2017, 20:04
47.

Ich nehm jetzt mal diesen Beitrag, antworten könnte ich auch auf Andere, es ist letztlich egal und soll nicht als totale Opposition ... wie auch immer...

Kompressor bezeichnet meist einen mechanisch angetriebenen Verdrängerlader. Dessen Kennfeld brauchen wir, mit Drehzahllinien. Die kreuzen sich mit den Schlucklinien des Motors an ganz bestimmten Punkten, es gibt Spaltverluste, da die meisten berührungslos laufen, etc - fest steht, je höher das Ding dreht, je mehr es fördert, umso weniger geht durch den nicht zeitabhängigen Leckagequerschnitt wieder zurück. Hohes Druckverhältnis geht also nur mit hohem Durchsatz, bzw es wird sonst nicht erreicht. Die mechanische Kopplung ist da das Problem, einen Strömungsverdichter (also die Frischlufthälfte eines Turboladers) kann man auch mechanisch antreiben, siehe Kawasaki, aber da ist es noch schlimmer. Der Turbolader ist nicht direkt gekoppelt, sondern nur strömungsmechanisch bzw thermodynamisch, er kann also bei niedriger Motordrehzahl eine hohe Drehzahl haben und umgekehrt.

Man könnte dem Kompressor einen stufenlosen Antrieb spendieren. Das würde dieses Problem lösen. Günstiger bleibt es dennoch, zumindest einen Teil der Aufladerei durch die Abgase anzutreiben, da muß man erstens keine starre Kopplung aufheben und kann zweitens Energie nutzen, die sowieso schon den Arbeitsraum verlassen hat. Der stufenlose Antrieb verstellt sich nicht beliebig schnell, das Ansprechen der Turbos ist heute viel besser als früher, aber komplett verzögerungsfrei wird es niemals sein. Geht garnicht.

@ Wankel: Man kann die Form des Brennraums leider nicht besonders vorteilhaft hinbekommen. Da arbeiten mehrere Parameter gegeneinander (je mehr Volumen in den Mulden ist, umso freier kann es gestaltet werden, das braucht eine hohe Grundkompression (fiktives VErdichtungsverhältnis ohne Mulden im maximal gewöbten Kolben), die wiederum den Teil außerhalb der Mulden schlimmer macht und die ganze Geschichte im Verhältnis zum Arbeitsraum vergrößert, inklusive Reibung und Undichtigkeiten zwischen den Arbeitsräumen). Ok, dieser Faktor ist recht katastrophal, aber es ist der Einzige, der nicht lösbar wäre. Für Teillast wäre ein Schichtladebetrieb interessant... Oder HCCI ... aber das geht alles auch mit einem Kolbenmotor. Die Sachen, die beim Wankel einfacher gehen, korrigieren alle nicht das Grundproblem, also bleibt mir nur eine Aussage - es wurden nicht alle Register gezogen, die gehen, aber würden sie, bliebe der Wirkungsgrad unter einem vergleichbar aufwendigen Hubkolbenmotor zurück; der einfache Aufbau ginge eh flöten, von wegen nur 2 bewegte Teile und so weiter.

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Gleichstrom 02.02.2017, 20:04
48.

Ich nehm jetzt mal diesen Beitrag, antworten könnte ich auch auf Andere, es ist letztlich egal und soll nicht als totale Opposition ... wie auch immer...

Kompressor bezeichnet meist einen mechanisch angetriebenen Verdrängerlader. Dessen Kennfeld brauchen wir, mit Drehzahllinien. Die kreuzen sich mit den Schlucklinien des Motors an ganz bestimmten Punkten, es gibt Spaltverluste, da die meisten berührungslos laufen, etc - fest steht, je höher das Ding dreht, je mehr es fördert, umso weniger geht durch den nicht zeitabhängigen Leckagequerschnitt wieder zurück. Hohes Druckverhältnis geht also nur mit hohem Durchsatz, bzw es wird sonst nicht erreicht. Die mechanische Kopplung ist da das Problem, einen Strömungsverdichter (also die Frischlufthälfte eines Turboladers) kann man auch mechanisch antreiben, siehe Kawasaki, aber da ist es noch schlimmer. Der Turbolader ist nicht direkt gekoppelt, sondern nur strömungsmechanisch bzw thermodynamisch, er kann also bei niedriger Motordrehzahl eine hohe Drehzahl haben und umgekehrt.

Man könnte dem Kompressor einen stufenlosen Antrieb spendieren. Das würde dieses Problem lösen. Günstiger bleibt es dennoch, zumindest einen Teil der Aufladerei durch die Abgase anzutreiben, da muß man erstens keine starre Kopplung aufheben und kann zweitens Energie nutzen, die sowieso schon den Arbeitsraum verlassen hat. Der stufenlose Antrieb verstellt sich nicht beliebig schnell, das Ansprechen der Turbos ist heute viel besser als früher, aber komplett verzögerungsfrei wird es niemals sein. Geht garnicht.

@ Wankel: Man kann die Form des Brennraums leider nicht besonders vorteilhaft hinbekommen. Da arbeiten mehrere Parameter gegeneinander (je mehr Volumen in den Mulden ist, umso freier kann es gestaltet werden, das braucht eine hohe Grundkompression (fiktives VErdichtungsverhältnis ohne Mulden im maximal gewöbten Kolben), die wiederum den Teil außerhalb der Mulden schlimmer macht und die ganze Geschichte im Verhältnis zum Arbeitsraum vergrößert, inklusive Reibung und Undichtigkeiten zwischen den Arbeitsräumen). Ok, dieser Faktor ist recht katastrophal, aber es ist der Einzige, der nicht lösbar wäre. Für Teillast wäre ein Schichtladebetrieb interessant... Oder HCCI ... aber das geht alles auch mit einem Kolbenmotor. Die Sachen, die beim Wankel einfacher gehen, korrigieren alle nicht das Grundproblem, also bleibt mir nur eine Aussage - es wurden nicht alle Register gezogen, die gehen, aber würden sie, bliebe der Wirkungsgrad unter einem vergleichbar aufwendigen Hubkolbenmotor zurück; der einfache Aufbau ginge eh flöten, von wegen nur 2 bewegte Teile und so weiter.

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Gleichstrom 02.02.2017, 20:14
49.

Zitat von DerBlicker
Kommen Sie doch nicht mit 30 Jahre alten Autos, das ist doch technische Steinzeit. Ich spreche nur über aktuelle Autos, alte Autos interessierne doch nur Leute, die sich keine neuen Autos leisten können. Heutige Turbos haben mit den alten Turbos aus den 80-Jahren nichts mehr gemeinsam.
Ich fahre ein altes Auto, weil es mir gefällt.

Klein ist das Ding auch noch. Gefällt mir.

Bei der Auslieferung war es etwa 37 Jahre her, daß die Ersten davon verkauft wurden, und im November ist er 20 geworden.

Servo, ABS, Federweg und diese ganze Luxusgrütze gibs nicht, ich hab nichtmal ein Radio. Ich will das so.

Daß Turbomotoren heute anders sind als früher weiß jeder, der es wissen will. Sie sind praktischer geworden und nicht mehr die letzte Option, wenn keine Zylinder mehr reinpassen (so einen Unsinn wie Fünfzylinder, gerade als Turbo eine dumme Zylinderzahl, baut man sonst nicht...), sondern vollkommen alltäglich.

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