Forum: Auto
Autogramm Lotus Evora Sport 410: Nacktmodell
Lotus

Lotus lebt! Und zwar in Form altbekannter, aber immer wieder aufgefrischter Sportwagen. Die jüngste Frischzellenkur wurde dem Evora zuteil: Das Auto wurde leichter, härter und ist so schnell wie kein Lotus je zuvor.

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Hagbard 04.02.2017, 06:49
80.

Zitat von DerBlicker
Die Formel 1 Fahrer in den 80-er Jahren liebten die Turbos, allein schon wegen der 1500 PS im Qualifying und 1000 PS im Rennen. Als Ende der 80-er Jahre wieder Sauger aufkamen, waren diese komplett chancenlos, da mit 600 PS viel zu schwach und brauchten zudem doppelt so viel Sprit. Die Formel 1 fährt aktuell auch wieder mit Turbo. Jetzt sind die Wagen endlich auch viel leiser.
Die Teams und größenwahnsinnige Techniker liebten die Turbos. Die Fahrer betrachteten die Autos als Monster, die zickig und anfällig waren.
Überhaupt ins Ziel zu kommen wurde in den ersten Jahren schon als Erfolg gefeiert.
Die Kosten waren enorm. Darum wurde der Turbo auch wieder verboten. Nicht weil die Autos zu schnell wurden (das wurden sie), sondern weil Honda Unsummen Geld ausgab und so eine erdrückende Dominanz erreichte. Die kleineren Teams hatten dieses Geld nicht und waren zum hinterherfahren verurteilt. Trotz Turbo. Und wieder andere haben auch viel ausgegeben und waren trotzdem nicht so schnell wie Honda.
Die Sauger waren noch '88 besser zu fahren und zuverlässiger. Die Turbos waren wegen schierer Motorleistung schneller.

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varesino 04.02.2017, 10:17
81. Electro-Turbo-Compound

Da ist dann für jeden in diesem Forum etwas dabei.
Ein Turbolader mit einem Motor/Generator wie er jetzt in der Formel 1 zu Einsatz kommt.

Dann hat der Blicker seine Ruhe, die Kompressor Fans im Forum und sogar die Elektro-Fraktion hat etwas um sich zu erfreuen.

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DerBlicker 04.02.2017, 12:57
82. Märchenstunde

Zitat von mazzmazz
Die Turbos gibt es, weil sie billiger sind. Vergleicht man einen 200K mit einem 200 Turbo, wird einem selbst bei Mercedes schlecht. Die Turbos laufen viel unharmonischer und verbrauchen im Alltag keinen halben Liter weniger. Unseren A 250 Turbo 4matic fahre ich mit ca. 7,5-8L Benzin / 100 Km. Der A250d lag bei der Testfahrt bei ca. 6,5 L. Der selige E200K meines Onkels lag bei ähnlichem Streckenprofil bei unter 9L.
Der aktuelle E200 verbraucht trotz 20 PS mehr und viel besseren Fahrleistungen 2 Liter weniger Sprit als der alte E200 Kompressor. Der E200 Turbo läuft auch viel leiser als der alte Kompressormotor und hat bei niedrigeren Drehzahlen mehr Drehmonet. Zudem war die alte 5-Gangautomatik im E200 Kompressor im Vergleich zur 9 Gangautomatik im E200 Turbo eine Schlaftablette. Was am alten E200 besser sein soll, haben Sie exklusiv. Kommen Sie mir bitte mit objektiven Zahlen, nicht immer mit Ihrem subjektiven Gefühl.

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DerBlicker 04.02.2017, 13:01
83. stimmt auch nicht

Zitat von mazzmazz
n. Für Alltagsautos ist das jedoch völlig irrelevant. In den meisten Fällen wären sie mti einem einfachen V6 Saugbenziner für Familienautos und einem R4 Saugbenziner für Kleinwagen bestens ausgerüstet. Diese hochkomplexen Diesel- / Turbo-/DI-Spielzeuge braucht eigentlich kein Mensch. Sie Sparen mit viel Glück 3 L / 100 Km an Benzin und verursachen für den Kunden bei Anschaffung, Wartung und Reparatur tausende Euros an Mehrkosten, die er durch den etwas niedrigeren verbrauch niemals hereinfahren wird. Sehen Sie sich doch mal Anschaffung, Wertverlust, Sprit- und Wartungskosten bei Autos wie Mercedes 190E 2.0, E220 W124 oder 300E W124 an im Vergleich zu modernen Turbos. Ein W124 300TE 4matic Sportline kostete in 1988 75.000 D-Mark in bester Ausstattung und lässt sich heute in gepflegtem Zustand noch für 15.000 Eur (30.000 D-Mark) verkaufen. Wie wird es wohl im Jahr 2046 mit einem E 250 Diesel aus 2017 aussehen? Er wird dann wegen Schäden an Turbo. Injektoren, getriebe und Elektronik schon 12 Jahre auf dem Schrott liegen.
Moderne Autos sind nicht reparaturanfälliger als alte, sonst würden die Autos bei uns nicht immer länger gefahren und immer älter. Sie sollten einmal mit Fakten und Zahlen kommen, nicht immer mit Ihrem Gefühl. Zudem will niemand mehr so eine lahme Opakutsche mit Saugmotor. Ganz schlimm war da der Mercedes E240 mit 6 Zylinder Sauger, brauchte trotz 6 Zylinder 10 s von 0 auf 100 und war phlegmatisch wie eine Schildkröte. Jeder 150 PS TDI ist eine Rakete dagegen. Autofahren muss auch Spaß machen, lahme Sauger machen keinen Spaß.

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pietschko 04.02.2017, 13:47
84.

Zitat von varesino
Da ist dann für jeden in diesem Forum etwas dabei. Ein Turbolader mit einem Motor/Generator wie er jetzt in der Formel 1 zu Einsatz kommt. Dann hat der Blicker seine Ruhe, die Kompressor Fans im Forum und sogar die Elektro-Fraktion hat etwas um sich zu erfreuen.
die neuen f1 triebwerke sind sicher technische meisterwerke. ich bin auch dafür, dass die technologie beibehalten wird. zum einen aus kostengründen und zum anderen, weil die entwicklungen der aktuell f1 wohl wie nie zuvor in die serientechnik übertragen werden.
aber, gerade in der anfangszeit gab es viele probleme mit der abstimmung. (auch mit der zuverlässigkeit)
das problem ist einfach, die zusammenarbeit so abzustimmen, dass der e-antrieb den fahrer nicht überrascht. auch die abstimmung zwischen rekuperation und klassischer bremse ist eine schwierige sache. die autos überraschen damit den fahrer leider doch noch ab und zu. das drehmoment dürfte nächste saison durch die häßlichen, dicken walzen besser im griff sein. aber die verbremser sind immer noch ein problem, gerade dann, wenn ein teilsystem ausfällt.

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pietschko 04.02.2017, 13:55
85.

Zitat von DerBlicker
Moderne Autos sind nicht reparaturanfälliger als alte, sonst würden die Autos bei uns nicht immer länger gefahren und immer älter. Sie sollten einmal mit Fakten und Zahlen kommen, nicht immer mit Ihrem Gefühl. Zudem will niemand mehr so eine lahme Opakutsche mit Saugmotor. Ganz schlimm war da der Mercedes E240 mit 6 Zylinder Sauger, brauchte trotz 6 Zylinder 10 s von 0 auf 100 und war phlegmatisch wie eine Schildkröte. Jeder 150 PS TDI ist eine Rakete dagegen. Autofahren muss auch Spaß machen, lahme Sauger machen keinen Spaß.
er kapiert es immer noch nicht. schauen sie sich einfach mal das nutzbare drezahlband ihres tdis an. ein schöner sauger, der hat ein viel breiter nutzbares drehzahlband. auch wenn er nicht den bumms von unten hat, der beim turbo, und auch bei bi-turbos eben seine ansprechzeit hat. wie es mit den von gleichstom angesprochenen vtg turobs ist, weiss ich nicht, ich meine aber, dass es schon mal turbos mit variabler charakteristik gegeben hat. generell bleibt aber das problem der masseträgheit.
ich bin ein sauger fan. ja, man muss die drehzahl hoch halten. aber das ist doch auf der rennstrecke eine selbstverständlichkeit. aber der motor reagiert spontan, wenn er nicht zu langhubig ausgelegt ist, dreht er schön willig hoch. ich habe immer mitleid mit motoren, die mir zeigen, nein, ich will nicht hochdrehen. da vergeht mir der spaß schon. da will ich auch nicht mehr. und ich will nicht überrascht werden von einem turbo der nun plötzlich mein, genug ladedruck aufgebaut zu haben.

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niemat 04.02.2017, 14:02
86. Danke! Wovon reden Sie eigentlich?

Zitat von DerBlicker
Moderne Autos sind nicht reparaturanfälliger als alte, sonst würden die Autos bei uns nicht immer länger gefahren und immer älter. Sie sollten einmal mit Fakten und Zahlen kommen, nicht immer mit Ihrem Gefühl. Zudem will niemand mehr so eine lahme Opakutsche mit Saugmotor. Ganz schlimm war da der Mercedes E240 mit 6 Zylinder Sauger, brauchte trotz 6 Zylinder 10 s von 0 auf 100 und war phlegmatisch wie eine Schildkröte. Jeder 150 PS TDI ist eine Rakete dagegen. Autofahren muss auch Spaß machen, lahme Sauger machen keinen Spaß.
Hervorragender Einwand!
Warum? Weil wir im heimischen Fuhrpark ab 2002 die o.g. Motoren in der Garage stehen hatten:
MB W203 C240 mit 170 PS und Automatik
VW Passat B5 V6 TDI mit 5-Stufen Tiptronic

Kann mich nicht entsinnen, dass der Passat (ein gutes Auto) im Vergleich zur C-Klasse die Wurscht vom Teller zog. Der Diesel hatte seinen Verbrauchsvorteil, ganz klar. 500km waren mit der C-Klasse auch nicht das Problem.
Bzgl. der für Sie wichtigen Fakten hatte die C-Klasse die bessere Beschleunigung und höhere Endgeschwindigkeit plus einen deutlich ruhigeren Motorlauf. Ich weiß, sowas interessiert Sie nicht, aber eben andere Menschen. Die Beschleunigung der C-Klasse war deutlich gleichmäßiger. Der Passat hatte irgendwann seinen Turbobums. Hat auch Spaß gemacht, aber eben nicht so elegant und souverän.
Auch wenn Sie es nicht glauben werden, auch wenn der Sauger hoch drehte, er war leise.

Schaue ich mir die Fahrleistungen des letzten 150 PS-Dieselmotors im Audi A4 B9 an, ist die Beschleunigung abhängig vom Getriebe besser geworden. Die für Sie so wichtige Höchstgeschwindigkeit liegt aber auch über 10 Jahre später unter dem lahmen Saugermotor.

Wie war das nochmal mit dem Gefühl und Fakten und überhaupt?

Sie können hervorragend gegen andere mit oftmals sehr eigener Auslegen sogenannter Fakten und oder Rechte (großartig bei §1 STVO) austeilen. Leider fehlt Ihnen aber jegliche Eigenschaft bzgl. Selbstreflexion oder Kritikfähigkeit. Fragen und kritische Anmerkungen anderer Forumsteilnehmer werden ignoriert oder einfach aus dem Zusammenhang gerissen und mit weiteren "Fakten" Ihrerseits "untermauert".

Trotzdem muss ich zugeben, dass dieses Forum auch wegen Ihrer Beiträge durchaus gerne lese. Ist so eine Art seelischer Selbstgeiselung.

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DerBlicker 04.02.2017, 15:09
87. das glaube ich in der Tat nicht

Zitat von niemat
Hervorragender Einwand! Warum? Weil wir im heimischen Fuhrpark ab 2002 die o.g. Motoren in der Garage stehen hatten: MB W203 C240 mit 170 PS und Automatik VW Passat B5 V6 TDI mit 5-Stufen Tiptronic Kann mich nicht entsinnen, dass der Passat (ein gutes Auto) im Vergleich zur C-Klasse die Wurscht vom Teller zog. Der Diesel hatte seinen Verbrauchsvorteil, ganz klar. 500km waren mit der C-Klasse auch nicht das Problem. Bzgl. der für Sie wichtigen Fakten hatte die C-Klasse die bessere Beschleunigung und höhere Endgeschwindigkeit plus einen deutlich ruhigeren Motorlauf. Ich weiß, sowas interessiert Sie nicht, aber eben andere Menschen. Die Beschleunigung der C-Klasse war deutlich gleichmäßiger. Der Passat hatte irgendwann seinen Turbobums. Hat auch Spaß gemacht, aber eben nicht so elegant und souverän. Auch wenn Sie es nicht glauben werden, auch wenn der Sauger hoch drehte, er war leise.
Kein Benziner ist leise beim Ausdrehen, auch kein 6 Zylinder, er ist nur etwas leiser als ein 4 Zylinder, aber laut ist er beim Ausdrehen trotzdem. Leise bekommt man Verbrenner nur durch Dämmung und niedrige Drehzahlen. Deshalb muss der Motor bei niedrigen Drehzalen ordentlich Drehmoment haben, dass man gar nicht erst hochdrehen muss. Das senkt auch den Verbrauch. Hochdrehen ist ein Relikt aus der Saugerzeit, erklärt aber den hohen Verbrauch, den manche Autofahrer mit modernen Turbos erzielen. Die drehen den Turbo genau so hoch wie früher den Sauger und merken gar nicht, dass sie dabei doppelt so schnell beschleunigen, weil es so mühelos geht. Ich merke das auch hin und wieder, dass ich vom Turboschub verleitet deutlich schneller beschleunige als nötig. Nur dafür ist ausschließlich der Fahrer verantwortlich, sonst niemand.

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DerBlicker 04.02.2017, 15:13
88. ich weiß nicht was Sie fahren

Zitat von pietschko
er kapiert es immer noch nicht. schauen sie sich einfach mal das nutzbare drezahlband ihres tdis an. ein schöner sauger, der hat ein viel breiter nutzbares drehzahlband. auch wenn er nicht den bumms von unten hat, der beim turbo, und auch bei bi-turbos eben seine ansprechzeit hat.
Aber was soll ein breites Drehzahlband beim Sauger, wenn in den unteren 70 % nichts geht? Turboloch und geringes Drehvermögen haben moderne Automatikgetriebe längst beseitig. Deshalb sollte man einen Diesel auch immer als Automatik kaufen, die lässt den Motor immer schön niedrig drehen und auf dem Drehmoment surfen. Tritt man aufs Gas, schaltet die Automatik fix einen Gang zurück, steigt die Drehzahl etwas an, aber längst nicht so nervig wie bei durchzugsschwachen Saugmotoren ( ganz schlimm die kleinen R6 bei Mercedes und BMW), wo der Sound immer an einen durchdrehenden Mixer erinnerte, wenn man nur in die Nähe des Gapedals kam.

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Lotus Driver 04.02.2017, 15:21
89. Darum

@DerBlicker: Setzen sie sich mal in einen Lotus und in einen 911er von Volkswagen. Einer ist leicht, laut, dreckig, ungedämmt und ohne Servolenkung und der andere ist altersgerechtes Wohnen. Sie kennen beide Welten nicht, sonst wüßten sie wovon ich spreche.

Was die ganzen Mercedes und VW TDI Fahrer hier diskutieren erschließt sich mir auch nicht.

Ein 6Zylinder mit Kompressor hat eine hervorragende Laufkultur und eine absolut konstante Kraftentfaltung. Ein V8 wäre einfach zu schwer.

Der ganze Downsizing und Turbo Blödsinn hat nur den Hintergrund Abgas- und Verbrauchswerte für den Prüfstand zu optimieren. In der Fahr-Realität steigert sich beides aber exorbitant, die Turbos habe immer noch Löcher oder es müssen gleich mehrere anfällige Turbos eingebaut werden.

2020 kommt eine völlig neue Elise und Exige und später ein neuer Evora. Ich befürchte leider, dass dann auch Lotus gezwungen wird auf kleine 4-Zylinder Turbos umzusteigen.

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