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Autogramm Mazda 3: Gegen den Golf
Mazda

Der VW Golf dominiert die Kompaktklasse und ist ein Vorbild für Konkurrenten. Nicht so für Mazda beim neuen 3er. Darin fühlen sich Fahrer wie im Sportwagen, aber es gibt auch Tücken.

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emil7685 22.02.2019, 08:29
10.

Zitat von mazzmazz
Außerdem sehr vernünftig. Gut gemachte 120 PS Saugmotoren in Kompaktautos waren früher mit Aufschriften wie "GTI, GSI, RS" garniert.
Die wogen aber nur die Hälfte (der Peugeot 205GTI mit 120 PS wog 850kg, Golf 1 GTI je nach Ausstattung sogar noch weniger) , hatten weder ABS noch ESP noch ASR und hatten ein komplett anderes Fahrverhalten. Deshalb konnte man da bei 120PS "GTI" draufschreiben und die Presse beschrieb diese Autos als Witwenmacher.
Das ist absolut nicht vergleichbar mit modernen Autos.

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DerBlicker 22.02.2019, 08:32
11. dem kann ich nur zustimmen

Zitat von observerlbg
Ich fuhr viele Octavia. Zu groß für einen Kompakten, aber praktisch und bequem. Und aktuell nun einen Golf. Zum Test nun ein Rapid. Und ich war froh wieder im Golf zu fahren. Warum? Ich brauch Ellenbogenfreiheit, Kniefreiheit und Rundumsicht. Der Gepäckraum soll hinreichend groß, variabel und praktisch sein (große Heckklappe, niedrige Ladekante). DAS will der Nutzer vom Kompaktwagen. Das bietet z.B. auch der Hyundai i30 oder der Kia Ceed. Auch der BMW 118. Aber eben nicht der neue Mazda 3. Der kommt als Sportcoupé daher. Wer sowas will, z.B. der junge Single, mag ihn gerne kaufen.
Außer der Optik spricht leider gar nichts für den Mazda 3 2.0 mit 122 PS, nicht einmal der Preis. Für 1000 Euro weniger bekommt man einen Golf 1.0 mit 115 PS, der fährt auch 198 Spitze und beschleunigt trotz nur halb so viel Hubraum aber dank Turbo deutlich besser in 9,8 s von 0 auf 100, hat dank Turbo schon bei 2000 Touren 200 Nm Drehmoment, wo der Mazda Sauger noch nicht aus dem Quark kommt und verbraucht mit 4,8 Liter auch weniger. Zudem ist der Kofferraum des Golf größer und er hat auf der Rückbank viel mehr Platz. Rational spricht also gar nichts für den Mazda.

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dlh255 22.02.2019, 09:05
12.

Mein erster Mazda war ein 323 C von 96. Der hatte glaube eine ähnlich schlechte Umsicht wie der hier. Trotzdem war es ein tolles Auto. Danach fuhr ich einen Mazda 5 über 9 Jahre. Ein einziger Defekt, der nicht auf Verschleiß zurück zu führe war - und wurde aufgrund der Bauweise sehr kostengünstig repariert. Leider musste ich den dann abgeben, weil 3 Kindersitze nicht rein passten (in kein Modell von Mazda, zumindest in Europa). Wenn ich mal keine Kindersitze mehr brauche, werde ich vermutlich wieder zu Mazda greifen. Schlicht, günstig, zuverlässig.

@DerBlicker: Wenn du mal bei einschlägigen Portalen die realen Sprintwerte vergleichst, wirst du was tolles feststellen. Außerdem hat der Golf für 1000€ weniger garantiert nicht die Ausstattung, sonst wäre er teurer als der Mazda. Zumal Listen- und Straßenpreis nicht unbedingt vergleichbar sind.

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persor 22.02.2019, 09:17
13. Nix-Blicker

Zitat von DerBlicker
Außer der Optik spricht leider gar nichts für den Mazda 3 2.0 mit 122 PS, nicht einmal der Preis. Für 1000 Euro weniger bekommt man einen Golf 1.0 mit 115 PS, der fährt auch 198 Spitze und beschleunigt trotz nur halb so viel Hubraum aber dank Turbo deutlich besser in 9,8 s von 0 auf 100, hat dank Turbo schon bei 2000 Touren 200 Nm Drehmoment, wo der Mazda Sauger noch nicht aus dem Quark kommt und verbraucht mit 4,8 Liter auch weniger. Zudem ist der Kofferraum des Golf größer und er hat auf der Rückbank viel mehr Platz. Rational spricht also gar nichts für den Mazda.
Sie immer wieder Sie mit den Halbwahrheiten und Fakenews :-)
Also: Beschleunigung ist in dieser Klasse nicht ausschlagebend, Verbrauch 4,8 l beim TURBO-Golf? Ammenmärchen, das ist ein VW ;-)
Mein Passat Diesel (vorheriges Geschäftsauto) Werksangabe: 5,6 - real: 6,9l, bei moderater Fahrweise! Kommt nicht aus dem Quark? Sind Sie schon gefahren? ich den Golf? Ja - nicht schlecht aber reisst auch keine Bäume aus.
Und Design/Wertigkeit Golf: Laaaaangweilig/billig - Mazda: schön/hochwertig..
Aktuelles Mietfahrzeug: Kia Ceed: sehr hochwertig im Vergleich zum Golf.
Golf wird halt gekauft, weil gut subventioniert und deutsches Produkt - aber sicher nicht besser
Es spricht alles für den Mazda (Platz: Durchschnittliche Besetzung von Autos in D: 1 - 1,4 Personen je Fahrt)

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rosinenzuechterin 22.02.2019, 09:21
14. Touch ist doch ok

Zitat von Gruesseaushessen
Ich frage mich warum die Journalisten immer den „fehlenden Touchscreen“ bemängeln und den praktisch herbeischreiben wollen. Ich habe in meinem aktuellen Wagen nun einen Tiuchscreen und empfinde diesem im Vergleich zu „Dreh — Drück“ als Rückschritt. Es lenkt mich definitiv mehr ab, man muss konzentrierter auf den Bildschirm schauen, es gibt keine Orientierung für die Finger ohne dass hingesehen wird. Als zweiten Wagen haben wir einen Q7 mit Dreh Drück. Nun hatte ich gerade einen neuen A6 als Ersatzwagen, mit Touscreens „für alles“, selbst das Klima und andere Banalitäten lief über den zweiten Touchscreen. Genau diese Bedienung wäre für mich ein Grund den Wagen nicht zu kaufen. Daher bitte bewerten wie sich ein jeweiliges Fahrzeug bedienen lässt, aber nicht immer nur nach Touchscreen schreien!
Wenn jede Funktion, die unsere Autos heute bieten, mit einem eigenen Knopf / Schalter / Drehschalter bedient werden können soll, sähen deren Cockpits aus wie das der Boeing 747. Was wollen Sie denn damit? Das Navi programmiert man VOR der Fahrt, Klima ebenso. Da stellt man im Idealfall beim Kauf des Autos 21°C und automatische Luftverteilung ein und hat daran eigentlich nie wieder was rumzufummeln. Gas, Bremse, Licht, Blinker und Scheibenwischer werden ja wohl weiterhin klassisch bedienbar sein. Bleibt nur das Radio, was ein relevantes Touchaufkommen hervorrufen könnte. Aber verstellen Sie da während der Fahrt so oft etwas, dass das jetzt zum Problem und kaufentscheidend sein soll? Kann es sein, dass Sie einfach nicht anerkennen können, das etwas Neues auch dann besser sein kann, wenn Sie sich erstmal daran gewöhnen müssen?

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neurobi 22.02.2019, 09:53
15.

Zitat von persor
Sie immer wieder Sie mit den Halbwahrheiten und Fakenews :-) Also: Beschleunigung ist in dieser Klasse nicht ausschlagebend, Verbrauch 4,8 l beim TURBO-Golf? Ammenmärchen, das ist ein VW ;-) Mein Passat Diesel (vorheriges Geschäftsauto) Werksangabe: 5,6 - real: 6,9l, bei moderater Fahrweise! Kommt nicht aus dem Quark? Sind Sie schon gefahren? ich den Golf? Ja - nicht schlecht aber reisst auch keine Bäume aus. Und Design/Wertigkeit Golf: Laaaaangweilig/billig - Mazda: schön/hochwertig.. Aktuelles Mietfahrzeug: Kia Ceed: sehr hochwertig im Vergleich zum Golf. Golf wird halt gekauft, weil gut subventioniert und deutsches Produkt - aber sicher nicht besser Es spricht alles für den Mazda (Platz: Durchschnittliche Besetzung von Autos in D: 1 - 1,4 Personen je Fahrt)
Zitat "Und Design/Wertigkeit Golf: Laaaaangweilig/billig - Mazda: schön/hochwertig.."
Ich würde das jetzt andersherum sehen, aber das ist Geschmackssache.
Das Design des Mazda ist schon sehr altbacken. Ob der Disotto-Moter hält was er verspricht bleibt abzuwarten.
Die angegebenen Fahrleistungen sind weder schlecht noch berauschend, Der Kofferraum ist recht klein, Klassenüblich ist schon etwa 380l.
Der Verzicht auf den Turbo mag zwar die Lebensdauer verlängern, ist der Dynamik aber eher abträglich. Und was habe ich davon, ob der Motor 250000km hält oder 350000? Spätestens nach der 120000km Laufleistung sehe ich mich nach einem neuen Wagen um.

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cabeza_cuadrada 22.02.2019, 09:59
16. Touchscreens

Zitat von rosinenzuechterin
Wenn jede Funktion, die unsere Autos heute bieten, mit einem eigenen Knopf / Schalter / Drehschalter bedient werden können soll, sähen deren Cockpits aus wie das der Boeing 747. Was wollen Sie denn damit? Das Navi programmiert man VOR der Fahrt, Klima ebenso. Da stellt man im Idealfall beim Kauf des Autos 21°C und automatische Luftverteilung ein und hat daran eigentlich nie wieder was rumzufummeln. Gas, Bremse, Licht, Blinker und Scheibenwischer werden ja wohl weiterhin klassisch bedienbar sein. Bleibt nur das Radio, was ein relevantes Touchaufkommen hervorrufen könnte. Aber verstellen Sie da während der Fahrt so oft etwas, dass das jetzt zum Problem und kaufentscheidend sein soll? Kann es sein, dass Sie einfach nicht anerkennen können, das etwas Neues auch dann besser sein kann, wenn Sie sich erstmal daran gewöhnen müssen?
sind halt billiger. Ich mag sie trotzdem nicht. Auch wenn man ein Navi vor der Fahrt programmiert ist es mir bei einem gemieteten BMW nicht gelungen gleichzeitig Navigation und Radio zu genießen. Bin aber auch schon Ü40, tja.

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rosinenzuechterin 22.02.2019, 10:19
17.

Zitat von cabeza_cuadrada
sind halt billiger. Ich mag sie trotzdem nicht. Auch wenn man ein Navi vor der Fahrt programmiert ist es mir bei einem gemieteten BMW nicht gelungen gleichzeitig Navigation und Radio zu genießen. Bin aber auch schon Ü40, tja.
Das liegt aber weder am Touch noch an Ihrem Alter, sondern schlicht an der Unfähigkeit des Designers, ein intuitiv bedienbares Softwareprodukt zu kreieren. Die äußerst eingeschränkte Farbpalette heutiger Autos (Nein, auch ein Dutzend Grautöne sind keine Farbe!) stört mich da viel mehr.

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bayerns_bester 22.02.2019, 10:51
18.

Als Bildunterschrift in der Fotostrecke heißt es beim ersten Bild …"Markantester Unterschied ist die feschere Optik.".

Dazu gehört nun wirklich nicht viel. Im Vergleich zu sämtlichen Fahrzeugen der Marke VW strotzt selbst das Erscheinungsbild eines Kühlschranks vor Dynamik. Davon abgesehen scheint das ein gut gelungenes Fahrzeug zu sein. Vernünftige Prise, bei denen schon einige Ausstattungsmerkmale enthalten sind, für die man bei den "Premiummarken" immer noch zusätzlich zahlen darf. Da wir ganz aktuell auf der Suche nach einem Zweitwagen sind, werden wir den Mazda wohl mal besichtigen.

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illusion2001 22.02.2019, 12:05
19. WLTP vs. NEFZ

Zitat von DerBlicker
Außer der Optik spricht leider gar nichts für den Mazda 3 2.0 mit 122 PS, nicht einmal der Preis. Für 1000 Euro weniger bekommt man einen Golf 1.0 mit 115 PS, der fährt auch 198 Spitze und beschleunigt trotz nur halb so viel Hubraum aber dank Turbo deutlich besser in 9,8 s von 0 auf 100, hat dank Turbo schon bei 2000 Touren 200 Nm Drehmoment, wo der Mazda Sauger noch nicht aus dem Quark kommt und verbraucht mit 4,8 Liter auch weniger. Zudem ist der Kofferraum des Golf größer und er hat auf der Rückbank viel mehr Platz. Rational spricht also gar nichts für den Mazda.
In diesem Beitrag steckt ein leider verständlicher Fehler, den auch der Artikel nicht aufgeklärt hat. Die Hersteller dürfen momentan noch den auf NEFZ zurückgerechneten Verbrauch angeben. Genau davon macht VW Gebrauch und gibt 4.8 Liter nach NEFZ an. Die realitätsnahere WLTP Basis, von der dieser Verbrauch zurückgerechnet wurde, liegt jedoch bei 5,6 Liter. Mazda gibt schon den echten WLTP Verbrauch an und liegt damit knapp 10% unter dem Golf, was durchaus beeindruckend ist.

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