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Autogramm Mazda 3: Ruhe!
Mazda

Der VW Golf dominiert das Kompaktwagensegment in Deutschland, dabei lohnt ein Blick zur Konkurrenz. Zum Beispiel zum Mazda 3: Der erzieht mit technischen Kniffen den Dieselmotor zu ungeahnter Seidigkeit.

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jupp78 18.01.2017, 14:51
40.

Zitat von mazzmazz
Was soll ich damit?
Ihr Fehler ist, dass Sie von sich auf pauschal alle anderen schließen. Niemand hat behauptet, dass ein Gasauto bei jedem und allem Sinn macht. Bei manchem aber schon, nur hat derjenige eben auch andere Eingangsvoraussetzungen.

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krypton8310 18.01.2017, 14:55
41.

Zitat von jupp78
Das ist beim Benziner doch auch nicht anders, insbesondere beim Turbo-Benziner. Aber selbst bei einem Sauger liegt bei der Nennleistung normalerweise nicht mehr das max. Drehmoment an.
Schon richtig. Das max. Drehmoment liegt eigentlich immer vor der max. Leistung an. Beim Sauger ist die Abnahme des Drehmoments allerdings so sanft, dass es mich nicht weiter stört. Beim Turbo-Benziner muss ich bzw. der Automat immerhin nicht 3x schalten, bis ich auf 100 bin. Da ist das Nerv-Potential einfach nicht dasselbe wie beim TD. Ich versteh ja, dass es Leute mit anderem Fahrstil gibt, zu denen ein TD besser passt. Hab ich auch kein Problem damit. Aber zu behaupten der TD sei für Fahrspaß alternativlos ist halt einfach nonsense.

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gor1966 18.01.2017, 15:00
42.

Zitat von mazzmazz
... den Gestank morgens, die deutlich geringere Motorleistung in allen(!) Lebenslagen und das nagelnde Motorgeräusch in Kauf nehmen? Das wäre irgendwie nicht so clever, wie ich finde. ...
Haben Sie nicht neulich zu einem anderen Thema geschrieben, dass Sie u.a. auch einen Diesel fahren, täglich, sogar nur Euro 4 und ohne Partikelfilter? Kann sein, dass Ihr oller Diesel noch ordentlich nagelt und stinkt, die meisten neueren Diesel tun das vermutlich in erheblich geringerem Maße.
Irgendwie reden Sie sich Ihre eigene Welt gerne mal schön, stimmt's?

Zum Mazda 3: Das Design finde ich sehr schön, wenn auch m.E. nicht so "zweckmäßig" wie bei einigen Konkurrenten. Die Motorhaube ist recht lang in Relation zur Größe der Motoren, dafür ist der Kofferraum verhältnismäßig klein. Ein Motor mit 200 PS oder mehr wäre sicher nett, aber die vorhandene Auswahl sollte eigentlich genügen. Alles in allem für mich eine gelungene Alternative zu Golf, Astra oder Focus.

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jalu-2008 18.01.2017, 15:20
43.

Zitat von mr.nett
....Und wenn ich überholen will, schalte ich zwei Gänge runter drehe den Motor bis über 6000. Das kann kein Diesel.
Korrektur: Das braucht kein Diesel!

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ollowain13 18.01.2017, 15:29
44. Was den 3 wie überhaupt alle Mazda Benziner attraktiv macht...

... ist, dass er sich kosequent dem Hype "Downsizing" verweigert. Klar, auf dem Prüfstand kostet das ein paar Zehntelliter extra, aber real gefahren sieht es anders aus. Da weicht nämlich der Echtverbrauch nicht mehr in völlig absurdem Ausmaß vom NFZE-Verbrauch ab wie bei all den hochgezüchteten Minimotörchen, die noch dazu ein weiteres Manko haben: Eine sehr begrenzte Lebensdauer. Ein 2-liter-Benziner mit 150 PS hält ewig. Wie lange die beim Ford Focus verbaute, auf 125 PS hochgezüchtete 1,0-Liter-3-Zylinder-Nähmaschine hält, kann man sich denken. Nachdem nur noch eine Minderheit ihr Auto tatsächlich kauft, interessiert das zwar die Erstkäufer nicht, aber wer soll so eine Kiste denn gebraucht übernehmen? Noch schlimmer finde ich die auf bis zu 275 PS aufgemöbelten 1,6-Liter-Motoren von Peugeot - aber VW/Audi/Skoda/Seat haben ähnliches im Angebot. So ein Motor hält niemals 10 Jahre bei 15000 - 20000 km/Jahr. Und das soll der Umwelt helfen? Den Werkstätten und dem Hersteller hilft es, sonst niemand. Da ist es gut, das Mazda diesen Schmarrn nicht mitmacht. Ich möchte wetten, mein 6er fährt auch in 20 Jahren noch mit der ersten Maschine. Das wird kein aktueller VW-Benziner schaffen - und die Diesel ja sowieso nicht, denn die werden ja gerade schon von der Straße gemobbt, obwohl sich gerade herausstellt, dass die größeren Dreckschleudern eben doch die LKWs sind, weil die in vielen Fällen mit Adblue-Killer unterwegs sind.

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mazzmazz 18.01.2017, 15:34
45. Schon klar

Zitat von jupp78
Ihr Fehler ist, dass Sie von sich auf pauschal alle anderen schließen. Niemand hat behauptet, dass ein Gasauto bei jedem und allem Sinn macht. Bei manchem aber schon, nur hat derjenige eben auch andere Eingangsvoraussetzungen.
Ist mir bewusst. Deswegen schrieb ich "ich" und nicht "man".
Allerdings bin "ich" mit meiner Fahrleistung Durchschnitt. Meine Aussage gilt somit für Millionen Autofahrer in Deutschland, die Diesel oder Gas fahren und dabei drauflegen und Komforteinbußen hinnehmen. So sind Diesel bekanntermaßen unkultiviert und mit ihrem schmalen Drehzahlband nicht so schön zu fahren wie ein guter Benziner und umgerüstete Gasmotoren sind oft nicht vollgasfest.

Deswegen tue "ich" mir das nicht an.
Andere mögen tun was sie wollen.

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kloppskalli 18.01.2017, 16:21
46.

diese Jahres ? ich glaub es heist dieses Jahr, oder diesen Jahres - in Anlehnung an letzten Jahres? oder heist es doch: Leztes Jahr? :o)

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kloppskalli 18.01.2017, 16:35
47. Hubraum

das Problem mit den Hubraumgroessen bei Mazda ist, dass in Europa oft nach Hubraum besteuert und versichert wird. Den kleinen 1l 125PS Turbo von Ford kann ich fuer 50 euro im Jahr anmelden, den 2l von Mazda fuer (ich glaube) ca. 300 euro im Jahr. Ueber 2l wirds richtig kriminell... Da fahre ich mit meinem 18 Jahre alten 2.8l T-Diesel billiger, weil der ne Ladeflaeche hat - allerding ist der noch ungefiltert, wobei man die Russpartikel noch mit dem Auge erkennen kann, demnach handelt es sich vermutlich nicht um gefaehrlichen Feinstaub :)

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mazzmazz 18.01.2017, 16:48
48. Richtig

Zitat von gor1966
Haben Sie nicht neulich zu einem anderen Thema geschrieben, dass Sie u.a. auch einen Diesel fahren, täglich, sogar nur Euro 4 und ohne Partikelfilter? Kann sein, dass Ihr oller Diesel noch ordentlich nagelt und stinkt, die meisten neueren Diesel tun das vermutlich in erheblich geringerem Maße. Irgendwie reden Sie sich Ihre eigene Welt gerne mal schön, stimmt's? Zum Mazda 3: Das Design finde ich sehr schön, wenn auch m.E. nicht so "zweckmäßig" wie bei einigen Konkurrenten. Die Motorhaube ist recht lang in Relation zur Größe der Motoren, dafür ist der Kofferraum verhältnismäßig klein. Ein Motor mit 200 PS oder mehr wäre sicher nett, aber die vorhandene Auswahl sollte eigentlich genügen. Alles in allem für mich eine gelungene Alternative zu Golf, Astra oder Focus.
Ja, das schrieb ich.
Zudem schrieb ich, dass es das entsprechende Fahrzeug nur mit Dieselantrieb gibt.
Das Auto nagelt und stinkt.
Da meine Frau es fährt und damals unbedingt haben wollte, bin ich diesbzgl. "sauber".
Zu ihrer Ehrenrettung: jetzt bei viel Schnee fährt sie meist den kleinen Allrad-Benziner und sie fährt keinen SUV. Diesen hatten wir damals gegen den Campingbus eingetauscht. Selbstverständlich hatte er einen sauberen Benzinmotor, weil verfügbar.
Am Ende gilt: niemand ist perfekt. Der Umbau des Transit auf den von mir nach wie vor heiß geliebten Mercedes M113 V8 Benzinmotor war mir ehrlich gesagt zu teuer und ist vermutlich wegen des zu kleinen Motorraums nicht machbar...

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Asmodys 18.01.2017, 17:20
49. Hybrid

Zitat von mr.nett
Das meinen Sie. Viele Autokäufer sind aber anderer Meinung. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.
Die meisten Autokäufer wissen es nicht besser und kennen seit Jahrzehnten nichts anderes. Und was von vielen Herstellern als Alternative gar nicht erst angeboten wird, kann auch nicht nachgefragt werden. Dass eine vorhandene -vernünftig und fair eingepreiste- Alternative dann durchaus auch vom Kunden nachgefragt wird, zeigt der hohe Hybrid-Anteil in jeder Modellreihe bei Toyota.

Dazu kommt die Scheu des Durchschnittskäufers vor für ihn ungewohnter, unbekannter Technik -obwohl völlig unbegründet- und überwiegend große Unwissenheit. Daher wird das gekauft, was man kennt und was man schon immer gekauft hat. Und im Zweifelsfall hält man sowieso lieber der eigenen Lieblingsmarke die Treue, selbst wenn diese eine entsprechende Alternative nicht bieten kann.

Das Lob und der Hype um Dieselantriebe in unseren Medien, deren unablässige Empfehlung als "bessere" Alternative und die geringere Besteuerung des Diesels, sind zusätzliche Argumente für den Interessenten. Und eine sehr starke Diesel-Lobby sorgt vehement dafür, dass dies auch möglichst lange so bleibt.
Zusätzlich befeuert und gefördert wird der Diesel-Absatz durch den seit Jahren anhaltenden SUV-Boom als Modetrend.

Dabei schlägt der Benzin-Hybrid den Diesel auf allen Gebieten deutlich. Einzige Ausnahme: Langstreckenfahrten mit hoher Autobahngeschwindigkeit. Was jedoch ein Szenario ist, dass ohnehin nur in Deutschland "wichtig" aber für 99% aller anderen Länder bedeutungslos ist.

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