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Autogramm Mazda 6: Extras serienmäßig
Mazda

Immer weniger Menschen interessieren sich für Mittelklasse-Kombis. Sie fahren lieber SUV. Dabei hat der neue Mazda 6 einiges mehr zu bieten als bloß einen praktischen Kofferraum.

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Pickle_Rick 30.07.2018, 14:14
40.

Zitat von Asmodys
Als "Lösung" für das schwerwiegende, indiskutable, No-Go-Kaufhindernis-"Problem" dieses Autos (vor allem als braver Familienkombi, das geht gar nicht!), das ihn natürlich zur unverkäuflichen Standuhr macht, indem er doch tatsächlich keinen megawichtigen Turbolader an Bord hat (und somit in der Praxis natürlich vollkommen unfahrbar ist und vor allem bei jeglichem Überholversuch ein Sicherheitsrisiko darstellt und sofort zu einer gefährlichen Todesfalle für die Insassen wird... )...(...)
Wer behauptet der Mazda 6 wäre ein unverkäuflicher Ladenhüter? Er hat einfach im Vergleich zu Modellen der Mitbewerber Eigenschaften, die für viele als Nachteil gelten. Natürlich kann man den Wagen auch so fahren. Das haben die meisten Menschen vor Jahren jeden Tag gemacht. In meinem Leben hatte ich jedenfalls mehr Sauger als Turbos. Heute weiß man aber was geht und da schätze ich das Verhalten von Saugmotoren nicht mehr. Das ist genau wie beim Handy. Natürlich ist das gute alte Nokia 3310 unzerstörbar und hält zwei Wochen aber dafür kann es sonst auch nix.
Warum so eine Technik nutzen, wenn man auch etwas haben kann, was im Betrieb einfach besser funktioniert? Ja zusätzliche Komponenten bieten immer ein Risiko bzw. erhöhren die Fehleranfälligkeit. Die Turbotechnik gibt es aber seit Jahrzehnten und sie ist bewährt. Irgendwelche heftigen Downsizingexzesse machen doch das Prinzip nicht schlechter. Das Arugment für das Risiko beim Gebrauchtwagenkauf ist auch nur mittelmäßig. Da muss man beim Kauf einfach mal genauer hinsehen und im Prinzip sind die Probleme die eventuell, vielleicht, bei etwas Pech, möglicherweise, wenn es schlecht läuft auftreten könnten auch nicht das Problem des Verkäufers. Soll ich jetzt ein "lahmes" Auto fahren weil der nächste dann beim Gebrauchtwagenkauf ein geringeres Risiko trägt? Nö danke, kauf ich nicht.
Es ist übrigens nicht nötig bei Ankunft minutenlang im Auto zu sitzen. Einfach ein paar km vorher etwas ruhiger fahren und nicht immer nur hirnlos Knallgas geben. Dann reicht es auch vor dem Abschalten mal eben bis 10 zu zählen und nicht hektisch den Motor abzuwürgen. Über Warmfahren und anständiges Öl freut sich auch jeder Motor. Egal ob Sauger oder Lader.

PS: Turbo müsste nicht mal sein. Ein Hybrid mit der Drehmomententwicklung eines E-Motors zur Unterstützung täte es auch.

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neurobi 30.07.2018, 14:33
41.

Zitat von Asmodys
So lange scheint es mit der Trunksucht der Turbos nun auch wieder nicht her zu sein. Und weil die Downsizing-Turbobenzinerchen ja soooooo sparsam sind... verbrauchte der 1.4 TSI-Turbo-Benziner im Tiguan I bei 200 km/h auch gleich mal eben 4 (vier!!!) Liter mehr Sprit als der 2.0 Benzin-Skyactiv-Sauger im Mazda CX-5... Sie oder Ihr Bruder bräuchten im CX-3 ja nur einen Gang zurückschalten und schon ist der Mazda im Zwischenspurt im 3. bzw. 4. Gang genauso schnell, wie Ihr Turbo im 4. bzw. 5. Und das Schalten soll bei Mazda sogar viel Spaß machen. 4,2 l laut Bordcomputer? Da die meisten Bordcomputer beim Verbrauch untertreiben, rechnen wir da getrost noch mal 0,3 - 0,5 l drauf.... das Ergebnis dürfte ein Yaris Hybrid leicht unterbieten können. Und wer mit dem Hybrid betont aufs Sparen und Schleichen aus ist, schafft hier auch eine 3 vor dem Komma (je nachdem wie hoch der Stadtverkehr-Anteil ausfällt). Aber mit der Vergleichbarkeit ist es ohnehin nicht so weit her. Weshalb vergleichen Sie nur immer wieder einen Kleinstwagen (UP!) mit dem größeren, schwereren, komfortableren Yaris Hybrid, der als Kleinwagen eine Klasse höher angesiedelt ist und immer eine Automatik an Bord hat? Vergleichen Sie beim nächsten Mal doch einfach einen Polo mit diesem TSI-Motor + DSG mit dem Yaris Hybrid. Wenn ich bei Spritmonitor nach einem Polo 1.0 TSI mit DSG filtere und die Leistung auf 66 - 70 kW beschränke, komme ich auf 6,37 l im Schnitt (da sind dann sogar noch Blue Motion-Modelle mit dabei) .... beim Yaris Hybrid sind es aktuell 4,8 l.
Erstmal zur Frage mit dem Verglechbarkeit UP! und Yaris. Unabhängig von der Einstufung ist der Yaris näher am UP! als am Polo, der schon fast auf Golfmaß gewachsen ist.
Wenn sie also einen Polo mit dem Yaris vergleichen bleiben sie zwar in der gleichen Klasse, aber der VW ist deutlich größer und trotzdem tempramentvoller.

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Asmodys 30.07.2018, 14:42
42. Rost

Zitat von pauschaltourist
Die Dauertests der Automobilfachpresse ergaben in letzter Zeit auffällig häufig unüblichen Rost-Befall an Modellen der Hersteller Mazda und Toyota. Die Hersteller sparen an der Konservierung und der Kunde ist nach wenigen Jahren Nutzung (Streusalz) der Leidtragende.
Der Rostbefall ist seit der Generation der aktuellen Skyactiv-Modelle kein Thema mehr. Die Rostprobleme stammten allesamt noch aus der unrühmlichen Zeit, in der Ford noch seine Finger bei der Modellentwicklung der Marke Mazda mit im Spiel hatte, was nun gottlob vorbei ist.
Die ältesten Skyactiv-Modelle sind inzwischen nun ca. 5 - 6 Jahre alt und verhalten sich - sieht man sich in diversen Mazda-Foren um - offenbar völlig unauffällig und nicht schlechter als andere. Nach diesem Zeitraum hatten die damals betroffenen Mazda-Modelle bereits gravierende Schäden an Karosserie und tragenden Teilen und/oder zumindest sichtbar faulende Radläufe. Nichts davon ist bisher ersichtlich. Zudem waren die aktuellen Modelle in besagten Dauertests gut und reichlich geschützt.
Daher bin ich überzeugt, dass dieses Kapitel komplett ausgestanden ist.

Toyota hatte und hat kein generelles Rostproblem. (Die im Straßenverkehr noch vorhandenen Alt-Toyotas, wie Corolla E12, Avensis T25, sogar noch der erste Yaris P1 von 1999, nun inzwischen allesamt zwischen 11 und 19 Jahre alt, sind zumindest karosserietechnisch im Straßenbild noch immer offensichtlich komplett rostfrei)
Toyota sparte in der jüngeren Vergangenheit häufig und gerne an Kleinteilen wie Schrauben, Muttern, Aufhängungsteilen, unkonservierten Metallteilen im Motorraum, etc., jedoch nicht an der Karosserie-Substanz.
Diese überwiegend kosmetischen aber unbedenklichen Details wurden dann im Dauertest zum "bedenklichen Rostproblem" aufgebauscht.... logisch, da es ja ansonsten technisch traditionell nichts zu berichten oder zu bemängeln gab.
Einzelne Foristen berichteten dann noch über erste Rostansätze unter bestimmten (evtl. am Blech scheuernden) Dichtungen.
Solche Schilderungen sind aber nicht toyota-spezifisch, sondern lassen sich wohl bei jedem Hersteller finden.

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Gallandor 30.07.2018, 14:44
43.

Zitat von jupp78
Ist schon niedlich. Sie selbst fahren einen mit Turbo und fragen wozu der da ist? Ich kann nur empfehlen einfach man aus Ihrem Turbo-Diesel auszusteigen und in ein solches turboloses Gefährt einzusteigen. Sie werden sich fragen, was an diesem Motor kaputt ist oder warum es einfach nicht voran geht.
1. Ich fuhr vor meinem Mazda 6 einen alten Fiat Punto, kann also durchaus den Vergleich aus noch frischen Erinnerungen ziehen.
2. Ging es mir bei der Aussage um diesen "Leistungsirrsinn"(Turbolader, PS Zahlen jenseits der 200 usw. usf.). Kein "normaler" Autofahrer braucht ein Auto, was die 0 auf 100 in unter 10 Sekunden schafft.
3. Mazda Motoren sind veraltet? Der Chef von Mazda ist bekennender Verbrennungsmotoren-Freund. Die ganze Motorenentwicklung bei Mazda ist darauf ausgelegt die Technik noch effizienter zu machen.
Das wird alles in der Einführung des SkyActive-X (auch bekannt als Diesotto) Anfang nächsten Jahres gipfeln. Wenn dieser Motor hält was versprochen wird, dann gibts in 3 Jahren wieder einen Mazda 6 mit eben genau diesem Motor ..

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jupp78 30.07.2018, 14:56
44.

Zitat von Asmodys
Frage 1: Weshalb muss ich mich als Mensch mit meinem Verhalten der Technik anpassen und nicht umgekehrt? ... Frage 2: .... Wie viele von den Erstbesitzern, die das Auto sowieso nur für 2 Jahre geleast haben, wissen über die offenbar notwendige "Pflege- bzw. Behandlungsmaßnahme" des Turbomotors überhaupt Bescheid? .... Bevor das Ding später zum arg- und ahnungslosen Gebrauchtkäufer wandert? Frage 3: ... Und nein... der Turbo ist auch kein "Spritsparwunder". Das ist er nur bei gleichmäßiger, niedriger Leistungsanforderung (wie z.B. auf dem realitätsfernen NEFZ-Prüfstand). Sobald deutlich mehr Leistung gefordert wird, tut er das, was Turbos schon immer getan haben: "Turbo läuft, Turbo säuft!"
Frage 1: Das ist doch ein absoluter Ausnahmefall!
Wann kann man denn schon mal dauerhaft max. Leistung abfordern und kommt dann in die Verlegenheit direkt den Motor abzustellen? (Tipp: Die meisten wohnen nicht auf der Autobahn)

Frage 2: Wer kauft gleich noch Neuwagen? Neuwagenkäufer oder Gebrauchtwagenkäufer? Davon abgesehen ist die Turbodefektangst vollkommen überzogen. Die Dinger sind heutzutage absolut ausgereift. Das ist ein Mythos aus den 70ern und 80ern, wo die tatsächlich defektanfällig waren.

Zum Verbrauch: Natürlich spart Downsizing vor allem bei schwacher Lastanforderung. Nur besteht der Alltag auf der Straße zu einem recht großen Teil aus einem Betrieb mit gleichmäßiger, niedriger Leistungsanforderung.
Will man aber auch für die kleinen Beschleunigungen zwischendurch Leistung haben, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Einen vergleichsweise großen Sauger, der immer säuft oder einen kleinen Turbo, der nur dann sich mehr gönnt, wenn er auch Leistung bringen muss.
Dass das nicht Wunder einbringt ... ja, ist richtig, aber die Wundertechnologie wurde auf der anderen Seite auch noch nicht erfunden.

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DerBlicker 30.07.2018, 14:58
45. dann besser erst einmal Probe fahren

Zitat von Gallandor
Warum Turbo? Warum wird hier der Schwanzvergleich bemüht wie schnell der Wagen von 0 auf 100 kommt? Ich habe mir dieses Jahr einen Mazda 6 (2017er) Limo als Diesel geholt. War ein ehemaliger Vorführwagen, gebe ihn nach 3 Jahren wieder zurück und werde mir dann hoffentlich einen Skyactive-X holen, sofern die Technik hält was sie verspricht. Ich bin mit dem Mazda 6 vollends zufrieden. Er bringt mich von A nach B. Hält mich im Sommer kühl (Klimaautomatik), und in den nächsten Wintern warm (Sitz + Lenkradheitzung). Aktuell stehe ich bei 5.3l auf 100km, und ja ich fahre auch mal 200 wenn es Schilderwald und Verkehr zulassen.
Wenn Sie vom Mazda 6 Turbo Diesel auf den Benziner umsteigen, dann wird dieser Ihnen trotz mehr PS deutlich schwächer vorkommen, weil er erst da Leistung hat, wo der Diesel im roten Bereich war. Wer einen drehmomentstarken Diesel gewohnt ist, der wird meist mit einer Sauger Drehorgel nicht mehr glücklich.

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DerBlicker 30.07.2018, 15:05
46. welches Auto soll das sein?

Zitat von siegip
Also ich habe einen 3l Saugmotor mit 218 PS unter meiner Haube und der beschleunigt lt. Werksangabe in 5,4 sek. auf 100 km/h und ist 250 km/h schnell
Mir ist kein solches Serienauto bekannt, schon gar kein ausgewachsener Mittelklasse Kombi wie der Mazda 6. BMW hat übrigens den Saugmotor beerdigt, als der 523i mit 3 Liter 204 PS 6 Zylinder mit den 2 Liter Turbo- und Kompressormotoren von Auto und Mercedes mit 180 PS nicht mehr mithalten konnte.

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siegip 30.07.2018, 15:39
47. Lieber Blicki

Zitat von DerBlicker
Mir ist kein solches Serienauto bekannt, schon gar kein ausgewachsener Mittelklasse Kombi wie der Mazda 6. BMW hat übrigens den Saugmotor beerdigt, als der 523i mit 3 Liter 204 PS 6 Zylinder mit den 2 Liter Turbo- und Kompressormotoren von Auto und Mercedes mit 180 PS nicht mehr mithalten konnte.
da sieht man wieder einmal dass Sie wenig Ahnung haben von BMW auch wenn Sie angeblich selber einen haben. Meiner ist ein 325iA eben mit diesen 3l Motor und 218 PS E92 und ich halte locker mit den von Ihnen angegebenen Fahrzeugen mit da brauche ich keinen Turbo mir ist es wichtiger dass es ein Sechszylinder ist darauf habe ich beim Kauf des Wagens extra geachtet.

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jupp78 30.07.2018, 15:49
48.

Zitat von siegip
da sieht man wieder einmal dass Sie wenig Ahnung haben von BMW auch wenn Sie angeblich selber einen haben. Meiner ist ein 325iA eben mit diesen 3l Motor und 218 PS E92 ...
Der ist aber nie und nimmer in 5,4s auf 100km/h ... das haben Sie sich zusammenfantasiert.

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Olli Ökonom 30.07.2018, 16:22
49.

Zitat von Gallandor
Warum Turbo? Warum wird hier der Schwanzvergleich bemüht wie schnell der Wagen von 0 auf 100 kommt? Ich habe mir dieses Jahr einen Mazda 6 (2017er) Limo als Diesel geholt. War ein ehemaliger Vorführwagen, gebe ihn nach 3 Jahren wieder zurück und werde mir dann hoffentlich einen Skyactive-X holen, sofern die Technik hält was sie verspricht. Ich bin mit dem Mazda 6 vollends zufrieden. Er bringt mich von A nach B. Hält mich im Sommer kühl (Klimaautomatik), und in den nächsten Wintern warm (Sitz + Lenkradheitzung). Aktuell stehe ich bei 5.3l auf 100km, und ja ich fahre auch mal 200 wenn es Schilderwald und Verkehr zulassen.
IHr Diesel hat ebenfalls einen Turbo!!!!
Autos mit Turbo haben ein deutlich höheres Drehmoment, welches der alltagstauglichkeit sehr entgegen kommt. Gerade Benziner haben von Haus aus eher ein geringes Drehmoment, welches meist hoch anliegt, mit einem Turbo kann man das Drehmoment des Motors steigern und auch über einen weiten Drehzahlbereich spreizen.

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