Forum: Auto
Autogramm Mercedes GLC F-Cell: Der frisst Kilometer wie ein Diesel
Christoph M. Schwarzer

Der Mercedes GLC F-Cell ist das erste Wasserstoffauto aus deutscher Serienproduktion. Der Wagen ist selbst für Elektroautofans eine Wohltat - und hat doch einen wichtigen Mangel.

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uguntde 15.04.2019, 11:59
140. Effizienzbetrachtung

Viel bringt der Artikel leider nicht, ausser eben die Info dass Daimler am Ball ist. Die deutschen Automobilhersteller waren bei Brennstoffzellen vorne dran, die Technik sich aber bisher nicht durchgesetzt. Stattdessen hatten batterieelektrische Fahrzeuge mehr Erfolg.
Man sollte wirklich die Vor- und Nachteile abwägen, und zwar nicht im Vergleich zum Diesel, sondern zu batterieelektrischen Fahrzeugen. Am Ende landet man wahrscheinlich wie dieses Auto bei einer Konbination, insofern ist diese Entwicklung zukunftsweisend.

Hier nur einige Gedanken:
- Batterie: Lädt und entlädt mit minimalen Verlusten, hohe Energiekosten zur Herstellung, starke Abhängigkeit von begrenzten Resourcen. Massiver Ausbau des Stromnetzes notwendig. Altlastenproblem bei Batterien, bisher keien Entworgung möglich.
- Nicht verlustfrei im Gebrauch, aber geringe Kosten zur Herstellung. Wasserstofftankstellennetz erforderlich (Tanks, keine Kupferkabel). Explosionsgefahr. Toyota und chinesische Unternehmen pushen ein H2-Netz, zuerst für Lastwagen.

Ich denke es hängt alles davon ab, ob effektivere kobaltfreie Batterien möglich sind. Das ist was den BAtterien Grenzen setzt. Inzwischen ist es sicher vernünftig mehrgleisig zu fahren.

Es wird lange dauern bis man eine dieser Technologiem flächendeckend nutzen kann.

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jj2005 15.04.2019, 12:00
141. Grottenschlechter Wirkungsgrad?

Zitat von Ingo.Wegner
1,6kg H2/100km! Die meisten wissen gar nicht was das bedeutet. Für 1kg H2 werden 55kWh Strom benötigt. Der Mercedes benötigt für 100km 85kWh Strom also den ganzen Akku eines Model S!
Rechnen Sie das doch mal um in eine Einheit, die jeder versteht, wie Liter/100km oder wenigstens Gramm CO2/100km.

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emil7685 15.04.2019, 12:04
142.

Zitat von kanuh
Die beiden sind wohl einer und müssen gleich 10 mal das selbe posten um sich Gehör zu verschaffen. Oder steckt der Artikelautor selbst dahinter, wenn er das so ungefiltert durchlässt?
Es nervt extrem dass es hier eine Handvoll Foristen gibt, die mit ihren Mehrfachaccounts offensichtlich an der Moderation vorbei posten können. Es erschließt sich mir nicht, was dieses teils über mehrere Seiten gehende Gespamme mit manchmal bis zu vierzig(!!) Beiträgen vom selben Foristen nacheinander soll.

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Flari 15.04.2019, 12:04
143.

Zitat von Marut
Die mangelnde Tankstellendichte hat ja nun nichts mit der alltagstauglichkeit der Brennstoffzellenautos zu tun. Das liegt eher daran, dass ihr Ausbau nicht vorangetrieben wird - von wem wohl? Verantwortlich dafür ist die rückständige Autoindustrie, da sie richtigerweise davon ausgeht, dass dieser Antrieb der wahre Konkurrent für den alten Benzin-Verbrenner ist, mit dem sie doch eigentlich noch lange Profite machen wollen. Wenn sie wirklich wollten, wäre die Tankstellendichte in kurzer Zeit Geschichte. Die, die da zu entscheiden haben, alles alte Männer, stammen noch auf der Generation, für die ein Auto, das Spaß machen soll, laut sein muß und stinken sollte. Nur so wird die ebenfalls erwünschte Potenzerweiterung genügend bedient. Ein Auto, das leise vor sich hinschnurrt bringt es da eben nicht. Und so setzt man halt immer noch vorranging auf batterieelektrischen Antrieb als Alternative, da man hier eben immer noch den Nachteil von Reichweite, Lande- (sozusagen Tank-) Zeit und Kosten als Nachteil nutzen kann und diese Fahrzeuge noch keine emotionale Konkurrenz zum guten alten Verbrenner ist. In anderen Ländern sieht das aber bereits anders aus. Und wieder mal verpasst die deutsche Autoindustrie einen weiteren Zug, weil sie immer noch in alte Zöpfe verliebt ist. Diese Autoindustrie wird aber genau daran in Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Wieso kommen SIE auf die Idee, allen möglichen ANDEREN die Schuld für etwas zu geben?
Sie wollen, dass ANDERE ihr Geld für etwas ausgeben, dass SIE haben möchten oder für gut empfinden.
Und wenn DIE das nicht machen, sind DIE natürlich die Bösen.

Haben Sie sich denn schon bemüht, selber in eine Wasserstofftankstelle zu investieren?
Es gibt viele freie Stellen auf der Landkarte, wo sich jemand freuen würde, wenn SIE dort eine bauen würden.
Natürlich ohne darauf zu schauen, was Sie da die nächsten Jahre zusätzlich zubuttern müssen, auch wenn sich der Staat (das sind die anderen Steuerzahler) sich mit 50% an den ganzen Kosten beteiligen muss, SIE müssten also nur 50% tragen.

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flyte 15.04.2019, 12:04
144. Nachts laden?

Zitat von Zitatbot
Ein Batterie-Elektrisches-Auto kann über Nacht zu Hause "bequem" geladen werden. Es ist immer voll. Man muss nie Tanken fahren. In der Stadt ist das ein großer Vorteil. Hier bedeutet "Tanken fahren" nämlich ein Zeitverlust von ca. 30 min. (Umweg zur Tanke, Stau bis zu Tanke, Tanken, Bezahlen, Umweg zurück). Auf einer Langstrecke kann ich mir Wasserstoff als Hybrid-Spreicher vorstellen, aber auch hier kann man auch das Laden in eine Pause integrieren. Ferner benötigt Wasserstoff ein große Infrastruktur und das Tankstellen-Monopol wird für entsprechend schlechte Preise sorgen. Die Infrastruktur für Strom ist schon da und selbst wenn ALLE PKWs mit Strom fahren würden, würde die aktuelle Infrastruktur nur zu 30% mehr belastet werden.
Womit soll denn das Batterie-elektrische Auto nachts geladen werden, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind auch gerade nicht weht? Am Ende mit Kohlestrom oder Strom aus französischen Atomkraftwerken. Wasserstoff bieten endlich die Möglichkeit, Strom zu speichern, und das ist am Ende das Entscheidende.

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emil7685 15.04.2019, 12:06
145.

Zitat von jim.panse
Tanken geht nur flott wenn niemand vor Ihnen gerade getankt hat.
DAS STIMMT NICHT, Herrschaftszeitennocheinmal! Auch wenn Sie diesen Schwachsinn noch tausendmal posten!! Diese 15 Minuten Wartezeit gelten für den PROTOTYPEN einer experimentellen Wasserstofftankstelle die von einer eigenen Elektrolyseanlage gespeist wird!

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ralfr0512 15.04.2019, 12:10
146. Gutes Konzept aber nicht für den normalen Verbraucher

Besuch im Mercedes Autohaus in Düsseldorf. Die Fahrzeuge gab es nur für ausgewählte Firmen und Städte. Das heißt keine Chance den Wagen zu Mieten. Die Mietrate ist sehr gut, und ich würde es sofort machen. Einen GLC normal zu Mieten kostet ca. 1400 Euro bei einem Mietwagenanbieter. Aber laut Aussage des Autohauses keine Möglichkeit einen zu bekommen. Die Wagen sollen durch die ausgewählten Firmen auf Alltagstauglichkeit getestet werden. Also nur PR von Mercedes das man einen Mieten könnte. Aber natürlich sehr werbewirksam.

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KaOt2019 15.04.2019, 12:12
147.

Zitat von Hajojunge
H2 wird in erster Linie nicht durch Elektrolyse, sondern durch Dampf-Reforming von Methan gewonnen. Siehe https://www.engineering-airliquide.com/de/methan-dampfreformierung-wasserstofferzeugung. Natürlich wird dabei CO2 frei (das gibt wieder einen Aufschrei), aber der Wirkungsgrad ist erheblich höher.
Aber dafür müssen Sie erst einen fossilen Energieträger verbrennen und Strom wird auch benötigt. Zudem benötigen Sie reinen Sauerstoff (der kostet und muss auch erzeugt werden).
Wo kommt der Widerstand her Strom direkt im Elektroauto zu nutzen? Warum die immer komplizierteren Umwege anstatt den einfachen Weg?

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AmyYma 15.04.2019, 12:12
148. Ich hätte auch nichts ...

... gegen einen Wasserstoffverbrennungsmotor als Antrieb. Der Wirkungsgrad soll zwischen Benziner und Diesel liegen. Sicherlich heißt es dann, dass der Wasserstoff erst hergestellt werden muss. Dem kann entgegengehalten werden, dass die Natur uns die Arbeit bezügl. Öl, Gas udn Kohle-Herstellung eben abgenommen hatte. Das muss man nur noch aus der Erde holen und kann sich den Wirkungsgrad schönrechnen.
Wenn man wirklich eine Energiewende schaffen will, braucht es nur "etwas" Förderung, damit jedes Dach mit Solarzellen bestückt wird. Der Strom, der dann gerade nicht für Kühlschrank und Industrie benötigt wird, wird verwendet, um aus Wasser Wasserstoff herzustellen. Wasserstoff läßt sich in Tanks speichern und transportieren. Scheint die Sonne nicht, gibt es Generatoren, die aus Wasserstoff, Strom erzeugen.
Das ganze kann dann sogar alles dezentral laufen. Es braucht keine neuen Stromtrassen.
Man müsste es nur wollen. Es könnte alles so einfach sein.
Aber wenn die Bayern ihre Solarstromerzeugung deckeln, wird das natürlich nichts.

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Flari 15.04.2019, 12:13
149.

Zitat von Zitatbot
Ferner benötigt Wasserstoff ein große Infrastruktur und das Tankstellen-Monopol wird für entsprechend schlechte Preise sorgen. Die Infrastruktur für Strom ist schon da und selbst wenn ALLE PKWs mit Strom fahren würden, würde die aktuelle Infrastruktur nur zu 30% mehr belastet werden.
Kann ich mir das so ähnlich wie mit dem Lebensmitteleinzelhandelmonopol vorstellen, wodurch bei uns die Nahrungsmittel so teuer sind?

Wo haben Sie Ihren (zusätzlichen) Belastungswert für das Netz her?
In einzelnen Maschen würde EIN ladendes BEV heute schon in der Lage sein, diese Masche zu ÜBERLASTEN und zum Ausfall zu bringen.
Es ist einiges komplizierter, als Sie es sich vorstellen.

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