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Autogramm Mercedes GT-R: Der Bulle von Benz
Daimler

Brüllend laut, brutal schnell, extrem bullig - mit dem neuen GT-R bedient Mercedes AMG die niedersten Instinkte. Das immerhin mit dem höchsten technischen Anspruch, den der Hersteller je an ein Serienauto gestellt hat.

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mazzmazz 22.12.2016, 11:50
70. Lärm...

Wer die akustischen Lebenszeichen eines V8 Benziner als "Lärm" bezeichnet, hat ein ganz anderes Problem.
Der AMG GTR ist sicherlich kein leises Auto. Wenn man ein solches Auto morgens anlässt, gibt es kurz ein tiefes Grollen. Dann kann man auch mit wenig Gas leise losfahren und hört nicht mehr viel, weil eben niederfrequent. Zudem riecht man kaum etwas.
Startet man hingegen morgens einen Kleindiesel wie sie hier in Europa üblich sind, weckt das höherfrequente Nageln eher die Nachbarn auf als gepflegter Sound aus großen Benzinmotoren. Zudem stinken die Diesel besonders in kaltem Zustand fürchterlich.
Ich meine, wer Diesel fährt,sollte sich zum Thema Lärm bei benzingetriebenen Fahrzeugen nicht äußern.

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krypton8310 22.12.2016, 12:24
71.

Zitat von RobMcKenna
Wenigstens einer, der mich versteht. ;-) Ebenso wichtig: Blickis X1 hat einen Diesel. Der ist wegen des höheren Drehmoments selbstverständlich jedem schnöden Benziner (wie er auch im AMG GT-R steckt) meilenweit überlegen. Habe ich ebenfalls in der Blicki-Schule gelernt. :-)
Immerhin ist es ein Turbomotor. Man stelle sich vor das wäre ein 8 Liter Saug-V8 mit 800 Nm Drehmoment erst bei 5000 Umdrehungen. Geht gar nicht. Dann doch lieber nen 2 Liter Turbodiesel. Der ist auch viel sparsamer. Den Sprit kann man sich schließlich nach Kauf des Autos nicht mehr leisten!

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mazzmazz 22.12.2016, 12:46
72. Echt?

Zitat von krypton8310
Immerhin ist es ein Turbomotor. Man stelle sich vor das wäre ein 8 Liter Saug-V8 mit 800 Nm Drehmoment erst bei 5000 Umdrehungen. Geht gar nicht. Dann doch lieber nen 2 Liter Turbodiesel. Der ist auch viel sparsamer. Den Sprit kann man sich schließlich nach Kauf des Autos nicht mehr leisten!
Wenn man als Privatkäufer sauber alle Kosten für sein Auto berücksichtigt, ist ein Diesel nur dann günstiger, wenn man von einem Neukauf bei Erreichen der 120.000 Km Marke und einer Fahrleistung von mehr als 30.000 Km ausgeht.
Schlau wäre es, bei 15.000 Km p.a. (deutscher Durchschnittswert ist 12.000) einen jungen gebrauchten Benziner zu kaufen.

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teilzeitmutti 22.12.2016, 12:49
73. jein

Zitat von Hans Peter Manfred
Hat den nicht der Mercedes-AMG GT 3 dieses Jahr auf der Nordschleife das 24h Rennen gewonnen? Die Definition des Mittelmotors ist doch, dass der Motor zwischen den beiden Achsen liegt. Dies trifft bei einem Audi R8 und Co. zu (Motor hinter dem Fahrer zwischen den Achsen) und auch bei einem Mercedes AMG GT (GT S, GT-R GT3, SLS usw), nur das der Motor vor dem Fahrer hinter der Vorderachse sitzt. Also ist auch der AMG GT vom Prinzip her ein Mittelmotorkonzept, nur halt vor dem Fahrer, aber zwischen den beiden Achsen. :)
Die klassische Definition von "Mittelmotorfahrzeug" bezieht sich darauf das Motor und Getriebe zwischen den Achsen angebracht sind und die Passagiere vor Motor und Getriebe sitzen.
Front-Mittelmotor ist PR-Deutsch und deutet lediglich auf die vermeintlich bessere Gewichtsverteilung zwischen den Achsen hin. In den Fahreigenschaften gibt es jedoch einen deutlichen Unterschied zwischen dem klassischen Mittelmotor-Fahrzeug und einem Front-Mittelmotor-Konzept.

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warum_nicht? 22.12.2016, 13:13
74.

Zitat von krypton8310
Immerhin ist es ein Turbomotor. Man stelle sich vor das wäre ein 8 Liter Saug-V8 mit 800 Nm Drehmoment erst bei 5000 Umdrehungen. Geht gar nicht. Dann doch lieber nen 2 Liter Turbodiesel. Der ist auch viel sparsamer. Den Sprit kann man sich schließlich nach Kauf des Autos nicht mehr leisten!
Schlimmer noch: Vergaser und zentrale Nockenwelle mit Stösselstangen, kombiniert mit manuellem Schaltgetriebe. Ein Albtraum.

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harleyfahn 22.12.2016, 13:58
75. Ach wie schön dass es noch

solche Autos gibt. In Zeiten der Zunahme der unsäglichen Elektromobilität eine Wohltat. Wobei ich hoffe, dass immer mehr Leute sich diese lächerlichen Strom-Gehhilfen kaufen! Nur so bleibt eine ausreichend große Nische für richtige Autos im Rahmen der verkehrspolitischen Öko-Bevormundung erhalten.

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masgth 22.12.2016, 13:58
76. Witrschaftlichkeit ist...

Zitat von mazzmazz
Wenn man als Privatkäufer sauber alle Kosten für sein Auto berücksichtigt, ist ein Diesel nur dann günstiger, wenn man von einem Neukauf bei Erreichen der 120.000 Km Marke und einer Fahrleistung von mehr als 30.000 Km ausgeht. Schlau wäre es, bei 15.000 Km p.a. (deutscher Durchschnittswert ist 12.000) einen jungen gebrauchten Benziner zu kaufen.
...maßgeblich vom Wertverlust und damit dem Fahrzeugalter abhängig.
Ich mache die Rechung mal anders, man kaufe ein 6 Jahre gepflegten alten Diesel der z.B 140 TKM runter hat (Vorraussetzung Checkheft und Wartungsnachweise belegen regelmäßige Wartung).
Beispielrechnung:
In der Beispielrechnung sind altersunabhängige Wartungskosten wie Ölwechsel, TÜV oder Reifen nicht berücksichtigt, da diese immer anfallen. Ich arbeite hier nur mal die Unterschiede raus.

1.Besitzer
Neuwagen 35K Anschaffung, nach 6 Jahren (zugegeben Modellabhängig) ca. 10K Restwert

Kosten Wertverlust von 25K EUR
Verschleißteile i.dR. wenig, üblich 1x Bremsen ca. 1K, rechnen wir nochmals 1K für Kleinkram, In Summe Verschleißteile + Wertverlust ca 4,5K Kosten.

2.Besitzer 10K Anschaffungskosten, fährt das Auto bis 280TKM und 12 Jahre. Restwert 2K
Kosten Wertverlust 8K
Verschleißteile:
1x Bremsen 1K
1x Kupplung 0,5k
1x Turbo 2,0K
1x Stoßdämpfer 1K
1x Achsteile ringsum 1,5K
Kleinkram setze ich mal 2K für die zweiten 6 Jahre an

Das ist mit Reserve geplant, da nicht bei jedem Auto Turbo oder Kupplung überhaupt kaputt geht. Summe 16,5K = 2,66K Kospten pro Jahr. Und auch dann steht das Auto meist noch ordentlich da und ist nicht total verschlissen.
Wer diesem Modell folgt, hat deutlich weniger zu Finanzieren und fährt auch deutlich günstiger. Wenn das Auto neu wesentlich teurer ist fällt der Unterscheid noch größer aus, der Wertverlust ist der größte Kostentreiber entsprechend kann ich der Empfehlung "kaufe Jung" nicht folgen. Grundlegend gilt die Rechnung beim Benziner auch, die Haltbarkeit ist ähnlich. Ich habe sowohl Benziner als auch Diesel schon über die 300TKM gefahren und da war keiner total fertig, vernüftige Wartung vorrausgesetzt.

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masgth 22.12.2016, 14:22
77. Kurz und knapp:

Zitat von krypton8310
Immerhin ist es ein Turbomotor. Man stelle sich vor das wäre ein 8 Liter Saug-V8 mit 800 Nm Drehmoment erst bei 5000 Umdrehungen. Geht gar nicht. Dann doch lieber nen 2 Liter Turbodiesel. Der ist auch viel sparsamer. Den Sprit kann man sich schließlich nach Kauf des Autos nicht mehr leisten!
1.ein V8 ist nie sparsam
2. der Verleich mit dem 2L Diesel ist nur dann sinnvoll wenn der Anspruch einzig aus "fahre kostengünstig von A nach B" besteht und das "Wie" keine Relevanz hat.
3. ein Saugmotor hat eine grundlegend andere Charakteristik.
Der Motor ist merklich agiler, d.h. drehwilliger, wenn der Sauger Drehzahl hat geht er meist etwas besser/giftiger als ein vergleichbarer Turbo.
Der Sauger braucht ein höheres Drehzahlniveau. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben schalten Sie spät hoch und früh runter wenns schnell gehen soll, deshalb nennt man das Drehzahlband :-). Mit Ihrem kleinen 2l Turbodiesel können Sie schaltfaul halbwegs flott bei moderatem Verbrauch unterwegssein, vernüftig ist das ohne Zweifel, mehr aber auch nicht.
4. Wer nach dem Kauf eines Fahrzeugs feststellt das die Kosten zu hoch sind hat sich selbst übern Tisch gezogen.

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doc_becker 22.12.2016, 14:38
78.

Gibt es das Auto auch in schön?

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steffen.ganzmann 22.12.2016, 16:02
79. Igitt!

Also ich möchte das hässliche Ding nicht unter dem Weihnachtsbaum haben! Schenkt mir lieber einen Aston Martin ...

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