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Autogramm Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid: Tesla mit Tank
Porsche

Porsche will sich ab 2019 mit dem E-Sportwagen Mission E zum Tesla-Gegner aufschwingen. Doch schon das Panamera-Topmodell kann mit dem US-Stromer konkurrieren - zumindest für ein paar Kilometer.

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VoisinAerodyne 19.02.2018, 17:28
100.

Zitat von H-Vollmilch
Das ist doch Quark! Natürlich gab es Elektroautos vor 100 Jahren schon. Dann wurde das Öl billiger und Verbrenner rentabler. Die Verbrennertechnoligie hat jetzt auch eine über 100 jährige Entwicklungszeit hinter sich. Akkus nicht in dem Maße. Das wird sich aber ändern. Übrigens ist es die Petrol-Fraktion, die dem Elektroauto keine Zukunft bescheinigt. Warum auch, an der Mineralölbranche hängt noch viel Geld und das restliche Öl möchte man gerne noch verkaufen. Ein Schelm wer böses dabei denkt....
Der Hauptgrund waren nicht die Ölpreise, sondern auch damals schon die lange Ladezeit und die geringe Reichweite. Durchgesetzt hat sich der Verbrenner, als der elektrische Anlasser entwickelt wurde. Das Ankurbeln war damals der große Nachteil der Verbrenner.

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warum_nicht? 19.02.2018, 17:30
101.

Zitat von DieHappy
Und andere Quellen wieder anders, z.B.: "langsam auf das Ende zugehen". Bzw. war die Aussage im Artikel zur Spannung völlig in Ordnung. Nur sie wollten scheinbar die tägliche Medienschelte loswerden. Wenn bei einem Akku die Spannung zu neige geht, was ist dann wohl damit gemeint?! Vielleicht, dass bei einem vollen Akku die Spannung von über Nennspannung bis zur Ladeschlußspannung sinkt bzw. sinken kann?! Korinthen.
Was "Spannung" ist, können Sie hier nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Spannung

Sapnnung kann daher nicht zur Neigung gehen / aufgebraucht werden, sondern nur abfallen.

Mir ging es nicht um Medienschelte, sondern darum, dass "Herr Grünweg" hier physikalische Begriffe völlig falsch verwendet.

Das ist heute leider mediengesellschaftsfähig, genauso wie die Verwendung des Dativs in Verbindung mit "wegen" oder die Einleitung eines Hauptsatzes mit "weil".

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VoisinAerodyne 19.02.2018, 17:34
102.

Zitat von hansglück
Ich bin schone einiges an großen Limousinen gefahren, und bei keinem anderen Wagen hat man wie beim Model S das Gefühl, in der Zukunft angekommen zu sein. Mag sein, dass die Qualität ein wenig besser bei den etablierten ist, aber das macht ein Model S mit Antrieb, Konzept, Ladestruktur und viel mehr als wieder gut. Qualität bedeutet außerdem auch, und das muss man den deutschen Herstellern erst beibringen, wenigstens die simpelsten Gesetze einhalten zu können. Denn Qualität bedeutet vorrangig, anderen Menschen nicht zu schaden und diese nicht zu vergiften oder Ihre Existenz in Zukunft zu bedrohen, auch Lebensqualität genannt. Und da sind die deutschen Negativ Weltmeister.
Der Negativ-Weltmeister sind sie selbst, wenn man liest was sie über die Deutschen Autos schreiben. Ich brauche z.B. das Gefühl nicht, "in der Zukunft angekommen zu sein", wenn diese Zukunft so viele Nachteile hat, wie momentan noch das Elektroauto. Und nein, das hat nichts mit ewig gestrig, Fortschrittsverweigerung oder Ähnlichem zu tun. Aber solange für mich die Nachteile überwiegen, brauche ich diese Zukunft nicht. Irgendwann überwiegen vielleicht die Vorteile, schön wäre es, aber in den kommenden zehn Jahren wird es mit Sicherheit (für mich!) noch nicht soweit sein.

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ramuz 19.02.2018, 17:35
103. Wenn das in 2...3 Jahren so sein sollte...

Zitat von hansglück
es sind 1,9 Sekunden auf 100 beim neuen Roadster, in der Standard Ausführung. Und es ist wichtig, um die Überlegenheit des Antriebs auch noch den letzten Verbrenner Anhängern klar zu machen, nicht, um es ständig zu nutzen. Aber Elektro Autos kommen ursprünglich aus der Ecke der kleinen, langweiligen Öko Autos und das Image gilt es abzuschütteln und zu verdeutlichen. Im Alltag ist es natürlich egal, ob der Wagen 19, oder 2,9 auf 100 benötigt.
(momentan glauben wir es ja nur alle, wissen tut keiner was Sicheres nicht) ... also die 1,9 sek., dann will ich sofort wissen, welche Reifendimensionen das Auto hat. Ich mach dann einen Abo-Handel für TESLA-Räder auf, immer Mitte des Monats gibt's von mir neue Reifen! Ausserplanmässiger Wechsel gegen Aufpreis. 1,9 Sek -> 100 km/h, mit dem Gewicht des Akkus an Bord. Ah ja, und der Akku-Kühlung, natürlich... Sagen Sie mal... wie verzögert der eigentlich von 100km/h auf Null, so nach einer Runde auf kurvigen Landstrassen? Ich vermute mal, zeitlich reziprok zur Beschleunigung? Faktor 10? Also so 19 Sekunden? Ein nicht ganz unwichtiger Wert, wie ich finde. Wird leider beim "auch noch den letzten Verbrenner Anhängern klar [sic!] [...] machen" gern verschwiegen. Wenn er auch nur ansatzweise so verzögert wie die aktuellen Modelle, sterben die Tesla-Adepten an Strassenbäumen sowieso alle, schade eigentlich.

Und nein - es ist grade im Alltag auf Landstrassen und auch in Ballungszentren absolut nicht egal, ob ein Fahrzeug 2,9 oder 19 Sekunden bis auf 100 km/h benötigen würde, und auch die Zeit bis 50km/h ist nicht unwichtig. Nicht unter den Aspekten von Sicherheit, Verkehrsfluss und Umwelt.

Sind Sie schon mal am Steuer eines Automobils gesessen, während es sich bewegte? /-))

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H-Vollmilch 19.02.2018, 17:37
104.

Zitat von herrmann.bar
Qualitativ spielt Tesla in der Liga von Kia, Kia der 90er Jahre!
Qualität ist, wenn man mit dem Auto nicht laufend in der Werkstatt vorstellig werden muss.
Was sie meinen, ist der deutsche Fetisch zum hochglanz Bling bling. Die Innenraum-Haptik muss halt stimmig sein und das wohlwollende Feeling von Perfektion ausstrahlen. Dann macht es auch nichts, wenn vorne unter der Motorhaube noch ein Traktordiesel vor sich hin nagelt.

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FakeBot 19.02.2018, 17:41
105.

Zitat von hansglück
es sind 1,9 Sekunden auf 100 beim neuen Roadster, in der Standard Ausführung. Und es ist wichtig, um die Überlegenheit des Antriebs auch noch den letzten Verbrenner Anhängern klar zu machen, nicht, um es ständig zu nutzen.
Meinetwegen, aber warum muss man jemandem eine "Überlegenheit" klar machen? Jeder, wirklich jeder der auch nur etwas Ahnung von Technik hat oder sich damit beschäftigt weiß, daß ein Elektromotor konstruktionsbedingt in Punkto Drehmoment immer einem komplexen Verbrenner überlegen ist. E-Autos haben keine Probleme mit ihren reinen Leistungswerten, sie haben Probleme mit dem Preis und Anfangs mit dem Design. Was Elon Musk macht und seine Jünger ihm nachplappern ist einfach mit Selbstverständlichkeiten zu werben und diese zu überhöhen. So wie Porsche jetzt mit seinen 2.9 Litern Verbrauch Verbrauchertäuschung betreibt, so macht das Tesla mit seinen Drehmomenten die nicht auf die Straße gebracht werden können. Nebelkerzen für reiche Leute.

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cindy2009 19.02.2018, 17:42
106. @hansglück

"---- Und es ist wichtig, um die Überlegenheit des Antriebs auch noch den letzten Verbrenner Anhängern klar zu machen, nicht, um es ständig zu nutzen. ----"
Falsch, es ist völlig belanglos, da nicht ständig abrufbar, bzw. für den Alltag irrelevant. Sonst müssten Sie ja auf Supersportler neidisch sein, die in Kurven oder auf dem Track zeigen, was State of Ingenieurskunst ist. Natürlich können Sie eine Rakete vom Typ Apollo her nehmen, die in wenigen Minuten jeden Punkt der Welt erreicht. Eine Concorde schafft das wenigstens ohne grossen Verlust der Einsatz Fähigkeit. P.S. Wann kaufen Sie sich nun wirklich mal einen Tesla?

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trader_07 19.02.2018, 17:46
107.

Zitat von hansglück
Im Alltag ist es natürlich egal, ob der Wagen 19, oder 2,9 auf 100 benötigt.
Wenn es im Alltag so egal ist, weshalb erwähnen Sie die Beschleunigung des Model S dann in gefühlt jedem dritten Ihrer hunderten Tesla-Fan-Postings? Ich vermute stark, Ihnen fällt nicht wesentlich mehr ein, wo ein Model S besser ist als eine herkömmliche Premium-Limousine. Mir übrigens auch nicht.

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H-Vollmilch 19.02.2018, 17:46
108.

Zitat von jasper366
Nunja, wenn man mit seinem Elektromobil zum Verkehrshindernis für LKW und Busse wird (selbst schon mehrfach auf der AB gesehen), dann hat das mit 'Vernunft' recht wenig zu tun. So ungern ich unserem Blicker recht gebe, die wenigsten Tesla sind mit zumindest annähernd Richtgeschwindigkeit unterwegs.
Ich habe schon einige Tesla auf der AB gesehen und keienr war ein Verkehrshindernis für LKWs.
Ich sehe kein Problem darin, wenn sich jeamnd an die geltenden Tempolimits oder die allgemeingültige Richtgeschwindigkeit hält.

Ganz beiläufig sei auch erwähnt, das ich midnestens genauso viele Porsche (verschiedene Modelle außer Cayenne) ebenfalls so fahren hab sehn.

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FakeBot 19.02.2018, 17:47
109.

Zitat von hansglück
Denn Qualität bedeutet vorrangig, anderen Menschen nicht zu schaden und diese nicht zu vergiften oder Ihre Existenz in Zukunft zu bedrohen, auch Lebensqualität genannt. Und da sind die deutschen Negativ Weltmeister.
Vooooricht..! Wo kommen denn die Batterien des Tesla her? Oder ist es egal wenn da nur Chinesen und Co. geschädigt werden? Wo kommt der Strom her um sie zu laden? Oder sind nur Autoabgase schlimm, die rauchenden Schlote unserer Kohlekraftwerke aber nicht? Der Tesla-Fahrer der sich sein Gewissen für 150.000€ reingewaschen hat vergißt gerne, daß die Ökobilanz seines Wagens ebenfalls(!) hundsmiserabel ist. Die Herstellung einer durchschnittlichen Model S Batterie kostet 17 Tonnen CO2! Eine(sic!) Batterie. Zum Vergleich: Im Durchschnitt können sie ihren Mittelklassewagen 8 Jahre(!) von A nach B bewegen ehe sie so viel CO2 erzeugt haben um die Produktion einer Tesla Batterie von der Ökobilanz in Positive kippen zu lassen. Jetzt müssen sie die Batterie die 8 Jahre aber auch aufladen....

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