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Autogramm Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid: Tesla mit Tank
Porsche

Porsche will sich ab 2019 mit dem E-Sportwagen Mission E zum Tesla-Gegner aufschwingen. Doch schon das Panamera-Topmodell kann mit dem US-Stromer konkurrieren - zumindest für ein paar Kilometer.

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seikor 20.02.2018, 07:17
180. Meine Meinung

Erstaunlich, dass die H2-Autos in dieser Diskussion erst so spät auftauen. Wer diese Technik hochlobt, hat entweder den Begriff "Wirkungsgrad" noch nicht verstanden oder unterschätzt die Fortschritte in der Batterietechnik.
Zum Artikel: mir stößt es dauert auf, dass Herr Grünweg Elektromobilität negativ mit "Öko" gleichsetzt. In einem Vorkommentar las ich dazu treffend die Bezeichnung "Autoproll"...
Wer Porsche fahren will, soll das tun. Wer Tesla fahren wull, auch. Grabenkaempfe führen zu nichts. Diskussionen über Spaltmasse halten weder Dacia- noch Teslakäufer davon ab, ihre Autos zu kaufen und zu fahren. Und die reinen dB Innenraumgeraeusch zu vergleichen, ist zu kurz gedacht. Ich genieße jede Sekunde in meinem alten elektrischen Peugeot 106, der jetzt auch nicht flüsterleise ist - aber halt nicht brummt!

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DerBlicker 20.02.2018, 08:21
181. mag sein

Zitat von karlkadaveraas
???? Was ist daran jetzt so verabscheuungswürdig ? Ich fahre einen ganz banalen Downsizeverbrennerbenziner - sehe aber keinen Grund auf der BAB den Raser zu geben. Mir reichen entspannte 110 - 120 km/h. Da überholt mich kein LKW, ich bin schnell genug um LKW zu überholen - und komme relaxed und spritsparend ans Ziel. Nicht alle Deutschen haben den Hang zum Rasen.
Aber wer nicht schnell fahren will, der kauft kein Auto mit 500 PS für 100 000 Euro. Ein günstiges E-Auto für die Stadt macht ja Sinn, aber der Tesla macht keinen Sinn.

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DerBlicker 20.02.2018, 08:27
182. mit Verlaub

Zitat von karlkadaveraas
Tempo 200 ist wohl eher was für die Rennstrecke als für den öffentlichen Verkehrsraum.... Hier in Hamburg räumt sie SoKo Autoposer derzeit gern cerebral entkernte Raser wie Sie ab - kommen Sie doch mal nach Hamburg - auf dem Verwahrstellplatz ist sicher noch ein Eckchen für Ihre Killerkarre übrig - und in Flensburg ein hübscher Aktenordner für Ihren Lappen.
Das ist doch erkennbar Unfug. Niemand will in der Stadt wie Hamburg Tempo 200 fahren, das machen nur Kriminelle, das wissen Sie auch. Auf der Autobahn aber fährt jeder Tempo 200, der sich ein 100 000 Euro Auto kauft, sonst würde er nämlich Golf mit Basis Motor fahren.

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varesino 20.02.2018, 08:50
183. Die Autoindustrie schafft sich ab

Leider sind die Fähigkeiten der Autoindustrie, inklusive Tesla komplett fehlgeleitet.
Viele junge Leute, können und wollen sich kein Auto leisten.
Der Neuwagen-Verkauf an Privat-Kunden schrumpft. Die Industrie baut "quasi-neue" Gebrauchtwagen.
Die autogerechte Stadt war ein Fehler und lässt sich auch nicht realisieren.
Das E-Auto und China als Massenmarkt ist das letzte aufbäumen dieser Industrie.

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mikko11 20.02.2018, 09:04
184.

Zitat von DerBlicker
Das ist doch erkennbar Unfug. Niemand will in der Stadt wie Hamburg Tempo 200 fahren, das machen nur Kriminelle, das wissen Sie auch. Auf der Autobahn aber fährt jeder Tempo 200, der sich ein 100 000 Euro Auto kauft, sonst würde er nämlich Golf mit Basis Motor fahren.
Mit einem mäßig motorisierten Golf erreichen Sie heute auch schon 200 km/h. Wer 100 000 € für ein Fahrzeug ausgibt, tut das damit bestimmt nicht mit dem engen Blick auf einen Autobahn-Einsatz.

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gerd0210 20.02.2018, 09:10
185.

Zitat von FakeBot
Der Wagen besitzt einen Front- und Heckantrieb. In jeweils zwei Varianten, also Front z.B. auch als 145KW/330Nm. Und das kombiniert mit der bauartbedingten Leistung über den vollen Drehzahlbereich ergibt dann eben diese hohen möglichen Beschleunigungen. Ob man das dann braucht steht auf einem anderen Blatt, zumal die Synchonmaschinen die Tesla verwendet teures und seltenes Material für die Permanentmagneten benötigt.
Gestern hatte ich kurz verschiedene Seiten im Internet angeschaut und dabei den von mir benannten Tesla gefunden. Es gibt da viele Varianten, in der Tat. Offenbar auch einen mit drei Motoren, einer vorn und zwei hinten. Die beiden hinteren würden dann das Differential überflüssig machen.

Auf manchen Seiten steht, dass Tesla Asynchron Motoren verwendet, auf anderen wird von Permanentmagneten gesprochen.

Dann hätte ich noch den Bugatti gefunden, mit 1200 PS und 1500 Nm.

Ferner fiel mir auf, dass Tesla von 400 Volt und 32 Ampere schreibt. Es werden wohl eher 3x230 V sein, also 3x32 Ampere. Daraus ergeben sich dann die 22kW.

Was den Kaiser Wilhelm angeht, zu der Zeit gab es nur Drehstrom oder Gleichstrom. Die Fahrzeuge können dann nur mit Kohlestiften betrieben worden sein, wenn die mit Batterie liefen.

In Paris hatten die U-Bahnen eMotoren mit Schleifringen und verstellbaren Vorwiderständen. Schaltelektronik gab es noch nicht.

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VoisinAerodyne 20.02.2018, 09:13
186.

Zitat von hansglück
Solange Verbrenner Menschen, z.B . Ihre Kinder, Ihre Freunde und Sie selbst töten und krank machen, ist jeder andere "Nachteil" eines Elektro Autos null und nichtig. Es spielt einfach keine Rolle, ob ich 15 Minuten länger laden muss, wenn gleichzeitig meine Liebsten an tödlichen Krankheiten sterben müssen, von denen erwiesen ist, dass die deutschen Autos maßgeblich daran beteiligt sind, insbesondere, wenn die Hersteller mit den Abgaswerten nur Betrügen und sie technisch nicht in der Lage sind, auch nur die Gesetze einzuhalten, die sie selbst der Politik diktiert haben. Das ist beschämend und peinlich zugleich.
Du meine Güte! Ich habe bei meinen Autos ein reines Gewissen. Das Umweltfreundlichste Auto ist das, das gar nicht erst hergestellt werden muss. Das Alter meiner fünf Autos liegt zwischen 35 und 22 Jahren. Ressourcenschonend, nicht wahr!? Ich fahre so gut wie nie mit dem Auto in die Stadt, mache keine Kreuzfahrten und fliege im Schnitt alle 10 Jahre in den Urlaub. Das ist umweltfreundlicher, als jeder hergestellte Tesla.
Mit der Aussage "...dass die DEUTSCHEN Autos maßgeblich daran beteiligt sind..." haben sich nun aber für eine vernünftige Diskussion endgültig ins Abseits geschossen!
Autos wie den Porsche, um den es hier eigentlich geht, halte ich persönlich für relativ überflüssig, aber als Technologieträger ist er trotzdem interessant. Außerdem finde ich Hybriden, mit denen man in der Stadt elektrisch, auf langen Strecken aber auch mit dem Verbrenner fahren kann für optimal. Solange die Batterietechnik sich nicht deutlich weiter entwickelt hat.

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Fait Accompli 20.02.2018, 09:15
187. Da ist genau NULL Potential

Zitat von DieHappy
Bleibt die Brennstoffzelle. Betankt mit Solar-Wasserstoff, perfekt. Allerdings muss natürlich auch da noch das Membran Problem gelöst werden. Allerdings gibt es da jetzt schon große Schritte die Hoffnung machen. Da sehe ich mehr Potential als bei den Akkus.
Ein Auto mit Brennstoffzelle ist ein Elektroauto, die Brennstoffzelle plus H2-Tank ersetzt lediglich den Akku.

Blöderweise braucht man - um eine äquivalente Reichweite zu erreichen - für die Herstellung von Wasserstoff dreimal mehr Energie, als würde man den Strom direkt in einen Akku laden. Drei. mal. mehr.

Und wofür? Damit man fast so schnell tanken kann, wie bei Benzin. Reine Psychologie. Beim dreifachen Preis.

Würden Sie aktuell 3,90€ den Liter Super zahlen wollen, fürs coole Feeling beim Tanken? Nein? Sehen Sie...

Es gibt ja Leute, die jammern schon, weil wir gar nicht genug Strom herstellen, wenn wir alle E-Akku-Autos fahren sollten. Bräuchte aber nur 1/3 der Kapazitäten...

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Zuversicht 20.02.2018, 09:25
188. Wirklich?

Zitat von herrmann.bar
Na klar und warum ist dieser noch nicht konfigurier- und bestellbar? Tesla kann kann noch nicht einmal das Model 3 liefern. Geschweige vom Model Y oder den neuen Tesla Truck. Im Moment sind dies Studien. Ob diese und erst recht wann diese Modelle kommen steht noch in den Sternen. Vielleicht ist Tesla bis dahin pleite, bei den hohen Verlusten. Außerdem wie lange wollen Sie denn mit einem Tesla Roadster denn schnell fahren? Spätestens nach 10 min Vollast, wird die Leistung herunter gefahren. Jeder Golf GTI ist auf der Nordschleife schneller als ein Model S P85D. Also Tesla als Sportwagen zu verkaufen nur weil dieser einmal grandios beschleunigen kann, ist ein guter Witz.
Nun, man muss Ihnen zu Gute halten, dass positive News von Tesla in Deutschland nicht verbreitet werden.
Aber zur Zeit freuen sich über 1.000 Model 3 Besteller pro Woche auf ihr neues Gefährt. Wenn Sie den Überblick behalten wollen, sehen sich die Seite von Bloomberg an. Hier läuft ein Live-Ticker über die Absatzzahlen des Model 3. https://www.bloomberg.com/graphics/2018-tesla-tracker/
Auch beim SemiTruck wäre in dt. Medien Aufklärung wünschenswert. Hier mal die bisherigen Firmen, die bereits Bestellungen aufgegeben haben:
Walmart, Pepsi Anheuser-Busch, Sysco, UPS, DHL, Meijer, Ryder J.B. Hunt, Akso, Posten Norge, Flexport, JK Moving, Loblaw, Fercam, Girteka Logistics, Fortigo Freight Services, Best Transportation, Mecca& Son Trucking.

Beim Roadster werden Sie sich wundern, wie hochgeschwindigkeitsstabil die Zellen werden. Wobei das nur theoretischer Natur ist, da bis auf wenige Km in einem unbedeutenden Autoland die Welt eh nur limitiert fahren kann.

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Fait Accompli 20.02.2018, 09:31
189.

Zitat von FakeBot
Sag keiner. Außer das Gesicht in ihrem Spiegel. Die Zahl von über 17 Tonnen CO2 für die Produktion der Batterien stammt von der Fraunhofer Gesellschaft. Viel renommierter geht es in Deutschland nicht. Ich will niemandem sein Elektroauto verbieten, aber man sollte sich schon bewusst sein, daß Individualverkehr Dreck produziert. Ob für den Strom in den Kraftwerken, für die PS in den Verbrennungsmotoren, oder eben für die Produktion der Batterien. Die Zahl von 8 Jahren (= 17 Tonnen) um die Batterie zu amortisieren wird übrigens noch durch die Produktion des Autos selbst erhöht, bei den Verbrennern ist es schon eingerechnet. Und wenn ich das auf mein Fahrverhalten übertrage, dann müsste ich einen Tesla ca. 15 Jahre fahren ehe die Ökobilanz bei null ist (heutiger Verbrauch angenommen). Das sollte einem einfach bewusst sein und dann kann man sich über seine Newtonmeter freuen weil es nämlich keinen wirklichen Unterschied macht womit man sich durch den Individualverkehr schleppt. Wasserstoff aus regenerativen Energien wird die Zukunft sein.
Die Fraunhofer-Studie: https://www.ibp.fraunhofer.de/de/Presse_und_Medien/Forschung_im_Fokus/Archiv/Juni_2016_Angepasst_mobil.html)

Diese Studie geht bei der Herstellung eines Akkus von einem herkömmlichen Energie-Mix aus. Tesla z.B. benutzt für ihre Gigafactory ausschliesslich eneuerbare Energien, der CO2-Footprint ist hier viel geringer.

Wer übrigens mit PV-Strom/100% Ökostrom fährt, hat den CO2-Rucksack übrigens spätestens nach 30.000km wieder abgebaut. Bei Teslas Ökobilanz vermutlich vorher.

Übrigens: Wasserstoff hat keine Zukunft. Braucht dreimal mehr Energie als wenn sie den Strom direkt in den Akku tanken. Zusätzlich müssten Sie die gesamte Infrastruktur, wie sie für Benzin gebaut würde, ein zweites Mal bauen: Raffinierien, Tanks, Pipelines, Tankstellen. Dreistelliger Milliardenbetrag. Ums Stromnetz müssten Sie sich auch kümmern, irgendwoher müssen ja die gigantischen Mengen an EE-Strom ja herkommen. Und dann schauen Sie mal, was sie für E-Akku-Autos brauchen (abgesehen davon, dass sie an der Ladestation nur 1/3 von dem zahlen, was ein H2-Auto bräuchte).

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