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Autogramm Ssangyong Musso: Nashorn zum Kampfpreis
Ssangyong

Von außen gibt er den Malocher, doch drinnen ist der neue Ssangyong Musso überraschend komfortabel. Das macht den Pick-up aus Südkorea nicht nur für Bau- und Waldarbeiter interessant, sondern auch für Familien.

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Pickle__Rick 29.08.2018, 11:39
10.

Zitat von fehleinschätzung
Das hat mein VW Bus vollausgebaut mit lecker 50 PS von 1984 auch gebraucht! Zitat: "gemessen am Format ist der Durchschnittsverbrauch von 7,9 Litern sehr gering." Gemessen an einem Uraltauto mit dem cw Wert einer Schrankwand bei ähnlichem Gewicht, würde ich eher sagen: katastrophal. mit der Länge von über 5m und wahrscheinlich 2m Breite, macht das 10m2 Blech für meist eine Person da drin, also nix für die Stadt oder Deutschland. Mit dem Ding kriegen Sie in der Stadt keine Parklücke mehr oder belegen unsozial 2.
Bei einem VW Bus von 1984 handelt es sich wohl um einen T3.
Dieser Pickup hat wesentlich bessere Fahrleistungen als der uralte VW Bus. Er beschleunigt schneller, hat die höhere Vmax, bremst besser, hat viel mehr Assistenzsysteme an Bord und ist höchstwahrscheinlich auch beim Crash deutlich sicherer. Das alles wirkt sich natürlich auch auf das Fahrzeuggewicht aus. Der Pickup darf mit einer max. Anhängelast von 2.800/3.000 kg auch mehr ziehen als ein T3. Den T3 mit seinem dreckigen Motor und der vergleichseise schlechten Sicherheit könnte man heute wohl nicht mehr neu zulassen. Der Ssangyong Musso verbraucht so viel wie das alte aber wesentlich schlechtere Auto. Sie sehen da keinen Fortschritt bzw. finden das katastrophal? Der Nickname ist wohl Progamm. Natürlich ist das Teil nix für die Stadt. Ein Smart ist aber auch nicht schlecht, weil man damit nicht gut in den Wald zum Holzhacken fahren kann.

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sennahoj 29.08.2018, 12:46
11.

Zitat von HoferA
Den Hinweis bzw. den Schluss finde ich gut... wenn einer an einer Stelle Fehler macht, macht er das auch an anderer Stelle. Frage: Was konkret stört Sie an der Anordnung? Ist Ihnen das zu uni, zu wenig übersichtlich? Gruß
Das man weitere "Fehler" findet, wenn man bereits einen gefunden hat, muss natürlich nicht sein. Genau genommen handelt es sich um die eigentümliche Anordnung der Ziffern ja auch nicht um einen Fehler. An manchen Ziffernblättern von schicken Uhren finden Sie ebenfalls solche Anordnungen. Es funktioniert ja vermutlich auch alles und der Wagen hat seine ABE bekommen. Es geht um die Sorgfalt der Entwicklung. Und da lassen solche Dinge schon Schlüsse zu, wieviel Zeit, Ruhe, Kenntnisse und Lust man als Entwickler hatte, alles bis zum Ende zu durchdenken. Sowas kostet im Übrigen Geld. Aber, wie gesagt, dass muss natürlich nicht sein. Es ist, sagen wir mal, eine augenfällige Ungeschicklichkeit, die aber an sicherheitsrelevanten Instrumenten nicht vorkommen sollte. Das Tachometer ist so ein Instrument. Hier gehts um eine gute Ergonomie. In diesem Falle: kann der Nutzer in einer Grenzsituation schnell genug seine gefahrene Geschwindigkeit ablesen? Das kann dann schonmal unangenehm werden. Vor allem dann, wenn Sie mit dem Wagen noch nicht so vertraut sind oder z.B. eine Gleitsichtbrille tragen. In der Luftfahrt bekämen Sie so ein Design als Entwickler um die Ohren gehauen.

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Asmodys 29.08.2018, 18:30
12. Anordnung der Ziffern... ?

Ich frage mich wie Millionen von Skoda-Fahrern, bisher seit Jahren - trotz der "ungeschickten", "gefährlich abzulesenden", "nicht zu Ende durchdachten", "nicht sorgfältig genug entwickelten", "eigentümlichen" Anordnung der Ziffern, bisher unfallfrei unterwegs sein konnten.... wo dort die Anordnung der Ziffern doch exakt die Gleiche ist?

Dort spielt das jedoch sicherlich keine Rolle, da ein Produkt des VW-Konzerns...
Da pickt man sich doch lieber ein winziges Härchen aus der Suppe, um so wie damals in den 70er/80er-Jahren, den als vermeintlich ach so rückständig und nicht konkurrenzfähig betrachteten Asiaten, mit einem mitleidigen Lächeln, aufgrund dieses vermeintlichen, unentschuldbaren Fauxpas, zu beschenken...

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qoderrat 30.08.2018, 07:20
13.

Zitat von sennahoj
Es ist, sagen wir mal, eine augenfällige Ungeschicklichkeit, die aber an sicherheitsrelevanten Instrumenten nicht vorkommen sollte. Das Tachometer ist so ein Instrument. Hier gehts um eine gute Ergonomie. In diesem Falle: kann der Nutzer in einer Grenzsituation schnell genug seine gefahrene Geschwindigkeit ablesen?
Als erstes, im normalen Strassenverkehr sollte man Grenzsituationen sowieso möglichst vermeiden. Und wenn man in eine solche gerät, hat man meistens ganz andere Probleme als auf den Tacho zu schauen. Den Tacho brauch ich beim Fahren hauptsächlich um die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Und speziell dieses Fahrzeug ist sowieso für alles andere geeignet als Schnellfahren.

Davon abgesehen finde ich die Kritik mehr als witzig. Ich persönlich finde z.B. den Tacho beim Golf 6 z.B. mit seinen ungleichen Abständen bei geringen und hohen Geschwindigkeiten jedes mal aufs neue irritierend. Da gewöhnt man sich sicher auch dran, aber ich fahre selten genug mit den Poolfahrzeugen dass es mir jedes mal aufs neue auffällt. Komischerweise hat sich darüber noch nie jemand erregt und das ist eins der meistverkauften Autos hier. Aber auch wenn es mich persönlich stört, in eine Gefahrensituation bin ich deshalb auch noch nie geraten.

Sind Sie vielleicht nicht doch eher Marketingfuzzi von der Konkurrenz?

Und als Kritik zum Fahrzeug. Wer es braucht als Lifestyle ok, ggfs, noch als Zugfahrzeug für schwere Anhänger. Ansonsten für den Arbeitseinsatz Ladefläche zu kurz verglichen mit der Konkurrenz.

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sennahoj 30.08.2018, 11:28
14.

Zitat von qoderrat
Als erstes, im normalen Strassenverkehr sollte man Grenzsituationen sowieso möglichst vermeiden. Und wenn man in eine solche gerät, hat man meistens ganz andere Probleme als auf den Tacho zu schauen. Den Tacho brauch ich beim Fahren hauptsächlich um die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Und speziell dieses Fahrzeug ist sowieso für alles andere geeignet als Schnellfahren. Davon abgesehen finde ich die Kritik mehr als witzig. Ich persönlich finde z.B. den Tacho beim Golf 6 z.B. mit seinen ungleichen Abständen bei geringen und hohen Geschwindigkeiten jedes mal aufs neue irritierend. Da gewöhnt man sich sicher auch dran, aber ich fahre selten genug mit den Poolfahrzeugen dass es mir jedes mal aufs neue auffällt. Komischerweise hat sich darüber noch nie jemand erregt und das ist eins der meistverkauften Autos hier. Aber auch wenn es mich persönlich stört, in eine Gefahrensituation bin ich deshalb auch noch nie geraten. Sind Sie vielleicht nicht doch eher Marketingfuzzi von der Konkurrenz? Und als Kritik zum Fahrzeug. Wer es braucht als Lifestyle ok, ggfs, noch als Zugfahrzeug für schwere Anhänger. Ansonsten für den Arbeitseinsatz Ladefläche zu kurz verglichen mit der Konkurrenz.
Sie schreiben, man sollte Gefahrensituationen möglichst vermeiden und beschreiben, wie Sie persönlich mit einer solchen umgehen. Über die individuelle Bewältigung solcher Situationen habe ich mich doch gar nicht geäußert?! Das jeder Mensch damit anders umgeht ist doch völlig klar! Zudem setzt irgendein Nutzer eines solchen Produktes das sicher nicht so ein, wie Sie es beschreiben, sondern sicher ganz anders.
Aber das genau ist der springende Punkt! Damit Mensch das kann, sollten die technischen Hilfsmittel dazu ergonomisch gestaltet sein (Schnittstelle Mensch-Maschine), soweit möglich. Dann bringen Sie ein anderes Fahrzeug (Golf 6 oder sowas) in die Diskussion ein. Den kenn' ich nicht und darüber hab‘ ich mich auch gar nicht ausgelassen. Wenn Sie da mit der Ablesbarkeit des Tachos ein Problem haben, dann kann das ja auch sicher völlig berechtigt sein! Vielleicht hatten die Entwickler da auch nicht die menschliche Komponente genug berücksichtigt.
Und denn fragen Sie mich auch noch, ob ich nicht vielleicht ein Marketingfuzzi sei! Nun, da kann ich Sie beruhigen. Ich bin als Ingenieur in der Wissenschaft tätig und auch mit PKW-Entwicklung hab‘ ich nur am Rande zu tun. Dazu war ich vorher bei einem europäischen Flugzeughersteller beschäftigt. Von daher meine Kenntnisse, was die Ergonomie von Anzeigen betrifft. Ich weiß somit genau, worüber ich schreibe.
Also bitte, irgendwelche weiteren Kritiken ganz konkret zu den Inhalten meines Posts. Alles andere ignorier' ich jetzt mal.

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doc_becker 30.08.2018, 13:26
15. Nein

Zitat von Asmodys
Ich frage mich wie Millionen von Skoda-Fahrern, bisher seit Jahren - trotz der "ungeschickten", "gefährlich abzulesenden", "nicht zu Ende durchdachten", "nicht sorgfältig genug entwickelten", "eigentümlichen" Anordnung der Ziffern, bisher unfallfrei unterwegs sein konnten.... wo dort die Anordnung der Ziffern doch exakt die Gleiche ist? Dort spielt das jedoch sicherlich keine Rolle, da ein Produkt des VW-Konzerns... Da pickt man sich doch lieber ein winziges Härchen aus der Suppe, um so wie damals in den 70er/80er-Jahren, den als vermeintlich ach so rückständig und nicht konkurrenzfähig betrachteten Asiaten, mit einem mitleidigen Lächeln, aufgrund dieses vermeintlichen, unentschuldbaren Fauxpas, zu beschenken...
Die Skoda-Armaturen sehen eben gerade nicht so aus. Zum einen sind die Zahlenwerte außen, und die Skala ist innen. Schon das macht es besser lesbar. Zum anderen ist die Skala nicht linear, sondern bei höheren Geschwindigkeiten gestaucht. Das verbessert die Ablesbarkeit bei niedrigem Tempo, denn es ist nicht egal, ob sie mit 30 oder 50 km/h an einem Kindergarten vorbeifahren, aber relativ egal, ob sie mit 190 oder 210 km/h über die Autobahn fahren.

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Asmodys 30.08.2018, 18:04
16.

Zitat von doc_becker
Die Skoda-Armaturen sehen eben gerade nicht so aus. Zum einen sind die Zahlenwerte außen, und die Skala ist innen. Schon das macht es besser lesbar. Zum anderen ist die Skala nicht linear, sondern bei höheren Geschwindigkeiten gestaucht. Das verbessert die Ablesbarkeit bei niedrigem Tempo, denn es ist nicht egal, ob sie mit 30 oder 50 km/h an einem Kindergarten vorbeifahren, aber relativ egal, ob sie mit 190 oder 210 km/h über die Autobahn fahren.
Es ist doch völlig egal, ob die Skala nun außen oder innen ist. Da sehe ich keinen Unterschied in der Ablesbarkeit, schon gar nicht irgendein "sicherheitsrelevantes" Detail.
Zudem ist bei den meisten Autos die Skala linear und nicht gestaucht.
Da müsste die Kritik fast allen gelten.
Meiner Meinung nach ein lächerlicher Kritikpunkt.

Es gibt aber ein paar Modelle, wo die Ablesbarkeit wirklich leidet... weil dort der unsinnigen Mode nachgegangen wird, silberne/graue Tachoscheiben mit weißen Ziffern o.ä. zu kombinieren. Das ergibt einen ziemlich schlechten Kontrast. Da würde ich mir das Argument noch am ehesten eingehen lassen.

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