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Autogramm SUV-Coupé X2: Dieser BMW geht an die Nieren
BMW

BMW platziert mit dem X2 einen neuen SUV im hart umkämpften Kompakt-Segment. Damit das Coupé dort auffällt, stellten die Designer sogar den markenprägenden Kühlergrill auf den Kopf.

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bloßmolwassage 05.02.2018, 21:14
60. Ihr Beitrag

ist wohl ein Witz.
8,6l/100km hat noch nicht mal mein 330DA Touring gebraucht.
In diesen Bereich komme ich nach Einbau eines Partikelfilters gerade mal im Kurzstreckenbetrieb. Dafür läuft die Karre aus deutscher Schrottproduktion seit über 120000km völlig klaglos. Bremsen und zwei Stossdämpfer, das wars.

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gottseidank.de 06.02.2018, 02:31
61. Preispolitik in Deutschland inakzeptabel

Völlig abgehoben sind die Preise. Wer soll’s denn noch bezahlen? Will man sich so ein Auto mit all den Annehmlichkeiten und einer attraktiven Motorisierung vor die Tür stellen, konfiguriert man sich mittlerweile Beträge von 60.000 Euro und mehr zusammen. Das ist einfach witzlos. In den USA werden dagegen die Top-Motorisierungen mit Vollaussttatung “zum halben Preis” verhökert. Einfach nur traurig

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DerBlicker 06.02.2018, 08:47
62. langsam langweilig

Zitat von gottseidank.de
Völlig abgehoben sind die Preise. Wer soll’s denn noch bezahlen? Will man sich so ein Auto mit all den Annehmlichkeiten und einer attraktiven Motorisierung vor die Tür stellen, konfiguriert man sich mittlerweile Beträge von 60.000 Euro und mehr zusammen. Das ist einfach witzlos. In den USA werden dagegen die Top-Motorisierungen mit Vollaussttatung “zum halben Preis” verhökert. Einfach nur traurig
Dann kaufen Sie halt den X2 20d in USA und importieren ihn nach Deutschland, oops geht gar nicht, weil dort nur ein Modell, der 28i, angeboten wird? So ein Pech aber auch. Jeder Markt hat seine eigenen Gesetze und Preise, man kann sich nicht überall die Rosinen picken und dann den günstigsten Preis haben wollen. Abgesehen davon zahlt bei uns niemand Listenpreise, 20 % Rabatt ist bei uns normal, Firmenwagen werden mit bis zu 50 % Rabatt gekauft. Da bei uns Autos ab 40 000 Euro eh zu 90 % Firmenwagen sind, spielen die Listenpreise doch keine Rolle, das ist nur bei Kleinwagen und Kompaktwagen relevant, die vor allem Privatkäufer erwerben.

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jan-c137 06.02.2018, 09:14
63. Wenn alle lügen, weil alle den ECE-Zyklus nutzen dann lügt keiner mehr

Zitat von Joshua
Wann hört ECE-Verbrauchslüge endlich auf? Dass man mit dem 2.0 l und 190 PS Dieselmotor mit 4,6 l Diesel 100 km weit kommt, ist ja wohl ein Witz. Meine Mietwagenerfahrung mit gleichem Motor in einem 320D entspricht eher 8,6 l auf 100 km. Es sollte endlich wie in den USA sein, wo Autohersteller für irreführende Verbrauchsangaben bestraft werden.
Wo wird denn da bitte gelogen? Die Hersteller geben immer(!) an, dass es sich bei den angegebenen Werten um Ergebnisse aus dem ECE Testzyklus handelt. Jeder, der sich dafür ernsthaft interessiert und nicht nur stänkern will, kann die Bedingungen dieser Regelung heute in wenigen Minuten im Internet abrufen. Dann erkennt man sofort, dass es sich dabei lediglich um einen standardisierten Test zum Zweck des Vergleichs handelt und nicht um den Versuch irgendwelche realistischen Angaben zu machen. Wie sollte so was auch gehen? Wie soll denn bitte der Normfahrer aussehen und welche Straßen soll der befahren? Auf flachen Straßen im Neuzustand wie im Osten oder lieber alte Straßen im bergigen Süddeutschland? Mehr Landstraße oder Stop & Go in der Innenstadt? Fährt man dann eher wie Oma Schmidt oder wie der gehetzte Außendienstler? Ja natürlich könnte der Staat den ach so mündigen Verbraucher mal wieder ans Händchen nehmen und die standardisierten Verfahren ändern. Nur selbst wenn wir den realistischen Normfahrer auf der realisten Normstrecke hätten, würde noch immer irgendwelche Deppen mit digitalem Gasfuß rumheulen, weil ihr KFZ ja mehr verbraucht als angegeben.

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cindy2009 06.02.2018, 09:56
64. @jan-c137

Die Verbrauchstests werden eben nicht standardisiert durch geführt. Da bringt jeder Hersteller noch seine individuelle "Optimierungsnote" mit rein.

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spezialdm 06.02.2018, 10:15
65.

Zitat von SteveCrj
Haben einige der klugen Foristen, welche hier immer auf das Design neuer Autos einschlagen schon einmal über folgendes nachgedacht? Die Autokonzerne zwingen uns nicht auf, was wir zu fahren haben. Stattdessen orientieren sie sich an dem, was der Käufer gerne hätte. Dafür gibt es bei allen Herstellern ganze Abteilungen, welche sich mit den Kundenwünschen befassen. Alles andere würde vertriebstechnisch / wirtschaftlich betrachtet auch keinen Sinn machen. Der typisch deutsche Berufsmotzki und Neidhammel, der sich sowieso nie ein neues Auto kaufen würde und sich stattdessen hier täglich austobt wird dabei natürlich nicht erfasst, weil schlichtweg irrelevant. Er ist einfach keine passende Zielgruppe und wird es naturgegeben auch nie sein.
Mit der Aussage merkt man wie man den Marketingfuzzis auf den Leim geht. "Die bauen ja nur was der Kunde will" so ein blödsinn. Dem Kunden wird durch geschicktes Marketing und Werbung eingeredet was er haben zu wollen hat.
Wenn ich sage ein Hollandfahrrad ohne Gangschaltung ist sportlich oder hat sportlich zu sein würde man mich auslachen. Hingegen ein 7-Sitzer Familienvan wird mit seinen angeblich sportlichen Eigenschaften prominent beworben und im nächsten Test der AMS gewinnt das Modell X gegen Y weil es bei sonst ziemlicher Ausgeglichenheit das Modell X "sportlicher" ist. Ein in der Kategorie völlig unsinniges Attribut.
Manche Leute verbringen vielleicht max. zwei Stunden am Tag in ihrem Auto, kaufen sich trotzdem ein bestimmtes Produkt weil ihnen die Werbung damit ein gewisses Prestige und eine vermeindliche soziale Stellung verspricht. Die Wohnung in der man dann die restliche Zeit des Tages verbringt darf dann ruhig eine Bruchbude sein...sieht ja keiner.

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premstar_pill 06.02.2018, 10:17
66.

Zitat von cindy2009
Die Verbrauchstests werden eben nicht standardisiert durch geführt. Da bringt jeder Hersteller noch seine individuelle "Optimierungsnote" mit rein.
Selbstredend sind die Tests standardisiert!
Finden Sie und Ihre Mitstreiter in der "die Autoindustrie lügt und betrügt und bringt uns alle um"-Fraktion es wirklich so weltbewegend schlimm wenn die Autohersteller durch optimal auf den Test vorbereitete Autos 0,1-0,2 liter beim Testverbrauch herausholen?

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monolithos 06.02.2018, 10:32
67. Verbrauchertäuschung

Zitat von jan-c137
Wo wird denn da bitte gelogen? Die Hersteller geben immer(!) an, dass es sich bei den angegebenen Werten um Ergebnisse aus dem ECE Testzyklus handelt. Jeder, der sich dafür ernsthaft interessiert und nicht nur stänkern will, kann die Bedingungen dieser Regelung heute in wenigen Minuten im Internet abrufen. Dann erkennt man sofort, dass es sich dabei lediglich um einen standardisierten Test zum Zweck des Vergleichs handelt und nicht um den Versuch irgendwelche realistischen Angaben zu machen. Wie sollte so was auch gehen? Wie soll denn bitte der Normfahrer aussehen und welche Straßen soll der befahren? Auf flachen Straßen im Neuzustand wie im Osten oder lieber alte Straßen im bergigen Süddeutschland? Mehr Landstraße oder Stop & Go in der Innenstadt? Fährt man dann eher wie Oma Schmidt oder wie der gehetzte Außendienstler? Ja natürlich könnte der Staat den ach so mündigen Verbraucher mal wieder ans Händchen nehmen und die standardisierten Verfahren ändern. Nur selbst wenn wir den realistischen Normfahrer auf der realisten Normstrecke hätten, würde noch immer irgendwelche Deppen mit digitalem Gasfuß rumheulen, weil ihr KFZ ja mehr verbraucht als angegeben.
Grundsätzlich richtig, ABER: Wenn selbst bei zurückhaltendster Fahrweise niemand mehr in der Lage ist, in der Realität die Normverbrauchswerte auch tatsächlich zu erreichen, dann sehe ich trotz anderer Absicht der Norm hier eine Verbrauchertäuschung. Und die geht darauf zurück, dass zuzüglich zu den unrealistischen Messbedingungen auch noch getrickst wird ohne Ende: Da werden Karossieriespalte abgeklebt, Klimaanlagen und Lichtmaschinen abgeklemmt, Rechenfehler ausgenutzt, Reifen bis kurz vor den Berstdruck aufgepumpt, Kühlergrills provisorisch modifiziert usw. All das steht einem normalen Autofahrer nicht zur Verfügung. Hinzu kommt die Optimierung des Motors auf die Prüfbedingungen, was immer mehr zur Nichtoptimierung auf Realitätsbedingungen führt und so den Realverbrauch hochtreibt, nur um den Normverbrauch für die Katalogangabe möglichst klein hinzukriegen.

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DerBlicker 06.02.2018, 10:42
68. das ist absolut legitim

Zitat von spezialdm
Mit der Aussage merkt man wie man den Marketingfuzzis auf den Leim geht. "Die bauen ja nur was der Kunde will" so ein blödsinn. Dem Kunden wird durch geschicktes Marketing und Werbung eingeredet was er haben zu wollen hat.
Wenn der Kunde drauf rein fällt, sein Pech. Jeder kann bei uns kaufen, was er will. Wenn er sich in seinen Kaufentscheidungen von seinen Nachbarn, Freunden oder sonst wem beeinflussen lässt, so ist das sein Problem.

Natürlich ist es Aufgabe des Marketings, die Produkte so schmackhaft wie möglich zu machen, das ist deren Job, dafür bekommen sie ihr Geld, wofür denn sonst? Und wenn man dafür die Schwächen der Menschen für das Schöne, das Sportliche, das Glamouröse ausnutzt, dann ist das genau richtig. Man muss wissen, welche Knöpfe man bei den Menschen drücken muss, damit sie auch unnütze Dinge kaufen.

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Yves Martin 06.02.2018, 10:47
69.

Zitat von spezialdm
Mit der Aussage merkt man wie man den Marketingfuzzis auf den Leim geht. "Die bauen ja nur was der Kunde will" so ein blödsinn. Dem Kunden wird durch geschicktes Marketing und Werbung eingeredet was er haben zu wollen hat. Wenn ich sage ein Hollandfahrrad ohne Gangschaltung ist sportlich oder hat sportlich zu sein würde man mich auslachen. Hingegen ein 7-Sitzer Familienvan wird mit seinen angeblich sportlichen Eigenschaften prominent beworben und im nächsten Test der AMS gewinnt das Modell X gegen Y weil es bei sonst ziemlicher Ausgeglichenheit das Modell X "sportlicher" ist. Ein in der Kategorie völlig unsinniges Attribut. Manche Leute verbringen vielleicht max. zwei Stunden am Tag in ihrem Auto, kaufen sich trotzdem ein bestimmtes Produkt weil ihnen die Werbung damit ein gewisses Prestige und eine vermeindliche soziale Stellung verspricht. Die Wohnung in der man dann die restliche Zeit des Tages verbringt darf dann ruhig eine Bruchbude sein...sieht ja keiner.
Selbst, wenn das so wäre: Was juckt es Sie, nach welchen Kriterien andere Leute ihre Laufentscheidungen treffen? Dann sind die anderen halt alle doof und Sie sind klug - und leben deshalb in einer ganz tollen Designerwohnung und haben nur eine olle Schrottmühle in der Garage, weil Sie nicht auf die perfiden Werbetricks der Autohersteller reingefallen sind. Geht es Ihnen dann besser?

Unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert darauf, dass Menschen Dinge kaufen und konsumieren, die weit jenseits des rein Notwendigen sind. Sonst hätten auch Sie nur 20 Quadratmeter Wohnfläche, zwei Hemden, zwei Hosen, zwei Paar Schuhe, zwei Mahlzeiten am Tag und garantiert kein Smartphone in der Tasche. Hatten wir so ähnlich schon mal: Hiess DDR und war nicht wirklich toll.

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