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Autogramm SUV-Coupé X2: Dieser BMW geht an die Nieren
BMW

BMW platziert mit dem X2 einen neuen SUV im hart umkämpften Kompakt-Segment. Damit das Coupé dort auffällt, stellten die Designer sogar den markenprägenden Kühlergrill auf den Kopf.

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sachsenzetti 06.02.2018, 11:47
70. Der Nichtblicker mal wieder...

Sie wissen aber schon, wie Dienstwagenfahrer den geldwerten Vorteil versteuern ?
Selten so einen dämlichen Kommentar von Ihnen gelesen, wobei da schon ausgesprochen viel dazu gehört.
Bleiben Sie bei Ihren Quartettspielchen und genießen Sie den fetten Auftritt Ihres Kleindiesels. Von Wirtschaft haben Sie schlichtweg keine Ahnung !

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cindy2009 06.02.2018, 12:00
71. @premstar_pill

"-----
premstar_pill heute, 10:17 Uhr
66.
[Zitat von cindy2009anzeigen...] Selbstredend sind die Tests standardisiert! Finden Sie und Ihre Mitstreiter in der "die Autoindustrie lügt und betrügt und bringt uns alle um"-Fraktion es wirklich so weltbewegend schlimm wenn die Autohersteller durch optimal auf den Test vorbereitete Autos 0,1-0,2 liter beim Testverbrauch herausholen?-----"
Soso, na dann zeigen Sie mir doch mal die Standards für abgeklebte Karosserie, um nur EIN Beispiel zu nennen, wie "kreativ" man bei der "Optimierung" sein kann.

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jan-c137 06.02.2018, 12:09
72.

Zitat von cindy2009
Die Verbrauchstests werden eben nicht standardisiert durch geführt. Da bringt jeder Hersteller noch seine individuelle "Optimierungsnote" mit rein.
So ziemlich alle wenden die gleichen Tricks im Rahmen der Vorschriften an. Na und? Wenn alle gleich lügen, lügt wie gesagt keiner mehr. Man muss sich einfach auf dem Kopf schlagen, dass die Angaben etwas über den realen Fahrbetrieb aussagen und sich damit abfinden, dass es nur ein Vergleichswert ist. Finde ich aus den bereits genannten Gründen auch richtig.

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cindy2009 06.02.2018, 12:24
73. @jan-c137

"-----
jan-c137 heute, 12:09 Uhr
72.
[Zitat von cindy2009anzeigen...] So ziemlich alle wenden die gleichen Tricks im Rahmen der Vorschriften an. Na und? Wenn alle gleich lügen, lügt wie gesagt keiner mehr. Man muss sich einfach auf dem Kopf schlagen, dass die Angaben etwas über den realen Fahrbetrieb aussagen und sich damit abfinden, dass es nur ein Vergleichswert ist. Finde ich aus den bereits genannten Gründen auch richtig---"
Sie finden es richtig, dass Fahrzeuge in einen Zustand versetzt werden, den es in der Realität nie geben kann und demzufolge auch die Werte vom Verbraucher nicht nachvollzogen werden können? Und es können eben nicht alle Hersteller identisch "optimieren" . So mancher macht sich dann vielleicht doch nicht die Mühe und backt sich spezielle Reifen. Erklären Sie mir doch mal, wenn die Vergleichbarkeit gegeben ist, warum nicht einfach alle diese Tricks lassen und wirklich nach einem Standard testen? Einfach ein Durchschnitts Modell aus der Reihe frisch vom Band und gut ist? Weil sie dann Probleme bekommen!

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jan-c137 06.02.2018, 12:29
74.

Zitat von monolithos
Grundsätzlich richtig, ABER: Wenn selbst bei zurückhaltendster Fahrweise niemand mehr in der Lage ist, in der Realität die Normverbrauchswerte auch tatsächlich zu erreichen, dann sehe ich trotz anderer Absicht der Norm hier eine Verbrauchertäuschung. Und die geht darauf zurück, dass zuzüglich zu den unrealistischen Messbedingungen auch noch getrickst wird ohne Ende: Da werden Karossieriespalte abgeklebt, Klimaanlagen und Lichtmaschinen abgeklemmt, Rechenfehler ausgenutzt, Reifen bis kurz vor den Berstdruck aufgepumpt, Kühlergrills provisorisch modifiziert usw. All das steht einem normalen Autofahrer nicht zur Verfügung. Hinzu kommt die Optimierung des Motors auf die Prüfbedingungen, was immer mehr zur Nichtoptimierung auf Realitätsbedingungen führt und so den Realverbrauch hochtreibt, nur um den Normverbrauch für die Katalogangabe möglichst klein hinzukriegen.
Meiner Ansicht nach ist es ist vollkommen egal in welcher Größenordnung die Ergebnisse der Tests liegen. Selbst wenn man ein Testverfahren anwenden würde, bei dem sich die Verbrauchswerte im Bereich von X Milliliter pro 100 km bewegen, könnte man damit immer noch Modelle untereinander vergleichen. Um nichts anderes geht es doch. Die Hersteller kennen alle die Tricks und reizen daher alle aus was geht. Als ob jetzt Herteller XY auf die Tricks verzichten würde, nur weil er das ehrlicher findet. Das kann man finden wie man will. Meinetwegen werden die Spielräume auch eingeschränkt. Nur wird man auch dann noch immer wieder kleine bis große Abweichungen vom Realverbrauch im täglichen Fahrbetrieb haben. Es ist doch keine Täuschung und auch kein Lügen, wenn mit offenen Karten gespielt wird. Also wozu die Aufregung? Informieren wie die Werte ermittelt werden, im Kopf ein paar Prozent aufschlagen und gut ist.

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jan-c137 06.02.2018, 12:41
75.

Zitat von cindy2009
"----- jan-c137 heute, 12:09 Uhr 72. [Zitat von cindy2009anzeigen...] So ziemlich alle wenden die gleichen Tricks im Rahmen der Vorschriften an. Na und? Wenn alle gleich lügen, lügt wie gesagt keiner mehr. Man muss sich einfach auf dem Kopf schlagen, dass die Angaben etwas über den realen Fahrbetrieb aussagen und sich damit abfinden, dass es nur ein Vergleichswert ist. Finde ich aus den bereits genannten Gründen auch richtig---" Sie finden es richtig, dass Fahrzeuge in einen Zustand versetzt werden, den es in der Realität nie geben kann und demzufolge auch die Werte vom Verbraucher nicht nachvollzogen werden können? Und es können eben nicht alle Hersteller identisch "optimieren" . So mancher macht sich dann vielleicht doch nicht die Mühe und backt sich spezielle Reifen. Erklären Sie mir doch mal, wenn die Vergleichbarkeit gegeben ist, warum nicht einfach alle diese Tricks lassen und wirklich nach einem Standard testen? Einfach ein Durchschnitts Modell aus der Reihe frisch vom Band und gut ist? Weil sie dann Probleme bekommen!
Ich finde es richtig, dass ein standardisierter Test vorgeschrieben wird, mit dem man Modelle vergleichen kann. Ich verstehe, dass es keinen Normfahrer mit allgemein gültigem Fahrprofil gibt. Mir ist es egal, dass man dann selbst denken muss um den eigenen Realverbrauch zu ermitteln. Außerdem ist doch klar, dass jeder Hersteller im Rahmen seiner Möglichkeiten gut da stehen will.
Glauben Sie wirklich, dass irgendein Hersteller an diesem Punkt auf's Geld oder die Moral achtet und nicht die gleichen Tricks wie alle anderen anwendet? Meinen Sie es würde sich irgendwas ändern, wenn die Verbrauchsangaben mit einem aktualisierten bzw. "realistischen" Test ermittelt werden? Dann merken Michel und Lieschen Müller, dass auf einmal alle mit 2 Litern mehr angegeben werden. Sowohl die kleine Spardose als auch der fette bzw. määchtige SUV vebrauchen dann auf dem Papier mehr. Irgendjemand, der nicht richtig fahren kann oder will, schreit dann noch immer, weil er ja 4 Liter mehr braucht.

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premstar_pill 06.02.2018, 12:51
76.

Zitat von cindy2009
"-- Soso, na dann zeigen Sie mir doch mal die Standards für abgeklebte Karosserie, um nur EIN Beispiel zu nennen, wie "kreativ" man bei der "Optimierung" sein kann.
Es gelten die Standards für den NEFZ an die sich alle Hersteller halten müssen und sonst gar nichts.
Wenn die Hersteller ihre Autos optimal präparieren und dadurch den NEFZ-Verbrauch im Nachkommabereich optimieren dann interessiert das ausser die üblichen Berufsempörten keine Menschenseele.
Und wenn es jemanden interessiert dann eher im positiven Bereich da derjenige durch optimierten NEFZ weniger kfz-Steuer zahlt.
Zeigen Sie mir doch mal, was so ein lächerlicher abgeklebter Karosseriespalt am Ergenbis des NEFZ so ausmacht.

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premstar_pill 06.02.2018, 12:57
77.

Zitat von cindy2009
(...) . Erklären Sie mir doch mal, wenn die Vergleichbarkeit gegeben ist, warum nicht einfach alle diese Tricks lassen und wirklich nach einem Standard testen? Einfach ein Durchschnitts Modell aus der Reihe frisch vom Band und gut ist?
Ich als Konsument will das absolut nicht. Sowas hat für mich Nachteile durch höhere Steuern, Strafzahlungen für den Flottenverbrauch und so weiter.
Es stört mich absolut nicht wenn Autohersteller durch legale Maßnahmen den NEFZ-Verbrauch um ein, zwei Zehntelliter senken. Hat für mich als Autokäufer ausschliesslich Vorteile.
Ob im Prospekt 5,3 oder 5,1 Liter Normverbrauch stehen ist mir (und mit Sicherheit auch 90% aller anderen Autokäufer) vollkommen wurst.

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cindy2009 06.02.2018, 13:17
78. @jan-c137

"----Glauben Sie wirklich, dass irgendein Hersteller an diesem Punkt auf's Geld oder die Moral achtet und nicht die gleichen Tricks wie alle anderen anwendet? Meinen Sie es würde sich irgendwas ändern, wenn die Verbrauchsangaben mit einem aktualisierten bzw. "realistischen" Test ermittelt werden? ----"
Natürlich gibt es Hersteller, die diese Tricks nicht bis zum Erbrechen ausreizen. Offenbar verstehen Sie überhaupt nicht, wozu und wem diese Tests dienen. Zum einen wird danach ja die KFZ-Steuer in D berechnet, aber viel wichtiger : der Flottenverbrauch wird darüber ermittelt. Ein Hersteller, welcher nur sparsame Fahrzeuge im Sortiment hat, braucht hier nicht viel tricksen, ein Konzern, welcher besonders "fette" Sprit Fresser verkaufen will, kämpft hier um jedes Gramm CO2, sonst wird es nämlich extrem teuer, wenn die Grenze beim Flottenverbrauch gerissen wird. Sehen Sie, die Dinge sind eben nicht so schlicht, wie Sie sie darstellen möchten;-)

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monolithos 06.02.2018, 13:31
79. Intransparenzinitiative

Zitat von jan-c137
Meiner Ansicht nach ist es ist vollkommen egal in welcher Größenordnung die Ergebnisse der Tests liegen. Selbst wenn man ein Testverfahren anwenden würde, bei dem sich die Verbrauchswerte im Bereich von X Milliliter pro 100 km bewegen, könnte man damit immer noch Modelle untereinander vergleichen. Um nichts anderes geht es doch. Die Hersteller kennen alle die Tricks und reizen daher alle aus was geht. Als ob jetzt Herteller XY auf die Tricks verzichten würde, nur weil er das ehrlicher findet. Das kann man finden wie man will. Meinetwegen werden die Spielräume auch eingeschränkt. Nur wird man auch dann noch immer wieder kleine bis große Abweichungen vom Realverbrauch im täglichen Fahrbetrieb haben. Es ist doch keine Täuschung und auch kein Lügen, wenn mit offenen Karten gespielt wird. Also wozu die Aufregung? Informieren wie die Werte ermittelt werden, im Kopf ein paar Prozent aufschlagen und gut ist.
In dem Fall sollte man die Angabe aber von der berechtigten Erwartungshaltung der Konsumenten abkoppeln und die irreführende Einheit "Liter / 100 Kilometer" durch irgendwelche Ökopunkte ersetzen, am besten noch multipliziert mit irgendeinem Fantasiewert, damit keine Assoziation mit der Verbrauchsangabe mehr aufkommt. Damit wäre die Vergleichbarkeit auch gegeben. Der Kunde allerdings ist dann genau so ratlos wie jetzt, weil er gerne vor dem Kauf wüsste, was ihn verbrauchstechnisch erwartet und mit der Angabe, sein potenziell neuer Wagen hat 17384 Planetenstrapazierungspunkte nach DIN EN ISO irgendwas, nichts anfangen kann. Mit "im Kopf ein paar Prozent aufschlagen" ist es leider nicht mehr getan, zumal die Spanne ja immer größer wird. Mal sehen, wie sich die Angaben (und die Motoren!) unter WLTP entwickeln. Hoffentlich hält mein Gute-Alte-Zeiten-Auto solange noch durch, das ich noch mit 12% unter der Herstellerangabe fahren kann. Das waren noch Zeiten!

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