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Autogramm Toyota RAV-4 Hybrid: Ein SUV, der wenig säuft
Toyota

SUV fahren ohne Reue? Das verspricht Toyota mit dem neuen Hybrid RAV-4, der deutlich weniger Sprit schluckt als vergleichbare Diesel. Klingt gut, doch Probleme bleiben.

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apfelmännchen 23.01.2019, 18:03
100.

Zitat von jasper366
Komisch das überall zu lesen ist das der Toyota doch über solch ein Getriebe verfügt. "Auch ein neues CVT-Getriebe mit fester Startübersetzung erwarten wir im neuen Rav4 – Toyota traut der neuen Komponente zu, auch die Europäer endlich vom stufenlosen Getriebe zu überzeugen." https://www.motor-talk.de/news/er-beerbt-das-erfolgreichste-suv-der-welt-t6295976.html Hier können Sie sich mal einlesen was denn da im RAV4 werkelt... https://www.heise.de/autos/artikel/Toyota-kuendigt-CV-Getriebe-mit-Anfahrgang-an-3978954.html
CVT bedeutet nur "Continuously variable transmission" - und bei den Toyota-Hybriden wird das durch die Motor-Generator-Kombination gelöst. (elektronisches Getriebe)

Das hat gegenüber konventionellen Getrieben (Variomatic) den Vorteil der Verschleißfreiheit und des höheren Wirkungsgrads bei Leistungsverzweigung.

Toyota hat mit den Schaltstufen nur die Wünsche einiger Autofahrer erfüllt, die mit Motordrehzahlen, die scheinbar nicht zur Fahrgeschwindigkeit passen, nicht zufrieden waren."Aufheulen bei Vollgas" (was auch jede Variomatic macht...)

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Asmodys 23.01.2019, 18:34
101. Ein typischer Grünweg...

Wann immer es darum geht, ausländische Fahrzeuge, bzw. insbesondere Hybrid-Modelle zu testen, lässt man Herrn "Grünweg" (oder eines seiner anderen zig Pseudonyme) darauf los... der gewünschte Verriss ist somit gottlob garantiert.

Herr "Grünweg", Sie haben auch nach über 20 Jahren Toyota-Hybrid auf dem deutschen Markt weder verstanden, wie diese Technik funktioniert, noch wieso und weshalb diese Modelle genauso konstruiert sind, wie sie es nun mal sind.

Und nein, am Plug-In-Hybrid ist nichts ach so "modern", weil dieser nämlich aufgrund horrender Preise und mangelnder Lademöglichkeiten niemals den Markt durchdringen und zur Mobilisierung der breiten Masse beitragen kann.

Der "unmoderne" Toyota-Hybrid tut dies dagegen in 99% aller Länder und für 99% aller Kunden seit Jahren ganz vorzüglich und ist und bleibt die derzeit einzige brauchbare und leistbare Brückentechnologie.

Natürlich darf auch das typische "Aufjaulen" traditionell in keinem Bericht fehlen.... wobei doch - oh Wunder! Tataaaa! Sensation! - inzwischen selbst das VDA-Werbeblatt "auto, motor & sport" kein Jaulen mehr feststellen kann.

Und das Auto hat "Probleme".... hmm, ja ist schon schlimm.
Und dann auch noch "Plastik" im Innenraum? Furchtbar... entsetzlich! Wie gut, dass es in heimischen Fabrikaten keinerlei Plastik im Interieur gibt...

Andere Hersteller wären heilfroh, hätten sie nur solche "Probleme" wie der RAV4-Hybrid...

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r.putz 23.01.2019, 18:38
102. Wer Hybrid und Fahrspaß will

der soll mal den Kia Niro probieren! Bessere Technik, preiswerter in allen Belangen (v.a. in der Versicherung) und sieht vor allem super aus im Vergleich zu den geschmacksverirrten Toyotas.

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Asmodys 23.01.2019, 18:45
103. @ardbeg17

Zitat von ardbeg17
ganz schwacher Artikel. Kein Fahrbericht und vor allem kein Realverbrauch. Vor allem, da hier vor kurzem - hört! hört! - eine "Hit"-Liste veröffentlicht wurde mit den größten Abweichungen zwischen Prospekt- und Realverbrauch. Klarer Sieger? Nein, nicht die deutschen Nobelmarken. Nichts ist unmöglich. Toyota.
Prospektverbräuche sind doch vollkommen irrelevant. Wer kauft ein Auto nach dem Prospektverbrauch? Jeder weiß, dass solche Angaben nix mit der Realität zu tun haben.

Was nützt ein Auto, dass im Prospekt mit 8 Litern angegeben ist und in der Realität dann 9 verbraucht? Toll, niedrige Abweichung...

Da ist mir doch im Alltag ein Modell wesentlich lieber, das mit 3 Litern angegeben ist und dann 6 verbraucht, oder? Große Abweichung aber dafür deutlich niedrigerer Verbrauch...

Den Realverbrauch dieses Modells (Vorgänger) sehen Sie bestens bei Spritmonitor.

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DerBlicker 23.01.2019, 18:51
104. Spritmonitor beweist nichts

Zitat von Asmodys
Wer soll Ihnen das glauben? Zum Glück gibt es Spritmonitor, der solche Behauptungen sofort entlarvt...
Der Forist hat schon Recht, wenn man einengleich Größenänderung gleich schnellen Hybrid so tritt, wie man üblicherweise einen Bmw 530d tritt, dann kommt man im Hybrid nicht unter 10 Liter. Hybride taugen nicht zum Schnellfahren, das ist ja ok, weil die Öko Kundschaft eh nur schleichen will. Man sollte die Leute aber nicht für dumm verkaufen, wer schnell fährt, weiß, das geht nur mit Diesel. Es sei denn man mag seinen Tankwart. Warum wohl erlauben alle großen Firmen fast ausschließlich Diesel als Firmenwagen?

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Asmodys 23.01.2019, 18:57
105. @Affenhauptmann

Zitat von Affenhauptmann
Über den Normverbrauch kann ich nur lachen. Die Toyota Hybriden sind allesamt alles andere als sparsam. Auch der "Neue" verbrauchte in diversen Tests bei normaler Fahrt immer mehr als 9 Liter. Sämtliche deutsche Diesel in dieser Kategorie liegen deutlich unter 7 Liter (Realverbrauch bei normaler Fahrweise). Da Euro 6 stossen sie quasi keinen Feinstaub aus und der CO2 Ausstoss ist auch deutlich geringer und sie sind auch noch deutlich leiser - aber Fakten interessieren im Deutschland dieser Zeit ja nicht mehr.
Ihre Fakten sind nun mal leider keine Fakten... denn die sehen nun mal ganz anders aus.

Wer legt denn fest, was eine "normale" Fahrt ist? Ein Autoredakteur, der das Ding sofort auf die Autobahn jagt und dann entsprechende Verbräuche erzeugt? Die Aussage einer einzelnen Person?
Richten Sie sich ganz einfach nach dem Durchschnittswert bei Spritmonitor.... der bildet nämlich den Schnitt einer "normalen" Fahrt aufgrund der Masse an Einträgen sehr viel besser ab. Und schon braucht das Auto in der Praxis nur noch 7,x Liter...

Sämtliche deutsche Diesel sind hier besser? Und das wären.... ?

Und die stoßen quasi keinen Feinstaub aus? Ja, zumindest in den warmen Monaten in Deutschland.... wo zufällig mal die Abgasreinigung eingeschaltet ist und nicht aufgrund "Motorschutz" deaktiviert bleibt, nicht wahr?

Der CO2-Ausstoß ist auch geringer? Kaum, denn in 2 von 3 Fahrzuständen und im gesamten Drittelmix ist der RAV4 Hybrid nachweislich sparsamer als ein vergleichbarer Diesel.

Und deutlich leiser? Sicherlich, besonders für die Verkehrsteilnehmer draußen auf den Gehsteigen und im Bereich der wartenden Fahrzeuge an Kreuzungen....

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mikko11 23.01.2019, 19:05
106.

Zitat von Meerkönig
Ich lese hier immer wieder Fahrspass. Was ist das ? Wir haben hier eine Familie mit 3 Kindern. Z.Zt. leider arbeitslos, fahren aber noch einen Focus S. Jeden Sonntag setzt sich diese Familie um 14.Uhr in dieses sicher nicht schlechte Auto und fahren 3 x um den Kölner Autobahnring (120 km) und dann wieder nach Hause. Also der Weg war das Ziel . Das ist also auch ihr Fahrspass? Wie glücklich müssen diese Art von Menschen doch sein. Fahrspass könnte aber auch sein , man fährt beruflich bedingt 4700 km nur Kaltstart und Kurzstrecke und hat gerade mal 0,9 ltr. E 10 auf 100 km verbraucht,u.a. durch seine eigene Fahrweise . Die Geschwindigkeit wird durch Verkehrsschilder vorgegeben. Man hat also auf nichts verzichtet. Übrigens sehr komfortabel ,auch im Prius.
Keine Frage: Wenn man sich nichts anderes leisten kann, freut man sich darüber, dass das Auto überhaupt fährt und einen von A nach B bringt.

Bei anderen Randbedingungen kann man neben bloßen Transportaufgaben aber andere Dinge einfordern: z.B. mehr Platz und Komfort oder auch Fahrzeugeigenschaften, welche das Fahren an sich zu einem positiven Erlebnis machen. Die passende Maßeinheit dafür ist sicher nicht Liter pro Hundert Kilometer, sondern eher der Grad der hochgezogenen Mundwinkel.

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Asmodys 23.01.2019, 19:14
107. @segelsetzer1

Zitat von segelsetzer1
Wenn man den Beitrag liest scheint das die Hybrid Technik schon überholt ist . Der Verbrauch zu hoch und das rein elekktrische Fahren einfach zu kurz . Den tatsächliche Verbrauch wird wie bei allen anderen Autos ( kein Toyota Proplem ) viel höher sei ( ADAC Test). Für den der sich nicht in einen Kompaktwagen quetschen wil ist dieses Fahrzeug gewiss eine Alternative . Optisch allerdings wie alle Toyota Modelle ein Griff ins Klo .
Das ist ja auch Sinn und Zweck dieser Beiträge über japanische Hybrid-Technik in deutschen Automedien.... nichts ist hier Zufall, sondern bewusste Methode.
Die Technik soll - da nicht von deutschen Herstellern vorangetrieben - möglichst klein und unbeachtet im Bewusstsein der Bevölkerung bleiben.... und nach Möglichkeit negativ oder "rückständig" und "unzeitgemäß" dargestellt werden. Zum Schutz der heimischen Industrie und der großen hiesigen Werbekunden.

"Überholt" ist hier in Wahrheit gar nichts...
Der Verbrauch ist so ziemlich der niedrigste, den Sie in diesem Fahrzeugsegment bei gleicher Motorleistung, Gewicht und Größe finden können. Nahezu egal ob Benzin oder Diesel.

Und das rein elektrische Fahren ist nicht "zu kurz".... sondern es spielt bei einem normalen Vollhybriden (ohne Plug-In) schlicht und ergreifend keinerlei Rolle. Denn dies ist überhaupt nicht Sinn und Zweck eines Hybriden (denn es ist ja kein E-Auto, wo es auf E-Reichweite ankäme)!

Das rein elektrische Fahren ist nur ein Zusatzgimmick, ein Nebenprodukt. Der Sinn des E-Antriebs ist einzig und allein den Verbrenner immer dann zu unterstützen, wenn dieser in einem verbrauchsungünstigen Bereich laufen würde.
Deshalb müssen die Toyota-Hybriden auch keine riesigen, schweren Akkus mit sich herumschleppen, denn der kleine Akku, der ständig ent- und wieder geladen wird - und der eine theoretische Reichweite von nur "ein paar hundert Metern" besitzt (Volksmund), bzw. bis zu 2 Kilometer und bis zu 50 km/h (Toyota-Angabe) - reicht zum deutlichen Spritsparen völlig aus.

Letzteres ist aber auch so ein Fakt, den hierzulande noch nie ein Autojournalist begriffen hat (oder besser, nicht begreifen "darf")
.... und der deshalb gebetsmühlenartig in jedem Autotest bis zum Erbrechen als "Nachteil" angepriesen wird.

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Asmodys 23.01.2019, 19:34
108. @Freund Fettsack

Zitat von Freund_Fettsack
Schon seltsam: Warum stellt man nicht etwas besser heraus, wo sich der Hybrid lohnt: In der Stadt, sonst nirgends! In meiner Verwandtschaft fährt jemand den Vorgänger, ebenfalls in Hybridversion. Dieses Fahrzeug nimmt ca. acht Liter auf 100 Km. Meinen PSA-Diesel fahre ich dagegen mit fünfeinhalb Litern. Ergo: Hybrid ist Hybris! Außerdem ist die RAV-Kiste weiterhin zu schwer und, vor allem: ZU TEUER! Oder, auf Japanisch: Tsutoya!
Ein leider weit verbreitetes, unausrottbares Märchen....:
"Ein Hybrid spart NUR in der Stadt!"

Nein, tut er nicht.... sondern immer. Natürlich sitzt dort prinzipbedingt das höchste Sparpotential. Aber auch auf der Landstraße liegt der Verbrauch unter einem vergleichbaren Diesel. Und auch dann noch, wenn man sich auf der Autobahn zurückhält und gemütlich im Verkehr mit ca. 120 - 130 km/h mitschwimmt. Erst darüber wird der Diesel sparsamer. Aber dies ist eben ein Szenario, dass nur in einem einzigen Land der Welt überhaupt eine Rolle spielt, weil ohnehin nirgendwo sonst straffrei schneller gefahren werden darf.

Funktioniert auf der Autobahn die stufenlose Automatik, die den Motor stets im optimalen, verbrauchsgünstigsten Betriebspunkt hält, sowie das Atkinson-Prinzip, das dem Verbrenner einen sehr hohen Wirkungsgrad (auf Diesel-Niveau) verleiht, plötzlich nicht mehr?
Auf der Autobahn wird auch nie gebremst und wieder beschleunigt?

Das Modell ist auch nicht schwerer als ein entsprechender Diesel, weil dafür etliche andere Komponenten schlichtweg entfallen.

Und zu teuer? Sie gestatten, dass ich lache? Vergleichen Sie doch mal, was Sie dafür von anderen Herstellern bekommen? Das Fahrzeug ist gemessen am technischen Aufwand erstaunlich günstig.

In welchem Fahrzeug steckt denn dieser wundersame PSA-Diesel, der unter gleichen(!?) Bedingungen so erheblich weniger verbraucht?
Vielleicht in einem Citroen Saxo oder Peugeot 106..... verglichen mit einem RAV4-Hybrid???

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sebtur 23.01.2019, 19:36
109. Gutes Auto

Mein Vater fährt den Vorgänger mit 6,6 l. Mein kleiner Punto Turbobenziner zieht sich im Schnitt 2 l mehr weg, wobei ich auch sehr “dynamisch“ fahre. Wenns geht und sicher ist auch gerne 200km/h. Mein Vater zieht mit dem Hybrid nen 1,8 t Wohnwagen bei 8l Durchschnittsverbrauch. Wer sagt, der Rav4 Hybrid verbraucht mehr als ein Diesel SUV, ist nur nicht schlau genug ihn richtig zu fahren. In der Stadt geht der Benziner nur beim beschleuigen nach einer Ampel an (wenn überhaupt), danach segelt man rein elektrisch weiter. Der Verbrauch bei 130 km/ h ist auch zufriedenstellend, wenn auch naturgemäß nicht die Paradedisziplin. Ist halt logisch bei dem Luftwiderstand. Man muss ihn halt fahren wie ne Straßenbahn, nicht zu schnell beschleunigen und sehr früh, rein elektrisch Bremsen. Für meinen Fahrstil ist das Auto nichts, aber ich ziehe meinen Hut vor den Toyota-Ingenieuren, die für seinen Zweck eine großartige Technik entwickelt haben!

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