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Autogramm Toyota RAV-4 Hybrid: Ein SUV, der wenig säuft
Toyota

SUV fahren ohne Reue? Das verspricht Toyota mit dem neuen Hybrid RAV-4, der deutlich weniger Sprit schluckt als vergleichbare Diesel. Klingt gut, doch Probleme bleiben.

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mikko11 24.01.2019, 16:01
150.

Zitat von Meerkönig
Weil das ein Alleinstellungs- Merkmal für " Vollhybrid" ist. Welchen Sinn soll das ergeben?: Stellen sich vor Autobahnfahrt mit 135 km /h und der Fahrer will oder muss auf 145 km/h beschleunigen . Der Generator steigt als Antriebsmotor aus ,baut einen elektrischen Widerstand auf und der Verbrenner springt an und beteiligt sich als Antriebsmaschine. Anschließend wird der Generator die Batterie laden oder funktioniert wieder als 3. Antriebsmaschine..Als Fahrer merken sie nichts davon. Auch beim morgendlichen Start , der eigentlich nicht vorkommt, aber wenn der Fahrer das so will, dient der Generator als Anlasser .
Ach DAS wollten Sie ausdrücken ... mit "Generator" beschreibt man üblicherweise ein Bauteil, das mechanische Energie in elektrische umwandelt. Im Zusammenhang mit "antreiben" hätte sich "Motor" als entsprechendes Gegenstück angeboten.

Ich habe aber Zweifel daran, dass Generator und Elektromotor in Ihrem System durch EIN Bauteil realisiert wird. Leider ist die aktuelle Version zu jung, um entsprechende Bilder zu finden.

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Meerkönig 24.01.2019, 16:35
151.

In der Hybridtechnik werden diese Maschinen M/G1, M/G2, M/G3 (beim hier vorgestellten RAV4) genannt . Heißt Motor/ Generator 1 usw.

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cervo 24.01.2019, 16:45
152. Ein SUV der wenig säuft...

... ohne jegliche Angabe reeller Daten, was den Konsum angeht. Meine Erfahrung von Probefahrten mit Toyota im wahren Leben: durchweg enttäuschend. Hybrid taugt nur für stadtlastige Nutzung - der Rest taugt nur für ein grünes Gewissen bar der Realität.

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Asmodys 24.01.2019, 16:57
153. @Andreas J.

Zitat von Andreas J.
... müssen alle neuzugelassenen Fahrzeuge in Japan auf 180 km/h abgeregelt sein. Warum sollte also ein japanischer Hersteller unbedingt ein schnelleres Auto bauen? Er tut es zwar bei einigen Modellen, aber nicht bei Hybrid-Autos der Marke Toyota.
Die freiwillige Selbstbeschränkung von 180 km/h in Japan hat in dem Fall aber nichts mit den 180 km/h der Toyota-Hybriden zu tun, bei denen dies auf einen technischen Grund zurückzuführen ist. Es ist nur zufällig der gleiche Wert.

Auch bietet Toyota in Deutschland/Europa auch Hybride an, die 250 km/h laufen. Ansonsten sind eigentlich alle Modelle, die jap. Hersteller außerhalb Japans verkaufen, unbeschränkt.

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Asmodys 24.01.2019, 17:21
154. @Oli Ökonom

Zitat von Olli Ökonom
Spritmonitor ist aber nicht repräsentativ!. Natürlich weist Spritmonitor für einen Prius in der Regel einen niedrigeren Verbrauch aus. Warum? Weil 99% der Prius Fahrer im Vergleich zu Fahrer anderer Marken schleichen. Weil Ihr "Fahrspass" imschleichenund niedrigen Verbrauch liegt. Wer kauft sich schon einen nervigen Prius, wenn er auf der Aufbahn wenn möglich mit 160 km/h fahren möchte. Richtig,keiner ist so bescheuert. Weil man weiss, ein Prius erricht dies Geschwindigkeit nur mit Mühe und dann säuft dieser wie ein Loch. Ich schätze 99% aller Prius-Fahrer fahren auf der Autobahn nicht schneller als 120 km/h. Bei BMW Fahrern ist diese Quote mit Sicherheit deutlich geringer; ich schätze bei 10%. Bei höheren Geschwindigkeiten ist auch der Verbrauch deutlich höher, das ist selbst bei Prius so. Aus diesem Grund sind die Verbräuche auch nur schwer vergleichbar.
Spritmonitor ist die einzige repräsentative Quelle.

Den Einträgen von hunderten oder tausenden Besitzern - die alle unterschiedliche Fahrstile praktizieren - und die ihre Verbräuche über einen langen Zeitraum aufzeichnen, glaube ich jedenfalls ganz erheblich mehr als einem einzigen(!) Journalisten, der sich mit Auto und Technik nicht auskennt, das Modell gerade mal eine Stunde zur Verfügung hat, sofort damit auf die Autobahn heizt, dann am Schluss einen hohen Verbrauch vom Bordcomputer abliest.... und dann in seinem Fahrbericht als Nachteil einen "zu hohen Verbrauch" moniert.
So eine kurze, einzelne Momentaufnahme ist alles andere als repräsentativ. Die Masse an Erfahrungswerten ist immer wesentlich aussagekräftiger als die Behauptungen einer Einzelperson. Und vereinzelte "Ausreißer" nach oben oder unten gehen in der Masse der Bewertungen unter.

Ansonsten vermuten Sie wieder einmal nur dies und das, ohne jegliche Nachprüfbarkeit. Ebenso könnte ich nun behaupten, dass vor allem die nicht mehr ganz taufrischen Käufer silbergrauer Golf Plus- und B-Klasse-Modelle, als typische Rentnerkisten die typischen Schleicher im Verkehr darstellen und die Spritmonitor-Angaben daher bei diesen Modellen viel niedriger ausfielen als wenn diese Fahrzeuge von "normalen", jüngeren und dynamischeren Fahrern bewegt werden würden.
Letztlich nur subjektive Behauptungen ohne nachprüfbaren Beweis.

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dirkcoe 24.01.2019, 17:21
155. Toyota und Verbrauch

Wer in vielen Berichten den Realverbrauch liest der erkennt sofort - die Tester das System vom Toyota Hybrid einfach nicht verstanden. Man muss sich vom tumben Gasdurchtreten verabschieden - und schon klappt es. Normal gefahren dürfte der RAV zwischen 6 und 6 Litern liegen. Wer 9 Liefer und mehr braucht, der sollte die Finger ganz vom Auto lassen. Und nicht vergessen - für einen Toyota muss ich mich nicht schämen - wobei ein Diesel einfach nur noch peinlich ist.

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cindy2009 24.01.2019, 17:26
156. @meerkönig

Irgendwo hatten Sie behauptet, dass nur zwei Plug-In von Toyota in D verkauft wurden, weil der Händler davon abraten würde. Erinnere ich mich korrekt?

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Asmodys 24.01.2019, 17:32
157. @Oli Ökonom

Zitat von Olli Ökonom
Wofür braucht man den EV-Modus? wenn man elektrisch fahren möchte, warum kauft man sich nicht ein E-Auto ev. mit Range Extender. Das wäre innovativ. Nicht diese Toyota Krücke EV Modus, die man eigentlich nicht braucht, jedenfalls nicht in einem Hybriden, bei dem die Akkukapazität nur max. für 3 km reicht. Da ist der reine Elektromodus gelinde gesagt purer Schwachsinn!!
Weil sich vielleicht nicht jeder einen vollelektrischen Elektrokleinwagen für 40.000 € leisten kann oder will, der stundenlang an der Steckdose hängt und eine Reichweite, je nach Jahreszeit, von ca. 150 - 300 km aufweist, wenn er für 18.000 € bereits eine "Toyota Krücke" bekommt und mit dieser wenigstens teilweise den Spaß am elektrischen Fahren haben kann? Aber damit dennoch viel alltagstauglicher und weniger kompromissbehaftet unterwegs ist?

Den reinen EV-Modus können Sie z.B. in Spielstraßen benutzen oder in Tempo 30-Zonen oder bei der Parkplatzsuche oder beim Umparken des abgestellten Autos ohne dafür extra einen verschleißfördernden Kaltstart des Benziners durchführen zu müssen, oder beim lautlosen Heimkommen von Ihrem Seitensprung nachts um halb drei, damit ihre Ehefrau nicht misstrauisch wird und aus dem Fenster sieht.... usw. usw.

Das macht Spaß. Im Gegensatz zu den meisten Anti-Toyota-Hybrid-Kommentatoren hier, bin ich wenigstens schon mal einen gefahren...

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cindy2009 24.01.2019, 17:36
158. @dirkcoe

"----
dirkcoe heute, 17:21 Uhr
155. Toyota und Verbrauch
Wer in vielen Berichten den Realverbrauch liest der erkennt sofort - die Tester das System vom Toyota Hybrid einfach nicht verstanden. Man muss sich vom tumben Gasdurchtreten verabschieden - und schon klappt es. Normal gefahren dürfte der RAV zwischen 6 und 6 Litern liegen. Wer 9 Liefer und mehr braucht, der sollte die Finger ganz vom Auto lassen. Und nicht vergessen - für einen Toyota muss ich mich nicht schämen - wobei ein Diesel einfach nur noch peinlich ist.----" Niemand sollte sich für etwas schämen müssen, was der Belastung der Umwelt "hilft". Aber ein Diesel ist eben auch nicht peinlich. Daher ist Ihr Post doch nur mal wieder eine völlig sinnbefreite Wertung und Pseudo -Abgrenzung.

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mikko11 24.01.2019, 18:22
159.

Zitat von Asmodys
Spritmonitor ist die einzige repräsentative Quelle. Den Einträgen von hunderten oder tausenden Besitzern - die alle unterschiedliche Fahrstile praktizieren - und die ihre Verbräuche über einen langen Zeitraum aufzeichnen, glaube ich jedenfalls ganz erheblich mehr als einem einzigen(!) Journalisten, der sich mit Auto und Technik nicht auskennt, das Modell gerade mal eine Stunde zur Verfügung hat, sofort damit auf die Autobahn heizt, dann am Schluss einen hohen Verbrauch vom Bordcomputer abliest.... und dann in seinem Fahrbericht als Nachteil einen "zu hohen Verbrauch" moniert. So eine kurze, einzelne Momentaufnahme ist alles andere als repräsentativ. Die Masse an Erfahrungswerten ...
Ihre Spritmonitor-Gläubigkeit teile ich nicht, die diskreditierende Sicht auf Motorjournalisten (Tester) ebensowenig. Tom Grünweg und Kollegen veröffentlichen zu Recht keine derartigen Daten, denn sie liefern FAHRBERICHTE bzw. VORSTELLUNGEN und KEINE TESTS. Für diese sind normalerweise Erfahrungen über Wochen oder sogar Monate nötig.

Von Motor-Jorunalisten weiß ich, dass Verbrauchsmessungen zu den ungeliebtesten Aufgaben eines Testers gehören. Man fährt nach festen Vorgaben eine Referenzstrecke ab und schielt dabei ständig auf den Tacho. Ihr obiges Vorstellungsmodell weicht von der Wirklichkeit sehr deutlich ab. (Schwer naiv, wenn Kunden erwarten, genau den veröffentlichten Wert zu erzielen).

Beabsichtige ich ein Auto zu kaufen, wähle ich ein paar Modelle aus, lese ein paar Tests, dann bleibt meist EIN Kandidat übrig - Verbrauch ist dabei EIN Kriterium. Probefahrt: Sitzposition, Lenk- und Bremsgefühl sowie Motor getestet, gefällt mir das Fahrgefühl an sich und zur Überprüfung des Verbrauchs den Bordcomputer genullt. Hat immer gepasst und überzeugt mich vom Prinzip her wesentlich mehr, als Schwarm-Angaben anderer.

(Ehe jetzt Angaben des BC in Zweifel gezogen werden - auf was basieren wohl die SM-Angaben?)

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