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Autogramm VW Golf Facelift: Der kleine Unterschied
VW

Beim überarbeiten Golf 7 orientiert sich Volkswagen an der IT-Branche: Das Facelift ist eher ein Update. Es gibt vor allem Elektronik-, und Entertainment-Neuheiten - und die gehen ins Geld.

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spon_2502913 07.02.2017, 09:20
90. 25.000? ,Man muss Ihn nicht mögen:

NISSAN Juke 1.6 DIG-T Nismo RS /RECARO-Sitze/Xenon/Navi

Vollausstattung, Allrad, 218 PS, viel Spaß für einen schmalen Geldbeutel.

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Leibdschor 07.02.2017, 10:23
91. Irgendwie widersprüchlich das Ganze

Wir reden seit Jahren von immer mehr Ablenkung beim Autofahren. Und was verkaufen uns die Werbeprofis der Autohersteller: immer mehr Ablenkung. Internet, Apps, bunte Bildschirmchen, jetzt auch im Sichtfeld. Hunderte Möglichkeiten gibt es an den Touchscreens und Lenkrädern sich wärend der Fahrt zu beschäftigen. Das soll gut sein? Aber wehe man benutzt das Smartphone in der Halterung bei der Fahrt! Alles ein Widerspruch in sich. Ich erlebe es ständig auf Dienstfahrten und als Beifahrer, wenn am Touchscreen nach Zielen, Telephonnummern und Tankstellen, Musiklisten rummgetippt wird. Da ist die Ablenkung mindestens genauso groß, als wenn ich mit dem Smartphone hantiere. Das ganze dürfte meiner Ansicht nach nur funktionieren, wenn das Auto steht und der Motor aus ist. Dann lässt sich der ganze Kram allerdings wohl noch schlechter verkaufen. Wenn dann auch noch das Auto ständig piepst, weil irgend ein Verkehrzeichen auftaucht, einer an einem vorbeifährt oder einfach irgend eine Fehlfunktion erfolgt, Luftdruck falsch angezeigt wird, geht das ganze nur noch auf die Nerven mit der Zeit. Ich bin kein Technikhasser, aber dieser sogenannte Fortschritt ist keiner, sondern einfach nur eine zusätzliche Belastung und Ablenkung für den Autofahrer, ein reiner Marketinggag. Fällt den Autobauern nichts besseres ein? Vielleicht mal saubere Motorentechnik? Aber diese ganze Elektronikspielerei bringt viel Geld ohne großen Aufwand. Navigationsgeräte für zich Tausend Euro, die auch für ein zehntel und weniger des Preises mit gleichem Leistungsumfang zu haben sind, auch auf Smartphones. Mit lebenslangem Kartenupdate. Das wäre mal eine Innovation, wenn das sich bei den herstellern durchsetzen würde. Ich bin bei meiner privaten Autokonfiguration beim Händler ständig gedrängt worden, irgendwelche Elektronikgimmicks mitzubestellen. Der Gute ist fast verzweifelt und rückte dann raus, dass kaum einer den Kram privat bestellen will... Komisch, was? ;-)

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torpedo-of-truth 07.02.2017, 10:46
92.

Zitat von DerBlicker
Den Honda Civic gibt es in Deutschland nur mit maximal 142 PS, die Fahrleistungen sind dabei auf dem Niveau eines 110 PS 3-Zylinder Golf. Der Mazda 3 kostet bei uns mit 165 PS 24 9990 Euro, denn es gibt ihn nur als Sport Line. Ein Blick auf die jeweilige deutsche Homepage genügt, um das zu wissen.
Arbeiten sie bei dieser Betrügerklitsche oder warum versuchen sie so vehement diese Betrüger zu verteidigen?

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torpedo-of-truth 07.02.2017, 10:52
93.

Zitat von ace.of.spades
Wirkliche Vergleiche, sachliche Diskussionen und unvoreingenommene Äußerungen in deutschen Autoforen sind fast unmöglich, denn es gibt stets 4 Hauptgruppen von Autobesitzern: Gruppe A (45%) - Autobesitzer mit marginalen technischen Kenntnissen, die einer oder höchstens zwei Marken stets treu sind und nie ohne Vorurteile an etwas anderes herangehen. Für diese Autofahrer sind andere Marken stets von vornherein schlecht und die "Hausmarke" stets die einzig wahre, selbst wenn die Autos - objektiv betrachtet - unterdurchschnittliche Morcheln sind. Gruppe B (25%) - Autobesitzer, die grundsätzlich keine Ahnung von Autos haben oder haben wollen, aber alles, was sie kommentieren, aus zweiter Hand beziehen. Diese Autobesitzer verlassen sich gerne auf Testberichte in mehr oder weniger marken- und/oder nationalabhängigen Publikationen. Da kann man dann gleich die ADAC-Postille lesen. Gruppe C (20%) - Autobesitzer, die ihre Marken aus Angebotsgründen gerne wechseln, viele Autos besessen und gefahren hatten und deshalb über gute Erfahrung verfügen. Den Aussagen dieser Autobesitzer kann man allerdings wenig trauen, weil sie ihre Fahrzeuge als reine Gebrauchsgegenstände betrachten und sie deshalb in der Regel kaum angemessen warten lassen. Gruppe D (10%) - Autobesitzer, die intime technische Kenntnisse über Autos besitzen, seit langem selbst an ihren Autos arbeiten oder sogar in der Autoindustrie professionell tätig waren oder sind. Diese Autobesitzer befinden sich in der absoluten Minderheit und finden kaum Gehör - sie werden oft sogar lächerlich gemacht. Ich selber gehöre der Gruppe D an und habe auch 30 Jahre lang in unabhängigen Betrieben, die sich auf europäische Importe spezialisiert haben, im Ausland gearbeitet - bis hoch zum Werkstattleiter ("Shop Foreman"). Und aus meiner Erfahrung heraus gehören die Autos aus dem VW-Konzern allenfalls zum etwas höheren Mittelmaß. Allenfalls! Vor allem sind sie anfällig, unzuverlässig und sauteuer zu reparieren. Von Premium keine Spur, und nach 5 Jahren kann man sie in der Regel zum Schrottplatz fahren, weil Reparaturen unrentabel werden. Asiatische Fahrzeuge, insbesondere die der Toyota-Gruppe und Hyundai/Kia Industries haben VW in allen Belangen längst überholt. Und zu dieser Aussage stehe ich, und zwar nicht, weil ich VW nicht mag. Ich stütze mich lediglich auf Erlebtes und Erfahrenes!
Endlich jemand dem ich mal voll und ganz zustimmen kann. Ich gehöre eher zur Gruppe C wobei ich immer die Wartungen durchführen lasse. ;)

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mazzmazz 07.02.2017, 11:07
94. Gruppe D

Ich schätze ich gehöre dann mit bald 30 Jahren Schrauber-Erfahrung, über diese Zeit zahlreichen eigenen Fahrzeugen verschiedenster Klassen als Selbstzahler und knapp 20 Jahren bei Autozulieferern zur Gruppe D.
Interessiert aber im Web keinen.
Macht auch nichts, ich finde die Diskussionen hier einfach kurzweilig.
Wenn die Mehrheit Ahnung von Autos hätte, würde sie nicht VW Diesel fahren.
Auch über Mäusekinos würde man sich als privater Selbstzahler nicht freuen, sondern den zu erwartenden Reparaturkosten und der relativ kurzfristigen Obsoleszenz kritisch bis nervös gegenüberstehen.
Naja, Hauptsache der neue Golf hat gute NEFZ-Werte...

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varesino 07.02.2017, 11:16
95. Gruppe C-D

Zitat von ace.of.spades
Gruppe C (20%) - Autobesitzer, die ihre Marken aus Angebotsgründen gerne wechseln, viele Autos besessen und gefahren hatten und deshalb über gute Erfahrung verfügen. Den Aussagen dieser Autobesitzer kann man allerdings wenig trauen, weil sie ihre Fahrzeuge als reine Gebrauchsgegenstände betrachten und sie deshalb in der Regel kaum angemessen warten lassen. Gruppe D (10%) - Autobesitzer, die intime technische Kenntnisse über Autos besitzen, seit langem selbst an ihren Autos arbeiten oder sogar in der Autoindustrie professionell tätig waren oder sind. Diese Autobesitzer befinden sich in der absoluten Minderheit und finden kaum Gehör - sie werden oft sogar lächerlich gemacht. Und aus meiner Erfahrung heraus gehören die Autos aus dem VW-Konzern allenfalls zum etwas höheren Mittelmaß. Allenfalls! Vor allem sind sie anfällig, unzuverlässig und sauteuer zu reparieren. Von Premium keine Spur, und nach 5 Jahren kann man sie in der Regel zum Schrottplatz fahren, weil Reparaturen unrentabel werden. Asiatische Fahrzeuge, insbesondere die der Toyota-Gruppe und Hyundai/Kia Industries haben VW in allen Belangen längst überholt. Und zu dieser Aussage stehe ich, und zwar nicht, weil ich VW nicht mag. Ich stütze mich lediglich auf Erlebtes und Erfahrenes!
Ich stimme Ihnen erst einmal zu.
Sei meinem ersten Auto 1302 Käfer, bin ich privat nie mehr VW gefahren.
Als Dienstwagen aber doch, die Autos fahren sich einfach, unauffällig gut. Die Bedienung ist im Vergleich zu anderen gut gemacht, vom Polo bis zum Passat sehr ähnliche Haptik (Bedienkräfte).
Nach 3 Jahren geht es aber mit der Zuverlässigkeit steil bergab und Reparaturen sind sehr teuer. Weshalb ich nie einen Dienstwagen übernommen habe.
Die Koreaner sind wirklich sehr gut geworden, leider schließt sich auch die Lücke beim Preis. Qualitäts-Anmutung (Nicht wirkliche Qualität) kostet einfach, auch in Korea.

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krypton8310 07.02.2017, 11:22
96.

Zitat von ace.of.spades
Wirkliche Vergleiche, sachliche Diskussionen und unvoreingenommene Äußerungen in deutschen Autoforen sind fast unmöglich, denn es gibt stets 4 Hauptgruppen von Autobesitzern: Gruppe A (45%) - Autobesitzer mit marginalen technischen Kenntnissen, die einer oder höchstens zwei Marken stets treu sind und nie ohne Vorurteile an etwas anderes herangehen. Für diese Autofahrer sind andere Marken stets von vornherein schlecht und die "Hausmarke" stets die einzig wahre, selbst wenn die Autos - objektiv betrachtet - unterdurchschnittliche Morcheln sind. Gruppe B (25%) - Autobesitzer, die grundsätzlich keine Ahnung von Autos haben oder haben wollen, aber alles, was sie kommentieren, aus zweiter Hand beziehen. Diese Autobesitzer verlassen sich gerne auf Testberichte in mehr oder weniger marken- und/oder nationalabhängigen Publikationen. Da kann man dann gleich die ADAC-Postille lesen. Gruppe C (20%) - Autobesitzer, die ihre Marken aus Angebotsgründen gerne wechseln, viele Autos besessen und gefahren hatten und deshalb über gute Erfahrung verfügen. Den Aussagen dieser Autobesitzer kann man allerdings wenig trauen, weil sie ihre Fahrzeuge als reine Gebrauchsgegenstände betrachten und sie deshalb in der Regel kaum angemessen warten lassen. Gruppe D (10%) - Autobesitzer, die intime technische Kenntnisse über Autos besitzen, seit langem selbst an ihren Autos arbeiten oder sogar in der Autoindustrie professionell tätig waren oder sind. Diese Autobesitzer befinden sich in der absoluten Minderheit und finden kaum Gehör - sie werden oft sogar lächerlich gemacht. Ich selber gehöre der Gruppe D an und habe auch 30 Jahre lang in unabhängigen Betrieben, die sich auf europäische Importe spezialisiert haben, im Ausland gearbeitet - bis hoch zum Werkstattleiter ("Shop Foreman"). Und aus meiner Erfahrung heraus gehören die Autos aus dem VW-Konzern allenfalls zum etwas höheren Mittelmaß. Allenfalls! Vor allem sind sie anfällig, unzuverlässig und sauteuer zu reparieren. Von Premium keine Spur, und nach 5 Jahren kann man sie in der Regel zum Schrottplatz fahren, weil Reparaturen unrentabel werden. Asiatische Fahrzeuge, insbesondere die der Toyota-Gruppe und Hyundai/Kia Industries haben VW in allen Belangen längst überholt. Und zu dieser Aussage stehe ich, und zwar nicht, weil ich VW nicht mag. Ich stütze mich lediglich auf Erlebtes und Erfahrenes!
Ich kann die Einschätzung im Großen und Ganzen teilen. Allerdings gibt es m.E. auch viele Personen in Gruppe C, die ihre Autos durchaus mögen und sehr gut warten lassen. Personen, die ihre KFZ als Gebrauchsgegenstände sehen, würde ich fast ausschließlich Gruppe B zuordnen. Angehörige von Gruppe B lesen dann oft aber auch gar keine Tests, sondern lassen sich kurz von dritten beraten. An Diskussionen oder in Foren zum Thema Auto beteiligen sich Gruppe-B-Leute erfahrungsgemäß nie.

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zylinderkopf 07.02.2017, 11:29
97. Gruppe D

Zitat von spon_2502913
NISSAN Juke 1.6 DIG-T Nismo RS /RECARO-Sitze/Xenon/Navi Vollausstattung, Allrad, 218 PS, viel Spaß für einen schmalen Geldbeutel.
Geile Bolzkiste (aber nur im Leasing)!
Auch ich darf mich zur Gruppe D zählen und verzichte deswegen aus eigener Erfahrung privat auf Fahrzeuge aus dem VW-Konzern. BTW, die ganze Krux liegt darin, das die Autoindustrie sehenden Auges mit Vollgas in den Abgrund fährt. Gesteuert wird dies von den Marketingfuzzis in der Industrie, die der Generation Smart Phone ein Auto zu verkaufen versucht, das wie ein Smart Phone agiert und nicht wie ein Auto. Nur haben diese verstrahlten Marketingtypen ganz übersehen, das die Lust am Erwerb eines Automobils gerade in der Generation Smart Phone in Richtung immer weiter zurückgeht. Neue Autos werden heute größtenteils von Geschäftskunden gekauft (...geleast...) oder Flotten; der Privatkundenanteil sinkt stetig weiter und ist geprägt durch die vermögende Generation Ü50 (also meine). Diese aber hat es nicht so mit Bling Bling, wohl aber mit hilfreichen Assistenzsystemen wie Kameras oder PDC sowie Fahrspaß und Umweltschutz. Ich bin mal gespannt, wann das ganze kollabiert - m. M. nach sind diese Scherenschleifer aus WOB da ein heißer Kandidat für den ersten Platz.

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spon-facebook-10000015195 07.02.2017, 12:09
98. Mäusekino

Es scheint bei allen Herstellern jetzt die Lösung aller Probleme zu sein einen großen Touchscreen einzubauen und sämtliche analoge Instrumente durch Bildschirme zu ersetzen, wo dann wieder analoge Rundinstrumente eingeblendet werden. Leider sehen diese dann immer aus wie aus den 90er Jahren. Warum jetzt alles auf Touchscreenbedienung gesetzt wird ist mir auch schleierhaft. Selbst mit Gestensteuerung muss man immer noch auf das Display schauen, um zu sehen, in welchen Menüpunkt man gerade rumwedelt. Da lob ich mir die vollgepackte Mittelkonsole meines Autos mit ca. 50 Tasten - ist am Anfang erschlagend, aber man weiß nach einer Zeit, wo welcher Knopf blind zu finden ist ohne den Blick von der Fahrbahn zu nehmen.

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gixxe97 07.02.2017, 12:12
99. Die Qualität eines Kfz's

lässt sich meiner Meinung nach nicht nach 3 Jahren (leasing) bewerten. Echte Qualität macht sich erst nach Langzeitgebrauch bemerkbar.
Meine Erstfahrzeuge fahre daher nach Möglichkeit ihr Autoleben lang.
Zu 90 Prozent im Nahverkehr. Die VW Modelle in der Familie zeigten sich da nicht als reparaturesistent aus. Golf IV 1.6 TDI Zentralverrieglung und Turboschaden nach acht Jahren. Golf VI 1.6 TDI Injektoren defekt (ca. 750,- Euro je Stück) bei 130.000 km und vier Jahre alt. Der Sharan meiner Tochter, vier Jahre alt, Klimakompressor und Austauscher so wie Navi/Radio Einheit defekt.
Gott sei dank alles auf Kulanz (Gebrauchtwagengarantie).
Hatte selbst einen gebrauchten Golf II gefahren (Gebrauchtkauf). Alle schwarzen Be-und Entlüftungsschläuche im Motorraum marode und faul. Der Elektronisch geregelte Vergaser war der letzte Mist. Die Karre ging oft nach der Warmlaufphase an der Ampel aus. Dazu noch Gremlins in der Elektrik. Dagegen lief mein Mazda 626 GD 2.0 bei mir 18 Jahre (250.000km ) und war nur ein mal wegen einem Defekt in der Werkstatt. Für rund 200 DM. Mein Vater hatte das gleiche Modell, das 24 Jahre lief. Mein jetziger Hyundai Matrix läuft seit 14 Jahren und war 2 mal in der Werkstatt. und der läuft noch min. 5 Jahre. Ich hatte beim Neukauf nicht erwartet, das ich den so lange fahren kann.
Nach Ablauf der Garantie warte ich meine Fahrzeuge immer selbst und ich lasse die Finger von Diesel und Turbomotoren. Das Auto dankt es Dir durch Langlebigkeit.

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