Forum: Auto
Automatische Startsysteme: "Damit kann man sich nicht umbringen"
BMW

Zehn Autokonzerne müssen sich vor einem US-Gericht verantworten. Der Vorwurf: Bei automatischen Startsystemen fehle ein Abschaltmechanismus, es bestehe Vergiftungsgefahr. Eine deutsche Verkehrsexpertin staunt über die Klage.

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danjell 27.08.2015, 19:30
80.

Wenn jemand nicht einmal in der Lage ist zu unterscheiden, ob sein Auto läuft oder nicht, hat der im öffentlichen Straßenverkehr nichts verloren. Meine Meinung.

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Heiner Hannappel 27.08.2015, 19:32
81. TTIP und TISA lassen schon einmal grüßen!

Demnächst muss am/im Auto ein Hinweis wie auf Zigarettenpackungen stehen wie:
Dieses Auto kann töten, oder Autofahren kann gefährliche Folgen haben.
Hier geht es ums Geld und sonst nichts.Dem Geld ist in den USA sogar der Verstand untergeordnet, wie man an der Politik sieht.
Heiner Hannappel

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gerd.leineune 27.08.2015, 19:35
82.

Zitat von TheBear
Immer wieder schön zu lesen, dass auf eine Dummheit mit einer noch grösseren Dummheit geantwortet wird. Anstatt immer mehr Verantwortlichkeit von den menschen auf Geräte zu verlagern, ollte man im rechten Augenblick aufhören, wie in diesem Fall: - die Dummheit war den physischen Schlüssel abzuschaffen (mit teilweise sehr unerfreulichen Effekten) - anstatt ihn nun wieder einzuführen, soll alles noch automatischer = pannenanfälliger werden.
Es gibt bei nahezu jeder Tätigkeit leichte und weniger leichte Aspekte. Die Leichten gehen in Routine über und können relativ einfach mittels neuer Technologien übernommen werden... Gangschaltung, Blinker aus beim Einlenken, etc.pp.
Das nimmt "Arbeit" ab und die Fehelranfälligkeit sinkt.

Der Haken dabei ist, dass es auch unerwartete, kurze, komplexere Situationen gibt, wo diese Standardverfahren nicht funktionieren oder sogar kontraproduktiv wirken. Das muss nichtmal groß böse Folgen haben (kann aber). Und nervt.
Wenn zB. das Blinken wegen eines Gegenlenkens ausgeht, obwohl die Kurvenfahrt noch nichtmal eingeleitet ist.


Was mich am Artikel mal wieder stört ist, dass es zwar löblich ist, alle Menschen gleich behandeln zu wollen (gleich Rechte, gleiche Pflichten). Dass aber bei Situationen, die alltags- und allgemeintauglich gelöst werden müssen (zB. im verkehr) somit zwangshalber auf die dümmsten Teilnehmer abgestellt werden.
Und das ist schier unerträglich und extrem einschränkend für die anderen ist/sein kann.

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Child 27.08.2015, 19:47
83.

Zitat von klingeldraht
Da kommen die bestimmt mit durch. In einem Land wo jemand einen Prozess gewinnt weil er meint der Tempomat ist gleichzeitig Autopilot ist und deswegen das Steuer von seinem Wohnmobil verlässt um sich Kaffee zu kochen ist sowas ohne Probleme möglich. Das Ergebnis mit dem Tempomat dürfte bekannt sein.
Ich weiß nicht ob das ironisch gemeint war - aber das Ding mit dem Tempomat und so ist eine sogenannte "Urban Legend".

In fast allen Fällen, die in diese Richtung gehen und hohe Entschädigungssummen tatsächlich verhängt wurden, wurden die Urteile von niederen Instanzen gefällt. Die werden dann fast immer wieder gekippt.

Was oft vorkommt ist, dass sich die Firmen mit den Klägern einigen, weil eine Fortführung des Prozesses - so absurd er auch sein mag - nicht gut fürs Image ist.

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VCG 27.08.2015, 19:48
84. Wenn das man nicht nur der Anfang ist....

...trotz aktiv blinkenden Spurwechselwarner ließ sich das Auto nach rechts oder links steueren.

Mit einem Drücken des Tempomat beschleunigte das Auto wieder auf die zuletzt gespeicherte Geschwindigkeit obwohl ein Auto vor einem war.

Der selbstfahrende Stauassistent hat nicht angezeigt, dass das Auto noch fährt und es sind Leute beim Aussteigen zu Schaden gekommen.

Das laute Radio regelte sich nicht automatisch runter, als ein Martinshorn ertönte.

...ist doch echt lächerlich...wer mit so einem Auto nicht umgehen kann...bitte, Taxi, Bahn oder Dreirad fahren ;-)...und bitt keine Kreissäge, Herd oder einen Mixer kaufen, die muss man nach Gebrauch auch ausstellen!!!

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mal nachgefragt 27.08.2015, 19:48
85. Dumm ist....

wer Dummes tut, sagte schon der Ur-Amerikaner Forrest Gump. Und die Amis zeigen mit dieser Klage wieder einmal, wie .... ur-amerikanisch sie sind. Das tut ja schon weh....

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genius1 27.08.2015, 19:49
86. So ein Mist aber auch.

Zitat von Ford-Prefekt
sollte Untersagt werden Geräte deren Bedienungsanleitung sie nicht verstehen zu benutzen und bei zu Wiederhandlung sollte das Gerät ersatzlos eingezogen und kostenpflichtig vernichtet werden.
Wenn ihre Forderung durchkommt kann ich ihren nächsten Kommentar nicht mehr lesen. Mein Computer wär weg, und damit auch kein Internet. Auf ein Internetfähiges Handy habe ich schon freiwillig verzichtet.

Persönlich halte ich von zuviel automatischen Systemen im Auto überhaupt nix. Hab auch ein Auto das per Fernbedienung geöffnert werden kann. Und auch mal Vergessen zu schließen. Mir am Liebsten, Auto Öffnen und Schließen, Anlassen und Abschalten nur mit Schlüssel. Dann tauchen gewisse Probleme gar nicht erst auf.

Mfg Reinhard Peda

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mal nachgefragt 27.08.2015, 19:56
87. achja, jeder darf jetzt...

beim Diebstahl seines Autos samt Verschieben in die osteuropäischen Länder den Hersteller verklagen. Denn wenn ich "vergesse" den Wagen abzuschließen, schließen die meisten Autos ebenfalls nicht automatisch das Fahrzeug.... ergo, Klage!!

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hubertrudnick1 27.08.2015, 19:57
88. Dumm tun

Zitat von mal nachgefragt
wer Dummes tut, sagte schon der Ur-Amerikaner Forrest Gump. Und die Amis zeigen mit dieser Klage wieder einmal, wie .... ur-amerikanisch sie sind. Das tut ja schon weh....
Wenn es eine Gesellschaft zulässt, dann ist doch daran nicht der einzelne Bürger, der dumm tut der Schuldige, sondern die Gesellschaft, die es den Leuten ermöglicht, was hat das mit Freiheit zu tun?

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Drunken Masta 27.08.2015, 20:03
89.

Zitat von w.diverso
Ich begreife überhaupt nicht, was der Vorteil daran ist, wenn ich statt einen Schlüssel im Zündschloss zu drehen, einen Knopf drücken muss um den Motor zu starten.
Der Schlüssel befindet sich in der Hosentasche. Die Tür öffnet sich indem man davor steht und am Griff zieht. Man setzt sich rein, der Schlüssel ist nach wie vor in der Hosentasche, und drückt den Startknopf und fährt los.
Zum Parken drückt man den Knopf erneut um das Auto auszuschalten. Man verlässt es und sobald man ein paar Schritte entfernt ist, verschließt es sich.
Was ist daran so schwer zu begreifen? Zur Erinnerung, der Schlüssel war die ganze Zeit in der Hosentasche. Was entfällt somit? Richtig, lästiges hervorgruschteln, fallen lassen, nerviges Geklapper während der Fahrt...

Was ich nicht begreife ist, wie es Menschen, für die dieser Mechanismus gefährlich ist, überhaupt geschafft haben ein Alter erreichen können in dem man Auto fahren darf. Ohne vorher durch ihre offensichtliche Dummheit anderweitig das Zeitliche gesegnet zu haben.
Manchmal ist es einfach höchste Zeit gewisses Material aus dem Genpool zu entfernen.

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