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Autonome Trucks: So macht Technik den Lkw-Fahrer überflüssig
Volvo

Die Autoindustrie arbeitet am Traum der Spediteure - dem Lastwagen ohne Fahrer. Auf der IAA Nutzfahrzeuge ist zu sehen: Daimler, MAN und Co. kommen rasant voran.

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fehleinschätzung 19.09.2018, 05:58
1. toll - werden jetzt

Die Radfahrer beim Abbiegen des vollkommen automatisch fahrenden LKW vollautomatisch überfahren? Auf geraden Straßen mag das ja alles gut funktionieren, auf getrennten Spuren vom Autoverkehr wahrscheinlich noch besser, die Abladestation wird die Maschine so schnell nicht automatisch erreichen. Und solange das nicht ist, stellt sich die Frage: Wer fährt das Teil zur Autobahn, wer fährt das Teil zur Entladestelle und wer entlädt den Hänger, wenn das der Fahrer auch noch machen muß. so schön die Idee ist, bis zum Ende ist es nicht gedacht...

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jojack 19.09.2018, 06:22
2. Der Job wird verschwinden

Der Job des Truckers wird verschwinden, das sollte man auch so sagen. Mag sein, dass die erste Generation der Fahrzeuge noch einen Menschen braucht, der die Technik beaufsichtigt. Aber das wird nicht von Dauer sein. Warum auch? Lkws zu fahren ist eine langweilige Beschäftigung. Menschliche Fahrer machen Fehler - manchmal mit tödlichem Ausgang ("Lkw aufs Stauende aufgefahren").

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quark2@mailinator.com 19.09.2018, 06:39
3.

Die Konsequenz ist absehbar - LKW, die irgendwohin fahren oder während der Fahrt magisch verschwinden oder die Last besteht am Ende aus Sand, etc. Da bieten sich einfach völlig neue Spielwiesen für irgendwelche Leute. Persönlich halte ich nicht viel davon, die Menschen aus der Fläche abzuziehen. Nachdem schon bei Post, Bahn und Banken viele einfach Jobs weggefallen sind, automatisieren wir jetzt die Verkäufer und LKW-Fahrer weg, nur um diese Leute dann in Wachdiensten anzustellen, die die automatischen Geschäfte und Fahrzeuge dann im Auge behalten sollen. Am Ende kommt man dann nicht umhin, normale Bürger rund um die Uhr zu überwachen, damit niemand Drohnen einfängt etc. Mehr Überwachung, nur weil man die Menschen wegrationalisiert hat. Schlecht für alle Beteiligten und gesamtgesellschaftlich ggf. nicht billiger.

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Fragende_Leere 19.09.2018, 06:55
4. Finde ich super!

Schließlich können wir dann noch differenziertere Warensortimente im Supermarkt abbilden, z.B. die Auswahl aus über 60 unterschiedlichen Fruchtyoghurts.
Nicht zu vergessen das Platooning mit 10+ gekoppelten LKW. Auffahren auf die Bahn wird dann viertelstündlich möglich sein, wenn sich eine Lücke zwischen zwei Platoons ergibt. Die Auffahrten müssen dann auf 5 km Länge ausgebaut werden, damit diejenigen, die den Beschleunigungsstreifen heute schon nicht verstanden haben, überhaupt noch verwenden können. Campinggespanne können selbstverständlich nur noch per Landstraße fahren, die Bahn werden sie aufgrund der Auffahrschwierigkeiten nicht mehr nutzen. Die Kosten für Autobahnausbau und Grundsicherung der Trucker trägt logischerweise die Gesellschaft, die Gewinne bekommen die Spediteure. Gutes Konzept, mache reiche mur meine Yoghurtauswahl

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snowstorm 19.09.2018, 07:09
5. Rechts dicht?

Wie stellen sich die Hersteller das mit den 15 m Abstand vor? Die rechte Spur mutiert dann zur Schiene, wo sollen denn die Autos hin? Stichwort Rechtsfahrgebot und Abfahrt. Bei einer 2 spuringen Autobahn ist das schlichtweg nicht machbar.

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Mehrleser 19.09.2018, 07:37
6.

Ich stelle mir gerade den Berufsverkehr vor: rechts die automatisierte LKW-Karawane, links die PKWs, die verzweifelt versuchen, auszuscheren und ganz rechts der Stau auf der Ausfahrt.

Bestimmt gibt es aber bald den ersten Live-Hack, um die Automatik zu überlisten und eine Lücke zu erzwingen. Wird spannend.

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hansfrans79 19.09.2018, 07:57
7. Nicht zu Ende gedacht

Zitat von fehleinschätzung
Die Radfahrer beim Abbiegen des vollkommen automatisch fahrenden LKW vollautomatisch überfahren? Auf geraden Straßen mag das ja alles gut funktionieren, auf getrennten Spuren vom Autoverkehr wahrscheinlich noch besser, die Abladestation wird die Maschine so schnell nicht automatisch erreichen. Und solange das nicht ist, stellt sich die Frage: Wer fährt das Teil zur Autobahn, wer fährt das Teil zur Entladestelle und wer entlädt den Hänger, wenn das der Fahrer auch noch machen muß. so schön die Idee ist, bis zum Ende ist es nicht gedacht...
Ich finde eher, dass Sie nicht zu Ende gedacht haben.
Das Abbiege Problem mit den Radfahrern haben wir jetzt schon, d.h. mit dem Risikofaktor FahrerIn. Sensoren helfen hier. Auch jetzt schon, aber mit dem autonomen Fahren werden sie Pflicht werden.
Zu Ihren übrigen Fragen wie "wie kommt der LKW auf die Autobahn etc": informieren Sie sich gern mal, wie weit das autonome Fahren heute schon ist - Sie werden sich wundern.

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fatherted98 19.09.2018, 08:00
8. völlig falsche Richtung....

...so was lässt sich eventuell im Australischen Busch realisieren...wo es 1000 km geradeaus geht und nur alle paar Stunden kommt einer entgegen...aber auf dicht befahrenen Straßen, in Ballungsräumen oder ganz einfach im normalen europäischen Straßenverkehr wird dieses Konzept nicht klappen (auch schon aus Haftungsgründen nicht). Insofern eine Nullnummer für Europa....aber durchaus einzusetzen auf Langstrecken im Ausland...immerhin dort könnte das eine Zukunft haben...fragt sich nur wer bei einer Reifenpanne das Rad wechselt....aber da gibt´s dann sicher auch ne Lösung.

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ade 19.09.2018, 08:07
9. Kein

Wort über den anderen Verkehr ! Bekommt er eine eigene Spur oder wird die Autobahn abgetrennt . Und wie steht es mit der 50 m Anstandsregeln u s w .

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