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Autonomes Fahren: Die Vertrauensfrage
DPA

Selbstfahrende Autos? Bis wir einem Computer auf der Straße unser Leben anvertrauen, wird noch viel Zeit vergehen - das zeigt schon eine Fahrt mit einem normalen Mietwagen.

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scottbreed 07.08.2016, 10:20
80. man ey

Das bekomme ich ja besser mit mein Toyota avensis Baujahr 1999 hin.. Alles was man dazu braucht ist nen smartfon mit blitzerapp und ne naviapp von navigon.. Und Spaß haben Leute.. Und Stau? Bin schon seid 6 Jahren in kein Stau mehr gefahren. Obwohl ich viel nach Berlin oder Stuttgart fahre..

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io_gbg 07.08.2016, 10:20
81.

Zitat von f82s
Das Problem dieser ganzen Abstandsassistenten ist, dass wir uns über die Jahre sehr schlechte Gewohnheiten zugelegt haben. Wir gehen halt erst links rüber, wenn wir den Kofferraum des Vordermanns schon fast berühren.
Aber diese schlechten Gewohnheiten könnten Sie sich doch wieder abtrainieren.
Warum gehen Sie denn erst so spät rüber?

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zazzel23 07.08.2016, 10:25
82. Schlechte Stauinfo

Das hatten wir vor zwei, drei Wochen auf der A1 irgendwo bei Osnabrück. Das E-Klasse-Navi meinte "einfach weiterfahren!", ich als Mitfahrer habe dem nicht getraut (der Stau war schon etwas länger bei Google Maps sichtbar - wohl eine Baustelle) und den Fahrer überredet, der sehr kurzfristig hinzukommenden Google-Umleitungsempfehlung zu vertrauen. Schon auf der Abfahrt kamen uns Rettungswagen und Feuerwehr entgegen, etwas später ein Notarzt. Von dem neuen Unfall in der Baustelle wusste Mercedes nix, Google hat korrekt informiert und uns 15 Minuten später auf eine komplett leere Autobahn zurückgeführt.
Allerdings ist Google Maps großartig darin, langfristig gesperrte Streckenabschnitte zu ignorieren und immer wieder dahin zurück zu führen :-(

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tempus fugit 07.08.2016, 10:26
83. Sorry,...

Zitat von schlamassel_hoch_12
Dem Autor ist zum Teil zuzustimmen. Die noch immer lausige Qualität der Stauwarnung von Navis ist teilweise erbärmlich. Mir sagt mein Navi öfter mal erst beim Erreichen des Stauendes, dass auf meiner Strecke "Verkehrsprobleme aufgetreten sind". Ich denke dann nur noch: Schönen Dank, Du A....! Den Abstrandsassistenten und sein Verhalten beim Mittelspurfahrer mit dem autonomen Fahren zu vergleichen, ist aber unredlich. Woher bitte soll denn der Assistent die komplexen Überlegungen des Autors erahnen, um den Überholvorgang als solchen zu erkennen und "smooth" zu gestalten? Beim autonomen Fahren gäbe es in der Situation keinen oberschlauen Fahrer. Der Wagen würde das komplette Manöver selbst planen und durchführen und "wüsste" was er will und tut. Das das dann nicht elegant ablaufen kann, würde ich dann in der Tat nicht verstehen.
....es gibt doch sowas - seit es Autos gibt... - Knöpfe oder Schalter, wo man ein System/Funktion aus- oder anschalten kann...

Ein erfahrener Fahrer tut das, der kann dann auch von ganz rechts auf ganz links wechseln.

Letztlich passiert: auf einer engen Serpentinenstrasse
in den südl. Alpen - Land, wo man sowieso 'kreativ' fährt und wo trotzdem nicht mehr Unfälle passieren als anderswo... - kommtg in einer engen Kurve ein Linienbus
rein - musste daher erst mal nach scharf linksum wieder scharf rechts weiterzufahren.
Hätte einige Manöver gebraucht...

Was tun? Kopp und auf GB-Regeln geschaltet, also links am Bus vorbei, 3-4 Autos hinter mir folgten, Situation hat sich in 3-4 Sekunden erledigt, der Busfahrer, der südliche, hat dankend gelächelt und - genau: ich würde
nie meinen Hände vom Lenkrad nehmen und mich 'nur' auf Technik verlassen.

Dafür bin ich zu sehr ein Freund von Technik! (;>)))

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Wolfvon Drebnitz 07.08.2016, 10:26
84. n=1, Freiheitsgrad =0, Aussagewert = Null

also Selbstversuch gemacht, Anzahl Versuche, n = 1, Anzahl Wiederholungen = 0, Anzahl Freiheitsgrade = 0, Wert dieses Versuchs = Null. Selten so etwas unqualifiziertes gelesen. Eine persönliche Erfahrung mit einem Auto, welches man nicht richtig kennt und bedient. Hat mit einem selbstfahrenden Auto nix, aber auch gar nix zu tun. Leihen Sie sich mal einen Tesla und lesen Sie vor Benutzung die Gebrauchsanweisung. Im Vergleich zu einem VW liegen dazwischen Welten. VW kann das nicht, die haben Ihr Know How bekanntermaßen an anderer Stelle eingesetzt. Und wenn Sie mal wieder Versuche machen, dann lernen Sie doch vorher die Grundlagen der Statistik - glauben Sie mir - das hilft.

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hebru 07.08.2016, 10:32
85. @6: die 100 Jahre Wette nehme ich an !

warum?
"predictions are difficult - especially for the future" (c) George Sorros

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Stäffelesrutscher 07.08.2016, 10:39
86.

»Neulich auf der A2 Hannover Richtung Berlin, gegen 19 Uhr, unterwegs in einem Passat der aktuellen Baureihe. Ein Mietwagen.«
»Das aber regte mich weniger auf als das, was ich noch sah: nämlich eine wunderbar freie Landstraße, die parallel zur Autobahn verlief.«

Es verläuft noch etwas parallel zur A2: die Bahnlinie. Dort bringt sie der »Mietwagen« ab 29 Euro pro Person in 1:36 Stunden von Hannover-Innenstadt nach Berlin-Innenstadt. Spart Zeit, Nerven und manchmal auch Geld.

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kalbshaxeflorida 07.08.2016, 10:40
87. Acc

Also nur, weil Du das erste Mal mit ACC gefahren bist und noch nicht genau verstanden hast, wie das gut funktioniert, brauchst Du ja nicht gleich einen Artikel drüber zu schreiben. Meins funktioniert einwandfrei und ich fahre damit sicher 10.000 eingeschaltete km im Jahr... ;)

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fanasy 07.08.2016, 10:46
88. da nutzt auch ein Blinker nichts

wenn ich von ganz rechts nach ganz links will. Denn das System erkennt ja dem Spurwechsel ein Hindernis und bremst ab. Das der Fahrer nochmal die Spur wechseln will, kann so ein System nicht ahnen. Mit der automatisierung kommt hoffentlich auch das Rechtsfahrgebot weg, auf Autobahnen z.B.

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gg sps 07.08.2016, 10:49
89. Subjekt und falsch

Man merkt es ist Sommerloch! Weil der Autor mit einem VW im Stau landet und weil er schlecht Auto fährt, ist autonomes Fahren jetzt out. Klingt logisch, ist aber AFD Niveau.
1. Ist VW bekanntlich nicht bekannt für Innovation in dem Bereich, schließlich verwendet man dort seine Energie lieber darauf alte Technologien "zukunftsfähig" zu machen. Nehmen Sie doch nächstes Mal ein Auto von einem Hersteller, der sich mit sowas auskennt (z.B. Tesla)
2. Sollen Sie nicht erst so spät hinter einem Mittelspurfahrer wechseln, dass die Assistenzsystem anschlagen müssen. Aber statt den Fehler in der eigenen Fahrweise zu suchen, ist wieder die Technik schuld.

Spannender wäre gewesen, wenn Sie autonomes Fahren mal mit dem SPON Artikel vom 2.8. "Arbeitsmarkt der Zukunft" in Verbindung gesetzt hätten und untersucht hätten, was die Gesellschaft mit den ganzen Ex-Truckern, Ex-Lieferwagenfahrern, Ex-Busfahrern und Ex-Taxifahrer machen soll.

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