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Autonomes Fahren: Ethik-Kommission warnt vor Total-Überwachung
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Selbstfahrende Autos können Unmengen Daten über Fahrer und Passanten sammeln. Die vom Verkehrsminister eingesetzte Ethik-Kommission hat laut einem Zeitungsbericht 20 Regeln gegen solche Risiken verfasst.

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wrkffm 20.06.2017, 07:40
1. Wie altmodisch und rückständig !

Die Leute gucken zu viel Science-Fiction-Filme. Man könnte fast meinen, das was in solchen Filmen gezeigt wird, es mittlerweile als realistisch und machbar gilt, so zu sagen richtungsweisend ist. Selbstfahrende Autos, wie altmodisch und rückständig ! Die Zukunft der Menschheit liegt in selbstfliegende Personen-Gleiter, auch SPG´s genannt.

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demokratie-troll 20.06.2017, 07:44
2. Barbarei der Maschine

Die Maschine darf grundsätzlich nicht zum Feind desjenigen werden, der sich in ihre Hand begibt, auch nicht aus statistischen Erwägungen heraus. Sie darf den, der sich in ihre Hand begibt, nicht opfern, um andere Ziele zu verfolgen, als die, die dessen Überlebensinteresse entsprechen. So wie es ja auch keine Pflicht geben kann, sich für irgendwen oder was zu opfern, außer im Krieg, der bekanntlich die Barbarei an sich beinhaltet, die Antizivilisation, die die Menschenwürde zu Grabe trägt.
Es kann auch nicht verboten sein, dass der Besitzer seine Maschine für Gefahrensituationen auf Selbsterhalt programmiert, statt auf Selbstmord für eine höhere Sache.

Grundsätzlich ist das gemeinsame Interesse des Kartells der Internetgeschäftemacher, die Bevölkerungen systematisch gemeinschaftlich auszuschnüffeln. In diesem Sinne begeben wir uns schnurstracks in eine totalitäre Schnüffelgesellschaft, deren menschenverachtende Überwachungsmacht auf unser aller Manipulation und Erniedrigung zum Objekt privater Herrschaft zielt.
Wer das Schnüffeln zum obersten Geschäftsprinzip erklärt, ist ein Feind der Freiheit und eine öffentliche Gefahr.

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varlex 20.06.2017, 07:50
3.

Gab es solch eine Ethikkommission auch bei der Einführung des Smartphones?

Denn sind wir doch mal ehrlich, die Totalüberwachung mittels Smartphone ist doch jetzt schon realisierbar (z.T. realisiert) und deutlich totaler, als bei einem Fahrzeug, dass im Schnitt 1h/Tag bewegt wird...
Und he, die Möglichkeiten der Überwachung freut doch den Staat, so wie man die Innenminister der Länder so tönen hört...

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joking_hazard 20.06.2017, 08:01
4. Mobile Überwachungsanlagen

Das Auto der Zukunft wird über Kameras, Radar und etliche andere Sensortechnik verfügen - und NATÜRLICH mobilen Internetzugang haben. Die perfekte mobile Überwachungsanlage, und als solche wird sie auch genutzt werden. Nun wäre es ja nicht schlimm wenn Verkehrsverstösse wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, zu wenig Abstand usw. in Echtzeit an die Verkehrüberwachung weitergeleitet werden - wenn schon nicht die eigenen - keiner muss sich selbst belasten - dann die der anderen Verkehrsteilnehmer. Es wird disziplinierter werden auf der Strasse, entweder weil sich keiner mehr traut seine PS in egoistischer Absicht einzusetzen, oder weil die Unbelehrbaren in kurzer Zeit keinen Führerschein mehr haben werden. Aber schließlich braucht doch keiner mehr einen Führerschein, das Auto fährt doch autonom. Das liebste Kind des Deutschen wird aber noch viel mehr verraten: Bewegungsprofile, wo wer wann einkauft oder tankt, bis hin zur flächendeckenden Fahndung nach Personen werden normal sein. Die Wirtschaft freut sich schon auf ein Riesengeschäft wenn sie ihnen durch ihr Auto gleich noch die frohe Botschaft über Angebote in ihrer Nähe mitteilen kann. Die Versicherungen werden sich freuen, wenn die KI des Autos auf 'minimale Schäden' - für die Versicherung natürlich - programmiert werden kann. Also lieber das Kind totfahren statt mehrere andere schwer Verletzen, ein Querschnittsgelähmter kostet ja ein Leben lang, ein Toter nur einmal. Tolle Sache. Die Frage die ich noch nirgends lesen konnte ist: Können Passanten durch die langfristige, dauerhafte und intensive Bestrahlung durch aktive Sensoren, wie Radar, Gesundheitsschäden erleiden? Was passiert wenn Kinder, Schwangere, Senioren oder sonstwer täglich und dauerhaft dem neuen Elektrosmog ausgesetzt sind? Aber ich will die neue Technik ja nicht schlecht machen. Verkehrspolizist, Personenfahnder, Versicherungsagent, Konsumberater, Chaffeur und Entertainmentmachine in einem - unser Auto der Zukunft. Teile dieses Kommentars sind satirisch gemeint.

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Ein_denkender_Querulant 20.06.2017, 08:05
5. gefährliches Spiel

Das Grundproblem ist richtig erkannt und beschrieben. Der Datenmengen, die Betreiber von autonomen Flotten z.B. der Firma Uber in Zukunft sammeln werden, sind bedrohlich und gefährlich. Einhalt zu gebieten ist trotzdem zweischneidig, weil daran unsere Automobilindustrie schwer geschädigt werden kann.

Seit Zahrzehnten schotten wir als Technologievorreiter unseren Markt mit ziemlich wilkürlichen Sicherheits-, Abgas- und sonstigen Gesetzgeungen ab. Das funktioniert bisher ziemlich gut, die Konkurrenz aus Japan, Korea, China und Indien schläft aber nicht und setzt immer mehr neue Impulse, hinter denen wir auf einmal hinterher hinken, gerade im Bereich Elektromobilität und autonomen Fahren. Wenn wir wie bisher unseren Markt einfach nur abschotten, z.B. mit sehr strengen Datenschutzbestimmungen, dann verhindert das in Europa eine zügige Entwicklung der neuen Techniken. Ein gefährliches Spiel.

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akkzent 20.06.2017, 08:05
6. Bedenken sind schon heute angebracht

Mit diesen heutigen Connected-Drive-Dingens-Autos werden schon jetzt permanet sämtliche Daten vom Stammhaus des Wagens abgegriffen. Es umfasst Zeiten der gefahrenen Strecken, Fahrverhalten des Lenkers und Idensität der Inanspruchnahme von Motoreinheit inkl. Drehzahlen und Schaltvorgänge. Meistens wissen das die Fahrer das nicht, denn die Autohersteller gehen mit diesen Umständen (nicht mit den Daten) topsekret um. Ich fahre lieber meine 2004er-Karre. ICH spreche dann bestenfalls mit dem Auto und wir sind ganz unter uns.

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Plasmabruzzler 20.06.2017, 08:07
7. Ethik-Kommission?

Warum beschäftigt sich eine Ethik-Kommission mit Fragen der Mobilität (mal ganz abstrakt ausgedrückt)? Ist Mobilität etwas Unanständiges? Hoffentlich sitzen in der Kommission nicht nur esoterische Bedenkenträger, sondern auch Leute vom Fach.
Mobilität ist von so vielen Einflussfaktoren und Variablen abhängig, dass man beim heutigen Straßenverkehrsnetz die gesamte Fragestellung eigentlich gar nicht beurteilen kann. Anders sieht es bei der Eisenbahn aus, da gibt es z. B. Blockabstände, Zugbeeinflussung, feste Fahrpläne usw. Autofahren ist mehr oder weniger chaotisch und das einem dummen, aber schnellen System zu überlassen, halte ich vom Standpunkt der Logik für unmöglich. Assistierend kann ich mir Technik gut vorstellen, wie z. B. Abstandswarner, ESP, usw.

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GrinderFX 20.06.2017, 08:13
8.

Ich verstehe nicht, was das Erfassen eine Bewegungsprofils mit autonomen Fahren zutun hat.
Da hat wohl jemand gehörig was durcheinander gebracht.
Sobald mein Auto Internet hat und das werden ja unabhängig vom autonomen Fahren bald alle neuen Wagen haben, wird man mich überwachen können.
Das autonome Auto fährt über Sensoren wie Kamera und Ultraschall und hat somit mit der Überwachung rein gar nichts zutun, zumal diese Sensoren unabhängig vom Internet sind und somit nicht überwacht werden können, dies ist so gesetzlich gefordert.

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huz6789 20.06.2017, 08:15
9. Unglaublich blöd

wir hatten unlängst einen Mietwagen, vollgestopft mit "hilfreicher" Elektronik. Das Ding piepte und nervte ständig wo überhaupt keine Gefahr bestand, schaltete das Radio aus, wenn ich zum Tanken rausging und meine Frau noch im Wagen saß, lenkte mit nutzlosen Meldungen die Aufmerksamkeit dorthin, wo sie nicht hingehörte usw, usw. Und natürlich könnte man diesen Mist nicht ausschalten. Algorithmen sind unglaublich blöd. Sie funktionieren nur, indem Sie den Menschen gleich mit verblöden und so auf sich konditionieren. Wenn diese Verblödung die Zukunft ist, dann braucht man nur noch auf das nächste Update mit dem Fehler oder den Virus warten, der dann reihenweise Unfälle verursacht. Und die mittlerweile verblödeten, nicht mehr selbst reaktionsfähigen Menschen werden wie die Lemminge in ihren Untergang fahren. Tolle ZUnkunft. Echt.

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