Forum: Auto
Autonomes Fahren: Ethik-Kommission warnt vor Total-Überwachung
AP

Selbstfahrende Autos können Unmengen Daten über Fahrer und Passanten sammeln. Die vom Verkehrsminister eingesetzte Ethik-Kommission hat laut einem Zeitungsbericht 20 Regeln gegen solche Risiken verfasst.

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frietz 20.06.2017, 12:02
30.

Zitat von GrinderFX
Da man Autos auseinander nehmen kann, wird sowas sofort auffliegen. Verbreiten sie also nicht so einen Unsinn und machen sich nicht lächerlich in der Öffentlichkeit.
und wenn es auffliegt? Völlig egal.
Ich weiss, alle die, die vor vielen Jahren schon vor Überwachung gewarnt haben, das sind alles Fantasten und die Begehrlichkeiten der Politiker sind alles nur Fantasien. Nur sieht die Realität anders aus, auch wenn sie dies, warum auch immer, nicht glauben. Wer glaubt, erhobene Daten würden/sollen nicht andersweitig genutzt werden, macht sich mehr als lächerlich.

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scoopx 20.06.2017, 12:25
31. Das wurde auch schon bestritten!

Zitat von rennflosse
[...] Ein Auto, welches autonom fährt, würde keinerlei Verkehrsverstöße begehen oder zulassen. Dann gibt es auch keine problematischen Daten zum Weitergeben.
Schon vor Jahren habe ich in diesem Forum dazu folgendes Beispiel gegeben:

Angenommen, vor dem autonomen Auto fährt ein Radfahrer. Es ist Tempo 30. Das Auto wird den Radfahrer nicht überholen, weil es dann entweder kurzzeitig schneller als 30 fahren müßte - ein "Verkehrsverstoß" - oder der Überholweg zu lang wäre. Die Folge: es bildet sich ein Rückstau.

Die Apple-Google-Plappergemeinde hat das damals bestritten und gemeint, das autonome Auto sei so programmiert, daß es im Verkehr "mitschwimme", also Geschwindigkeitsbeschränkung auch mal ignoriere.

Ja was denn nu?

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urbanism 20.06.2017, 12:32
32. der Verbraucher hat es selbst in der Hand!!

Der Konsument von solchen Vehikeln ist doch selbst Schuld. Wenn man solche Autos ablehnt zu kaufen, zu leasen oder zu mieten, haben diese keine Chance und man brauch keine Ethikkommission bzw. Regeln. Die modernen Autos von heute werden aufgrund der verbauten Ortungs- und Internettechnik eh schon komplett überwacht von den Herstellern. Interessiert aber Augenscheinlich keinen. Also warum dann immer diese Aufschreie, der Verbraucher hat es selbst in der Hand!!!!!

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view3000 20.06.2017, 12:36
33.

Alles wird kontrolliert. Internetverhalten, Email- und SMS-Nachrichten, Telefonie, Aussehen, Fahrtwege und Bewergungsprofil, Radio- und Fernsehverhalten, Arbeitgeber, Gewohnheiten und Stimmungen, Essverhalten, Religion, Bankkonto, Steuer-und Sozialversicherungsdaten, Kauf- und Konsumverhalten, Urlaub, Strom- und Wasserverbrauch, Heizverhalten, Lebenspartner und Familie, Herkunft, Kreditwürdigkeit, Aufenthalt in der Wohnung, Kühlschrankfüllung, Gesundheitsdaten, biometrische Daten, Gene etc.. Was wird man wohl irgendwann mit diesen Daten anstellen?

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Plasmabruzzler 20.06.2017, 12:37
34.

Zitat von urbanism
Die modernen Autos von heute werden aufgrund der verbauten Ortungs- und Internettechnik eh schon komplett überwacht von den Herstellern. Interessiert aber Augenscheinlich keinen. Also warum dann immer diese Aufschreie, der Verbraucher hat es selbst in der Hand!!!!!
Sie widersprechen sich. Wenn moderne Autos (alle) die Technik verbaut haben, kann sich der Verbraucher nur dann zur Wehr setzen, wenn er erst gar kein Auto kauft. Alternativen zu technikaffinen gibt es ja nicht. Aufs Auto verzichten kann man aber nicht überall.

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urbanism 20.06.2017, 13:06
35.

Zitat von Plasmabruzzler
Sie widersprechen sich. Wenn moderne Autos (alle) die Technik verbaut haben, kann sich der Verbraucher nur dann zur Wehr setzen, wenn er erst gar kein Auto kauft. Alternativen zu technikaffinen gibt es ja nicht. Aufs Auto verzichten kann man aber nicht überall.
wo ist das ein Widerspruch. Ausstattungen werden erst dann Serienmäßig in Autos eingebaut wenn der Verbraucher diese verstärkt nachfragt oder voraussetzt. Bei Markteinführung solcher Techniken gibt es so was nur als Sonderausstattungen. Und da hat es der Verbraucher selbst in der Hand!!!
Das Problem ist, dass der Verbraucher heutzutage jeden Firlefanz in Anspruch nimmt und wenn sich daraus Nachteile ergeben fängt das Rumgejammer an. Ähnlich hat es sich mit Mobilphonen verhalten. Erst hat man es nur zum Telefonieren verwendet, dann wurden Kameras installiert und zum Schluss Computer mit Internetverbindungen. Und der Dumme Konsument hat dies alles gerne genommen, denn man will ja Hipp sein!! Zur Markteinführung moderner Techniken gibt es immer noch analog alte Techniken. Es liegt also in der Hand des Verbrauchers!!

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Plasmabruzzler 20.06.2017, 13:14
36.

Zitat von urbanism
wo ist das ein Widerspruch. Ausstattungen werden erst dann Serienmäßig in Autos eingebaut wenn der Verbraucher diese verstärkt nachfragt oder voraussetzt.
Es gibt genügend technische Hilfsmittel, die entweder zum de-facto-Standard geworden sind und welche, die per Gesetz vorgeschrieben sind. Wir sprechen hier ja nicht um ein Lautsprechersystem, sondern über komplexe vernetzte elektronische Gerätschaften. Und die Begründung dafür wird dem Gesetzgeber als Sicherheit verkauft und der macht diese dann zur Pflicht. GSM-Modul im Auto für den Notfall (vulgo eCall) wurde von keinem Verbraucher gefordert und ist bald Pflicht. Was soll da der Verbraucher Ihrer Meinung nach tun?

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touri 20.06.2017, 13:15
37.

Zitat von scoopx
Schon vor Jahren habe ich in diesem Forum dazu folgendes Beispiel gegeben: Angenommen, vor dem autonomen Auto fährt ein Radfahrer. Es ist Tempo 30. Das Auto wird den Radfahrer nicht überholen, weil es dann entweder kurzzeitig schneller als 30 fahren müßte - ein "Verkehrsverstoß" - oder der Überholweg zu lang wäre. Die Folge: es bildet sich ein Rückstau. Die Apple-Google-Plappergemeinde hat das damals bestritten und gemeint, das autonome Auto sei so programmiert, daß es im Verkehr "mitschwimme", also Geschwindigkeitsbeschränkung auch mal ignoriere. Ja was denn nu?
Kommt darauf an wie das Fahrzeug programmiert wurde? Aber da es sich an die StVO zu halten hat, wird es wohl hinter dem Radfahrer bleiben müssen, wie ein menschlicher Fahrer es strenggenommen auch müsste.

Auf der anderen Seite können Sie gegenrechnen wieviel weniger Staus es auf der Autobahn geben würde, wenn Sicherheitsabstände eingehalten und ein einheitlicheres Tempo gefahren werden würde.

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binser 20.06.2017, 13:20
38.

Zitat von nascado
Pech haben dann die ewig abgehängten mit Ihrem Häuschen auf dem Platten Land.
Genau die werden die absoluten Gewinner sein, hat Mutti dann richtig Zeit für sich und muß die Blagen nicht mehr zur Schule, Kita, Reitunterricht oder Volleyball karren. Papi muß nix mehr für Energie erwirtschaften und hat trotz Pendeln auch mehr Zeit.

Die haben dann auch völlig barrierefrei Zugang zu Technologien wie Solarenergie, Stromspeicher und Ladepunkt für´s Auto direkt am Haus.

In der Stadt langt´s ja noch nicht einmal zu einer banalen Steckdose für´s Auto über Nacht...

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AndyH 20.06.2017, 13:51
39. Eine Maschine

entscheidet nicht. Es folgt Algorithmen. Diese wurden von Menschen programmiert und von Menschen entworfen, bzw. zugelassen. Diese Menschen tragen die strafrechtliche Konsequenzen. Im Ernstfall also der CEO eines Autoherstellers. (und nicht irgend eine untergeordnete Angestellte). Computer können nicht schuld sein.
Was Autonom heißt sollte auch autonom sein. Solche Fahrzeuge müssen mit passiven Mittel, ohne sich permanent zu melden, ihre Ziele erreichen können. Am sonsten sind diese nicht autonom sonder Dronen.

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