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Autonomes Fahren im Test: Denker ohne Lenker
Google

Etablierte Fahrzeughersteller wie Daimler und digitale Konzerne wie Google konkurrieren um die Zukunft der Fortbewegung. Doch wie fährt das autonome Auto? Drei Testfahrten, drei Eindrücke.

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rolarndt 28.02.2016, 07:47
1. Taxi

Wenn ich ein selbstfahrendes Auto brauche, dann hole ich mir ein Taxi oder fahre Bus. Das ist sicherer und billiger.

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timpia 28.02.2016, 08:39
2. Wer braucht das?

Für das tägliche Fahren zum Arbeitsplatz oder mal zum Supermarkt brauche ich keinen Automaten. Im Gegenteil ich fahre gerne selber. Für stundenlange Autobahnfahrten wäre das vielleicht interessant. Ein Auto ohne Selbstfahrmöglichkeit lehne ich ab. Die Verantwortung will ich nicht in fremde Hände legen!

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räbbi 28.02.2016, 08:48
3.

Zitat von rolarndt
Wenn ich ein selbstfahrendes Auto brauche, dann hole ich mir ein Taxi oder fahre Bus. Das ist sicherer und billiger.
Stell dir vor du arbeitest irgendwas im Außendienst.

Dein Chef hat 2 Möglichkeiten:
1. Du bekommst ein normales Auto und er bezahlt dich am Tag 4 von 8 Stunden für's Autofahren.
2. Er gibt dir ein selbstfahrendes Auto und einen Stoß Akten für unterwegs.

Klingelt's?

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jujo 28.02.2016, 08:48
4. ...

Wie fahren die Roboter bei stets wechselnden Strassenverhältnissen, engen kurvigen Strassenverlauf.
Gerade jetzt im Winter aktiviere ich wesentlich seltener
den Tempomaten um bei oben beschriebenen Verhältnissen das Auto sicherer unter Kontrolle zu halten.

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murksdoc 28.02.2016, 08:55
5. Namensvorschlag

Aufgrund des Aussehens und der Funktionsähnlichkeit mit anderen bekannten technischen Produkten, für die der "Anwender" eher als Störfaktor im ansonsten perfekten technischen Ablauf des Systemes angesehen wird, könnte GOOGLE seinen Renner ja "Ei-Car" nennen. Für Windows-Flitzer (was bei denen eben so "Flitzer" genannt wird), würde sich anbieten, verschiedene Stufen von User-Berechtigungen einzurichten. Normale User zum Beipiel dürfen lenken oder bremsen und bei registrierten Usern (sofern die die jährliche Softwarelizenzgebühr entrichtet haben) reagiert das Auto auch tatsächlich mit Bremsverzögerungen oder Richtungsänderungen. Systemadministratoren dagegen dürfen lenken und bremsen und den Wagen sogar selbsttätig zum Stillstand bringen (nachdem die GOOGLE-Vereinbarung, wonach diese jegliche Verantwortung für unauthorisiertes Anhalten ablehnen, unterzeichnet wurde). Um das Fahrzeug wieder in Bewegung zu setzen (reboot), müssen gleichzeitig und von der selben Person Kofferaumdeckel, Motorhaube und Handschuhfach geöffnet werden, damit der 24-stellige Lizenzcode eingegeben werden kann, mit dem man die Türen aufbringt. Weitere Anweisungen entnehmen Sie bitte dem TFT-Overhead-Display, dass aus Sicherheitgründen unter +10° C und über 25°C automatisch abschaltet (sonst frieren die Pixel ein oder überhitzen sich, was eine natürliche Wiedergabe der Hauttöne verhindert). Das diesjährige Highlite der Ei-Car Version 2.25 Rev.7: der intelligente Schminkspiegel mit Schwiegermutterkommentarfunktion (abschaltbar).

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nibal 28.02.2016, 08:56
6. Nur Google am richtigen Weg?

Es ist ja nicht nur gefährlich, wenn der Mensch eingreift, vielmehr ist es auch sinnlos. Was nützt ein autonom fahrendes Auto, dessen Konzern alle Verantwortung trotzdem auf den Fahrer abstreift? Der soll dann stundenlang passiv aber hoch aufmerksam hinter dem Lenker sitzen um im Notfall einzugreifen? Das ist doch vollkommen realitätsfern. Wenn das Auto selber fährt guck ich einen Film, erledige Emails oder schlafe. Jeder Autobauer der dieses Ziel nicht verfolgt, kann eigentlich gleich wieder aufhören.

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blacksmart 28.02.2016, 08:59
7.

Jetzt ist der Tag der ewig Gestrigen. Kaum jemand erkennt, dass dies die Zukunft ist! Auch nicht die völlig überfütterten Manager in den Chefetagen der deutschen Autoherstellern.

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dipl.inge83 28.02.2016, 09:03
8. Szenario

Ich gebe also mittels App an wann, mit wieviel Personen und Gepäck ich von wo nach wo will und dann kommt so ein Gerät vorgefahren und es geht los. Will sich so etwas jemand privat zulegen?

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Lobinj 28.02.2016, 09:03
9. Gern fahren?

Es geht nicht darum gern zu fahren. Es geht darum von A nach B zu kommen. Möglichst sicher für sich und Andere.
Da führt kein Weg an selbst fahrenden Autos vorbei.
Spätestens wenn die Versicherungen erkannt haben, dass die Selbstfahrenden 90% weniger Unfälle verursachen, dürften die von Hobbyfahrern gesteuerten Fahrzeuge Geschichte sein.

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