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Autonomes Fahren im Test: Denker ohne Lenker
Google

Etablierte Fahrzeughersteller wie Daimler und digitale Konzerne wie Google konkurrieren um die Zukunft der Fortbewegung. Doch wie fährt das autonome Auto? Drei Testfahrten, drei Eindrücke.

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happy2010 28.02.2016, 13:04
160.

Zitat von Frank Zi.
Ich habe mal Carsharing ausprobiert. Das Nervigste ist, dass man nach jedem Abstellen alles aus dem Auto räumen muss. Handyladekabel, Sporttasche, Getränke usw. alles muss jedes mal rausgeräumt werden. Das Zweitschlechteste war der Zustand der Fahrzeuge, da merkt man, dass die Autos eben nicht Eigentum sind und werden auch so behandelt. Klebrige Colareste auf dem Sitz war da noch das geringste Übel. Billiger ist das auch nur für Neuwagenkäufer. Ein guter Gebrauchtwagen ist langfristig billiger als Carsharing.
Waren teilen ist IMMER billiger.

Für den Einzelfall mag das anders aussehen, aber am Grundprinzip ändert das nicht.

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TurboWölfchen 28.02.2016, 13:05
161. Autonomes Fahren begünstigt E-Mobilität

Meiner Meinung nach sind Forschungsmittel in diesem Bereich langfristig besser angelegt als in einer reinen Verkaufs-Subventionierung für batterie-elektrische herkömmliche Autos.
Das autonome Fahren nach dem Google-Konzept - ohne Lenkrad und Führerschein - bietet die Teilhabe an der Automobilität für fast jede Altersstufe und für nahezu jeden Gesundheitszustand. Im Rahmen eines gemanagten Flottenbetriebs erspart es dem Anwender auch die meisten anderen Nachteile des Autobesitzes. Nur in diesem Rahmen werden die prinzipbedingten Schwachpunkte des Elektroantriebs wie Ladezeiten, Reichweitenbeschränkung etc. von einem breiten Nutzerkreis akzeptiert werden, einfach deshalb, weil man in der Praxis nicht mehr damit konfrontiert wird. Es kümmert sich ein Profi darum, der die nötige Infrastruktur vorhält. Der Anwender bekommt immer das für die jeweilige Strecke adäquat geladene Fahrzeug geschickt, ohne sich über das Energiemanagement und die Lebensdauer der Batterie Gedanken machen zu müssen.
Wenn die Fahrzeuge ihre Ladedepots selbständig anlaufen, können einige wenige Ladestationen für eine flächendeckende E-Mobilität sorgen. Es ist nicht erforderlich, sämtliche Privathaushalte, Straßenränder, Freiflächen etc. mit teuren und netztechnisch schwierig zu handhabenden Ladesäulen oder Wallboxen zu versehen.
Fazit: lasst das teure Experiment "Eine Million Elektroautos" und investiert die Mittel stattdessen in das autonome Fahren und seine optimale Verknüpfung mit den Massenverkehrsmitteln. Wenn an jedem Bahnhof, S-Bahn- oder Straßenknotenpunkt eine Handvoll autonomer Autos wartet, kommen die Nutzer rein elektrisch und bequem von Tür zu Tür, und man muss nicht auf die Mega-Batterie warten, die wir auch in 20 Jahren nicht sehen werden.

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wahrsager26 28.02.2016, 13:09
162. An acitapple. Nr129

Dank für Antwort-Sie sollten bitte genauer lesen,was ich schreibe!Ich zweifle den Straßenverkehr an...halte aber gerade in der Industrie solche mobilen Fahrzeuge für sinnvoll!Ich sage salopp:Sie müssten sich enorm anstrengen mir nachzuweisen..Knie...!Unterhalten Sie sich auch mal mit einem Mechatroniker in der Industrie...dann wüssten Sie etwas mehr und müssten nicht fixiert sein auf die Straße .Bedenken Sie:Kann es sein,das die Industrie Bedürfnisse schaffen möchte...???Danke

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spon-facebook-10000166919 28.02.2016, 13:13
163. Wie war das früher?

Die Menschen und Fuhrwerke mussten von einem davor weglaufenden Menschen mit Laterne vor dem dahinter fahrenden Auto geschützt werden. Elektroautos mussten piepend durch die Gegend fahren, weil sie zu leise sind. Sich mit mehr 100km/h forzubewegen, würde jeden Mensch töten. Mobiles Internet braucht niemand - es reicht vollkommen, wenn man telefonieren kann. All das war einmal vermeintlicher Fakt. So, wie die meisten Kommentare hier...

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wahrsager26 28.02.2016, 13:15
164. eigener Gedanke

Kann es sein,das die Wahrheit über unsere Zukunft irgendwo in der Mitte liegen wird?Erinnern Sie sich alle bitte an den ewigen Traum vom fliegenden Auto?Alle paar Jahre erscheint irgend ein Artikel-zuletzt in der Bildzeitung!Zwar halte ich die Elektronik für sehr viel wahrscheinlicher-aber in dieser Automobilen Form?Spielekonsole denken ist nicht gefragt!Danke

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ottokar.heizer 28.02.2016, 13:16
165. Das Einsparungspotential scheint noch größer zu sein -

Zitat von happy2010
Ein Zusatzgedanke: Mt Carsharng lassen sich locker 70% aller Fahrzeuge einsparen. Genau genommen kann ein Hersteller eine 1 Million teure autonome Schüssel bereitstellen, und 70 Kunden teilen sich dieses, und jeder einzelne fährt viel viel billiger als beim Kauf eines eigenen Fahrzeuges Alleine das zeigt auf, welch Billionenmarkt wir hier haben
The effects of the autonomous car movement will be staggering. PricewaterhouseCoopers predicts that the number of vehicles on the road will be reduced by 99%, estimating that the fleet will fall from 245 million to just 2.4 million vehicles. (Zahlen beziehen sich auf die USA)

Ancillary industries such as the $198 billion automobile insurance market, the $98 billion automotive finance market, the $100 billion parking industry, and the $300 billion automotive aftermarket will collapse as demand for their services evaporates.

http://seekingalpha.com/article/3224706-how-ubers-autonomous-cars-will-reshape-the-economy-by-2025

Da werden viele Arbeitsplätze wegbrechen. Dies wird zu erheblichen gesellschaftlichen Änderungsprozessen führen. Ob dieses Wissen rechtzeitig in die politische Debatte einfließen wird?

Die in der letztjährigen Der Spiegel-Serie über die Automatisation aufgezeigten Effekte werden wahrscheinlich früher als später eintreten.

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SteveG 28.02.2016, 13:17
166. Google macht es (mal wieder) richtig

War mir vollkommen klar, dass der durchschnittliche Deutsche wieder nur meckern kann. Das war und ist beim E-Auto an sich auch so, obwohl dem allein die Zukunft gehört - mit oder halt ohne die deutsche Industrie. Das sehen offenbar auch deutsche Zulieferer so. Und aus dem VW-Skandal lernt halt auch nur der Intelligente. Diesel wird innerhalb einer Dekade verboten sein, zumindest für Privatfahrzeuge. In spätestens zwanzig Jahren wird es gar keine Verbrennungsmotoren in Neuwagen geben.

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wahrsager26 28.02.2016, 13:27
167. An Fuscipes. Nr149

Lesen Sie bitte Bericht Nr 150-aus dem Leben und nicht fantasiert.Zur Drohne: Ich besitze eine große ...als Modellflieger.Gut und schön...ich will Ihnen den Glauben lassen,wenn die Dinger Kreuz und quer fliegen.....Auch hier gibt es sinnvolle Möglichkeiten:Dachdecker und Überlandleitungsprüfung!Und?Sie wollen es flächendeckend?Ich fürchte,das meine Vorstellungskraft ganz gut ist...übertragen Sie das mal schön auf den Strassenverkehr !Danke

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Peter Uhlemann 28.02.2016, 13:33
168. Euphorie

Viele Beiträge hier erinnern mich irgendwie an die Euphorie, die nach der ersten Mondlandung der Amerikaner 1969 ausgebrochen ist. Da sollten dann in 5 Jahren die ersten Menschen auf dem Mars landen und in 50 Jahren wäre die Menschheit in der Lage, das ganze Universum zu besiedeln. Heute, 47 Jahre später, gibt es noch nicht mal eine bemannte Siedlung auf dem Mond und der Mars ist noch genau so weit weg wie im Altertum.

Ich glaube schon, dass 99 Prozent der Aufgaben, die so ein autonomes Fahrzeug leisten muss, sich in relativ kurzer Zeit sicher lösen lassen.

Dann aber kommt dieses verflixte letzte Prozent der Aufgaben, die ein solches Fahrzeug auch beherrschen muss, bevor man es völlig selbstständig auf die Menschheit loslassen kann. Und genau daran, so vermute ich, werden sich die heute so euphorischen Techniker die Zähne ausbeissen.

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AundZwanzig 28.02.2016, 13:38
169. Zwei Mal ist Zweifel angesagt

Zitat von rolarndt
Wenn ich ein selbstfahrendes Auto brauche, dann hole ich mir ein Taxi oder fahre Bus. Das ist sicherer und billiger.
Bus oder Taxi ist sicherer? - Hmmm, zumindest fraglich, wenn ich mir die Narben von ein paar Bekannten ansehe, die diese nach Bus- oder Taxiunfällen behalten haben...

Billiger? - in den Metropolen, für die ja diese Art Google-Ei ja wohl gedacht ist, dürfte das fahren mit diesen Vehikeln eher billiger sein. In einem anderen Artikel las ich mal, dass diese Fahrzeuge keine Scheiben mehr haben sollen, sondern innen voller Bildwiedergabeeinheiten. Ich schätze mal, dass derartige (Uber-)Stadttaxis reinweg durch Werbung finanziert werden, die man dann während der Fahrt "geniessen" kann.

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