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Autonomes Fahren: Teslas riskantes Versprechen
Tesla

Elon Musk, Chef des Elektroautoherstellers Tesla, will nächstes Jahr in einem selbstfahrenden Pkw die USA durchqueren. Die nötige Technik lässt er schon jetzt in alle Modelle verbauen.

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pauschaltourist 20.10.2016, 15:44
1.

Musk soll diesem Quatsch für das Modell 3 bitte auslassen. Dann könnte es für vermutlich 3.000$ weniger verkauft werden.

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benmartin70 20.10.2016, 15:50
2.

Zitat von pauschaltourist
Musk soll diesem Quatsch für das Modell 3 bitte auslassen. Dann könnte es für vermutlich 3.000$ weniger verkauft werden.
Das wird nicht passieren.....
Und stellen Sie sich mal vor was dann hier passiert - ein brauchbares E-Auto zu solch einem Preis ;-))))

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jeremy_osborne 20.10.2016, 15:51
3.

Zitat von pauschaltourist
Musk soll diesem Quatsch für das Modell 3 bitte auslassen. Dann könnte es für vermutlich 3.000$ weniger verkauft werden.
Oder die 8000 Dollars, die das extra kostet (und von genügend Leuten bezahlt werden), machen den günstigen Einstiegspreis erst möglich, selbst mit in einigen Fällen unnötig eingebauten Sensoren.

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Luna-lucia 20.10.2016, 15:54
4. das liest sich alles

wunderschön. Mindestens, solange es nach Teslas Vorstellungen geht. Aber solange noch kein einziges Auto, selbständig aus "allen Lagen", vollautomatisch ein- und ausparken kann - und zwar in jede "Richtung", und das währe mindestens in Großstädten, in den Rushhour Zeiten von besonderem Vorteil, solange glauben wir mal nicht, dass "vollautomatisches Fahren", jemals sicher sein kann! Denn egal wie viele Sensoren im, und am Fahrzeug befestigt sind, man kann niemals alles erdenklich Mögliche, zu einer Datenerfassung und Verarbeitung, vorher "programmieren". Ein Ölfilm auf der Autobahn etwa! Oder Blitzeis! Oder Fahrer, die in einem Strahlnebel die Orientierung verlieren ... alles Mögliche Ereignisse, die man vielleicht datenmäßig nicht in einem dazu nötigen Zeitfenster erfassen, und verarbeiten kann. Zudem, automatisches Fahren würde noch schneller zu einem Ermüdungseintritt, oder einem sogar zu einem Sekundenschlaf führen! Und wenn es dann schnell gehen muss!!? Erwachen, wach werden, Gefahr erkennen, reagieren ... wird dann eher - oki, je nach Fahrer, Erfahrung, Gesundheit, und Sehfähigkeit des Fahrers ... jenseits von 30 sek. ablaufen. Nochwas, wie werden "vollautomatische Autos" auf Autowäschen, in Autowaschanlagen reagieren?

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citycity 20.10.2016, 16:00
5.

Manche mögen das "Quatsch" finden, aber es muss solche beharrlichen Querdenker geben die Risiken eingehen um Fortschritt voran zu bringen. Ohne Leute wie Musk fahren wir auch in 30 Jahren noch die selben Kisten wie heute mit marginalen Änderungen im Design.

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Sicherheit2016 20.10.2016, 16:09
6. Doppelte Sackgasse

Bei Tesla treffen zwei Systeme ohne Zukunft aufeinander: Autopilot und Elektroauto. Selbst Apple scheint schon eingesehen zu haben, daß beides Riesenflops sind und wird diese Sparte wohl stoppen. Zum Glück braucht es keinerlei staatliche Förderung, wenn die großen Pioniere Apple und Google eigenes Geld verbrennen - allein der Verbraucher benötigt weder die eine noch die andere Technologie: Elektroautos könnten zwar lokal für geringere Luftverschmutzung sorgen, aber insgesamt ist die Erzeugung von Batteriestrom ja maximal umweltschädlich und für Autos nicht praktikabel - das lohnt z.B. seit hundert Jahren schon fast nur für Elektroboote wie am Königssee.
Welche Verbraucher sind denn die Zielgruppe? Leute ohne Führerschein, Kinder, Greise über 100 - die große Masse wird nie die Herrschaft über das Auto hergeben, da jedes Computersystem anfällig ist, wie aktuell ja jedes Handy, jedes WLAN. Wer will schon fremdgesteuert in den Gegenverkehr rasen, nur weil ein Terrorist die Software kapert?
Elektroautos von Google oder Apple haben keinerlei Zukunft, für Tesla wird das wohl auch stimmen. Wenn dann erst die Batterien explodieren wie bei Samsung-Handys oder nach Unfällen...

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zeichenkette 20.10.2016, 16:13
7.

Zitat von Luna-lucia
wunderschön. Mindestens, solange es nach Teslas Vorstellungen geht. Aber solange noch kein einziges Auto, selbständig aus "allen Lagen", vollautomatisch ein- und ausparken kann - und zwar in jede "Richtung", und das währe mindestens in Großstädten, in den Rushhour Zeiten von besonderem Vorteil, solange glauben wir mal nicht, dass "vollautomatisches Fahren", jemals sicher sein kann! Denn egal wie viele Sensoren im, und am Fahrzeug befestigt sind, man kann niemals alles erdenklich Mögliche, zu einer Datenerfassung und Verarbeitung, vorher "programmieren". Ein Ölfilm auf der Autobahn etwa! Oder Blitzeis! Oder Fahrer, die in einem Strahlnebel die Orientierung verlieren ... alles Mögliche Ereignisse, die man vielleicht datenmäßig nicht in einem dazu nötigen Zeitfenster erfassen, und verarbeiten kann. Zudem, automatisches Fahren würde noch schneller zu einem Ermüdungseintritt, oder einem sogar zu einem Sekundenschlaf führen! Und wenn es dann schnell gehen muss!!? Erwachen, wach werden, Gefahr erkennen, reagieren ... wird dann eher - oki, je nach Fahrer, Erfahrung, Gesundheit, und Sehfähigkeit des Fahrers ... jenseits von 30 sek. ablaufen. Nochwas, wie werden "vollautomatische Autos" auf Autowäschen, in Autowaschanlagen reagieren?
Bei einem plötzlichen Ölfilm auf der Autobahn ist auch ein menschlicher Fahrer leicht überfordert... und überhaupt, wie sicher sind denn menschliche Fahrer? Muss sowas total sicher sein oder reicht es, wenn es nicht unsicherer ist als ein Mensch? Ich glaube auch nicht so ohne weiteres das automatisches Fahren zu mehr Ermüdung führt. Wenn ich als Beifahrer im Auto sitze, halte ich auch die Augen offen und achte auf den Verkehr (ich glaube das tut jeder, der auch selber Auto fährt) und das ist nicht anstrengender, sondern weniger anstrengend, weil man nicht ununterbrochen mit Fahren beschäftigt ist. Alle, die immer behaupten, dass die Aufmerksamkeit nicht gegeben ist in einem selbstfahrenden Auto, wissen doch gar nicht, ob das so ist. Wenn ein anderer Mensch fährt, geht es mir jedenfalls nicht so. Wenn der Fahrer dann aus der Spur driftet oder ohne langsamer zu werden auf eine rote Ampel zufährt, merke ich das auch ohne selber fahren zu müssen sofort und bin trotzdem entspannter und ermüde weniger leicht, als wenn ich selber fahre. Wie geht es da anderen?

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WeissAuchAllesBesser 20.10.2016, 16:22
8.

Zitat von jeremy_osborne
Oder die 8000 Dollars, die das extra kostet (und von genügend Leuten bezahlt werden), machen den günstigen Einstiegspreis erst möglich, selbst mit in einigen Fällen unnötig eingebauten Sensoren.
Ich bin mir nicht sicher, dass das in dieser Preiskategorie funktionieren wird.

Tesla hat aktuell einen Marketing-Vorsprung, aber die Features die Tesla aktuell so "cool" machen, werden das Model 3 in preisliche Konkurrenz zum 5er BMW setzen. Aber wer kauft sich wegen ein paar Sensoren den Komfort eines eGolf zum Preis eines Oberklasse Fahrzeugs?

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clayton24 20.10.2016, 16:27
9. Da kann sich dann mal

Tesla beim europäischen Wettbewerb anschauen wie es funktioniert. Die deutschen Hersteller haben beim autonomen Fahren jedenfalls die Nase deutlich vorne und sind technologisch bzgl. automatisierter Fahrfunktionen schon viel weiter als Tesla. Wenn man schon liest 15 zusätzliche Ultraschallsensoren... ? Hört sich nach einem sehr seltsamem Sensorset an. Vor allem wenn es dabei bleibt, in der Form sicherlich ungeeignet für hoch automatisiertes Fahren. Das herzstück der Snesorik sind verschiedene physikalische Messverfahren, robust, hohe Güte und Auflösung -am besten redundant Die Software ist auch kein Pappenstiel sondern auch ein wichtiger Knackpunkt, der hier die Spreu vom Weizen trennt.
Musk weiß, wenn der Wettbewerb mehr E-Fzge auf den Markt bringt, hat er ein Problem... der Wettbewerb sitzt ihm im bereits tiefer im Nacken als ihm lieb ist. Wenn der Batterievorsprung aufgebraucht ist, wofür steht dann Tesla noch? Die Frage lautet nicht ob das passiert sondern nur wann. Richtige Autos bauen, in hoher Komplexität und Ausstattungsvielfalt sowie nenenswerten (!) Stückzahlen, das kann der Wettbewerb sowieso besser.

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