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Autonomes Fahren: Volvo übernimmt Haftung bei selbstfahrenden Autos
Volvo

Wer hat Schuld, wenn ein autonom fahrendes Auto einen Unfall baut? Bisher der Fahrer. Doch bei Volvo soll die Technik verantwortlich gemacht werden können.

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mhwse 08.10.2015, 18:51
1. Jetzt fängts an ernst zu werden.

Wenn das erste autonome System auf juristisch stabilen Beinen steht, ist das Schleusentor offen. Das medizinische Diagnosegerät ist dann nur ein Frage der Zeit .. die Pharmafirma übernimmt die Haftung für Diagnosefehler (auf dem Land wird man das willkommen heissen) .. und Anwälte easy .. habe selbst schon eine Objektorientierte Datenbank zur Ergänzung des Arbeitsrechts erstellt - Hintergrund das Arbeitsrecht wird laufen ergänzt, so dass jeder damit beschäftigte Anwalt ggf. im Monatsabstand neue Bestimmungen kennen muss ..

Im Kfz sagt auch das Navi wohin zu fahren ist .. wenn es dabei noch lenkt und bremst .. Anwaltswissen ist schon formalisiert .. wenn für die Entscheidungen jemand haftet kann den Formalismus auch ein Automat herunter beten .. Kostenrechnungen (für den Anwalt aber auch die Gerichts und Verfahrenskosten ..) werden dann sowieso am Computer erstellt .. meist in vorgefertigten Spreadsheets .. (meine Tippfehler hat auch das Plugin - Korrekturprogramm verbessert .. am Handy wird von Swiftkey sogar das nächste Wort vorgeschlagen .. )

Gegen das was jetzt kommen kann ist die Atombombe ein Kinderspielzeug.

Empörte AfD Anhänger demonstrieren vor den grossen Datenbank Zentralen .. sie wollen die Arbeit zurück (obwohl es Konsumgüter und Nahrung im Überfluss gibt)

Eine Abschaffung elektronischer Feinde es Menschen wie sie es nennen wird gefordert ..

Polizisten werden immer wieder Opfer der Demonstranten und Gegendemonstranten ..

Die Regierung reagiert .. autonome Polizisten .. in den USA erfolgreich bei Massenaufständen getestet, werden eingesetzt ..

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manni.baum 08.10.2015, 19:50
2. Schuld nicht gleich Haftung

Schuld und Haftung bitte nicht gleich setzen.Der Unfallverursacher ist schuld, bei Schäden zahlt die Versicherung, die Malusklasse wurde deutlich auf 140% reduziert, bei einem toten Kind auf dem Zebrastreifen gibt es üblicherweise 18 Monate Bewährungsstrafe - eine ECHTE HAFTUNG existiert also heute auch nicht.

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quark2@mailinator.com 08.10.2015, 19:51
3.

Haftung ... also wenn ich wem was kaputt mache ... aber was mit mit dem Strafrecht ??? Geht dann der Programmierer für mich in den Bau ? Denn als Fahrzeughalter bzw. -führer bin ich nicht nur für Blechschäden verantwortlich, sondern auch dafür, daß meine Karre keine Menschen schädigt.

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oidahund 08.10.2015, 20:35
4.

Zitat von manni.baum
Schuld und Haftung bitte nicht gleich setzen.Der Unfallverursacher ist schuld, bei Schäden zahlt die Versicherung, die Malusklasse wurde deutlich auf 140% reduziert, bei einem toten Kind auf dem Zebrastreifen gibt es üblicherweise 18 Monate Bewährungsstrafe - eine ECHTE HAFTUNG existiert also heute auch nicht.
Genau das gleiche Problem sehe ich auch. Die materielle Seite ist sicher durch den Hersteller abzudecken. Aber wer wird denn im strafrechtlichen Sinne belangt? - Wenn das Auto selbständig fährt, gibt es dann überhaupt einen Fahrer und welche Möglichkeiten hätte dieser einzugreifen? - Im Google-Car soll es nicht einmal ein Lenkrad geben. Was nützt autonomes Fahren, wenn der Fahrer vollkonzentriert auf den Verhkehr sein muss um ggf. eine strafrechtliche Schuld von sich fernzuhalten? Wer haftet für eine Datenmanipulation? - Muss der Fahrzeughalter täglich seinen Virenscanner und die Firewall updaten?

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W. v. Ockham 08.10.2015, 20:59
5. Volvo übernimmt Haftung?

Aber doch sicher nur, falls ich keinen Wartungstermin bei meinem Volvo-Vertragshändler für mein Auto ausgelassen habe, oder?

Und mich penibel als die Anweisungen im Betriebshandbuch halte. Alle Sensoren immer schön reinige ...

Spaß beiseite, inzwischen nehmen in der Luftfahrt die Unfallursachen mit ursächlicher Beteiligunge von Elektronik, Software und der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine deutlich zu. Letztes prominentes Beispiel aus dieser Reihe: der A400M. Softwarefehler, angeblich aufgrund eines fehlerhaft aufgespielten Software-Updates.

Was bei einem Prestige-Militärflugzeug eines führenden Flugzeugherstellers mit einem Stückpreis von mehr als 100 Mio. nicht klappt soll mit ein paar Mio Kraftfahrzeugen reibungslos funktionieren?

Abgesehen davon, dass es bei der Sensorenbestückung eines Flugzeugs vermutlich einfacher ist, eine vernünftige Avionik zu implementieren als ein Auto, dass seine Umgebung optisch wahrnimmt.

Wie würde sich so ein Auto denn entscheiden, falls ein Unfall unvermeidlich ist und nur die Wahl besteht, in ein anderes Fahrzeug zu krachen oder die Mutter mit ihrem Kinderwagen umzumähen?

Schöne neue Welt!?

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spiegelinator 08.10.2015, 21:09
6. Wer denkt denn nicht

an unsere Senioren und unsere gehandicapten Mitbürger, ebenso an Blinde?Hier wird immer nur von Zeitung lesen während dem Autofahren gesprochen aber nicht von den Lebenserleichterungen die Autonomes Autofahren mitbringen wird. Die Rechtsfrage wird sich erübrigen wenn ich heut schon höre daß die Google Autos schon Millionen von Kilometern mit nur 7 Unfällen absolviert haben und bei diesen 7 Unfällen waren immer die Anderen Schuld!

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palef 08.10.2015, 21:31
7. ...der erste Post...

...geht schon derart daneben, das sieht man schon an der Länge...leider gibt der Inhalt nix her..
Nun lasst doch den VOLVO mal machen. Ich wäre froh, VW hätte vor 2 Jahren soviel Verantwortung für die Motoren öffentlich gemacht...kann mich nicht erinnern...

Ich mag die Autos von VOLVO jetzt nicht so...aber DAS ist mal ein Statement, liebe Freunde des Bedenkens...

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hdudeck 08.10.2015, 21:52
8. Das ist zwar nett gedacht, aber nationale Gesetze stehen

dieser Absicht doch wohl entgegen. Funktionieren tut das Ganze auch nur bei Geldstraffen Bei Gefaengnisstrafen glaube ich nicht, das Volvo diese auch noch uebernimmt. Haette was fuer sich, Replacement Inmate als Berufsgruppe, bezahlt bei Volvo.

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W. v. Ockham 08.10.2015, 22:01
9.

Zitat von palef
[...]Ich mag die Autos von VOLVO jetzt nicht so...aber DAS ist mal ein Statement, liebe Freunde des Bedenkens...
Nein, das ist kein mutiges Statement. Das nennt sich Marketing.

In den USA läuft gerade eine Sammelklagen zu den tödlichen Vergiftungen durch Autoabgase.

Nur zur Erinnerung: die Klage stützt sich darauf, dass Fahrzeugführer ein Fahrzeug mit laufendem Motor verlassen in der (irrigen) Annahme, das Keyless-Entry-System würde den Motor abstellen, falls sie sich vom Auto entfernen.

Im Augenblick sind die Menschen mit Keyless-Entry- und Start-/Stop-Systemen schon so überfordert, dass Todesfälle die Folge sind. Und sie versuchen, die Hersteller dafür haftbar zu machen.

Sorry, aber vor diesem Hintergrund kann man die Volvo-Aussage unmöglich für bare Münze nehmen. Das ist reines Marketing. Es wird so viele Auflagen, Einschränkungen und Haftungsausschlüsse geben, dass von dieser Aussage faktisch nichts übrig bleibt. Aber das treibt Volvo dann nicht durch die Medien, das steht im Kleingedruckten.

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