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Autonomes Fahren: Zu langsam - Google-Auto von der Polizei gestoppt
REUTERS

Um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren, entwickeln IT-Konzerne und Autohersteller selbst fahrende Autos. Das von Google hat es jetzt mit der defensiven Fahrweise etwas übertrieben.

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thelix 13.11.2015, 11:53
40. Selbstkritik.

Zitat von Gunter
Heute heißt es, man will das Geschwindigkeitsniveau insgesamt senken. Dadurch fühlen sich die Schnarchnasen im Recht.
Komisch... auf die Idee, daß Sie als Raser sich einfach unglaublich überschätzen, kommen Sie nicht?

Drollig.

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SteveG 13.11.2015, 11:56
41. Menschen machen Fehler

Computer hingegen nicht - das hat das Google-Auto seit 2009 eindrucksvoll bewiesen. All die, die hier maulen und von ?Schleicherei? oder ?verzweifelte Autofahrer? reden, tun mir einfach nur leid. Warum? Weil Ihr ebenso zu einer ewig gestrigen und daher zum Scheitern verurteilten Gattung gehört wie jene, die ernsthaft glauben, dass auch nur ein einziger Mensch frei von Fehlern sei!

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_McCell 13.11.2015, 12:00
42.

Zitat von moev
Muss Sie nicht erfreuen, ist aber völlig StVO konform.
Jein. Bei angenommen 50 km/h und 10m Abstand zur Ampel wird es etwas eng mit der Bremsung und wir lassen dabei schon die Reaktionszeit außer acht. Bei einer Gefahrenbremsung aus 50 km/h beträgt der Weg 12,5 m. Sollte das Google-Ei nur 40 km/h fahren sind es immerhin noch 8m. Wir reden hierbei von Gefahrenbremsung. Bei normaler Bremsung kommt das Googleding immer erst hinter der Ampel zu steht.
Wird durch eine Gefahrenbremsung ohne ersichtlichen Grund ein Unfall verursacht kommt man nicht so einfach davon.

In dem anderen Punkt haben Sie recht. Sklavisches Befolgen der StVO ist keine Nötigung anderer, zumindest aus rechtlicher Sicht, 'gefühlt' ist ein anderes Thema.

Im Artikel ist die Faktenlage etwas dünn, aber das Google-Ding wurde wohl zu Recht angehalten. Wenn das zu langsame Fahren verbunden ist mit einer Verhinderung des Überholens wird es verkehrsstrafrechtlich interessant, obwohl da die Rechtssprechung nicht sehr einheitlich ist und die Hürden auch sehr hoch sind.
Eigentlich gebietet auch das soziale Miteinander, das der Stauverursacher bei passender Gelegenheit Platz macht und die Kolonne vorbeiläßt, wurde früher auch so in Fahrschulen gelehrt. hier werden wohl die Entwickler noch etwas an der Software feilen müssen.

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oidahund 13.11.2015, 12:01
43.

Zitat von frummler
genau diese schleicher die den ganzen verkehr blockieren sind das problem auf den strassen! sind behindern alle anderen und zwingen sie sogar zu überholmanövern an stellen wo diese normalerweise nie überholen würden nur um endlich an diesem fahrenden verkehrshinderniss vorbei zukommen!
Warum? - [ironie]Wer langsamer ist als die Straße überquerende Kinder und dazu noch bei jeder nicht einwandfrei zu analysierenden Situation anhält, wird sich schwer tun aktiv einen Unfall zu haben. [/ironie] Nur ob die Kunden mit dem Tempo ihr Mobilitätswunsch erfüllt wird bleibt dahin gestellt.
Die Unfälle, die durch den Fahrstil (mit) verursacht werden sind gewollt, denn nur so kann man die Gefährlichkeit des Selbstlenkens gut ausschlachten.

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kenterziege 13.11.2015, 12:04
44. Das autonome Fahren bedingt eine absolute ....

....Regeltreue! Damit bewegen sich diese Dinger, wie Fahrschulwagen im Verkehr. Die gesamten "ungeschriebenen" Regeln, die den heutigen Verkehr flüssig halten, können von diesen programmierten Vehikeln ja nicht beachtet bzw. erfasst werden. Damit werden diese Fahrzeuge zu einem absoluten Risiko.
Es wird am Anfang richtig oft "krachen" und die Versicherungen werden entsprechend reagieren.
Ich bin durchaus für Assistenzsysteme - aber der Anfang des autonomen Fahrens wird verwirrend sein.
Was die Leute erfahren werden, ist das "alte-Frau-vor-mir-herschleichen-Problem".

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nic 13.11.2015, 12:06
45. 39 km/h

Hinter solchen Schleichern hängt man in der Stadt, auch in Deutschland täglich. Dass da jemals einer raus gezogen wurde habe ich (leider) noch nie erlebt.

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scoopx 13.11.2015, 12:07
46. Da habt ihr es!

Zitat von neuneck
wird, dass diese Google-Autos ausschiesslich auf speziell zentimetergenau vermessenen Strassen Fahren und ihre "tausende Meilen" Fahrerfahrung auf weniger als 1000 realer Strecke gesammelt haben. Jegliches Hindernis wird als unueberwindbar gewertet. Aufgewirbeltes Laub stoppt Google-Autos also - von praxistauglichkeit sind wir also noch weit weit entfernt!
In einem Thread über Google-Autos vor ein paar Tagen habe ich, weitgehend vergeblich, versucht zu argumentieren, daß das Verhalten menschlicher Autofahrer aus einer Vielzahl von Willensentscheidungen besteht, die bei selbstfahrenden Autos durch eine Datenanalyse ersetzt werden müssen.

Jedoch, die Verkehrslage gibt dafür nicht genug her. Man kann in ein und derselben Situation langsam fahren oder schneller, defensiv oder eher "aggressiv", einen Radfahrer überholen (trotz Tempo 30) oder es lassen, sich früher oder später einordnen.

Meine These, daß Fahrautomaten eine Willensentscheidung prinzipiell nicht nachbilden können (Regelverstöße sind da nur ein Sonderfall) wurde von einem Foristen zurückgewiesen, der sich als Software-Entwickler ausgab mit 20-jähriger Berufserfahrung. Früher scheinen Programmierer mehr Gefühl für Fehlerquellen gehabt zu haben. Kennt man eigentlich heute noch Murphy's Law ("If anything can go wrong, it will")?

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fritzausDA 13.11.2015, 12:07
47. Ja,ja,

die pöhsen, pöhsen Rentner, die den Verkehr "aufhalten". Bin auch so einer mit inzwischen 1 MILLION km auf dem Buckel. Meinen letzten Unfall hatte ich 1964, worauf ich mir gestatte, stolz zu sein. Es steht nirgends, dass ich auf der Autobahn 150 fahren MUSS; ich DARF das, mache es aber sehr selten. Auf Frankreichs Autobahnen fühle ich mich bei 130km/h jedenfalls wohler als hier, wo aggressive Fahrer (vorwiegend AUDI und BMW, früher wars erher MERCEDES) mit 200 auf der linkesten aller linken Spuren ran brettern und schon 300 m vorher die Lichthupe orgeln. Freie Fahrt für freigelassene Idioten halt.
Ich bin mal Anfang März 2002 bei knüppeldickem Nebel kurz vor dem Flugplatz Hahn im Hunsrück mit vielleicht 25 oder 30 angepasst "geschlichen" und wurde dabei mehrfach von "forschen" Fahrern überholt mit grob geschätzt "nur" 60/70 km/h. Hätte ich diese Deppen anzeigen sollen? Schliesslich darf man ja auf ner Landstrasse 100 fahren ;-)! Achtung! IRONIE!

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oxybenzol 13.11.2015, 12:10
48.

Weiß gar nicht, was sich alle aufregen. In DE wäre ein Google-Auto auch kein Problem, denn schließlich gibts ja die 25 km/h bzw. 45 km/h Regelung, je nach Führerschein.

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nurzubesuchhier 13.11.2015, 12:10
49. Ja!

Zitat von polar.der.viertelvorzwölf
Stattdessen wird sich aufgeregt, wenn man als Hinterherzuckelnder den linken Blinker setzt, um die Überholabsicht anzuzeigen. Oder sind da irgendwelche Verordnungen an mir vorbei gegangen?
Tatsächlich ist scheinbar die StVO an Ihnen vorbei gegangen.

Man kann Hupe oder Lichthupe (außerorts) betätigen, um seinen Überholvorgang anzukündigen. Das macht man, bevor man zum Überholen ansetzt - die Voraussetzungen für einen Überholvorgang also gegeben sind und genutzt werden sollen.
Jemanden - sei es durch gesetzten Blinker oder sonstwie - dazu auffordern, rechts ran zu fahren, dürfte dagegen eher in Richtung Nötigung tendieren.

Wie mir scheint, sind autonom fahrende Autos die Lösung all Ihrer Probleme. Deren Programmierung vergisst nämlich nicht, wie man sich korrekt im Straßenverkehr verhält.

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