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Autoschrauber vs. Polizei: Tuning-Fans trotzen "Car-Freitag"-Verbot
DPA

Die Polizei in Limburg war nicht begeistert: Hunderte Autotuner kamen mit ihren aufgemotzten Fahrzeugen an einem Fernbahnhof zusammen - dabei war ihr "Car-Freitag" verboten worden.

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vogtnuernberg 04.04.2015, 08:33
60. Mit wem ich mich am Car-Freitag treffe

Mit wem ich mich am Car-Freitag treffe, geht den Staat und seine Beamten einen Scheissdreck an.

In den nächsten Jahren werden solche Treffen eben spontan organisiert. Niemand kann es verbieten am Car-Freitag auf öffentlichen Straßen zu fahren und auf einem öffentlichen Parkplatz zu parken - auch nicht gleichzeitig!

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aeauer 04.04.2015, 08:35
61.

Das geht so lange weiter bis die Kirchen endlich in die Schranken gewiesen werden. Einfach lächerlich, dass solche anachronistischen Gesetze noch immer Geltung haben in einem Land wo Kirche und Staat offiziell getrennt sind. Lächerlich!!!

Da sag mir einer dass das nicht fundamentalistisch ist.

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ketzer2000 04.04.2015, 08:36
62. #1 #2 Leseverständnis

In den letzten Jahren hat die Polizei das Verhalten toleriert, solange bis der Verkehr durch die Masse zum erliegen kam. Ergo: Das Verbot wird umgesetzt.
Mal abgesehen von den Verstößen gegen die STVZO nutzen die Fahrer den "anachronistischen" Feiertag, um anderen auf den Wecker zu fallen, anstatt einfach arbeiten zu gehen.

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GJ1959 04.04.2015, 08:36
63. Blasphemie

Was für ein Frevel wider den HERRN! Man sollte die Übeltäter an den Pranger stellen, damit die gerechten Christen sie angemessen züchtigen können.
[Sarkasmus off]

Die staatlichen Verbote zum Karfreitag sind komplett überflüssig. Sie sind ein letzter Rest kirchlicher Dogmen und kirchlicher Dominanz in einer an sich säkularen Welt. Wir sind doch an sich stolz darauf, nicht im Mittelalter (also z. B. in Saudi-Arabien) zu leben. Religion ist Privatsache. Und wenn Menschen am Karfreitag tanzen wollen - wo ist das Problem für die praktizierenden Christen? Religiöse Eiferer sind widerliche Menschen, deren Borniertheit nicht auch noch staatlich sanktioniert werden sollte.

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CROD 04.04.2015, 08:39
64. Da gibt es eine ganz einfache Lösung:

Eine Volksabstimmung über den Fortbestand der christlichen Feiertage. Wenn die Mehrheit dafür ist, werden die Feiertage gestrichen und wer will, kann dann das ganze Jahr über tanzen und frei sein und sich unter freiem Himmel treffen.
Es blieben alle Sonntage, oh, Mist, nein, der wurde ja auch "von oben" verordnet....

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Suusi 04.04.2015, 08:48
65. Freiheit?

Was hier an 'Freiheit' beschworen wird, nennen Andere egoistische Rücksichtslosigkeit gegenüber ihren Mitmenschen. Daher für Leute, denen Kant zu anspruchsvoll ist : Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem Andern zu.

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ericstrip 04.04.2015, 08:49
66. Was haben einem...

…Leute, die lieber an etwas glauben, als nach Wissen zu streben, vorzuschreiben, was an einem bestimmten Freitag getan werden darf? Zumal die Leute mit ihrem Treffen nicht einmal jemanden gestört haben. Die große Mehrheit der Deutschen ist zum Glück nicht mehr religiös. Dafür haben die Vertreter diverser seltsamer Weltanschauungen aber definitiv immer noch zu viel Einfluß.

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darkview 04.04.2015, 08:49
67. Stille Feiertage

Als Antichrist ;) akzeptiere ich die stillen Feiertage ab dem Moment, an dem in den Kirchen das allgemeine Arbeits- und Persönlichkeitsrecht gilt oder die keinen staatlichen Cent mehr für ihr mittelalterliches Verhalten bekommen. Die Kirchensteuer wird nämlich größtenteils nicht für Krankenhäuser, Kitas & Co verwendet.

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mirstinktshier 04.04.2015, 08:55
68.

Die Nutznießer der kirchlichen Feiertage beschimpfen Kirchgänger und den Gesetzgeber als mittelalterlich und christlich Fundamental?
Da fehlen mir die Worte!
Tipp 1: sucht Euch einen Job, an dem Ihr auch an Karfreitag und Ostermontag arbeiten könnt (natürlich ohne Feiertagszuschläge)
Tipp 2: Auswandern, nur ob es da besser wird ist fraglich.

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Emderfriese 04.04.2015, 09:08
69. Urlaub

Zitat von Lische
Ja - ich gebe Ihnen recht. Wir sollten dann als säkulare Gesellschaft konsequent sein und die religiös motivierten Feiertage alle abschaffen. Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt, Weihnachten - alles weg. Das wäre folgerichtig. Einverstanden?
Warum nicht? Es sollte entsprechend der Urlaub verlängert werden. Dann wäre alles unabhängig von Kirchen und nur eine Frage der gewerkschaftlichen Vertretung - ganz demokratisch.

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