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Autoverkäufe: Rabattaktionen für Diesel verfehlen ihr Ziel
DPA

Statt Hardwarenachrüstung gibt es Rabattangebote: Dafür legte sich Verkehrsminister Scheuer mächtig ins Zeug - nach SPIEGEL-Informationen vergeblich, wie Zahlen aus seinem Ministerium zeigen.

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qwertreiber 26.01.2019, 08:16
1. Wen wundert's?

Das war doch vorher klar, dass nur Leute kaufen würden, die mit ihrem Auto eh nicht mehr zufrieden waren und genug Kohle auf der Kante haben. Die so genannte Lösung geht einfach an Realitäten vorbei.

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fördeanwohner 26.01.2019, 08:19
2. -

Eben. Ich weigere mich außerdem, die Autokonzerne dadurch zu unterstützen. Die haben Mist gebaut und ich soll mir ein neues Auto kaufen? Nö. Ich erwarte eine Hardwarenachrüstung und zwar pronto. In den USA bieten unsere deutschen Konzerne nämlich ganz saubere Diesel an. Hier werden sogar noch solche Konjunkturprogramme angeregt.
Aber solange eine Mehrheit der Deutschen so wählt, wie sie wählt, werden wir immer die Automobil-Lobby im Verkehrministerium sitzen haben.

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jjcamera 26.01.2019, 08:24
3. Verbotspolitik

Der deutsche Autofahrer kauft das Auto, das er kaufen will. Punkt. Weder Verbote noch Vorschriften oder Prämien halten ihn davon ab. Das sieht man deutlich am grandiosen Misserfolg des E-Autos.
Im Gegenteil: wenn die Politik mit Verboten erzwingen will, dass er kleinere und sparsamere Autos kauft, tut er das Gegenteil: er kauft ein V8 SUV. Ich vermute sogar, dass nach einem Tempolimit auf Autobahnen als Trotzreaktion noch leistungsstärkere Autos verkauft werden.
Wann kommt mal einer in Berlin auf die Idee, Mobilitätspolitik nicht gegen die Autofahrer zu machen, sondern mit ihnen? Das wäre doch was.

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frenchie3 26.01.2019, 08:27
4. Der Kunde hat anscheinend gelernt

aus der Abwrackprämie. Wer nachrechnet merkt schnellstens daß er nicht nur beim Motor veralbert wurde

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kleinsteminderheit 26.01.2019, 08:31
5. Wer rechnen kann...

Wer rechnen kann, der weiß, dass er bei dieser Umtauschaktion herbe Verluste hinnehmen muss.

Wenn Herr Scheuer das Umtauschmodell immer wieder lobt, hält er entweder seine Wähler für mathematisch minderbemittelt oder kann selber nicht rechnen.

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michael zuerker 26.01.2019, 08:35
6. Der deutsche Michel ...

ist scheinbar doch nicht ganz so doof, wie ihn der ehrenwerte Herr Minister in seiner Funktion als Büttel der deutschen Autoindustrie eingeschätzt hat. So langsam wacht der von seiner Regierung und der Industrie verar...te Michel auf. Und kauft sich hoffentlich auch bald eine gelbe Warnweste und begibt sich zu Fuß auf die Straße, um denen da oben zu zeigen, dass es für sie langsam ungemütlich wird. Ich bin auf jeden Fall dabei.

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prjctdth 26.01.2019, 08:37
7. Hat Super-Plus-Andi toll gemacht!

Der Job im BMW-Vorstand ist ihm jetzt schon sicher.

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unger-w 26.01.2019, 08:39
8. Richtig so

Ganz offensichtlich sind die Autofahrer doch realistischer als Staat und Konzerne es vermuten. Panikmache und Hysterie sind halt doch kein Grund, sich alle paar Jahre ein neues Fahrzeug zuzulegen. Und nur daran ist man interessiert. Neukauf bedeutet noch
mehr Steuereinnahmen und Umsatz ist gleich (mehr ) Gewinn.

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Sir Silence 26.01.2019, 08:42
9. Etwas weniger von zu teuer bleibt zu teuer

Ich will einen neuen Diesel. Da es ein Modell der deutschen Premiummarken ist kostet er, sagen wir, 40.000 Euro. Mein alter war ein Gebrauchtwagen, der ca. 22.000 Euro gekostet hat.
Ich bekomme für meinen noch ca. 8.000 Euro, kriege 4000 Euro Dieselprämie und muss noch 28.0000 draufzahlen. Das kann ich mir nicht leisten.
Und da wundert sich das Verkehrsministerium, dass Rabatte zu nix führen? Etwas weniger von zu teuer bleibt zu teuer.

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