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Benzin- und Dieselautos: Fahrverbote in Innenstädten - was halten Sie davon?
dpa

In Deutschlands Städten könnte es bald Fahrverbote für Diesel- und Benzinautos geben; das plant das Umweltministerium. Gut für die Luft? Oder Schikane für Autofahrer? Stimmen Sie ab!

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7eggert 17.12.2016, 18:46
90.

Zitat von comeback0815
Die Erkenntnis, das Auto fahren Dreck erzeugt scheint manche ja schwer getroffen zu haben...
Nicht nur das, manch Einer hat sogar geglaubt, daß die Herstellerangaben nur um schlimmstenfalls 100 % überschritten werden!

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Tolotos 17.12.2016, 18:46
91. Was ist denn mit denen, die durch Lügen und manipulierte Messungen frisierte Abgaswerte vorgetäuscht haben?

Aber das wird von den Politikern, die fleißig mitgemischt haben, vermutlich nicht beachtet werden.

Was vermutlich kommen wird, ist die (typisch deutsche) Variante, dass die real produzierten Abgaswerte bei den Fahrverboten keine Rolle spielen werden. Dies würde nämliche naturgemäß die schweren Fahrzeuge der besser verdienenden benachteiligen, aber den wahren Souverän der marktkonformen deutschen Demokratie wird die Realpolitik sicher nicht verärgern.

So wird es wohl dazu kommen, dass auch die sauberen Autos weniger fahren dürfen, damit sich die Besitzer teuerer Dreckschleudern nicht benachteiligt fühlen. So etwas ähnliches kennen wir doch schon, - von EEG & Co.!

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derhey 17.12.2016, 18:46
92. Selbst Autofahrer

mit Fiesta unterwegs. Könnte mir gerne auch einen SUV leisten. Solange solche Panzer gekauft werden und zwar wohl mit steigender Begeisterung schaden Fahrverbote nicht - selbst gemachter Mist, dito LKW-Verkehr. Alles just in time - keine Bahnfracht. Die in der Schweiz können es auch, z.B. Zentrallager Migros mit Bahn, von dort dann mit LKW in die Filialen. Funktioniert. Aber bei uns ist der Wissmann vor, unterstützt von Grube & Co.

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hockeyversteher 17.12.2016, 18:46
93. Sind Stickoxid jetzt das. Die Killergas?

Müssen wir jetzt nach CO2 den nächsten "Klimamörder" bekämpfen?

Was ist an Stickoxiden gefährlich? Und bitte kein "könnte ... das und das verursache".

Stickoxide standen im Verdacht an der Bildung des Ozon-Lochs beteiligt gewesen zu sein. Das Ozon-Loch ist aber so gut wie weg. Aus Stickoxiden kann sich saurer Regen bilden. Das Waldsterben ist ausgefallen.

Seit 1990 bis ca 200, sagt das Bundesumweltministerium, ist die Stickoxid-Belastung massiv gesunken, danach slangsamer. Trotz viel mehr Fahrzeugen die heute auf der Strasse Sünden . Kann die Bundesrepublik das Weltklima retten, wenn in einzelnen Städten partielle Fahrverbote bestehen? Nein! Was ändert sich durch Fahrverbote? Nichts.
Was soll der Grenzwert? Warum liegt er genau da? Wurde er gesenkt?

Und am Ende sind alle froh, wenn der Krankenwagen oder die Feuerwehr kommen, egal ob die eine Plakete haben, oder Fahrverbot besteht. Oder würde sich irgend einer, der hier für Dahrverbote ist, sich weigern, in einen SanKrs zu steigen, nur weil der Dieselmotor hat?

Was soll das ganze Theater also, wenn es keine messbare Gefährdung und keine messbare Verbesserung durch eine Maßnahme geben wird? Die Einzigen, die sich besser fühlen, sind verbotaffine Grüne und irgendwelche NGO's die Staatsmittel für Ihren Dasein abgreifen wollen.

Und nebenbei, die EU will ja Strafverfahren gegen diese bösen deutschen Stickoxid-Verbrecher einleiten. Es würde mich interessieren, wie die Grenzwerte z.B. in Sofia, Kosice, Lion, Athen, Neapel, Marseille, Wrozlaw oder Paris gemessen werden, wie die aussehen und ob die EU auch da mit abstrafen wird.

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gelikiel 17.12.2016, 18:47
94. Endlich ernsthafter Umweltschutz ?

Ich befürworte ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge die die Umwelt massiv belasten.Ein Fahrverbot für diese Fahrzeuge wäre endlich einmal konsequenter Umweltschutz. Dass diese Verordnung so umgesetzt wird glaube ich jedoch nicht denn nicht die Politik sondern die deutsche Automobilindustrie bestimmt was wie und wo gemacht wird.
Zum Schluss wird ein Kompromiss ausgehandelt und alle können (je nach geradem oder ungeraden Kennzeichen) weiter die Innenstädte verpesten.

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7eggert 17.12.2016, 18:49
95.

Zitat von ritchie2008
aber im Ernst.....ich bin der Meinung, dass der Vorschlag dieses Kommentarschreibers wirklich zu einer deutlich sauberen Luft führen wird. Arbeitsplätze fallen weg oder werden verlagert, Investitionen in andere Länder verschoben. Sprich, die Umwelt wird massiv entlastet, weniger Flüge nach Deutschland weil weniger Jobs, weniger Flüge aus Deutschland weil sich viel weniger Flüge leisten können, weniger Leute können sich ein Auto leisten und unser Deutschland wird wieder so natürlich wie es früher war. Und wenn wir dann noch die AFD wählen, die ausser den bösen Flüchtlingen auch ein noch die Grenzen für die Luft dicht macht, dann wird unsere Natur wieder schön und unberührt. Natur so schön und unberührt wie in manchen Teilen Afrikas. Und so wird es dann insgesamt. Einheimische führen vermögenden Touristen ihre alten Traditionen vor um sich etwas Geld zu verdienen. Ach wie schön.....
Übersetzt: "Wehe, wenn Ihr saubere Luft haben wollt, dann werdet Ihr alle bestraft!!!!!"

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and_one 17.12.2016, 18:50
96. Dreckschleudern auf dem Wasser

Auch hir flächendeckendes Versagen der Verkehrspolitiker: In Düsseldorf soll ca. ein Drittel der Feinpartikel- und Stickoxidbelastung auf den Schiffsverkehr auf dem Rhein zurückgehen. Bei diesen Emissionen dürften die eine Umweltzone eigentlich garnicht passieren (siehe z.B. http://www.taz.de/!5134432/) Allein durch ein Fahrverbot für Schiffe ohne Filter wäre das Problem hier von einem Tag auf den anderen gelöst.

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docker 17.12.2016, 18:52
97. Unbedingt

Zitat von nikklas01
.... sondern machen und umsetzen! So nebenbei aber: dann auch über Flugverbote nachdenken.
Dann noch : Tram, Bus und Bahn und klar - Radfahrer.
Endlich wieder einmal flanieren...

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ditor 17.12.2016, 18:53
98. Einfach?

Zitat von jfpublic
anstatt an komplizierten Fahrverboten zu basteln, sollte man einfach keine Autos mit mehr als 8 Liter Verbrauch mehr in die Innenstädte lassen -- also die SUV freie Stadt -- dann hätte man schon 50% der Emissionen eingespart.
"Einfach" wäre das auch nicht, da würden nur ein paar alte Karren und eher wenig vertretene Spitzenmotorisierungen rausfallen. Welcher Diesel-SUV hat schon einen Normverbrauch über 8l?

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shardan 17.12.2016, 18:54
99. Im Prinzip ja, aber...

Ganz so einfach, wie die Politik es sich hier macht, ist es nicht. Schilder sind günstig, die kann man schnell aufstellen. Ladestationen samt Infrastruktur sind teuer, erheblich teurer als Schilder. Hier (Stadt 350.000 Einwohner) gibt es im gesamten Stadtgebiet (Flächenstadt) ganze 6 öffentliche Ladestellen. Sicher, man kann den Verbrenner-Verkehr in die Innenstadt per solchem Verbot massiv einschränken. Wenn man allerdings keine Ladestationen und Infrastruktur für Alternativen anbieten kann, werden die Geschäfte in der Fußgängerzone sich nicht darüber freuen - dann fahren die Leute in den Markt "Auf der grünen Wiese". Es gibt die "Öffi's", sicher. Glaubt jemand ernsthaft, dass man damit die Kiste Bier oder Cola nach Hause transportieren will? Immerhin - dann werden die Innenstädte weniger ver-"smogt" und die EU-Auflagen eingehalten... Und in den Innenstädten wird der Wohnraum wieder günstiger. Fazit für mich: Das ist ein Schritt, der sicher richtig und irgendwann (!) notwendig sein wird - im Moment sieht es für mich nach dem "dritten Schritt vor dem ersten" aus, aus Kostengründen.

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