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Benzin- und Dieselautos: Fahrverbote in Innenstädten - was halten Sie davon?
dpa

In Deutschlands Städten könnte es bald Fahrverbote für Diesel- und Benzinautos geben; das plant das Umweltministerium. Gut für die Luft? Oder Schikane für Autofahrer? Stimmen Sie ab!

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franz.B 17.12.2016, 18:31
80.

Zitat von basty213
An Alle, die meinen Autofahrer würden schikaniert werden: Umweltzonen gibt es jetzt schon und da glauben auch die Halter eines Fahrzeugs mit gelber oder roter Umweltplakette, dass sie schikaniert werden. Ich frage mich wieso sie das glauben. Werden etwa arme Menschen, die kein Auto besitzen, auch schikaniert, weil sie mit den öffentlichen in die Innenstadt fahren müssen? Es gibt kein Grundrecht auf Autofahren ansich. Hier von Schikane oder Diskriminierung zu sprechen ist einfach nur lächerlich.
Ihr Darstellung zeugt von wenig Sachverstand und ist reine Polemik. Eben weil ich mit meinem Diesel eine grüne Umweltplakette bekam, war ich der Meinung, ein entsprechendes Auto zu haben, dass wenigstens den Mindeststandards genügt. Wenn ich dann die blaue Plakette habe und man eröffnet nach einem Jahr, es sei nun eine violette notwendig, um in die Innenstädte zu fahren, dann fühlt sich doch jeder betrogen.

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rieberger 17.12.2016, 18:31
81. Cleverer Schachzug

Ein cleverer Schachzug des Umweltministeriums. In Zukunft haben die Kommunen den Schwarzen Peter. Verhängen sie ein Fahrverbot, ist der Kollaps der Städte ihre eigene Verantwortung. Denn wer nicht mehr ein- oder auspendeln kann, wenn die Zulieferer nicht mehr zuliefern können, wie soll denn dann eine Stadt funktionieren?

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j.cotton 17.12.2016, 18:32
82. Ganz offensichtlich

Zitat von opi_1
Erst die Dieselfahrzeuge ab EUR3 produzieren Feinstaub im Messbaren Bereich. Die "alten Mistkarren" die heute nicht einmal eine rote Plakette bekommen, können auf Grund der Technik ausser bei Brems- und Reifenabrieb keinen Feinstaub poduzieren. Je höher die EUR Einstufung, desto grösser der Feinstaubbeschiss. MfG
Kapieren das einige nicht:
je verbrauchsoptimierter (Sparsamer) und leistungsstärker ein Diesel ist, um so mehr "staubt er fein".
Stickoxide sind ein weiteres Problem.
So fein sogar, dass selbst ein Filter nicht mehr filtern kann.
Sondern dann die menschliche (kindliche!) Lunge.
Welch armseliges Gewimmer teils, unter diesem Aspekt.

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mikz 17.12.2016, 18:32
83. ich vermisse bei all diesen Diskussionen

den Flugverkehr, dort wied immer nur der Lärm thematisiert, dabei wierden die Abgasmengen eines PKW um das zehntausendfache überschritten. Allein in Frankfurt haben wir jährlich ca 1.000.000 Starts und Landungen, keine Gesetze, keine Medienberichte, nichts

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Hagbard 17.12.2016, 18:39
84.

Fahrverbot in der Innenstadt? Haben wir hier seit Jahrzehnten. Nennt sich Fußgängerzone.
Um unsere Altstadt herum gibt es einen Ring an Parkhäusern, Tiefgaragen und Parkdecks. Die Fußgängerzone umfasst im Grunde die Hauptachse durch die Altstadt. In die restlichen Gebiete darf man natürlich hineinfahren.
Ich hätte kein Problem damit, wenn das Einfahren in der "Rest-Altstadt" auf Anwohner und Lieferanten beschränkt bliebe. Aber wir leben auch in einer kleinen Stadt. Hier sind die Strecken überschaubar.
Weniger positiv würden dem vermutlich die Einzelhändler in der Altstadt gegenüberstehen.

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t dog 17.12.2016, 18:42
85. Wird neues EU Gesetz

NOx ist ein CO2 Äquivalent. US Fahrzeuge stoßen sehr wenig CO2 aus, dafür mehr NOx. Da die Autohersteller aus der EU mit politisch motivierten Gerichtsverfahren in den USA gegängelt wurden, kommt jetzt die wortwörtliche Retourekutsche.

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malanders-oder 17.12.2016, 18:42
86. Morgen Kinder wird's nichts werden

War abzusehen-spannend wird nur die Frage der dann nötigen Infrastruktur: P&R Parkplätze mit ausgebauter Nahverkehrstechnik.
Aber für ca. 40mio Fahrzeuge???
Die KFZ in D sind im Schnitt über 9,5Jahre alt-wie soll das funktionieren?
Der Wirtschaftliche Schaden für Handel&Dienstleister, die in die Innenstädte müssen, wird eine Krise auslösen, die an Revelution grenzt.
Das Problem ist seit Jahren bekannt. Mal wieder hat unsere Politische Elite geschlafen, wacht auf und... wir alle sollen die Dummen sein?!

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and_one 17.12.2016, 18:42
87. Umweltminister und Ministerien haben über viele Jahre Entwicklungen verschlafen

und es versäumt, der Autoindustrie mit entsprechendem Vorlauf Emissionsvorgaben zu machen, wie es meines wissens nach zum Beispiel Californien gemacht hat - von dem völligen Versagen bezüglich der Abschaltautomatik bei Dieselfahrzeugen ganz zu schweigen. Jetzt sollen es die Verbraucher ausbaden und das, ohne dass es im öffentlichen Nahverkehr funktionierende Lösungen für den Bedarf an Mobilität gibt,

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Hagbard 17.12.2016, 18:45
88.

Zitat von basty213
An Alle, die meinen Autofahrer würden schikaniert werden: Umweltzonen gibt es jetzt schon und da glauben auch die Halter eines Fahrzeugs mit gelber oder roter Umweltplakette, dass sie schikaniert werden. Ich frage mich wieso sie das glauben. Werden etwa arme Menschen, die kein Auto besitzen, auch schikaniert, weil sie mit den öffentlichen in die Innenstadt fahren müssen? Es gibt kein Grundrecht auf Autofahren ansich. Hier von Schikane oder Diskriminierung zu sprechen ist einfach nur lächerlich.
Da ist Ihr Blickwinkel etwas einseitig.
Es hat weniger etwas mit Grundrecht zu tun, als mit Notwendigkeit.
Ohne Zweifel ist die Verwendung eines Kraftfahrzeuges in bestimmten Situationen unabwendbar.
Die Kunst liegt einfach darin, eine vernünftige Regelung zu finden.
Und Ausnahmen. Wenn Sie dem Handwerker von heute auf morgen zumuten, drei neue Autos anzuschaffen, damit er seinen Betrieb anfahren darf, ist das einfach etwas, worüber man reden muss.

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otelago 17.12.2016, 18:45
89. Technsicher Verstand

Zitat von gldek
Das sollte man berücksichtigen, bevor man Pauschalurteile fällt. Ist leider modern in der heutigen Zeit.
ist leider nur noch wenig gefragt in den Medien.

Die beten bezahlte "Experten" an die irgendeinen lobbygetriebenen Salat erzählen.

Und wenn ein Bürger sich technisch oder fachlich äußert wird er biedergemacht.

Leider nur noch Schwätzer in den Medien.

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