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Berliner Verkehrssenatorin: "Wir möchten, dass die Menschen ihr Auto abschaffen"
DPA

Autos raus aus Berlin - das fordert Verkehrssenatorin Regine Günther in drastischer Deutlichkeit. Der öffentliche Nahverkehr soll Vorrang haben.

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shanghai_ich 01.03.2019, 17:26
1. Also, Berlin hat ja ein die Flugzeuge aus der Stadt ...

Gehalten ( Stichwort Willy-Brandflughafen), dann ist es nur konsequent, dass die Autos als nächstes dran sind. Ich komme 2029 dann Mal mit einer Dresine vorbei?

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mullertomas989 01.03.2019, 17:28
2. Gute Frau!!

So sollte es schon lange sein!! Stattdessen hat sich jahrzehntelang
die Autolobby durchgesetzt! Berlin jedoch kann das neue Madrid werden! Nur noch Taxis, Busse, Anwohner, Zulieferer sowie Einsatzwagen können in die City!! Wichtig von dem was sie sagte, ist auch besonders die Taktung des ÖPNV! Wir brauchen einfach mehr Busse und Züge!!

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muunoy 01.03.2019, 17:29
3. Ein sehr deutliches Statement des Versagens

Besser kann die Dame ihr eigenes Versagen nicht zum Ausdruck bringen. Berlin hat es versäumt, die Infrastruktur der wachsenden Bevölkerung anzupassen. Und dies, obwohl viele Bürger in anderen Bundesländern das Geld erwirtschaften müssen, was im Crazy Town verballert wird. Die Dame solle sich mal dazu äußern, wer ihrer Meinung nach denn aufs Auto angewiesen ist. Der allergrößte Teil aller Fahrten mit dem PKW wir unternommen, um Steuern zu erwirtschaften. Sind diese Fahrten unnötig? Autofahrten von Politikern sind dagegen unnötig. Die verballern das Geld, was andere erwirtschaften müssen. Also, zunächst sollten sämtliche Dienstwagen von Stadt und Land Berlin abgeschafft werden. Der BT-Fahrdienst gehört auch abgeschafft. Und ich hoffe doch, dass die Verkehrssenatorin schon lange nicht mehr mit dem Auto fährt.

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marialeidenberg 01.03.2019, 17:33
4. Da hat sie sich aber etwas vorgenommen

Wenn sie Ersatz schaffen will - und das muss sie - dann muss ein ÖPNV mit einer Leistungsdichte her, wie sie bislang kaum vorstellbar ist. Alle, wirklich alle Spielarten von Kollektiv-Taxis bis zu bedarfsbussen bis in die verwinkeltesten Villenvororte hinein überfallsicher darzustellen, das wäre die Aufgabe.

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harald441 01.03.2019, 17:35
5. Niemand hindert die Verkehrssenatorin

daran auf ihr eigenes Auto zu verzichten, und wenn die Berliner sehen, daß das gut ist, dann werden sie ihr freiwillig nacheifern. Aber sie soll aufhören uns in typisch altdeutscher Manier ständig zu schulmeistern. Jeder Berliner ist selbst in der Lage zu entscheiden, wie er sich zu seinem Arbeitsplatz und überhaupt durch Berlin bewegt.

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rabons 01.03.2019, 17:35
6. Ohne Verkehrswende auch keine Klimawende

Endlich endlich stellt sich einmal eine Politikerin und sagt das scheinbar Unaussprechliche. Wir müssen massiv auf die Nutzung von Autos verzichten, um den Klimawandel zu bremsen.
Dazu kommen die massiven Belastungen für die Städte durch all die Autos - es wird Zeit, dass auch deutsche Städte dem Beispiel vieler anderer folgen und den Autoverkehr eindämmen. Gerade in Berlin gilt, "Wenige fahren, Viele leiden".

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leo06a 01.03.2019, 17:36
7. ÖPNV - und wo bleibt der Kofferraum?

Bus und Strassenbahn direkt zu ALDI, EDEKA, Penny, Norma, LIDL und Co?
Und wo bleibt der Kofferraum in den Öffentlichen?

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ernemann7b 01.03.2019, 17:37
8. Wunschdenken der Grünen?

Seit Jahren gibt es in Berlin keine vernünftige Verkehrsentwicklung seiten des Senates.
Ampelschaltungen, die noch so funktionieren als würden wir vor 10 Jahren leben, also viel zu kurze Grünphasen, die den Verkehr eher behindern als ihn flüssig werden zu lassen.
Manchmal habe ich den Eindruck, daß das alles so gewollt ist, um den Leuten die Fahrt mit dem eigenen PKW zu verleiden.
Wenn ich schon will, daß die Bevölkerung auf die Öffis umsteigt, müssen diese kostenlos betrieben und nicht mit ständig steigenden Fahrkosten belastet werden.
Horrorszenario wäre wenn dir der Senat vorschreibt ob du ein Auto halten darfst.
Resüme: Scheinbar jahrelang im Senat geschlafen und jetzt soll es die Bevölkerung wieder ausbaden.

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birdseedmusic 01.03.2019, 17:37
9. Da ist viel Potential drin!

Zu Recht werden hier sofort diejenigen laut aufschreien, die ihr Auto dringend beruflich benötigen, z.B. die Pflegekraft, die um halb vier Uhr morgens zur Schicht fährt, wenn noch keine Bahn unterwegs ist. Und auch der Handwerker wird bestimmt nicht seine Farbeimer mit der Bahn transportieren.

Fakt ist aber auch, dass viele Fahrten lediglich der Bequemlichkeit dienen. Der Klassiker ist sicherlich "mit dem Auto ins Fitnesstudio", gefolgt von "Mit dem Auto zum Bäcker Brötchen holen" sowie das innerstädtische Pendeln zur Arbeit, obwohl es genug öffentliche Verkehrsmittel gibt. Dann lautet das Argument: Zeitersparnis. Und wahrlich, man kann die ersparte Zeit natürlich hervorragend zur Selbstoptimierung nutzen.

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