Forum: Auto
Berliner Verkehrssenatorin: "Wir möchten, dass die Menschen ihr Auto abschaffen"
DPA

Autos raus aus Berlin - das fordert Verkehrssenatorin Regine Günther in drastischer Deutlichkeit. Der öffentliche Nahverkehr soll Vorrang haben.

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ashauval 01.03.2019, 17:59
30. von fahrradfahrer fuer fahrradfahrer...

...die verkehrspolitik in berlin is nen witz, aus diesem grund fahre ich schon jede woche mit der s-bahn und weiss, wie kaputt dieser verein is!! staendig faehrt irgendwas nich oder is verspaetet... autos abschaffen, gratis kita, symaptisieren mit hausbesetzern, runterfahren der polizeikraefte, totalversagen beim flughafenbau, enteignungen und miethoehenbegrenzung... ich bin dafuer das berlin mal massiv die mittel aus dem laenderfimazausgleich gekierzt werden um die schaumschlaeger mal wieder auf den boden der tatsachen zurueck zuholen...

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slowboarder 01.03.2019, 18:00
31. Vorrang dem öffentlichen Nahverkehr

Gute Idee, dem ÖPNV Vorrang zu geben dafür sitzt die Frau ja genau an der richtigen Stelle.
Es müsste sich nur endlich mal durchsetzen, dass die Politik die Richtlinien vorgibt, an die sich die Wirtschschaft zu halten hat und nicht umgekehrt, dann kann das auch funktionieren.

Btw, diejenigen, die tatsächlich auf das Auto angewiesen sind, werden davon profitieren, wenn alle diejenigen, die nur aus Bequemlichkeit und Gewohnheit nicht aufs Auto verzichten wollen, dann doch mal ihren Arsch hochbekommen und umsteigen (und wenns auch nur gelegentlich ist)

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der-junge-scharwenka 01.03.2019, 18:02
32. Individualität

Na, das ist ja mal eine Ansage! Ob die Frau damit wirklich neue Freunde gewinnt? Ein Ziel mit dem Auto zu erreichen ist ein Ausdruck von Individualität, ÖPNV (und überhaupt Bus, Bahn, Flugzeug) ist das Gegenteil davon. Einfach mal akzeptieren: Es gibt Menschen, die keine Lust haben, mit einem, zwei oder drei Dutzend anderer Menschen, die sie nicht kennen, in einem engen Raum zu vorgeschriebenen Zeiten an vorgeschriebene Orte zu reisen. Ich zähle mich dazu. Meine Autofahrt zum Büro ist eine halbe Stunde, die ich allein verbringe - und genieße: Ich temperiere den Wagen so, wie es mir gefällt, und muss mir nicht von meinem Sitznachbarn anhören, dass er durch das soeben geöffnete Fenster einen Halskatarrh bekommen wird. Ich höre die Musik, die ich mag, und nicht die, die mein Nachbar bevorzugt. Ich muss den mich umgebenden Raum nicht mit Menschen teilen, deren Präsenz olfaktorisch eine Zumutung ist. Kurz: Autofahren ist Lebensqualität, gemeinschaftliches Reisen ist Quälerei. So einfach ist das. Das kann man auch nicht mit einem angeblichen kommunikativen Element des öffentlichen Verkehrs schönreden. Selbst wenn es dieses Element geben würde (was ich sehr bezweifle): Ich habe einfach keine Lust, nach acht Stunden Arbeit noch mit fremden Menschen in Kommunikation zu treten. Da freue ich mich über jeden, den ich nicht um mich herum habe. Das können andere von mir aus gerne anders sehen, kein Problem. Es ist eben wie immer: Der eine so, der andere so.

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ersatzaccount 01.03.2019, 18:03
33. Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Zitat von harald441
daran auf ihr eigenes Auto zu verzichten, und wenn die Berliner sehen, daß das gut ist, dann werden sie ihr freiwillig nacheifern. Aber sie soll aufhören uns in typisch altdeutscher Manier ständig zu schulmeistern. Jeder Berliner ist selbst in der Lage zu entscheiden, wie er sich zu seinem Arbeitsplatz und überhaupt durch Berlin bewegt.
Diese Entscheidung, zugunsten des ÖPNV, soll dem Bürger schlicht einfacher gemacht werden.

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Ökofred 01.03.2019, 18:03
34. Ja, so ist es richtig...

Zitat von muunoy
Besser kann die Dame ihr eigenes Versagen nicht zum Ausdruck bringen. Berlin hat es versäumt, die Infrastruktur der wachsenden Bevölkerung anzupassen. Und dies, obwohl viele Bürger in anderen Bundesländern das Geld erwirtschaften müssen, was im Crazy Town verballert wird. Die Dame solle sich mal dazu äußern, wer ihrer Meinung nach denn aufs Auto angewiesen ist. Der allergrößte Teil aller Fahrten mit dem PKW wir unternommen, um Steuern zu erwirtschaften. Sind diese Fahrten unnötig? Autofahrten von Politikern sind dagegen unnötig. Die verballern das Geld, was andere erwirtschaften müssen. Also, zunächst sollten sämtliche Dienstwagen von Stadt und Land Berlin abgeschafft werden. Der BT-Fahrdienst gehört auch abgeschafft. Und ich hoffe doch, dass die Verkehrssenatorin schon lange nicht mehr mit dem Auto fährt.
Etwa die Hälfte aller Fahrten wird zum Spass gemacht, nicht zum "Geld verdienen". Soviel schon mal dazu. Anstelle des Länderfinanzausgleichs (der wirklich fraglich ist), kann man in Berlin die Steuer auf Touristen erhöhen. Jede Bierdose, die an der Warschauer Brücke getrunken wird 2 Euro, das überkompensiert den Länderfinanzausgleich locker, (Bayern und Schwaben zahlen das Doppelte).
Was der BT jetzt damit zu hat wissen sicher nur Sie .. (aber wahrscheinlich nicht mal.)

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postmaterialist2011 01.03.2019, 18:04
35. Blödsinn !

Zitat von muunoy
Besser kann die Dame ihr eigenes Versagen nicht zum Ausdruck bringen. Berlin hat es versäumt, die Infrastruktur der wachsenden Bevölkerung anzupassen. Und dies, obwohl viele Bürger in anderen Bundesländern das Geld erwirtschaften müssen, was im Crazy Town verballert wird. Die Dame solle sich mal dazu äußern, wer ihrer Meinung nach denn aufs Auto angewiesen ist. Der allergrößte Teil aller Fahrten mit dem PKW wir unternommen, um Steuern zu erwirtschaften. Sind diese Fahrten unnötig? Autofahrten von Politikern sind dagegen unnötig. Die verballern das Geld, was andere erwirtschaften müssen. Also, zunächst sollten sämtliche Dienstwagen von Stadt und Land Berlin abgeschafft werden. Der BT-Fahrdienst gehört auch abgeschafft. Und ich hoffe doch, dass die Verkehrssenatorin schon lange nicht mehr mit dem Auto fährt.
Steuern werden garantiert nicht dadurch erbracht, dass Hinz und Kunz unnütz alleine von A nach B fährt. Berlin sollte autofrei werden, der ÖPNV verdichtet und die Versiegelung rückgängig gemacht werden. Und auch mal wieder einer, der den Länderfinanzausgleich so komplett nicht verstanden hat. Ich würde mal in den feuchten Dörfern in der Provinz noch 10 Jahre abwarten und dann nach Berlin schauen und sehen wie es sich entwickelt hat. Keine andere Stadt in Deutschland hat nach der Wiedervereinigung prozentual so viele Industriearbeitsplätze verloren und all die deutschen Wirtschaftsführer die bei Kohl noch feuchte Augen bekommen haben, haben halt danach so gar nichts in Berlin investiert, obwohl nicht nur die Deutsche Bank, die Lufthansa, die Allianz, Siemens, AEG, sondern auch viele andere Firmen die nach dem Krieg ins landwirtschaftlich geprägte Bayern oder nach Hessen gezogen sind in Berlin gegründet wurden.

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iceyyo 01.03.2019, 18:04
36. um menschen

dazu zu bewegen Öffis zu nutzen, müssen die Verbindungen gut sein. für Hamburg gesprochen, die sind nicht ausreichend. innerstädtisch schon aber insbesondere ins Umland. würde ein Stellplatz nicht 150? kosten in der City würde ich auch Auto fahren, auch wenn es aufgrund des Verkehrs nur 5 Minuten Ersparnis waren. Öffis sind nervig, eklig und teilweise unzuverlässig.

aber typisch grün - Menschen ihre Entscheidungsfreiheit nehmen und das "richtige" vorgeben

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friedrich_eckard 01.03.2019, 18:05
37.

Jertzt wird Frau Günther abervon der "FreieFahrtfürfreieBürger"-Fraktion, die übrigens mit der "FreiheitstattSozialismus"-Fraktion erhebliche personelle Überschneidungen aufweist, einen pervertierten Freiheitsbegriff um die Ohren gehauen bekommen, dass man es bis Garmisch-Partenkirchen und Weil am Rhein wird klatschen hören - die Frau imponiert mir, sie traut sich etwas, sie hat in der Hauptsache vollkommen Recht, und dass natürlich mit erheblichen Aufwand an Zeit und Geld erst einmal die Voraussetzungen für "Autos raus aus Berlin" geschaffen werden müssen wird sie wissen.

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igelcolonia 01.03.2019, 18:06
38. Alles schön und gut

Aber versuchen sie mal z. B. als HartzIV Bezieher mit einer naturgemässen schlechten Bonität ein Carsharing Auto zu mieten. Viel Glück. Bereits heute werde H4ler (und hier insbesondere viele Kinder und Jugendliche) vom sozialen Leben ausgeschlossen,
weil sie sich die Fahrtkosten zum Sport z. B. nicht leisten können bei ca. 25 € für Mobilität im Regelsatz und der billigsten Monatskarte bei ca. 60 Euro.

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vincent-april 01.03.2019, 18:08
39. Erst einen guten Nahverkehr schaffen

mit einem U- und S-Bahn Netz, das bis zu den Außenbezirken dicht geknüpft ist. Das wäre ein Konzept zur Nutzung für das gesamte Jahr. Dann würden viele Menschen gerne damit fahren und ihr Auto stehen lassen. Das Fahrrad ist für große Städte nur eine lokale Alternative, weil die meisten Menschen nur Strecken unter 10 Kilometer damit fahren möchten. Auch die Fahrt im Regen oder Schnee mag nicht jeder.

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