Forum: Auto
Berliner Verkehrssenatorin: "Wir möchten, dass die Menschen ihr Auto abschaffen"
DPA

Autos raus aus Berlin - das fordert Verkehrssenatorin Regine Günther in drastischer Deutlichkeit. Der öffentliche Nahverkehr soll Vorrang haben.

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rockbar73 01.03.2019, 19:02
80. Zeit wirds!

Die Berliner legen etwa die Hälfte ihrer Wege mit dem Rad zurück. Höchste Zeit, dass dem Rechnung getragen wird! Die Stadt ist extrem gut mit dem ÖPNV erschlossen, wenn die Busse nicht grad vom Individualverkehr ausgebremst werden. Ich fahre selbst fast alle Wege ganzjährig mit dem Rad und verstehe die Menschen nicht, die sich jeden Tag stumpf mit ihrem Auto aus reiner Bequemlichkeit in den Stau stellen. Das Argument, dass etwas transportiert werden muss, trifft dabei nur selten zu jnd dafür gibts Carsharing. Und was das Argument mit dem Einkauf angeht: es gibt an jeder Ecke einen Supermarkt. Wer meint, er müsste Wocheneinkäufe machen, sollte lieber aufs Land ziehen. Autos verschmutzen die Luft, verschandeln die Stadt und gefährden das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer.

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Stichpunkt 01.03.2019, 19:02
81.

Zitat von igelcolonia
Aber versuchen sie mal z. B. als HartzIV Bezieher mit einer naturgemässen schlechten Bonität ein Carsharing Auto zu mieten. Viel Glück. Bereits heute werde H4ler (und hier insbesondere viele Kinder und Jugendliche) vom sozialen Leben ausgeschlossen, weil sie sich die Fahrtkosten zum Sport z. B. nicht leisten können bei ca. 25 € für Mobilität im Regelsatz und der billigsten Monatskarte bei ca. 60 Euro.
Das ist ziemlich absurd. Wie soll mein Kind Sport machen, wenn ich kein Auto habe? Ist diese Frage ernst gemeint?

Hier merkt man, dass etliche der Autolobby auf den Leim gegangen sind. Sie haben sich anfixen lassen und sind mitlerweile so abhängig vom Pkw, dass für sie die einfachsten Dinge unvorstellbar scheinen.

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dimaco 01.03.2019, 19:03
82.

Man kann sehr gut aufs Auto verzichten, ich mache das ja auch freiwillig. Autos verstopfen nur unnötig Strassen, sei es um zu parken oder zum fahren. Das Konzept Mobilität durch Autos in Städten ist gescheitert.

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derseher 01.03.2019, 19:04
83. geht's noch

Ich als Vielradfahrer, sage einfach mal,
Man kann als Radfahrer auch einfach mal aufpassen oder nachgeben, es sind nicht immer die grösseren Fahrzeuge Schuld!
Es denkt doch eh niemand mehr mit, nur noch ICH ICH, das dazu. Und der Rest ist Grünes Wunschdenken, es gibt bis auf absehbarer Zeit keine Alternative zum Auto. Vielleicht in ganz Grossen Städten wie in China. Aber hier, hier quellen alle öffentliche Nahverkehrfahrzeuge über.
Ein seltsamer Traum....

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matthiasdaun 01.03.2019, 19:07
84. Also Berlin nicht mehr für Familien

So stellt sich das die berufstätige Alleinerziehende oder Mutter vor. Morgens erst einmal ruhig mit der Straßenbahn oder dem Bus das quängelnde Kind in die Kita bringen. Dann mit dem Bus gemütlich zur Arbeit fahren. Danach zu Fuß zum Supermarkt und anschließend mit den Einkäufen (Es gibt ja Rucksäcke) und einem quängelnden Kind um 17 Uhr nach Hause fahren, die Einkäufe noch von der Haltestelle bis zur Wohnung schleppen, wenn das Kind müde ist muss es halt an der Haltestelle warten, bis die Mutter die verderblichen Lebensmittel in den Kühlschrank gepackt hat und wird dann abgeholt. Ist ja einfach. Aber warum sollte eine Senatorin auch darüber nachdenken. Es gibt genügend kinderlose Singles und Paare sowie Rentner, die machen wenig Arbeit, kosten die Stadt wenig, genauso saniert eine verschuldete Stadt ihre Kassen. Sie vertreibt einfach die Familien und Alleinerziehenden. Kosten eh nur Geld (Kitas, Schulen) und bringen kaum Geld in die Geschäfte. Sollen sich doch die Kommunen darum kümmern, die so blöd sind und noch eine Verkehrspolitik machen, die auch den Menschen berücksichtigt, der das Auto nötig hat.

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Eine Wahrheitssuchende 01.03.2019, 19:08
85. Richtiges Ziel

Ich halte das Ziel, weniger Autos auf die Strassen (und Parkplätze) zu bekommen, für grundsätzlich richtig. Mich wundert nur, dass niemand aus der Politik oder öffentlichen Verwaltung dafür den Gedanken des Ride Sharing mit privaten PKW ins Spiel bringt. Ein Grossteil des Verkehrs entfällt auf Berufspendler, die meist allein unterwegs sind. Ich würde als Berliner Senatsverwaltung eine App in Auftrag geben, die es Leuten ermöglicht, auf ihrem Weg andere Menschen aufzusammeln und an ihr Ziel, an eine Haltestelle mit ÖV-Verbindung oder einen Umsteigepunkt für ein anderes Ride Sharing-Fahrzeug zu bringen. Praktisch wie Blablacar, nur auch auf der Kurzstrecke und in Echtzeit vermittelt. Vernetzte Mobilität im Digitalzeitalter eben. Das spart teure Investititionen in Verkehrsinfrastruktur, bietet bessere Mobilität, finanzielle Vorteile für die Mitfahr-Anbieter und eben leerere Strassen. Auf diese Idee zu kommen kann doch für die Berliner Politik nicht zu schwer sein, oder?

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hansfrans79 01.03.2019, 19:09
86.

Zitat von muunoy
Besser kann die Dame ihr eigenes Versagen nicht zum Ausdruck bringen. Berlin hat es versäumt, die Infrastruktur der wachsenden Bevölkerung anzupassen. Und dies, obwohl viele Bürger in anderen Bundesländern das Geld erwirtschaften müssen, was im Crazy Town verballert wird. Die Dame solle sich mal dazu äußern, wer ihrer Meinung nach denn aufs Auto angewiesen ist. Der allergrößte Teil aller Fahrten mit dem PKW wir unternommen, um Steuern zu erwirtschaften. Sind diese Fahrten unnötig? Autofahrten von Politikern sind dagegen unnötig. Die verballern das Geld, was andere erwirtschaften müssen. Also, zunächst sollten sämtliche Dienstwagen von Stadt und Land Berlin abgeschafft werden. Der BT-Fahrdienst gehört auch abgeschafft. Und ich hoffe doch, dass die Verkehrssenatorin schon lange nicht mehr mit dem Auto fährt.
Besser können Sie Ihr Versagen nicht ausdrücken.
Sie werfen alles durcheinander und vermutlich haben Sie nie in einer Stadt gelebt.
Infrastruktur der wachsenden Bevölkerung anpassen. Genau darum geht es doch. Eben nur nicht in Ihren ewig gestrigen Kopf!

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matthiasdaun 01.03.2019, 19:12
87. Stammtischparole

Zitat von koves
ist weniger Auto. Hoffentlich setzt sich die Erkenntnis in noch viel mehr Städten durch. Allerdings erkennt man an den Kommentaren hier:Es sind dicke Bretter zu bohren, die Bequemlichkeit und das Imponiergehabe der Autofahrer wird es ihr nicht leicht machen.
Es soll auch Menschen geben, die benötigen ein Auto um ihren Alltag zu bewältigen, die mehrere Kinder haben, Angehörige pflegen und Arbeitszeiten, die sich nicht von 8 bis 17 Uhr erstrecken. EIne junge Frau steht in einer Großstadt wie Berlin gerne nachts alleine an der Haltestelle, wenn ihre Schicht zuende ist. Mit Ignoranz kann man die Verkehrsproblematik genauso wenig lösen wie mit Imponiergehabe.

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minimax9 01.03.2019, 19:13
88. Parken und in die Stadt fahren

War ich in Berlin, vorher Navi P+R gesucht und gefunden, super, da stelle ich die Karre hin. Ein großer Gedanke wurde klein, P+R voll, Weiter zum Nächsten voll. Aber ich musste mit der 5, als nicht gelernter Berliner seht man da auf den Schlauch. Aber ich stimme Frau Günther zu , dann finde ich einen Parkplatz , Alternativ könnte man das brach liegende Flughafengelände umwandeln P+R . Auch gut

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derabbey 01.03.2019, 19:15
89. Endlich mal spricht mal jemand aus,

was sich dringend ändern muss.
http://www.manager-magazin.de/lifestyle/auto/hermann-knoflacher-warum-das-auto-die-welt-furchtbar-macht-a-1254305.html

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