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Betrunken zu Fuß unterwegs: Führerschein weg, weil erneute MPU verweigert
DPA

Wer wegen Alkohols am Steuer seinen Führerschein verliert, bliebt auch nach erfolgreicher MPU auf Bewährung. Bei erneutem, übermäßigem Konsum droht der nächste "Idiotentest" - egal, ob man betrunken Auto fährt, oder nicht.

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oezzi95 02.07.2015, 11:26
1.

Das ist absolut lächerlich, denn es kommt bestimmt jedem Leser hier direkt die Erkenntnis, dass zu Fuß betrunken unterwegs zu sein nicht mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges in Zusammenhang gebracht werden kann. -Theoretisch.

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Rainer Helmbrecht 02.07.2015, 11:43
2.

Zitat von oezzi95
Das ist absolut lächerlich, denn es kommt bestimmt jedem Leser hier direkt die Erkenntnis, dass zu Fuß betrunken unterwegs zu sein nicht mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges in Zusammenhang gebracht werden kann. -Theoretisch.
Tja, aber wer als Fußgänger auffällig wird, scheint ein Alkoholproblem zu haben, das spricht ncht dafür, dass man ihm vertrauen muss.

Würde er einen Unfall bauen, würde jeder sagen, wer hat dem denn den Führerschein wieder gegeben, es wusste doch jeder, dass er alkoholabhängig ist.

MfG. Rainer

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$pieglein_an_der_wand 02.07.2015, 11:46
3. Geldmacherei...

Es ?könnte? ja sein, es würde unter Alkoholeinfluss in ein Auto steigen. Klar, Gewaltverbrecher kommen sofort wieder in Gewahrsam, wenn sie sich mal aufregen. Ein Einbrecher kommt auch in Untersuchungshaft, wenn er ein Schlüssel nachmachen lässt. Natürlich war das nicht recht, völlig besoffen in der Gegend rum zu rennen und sich, inklusive andere Leute zu gefährden. Der hätte eingesammelt, ausgenüchtert und mit einem Bußgeld belegt gehört - Ende ! Aber den Lappen nochmal weg ??? Er hat kein Fahrzeug geführt...

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ambulans 02.07.2015, 12:01
4. >oezzi95 (nr. 1, oben)

Zitat von oezzi95
Das ist absolut lächerlich, denn es kommt bestimmt jedem Leser hier direkt die Erkenntnis, dass zu Fuß betrunken unterwegs zu sein nicht mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges in Zusammenhang gebracht werden kann. -Theoretisch.
nee, isses nicht: der gute mann war nämlich bereits vorher einschlägig "auffällig" geworden. dass in solchen fällen häufig verwaltungsbehörden statt der eigentlich zuständigen gerichte sich aufspielen - geschenkt. aber: MPU ist MPU; und SPON konnte angesichts dieser etwas "skurrilen" situation - fussgänger "verliert" führerschein - sicherlich nicht widerstehen. Übrigens, das verwaltungsgericht in neustadt/weinstraße(!) genießt, wie z.b. die OLG's etwa in hamm oder stade einen eher speziellen ruf; dasses aber gerade pfälzer (remember "pelzer schoppe"?) statt irgendwelcher nordlichter sein müssen ... mfg, dr. ambulans (alle kassen)

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erst nachdenken 02.07.2015, 12:04
5. Völlig richtig!

Wer betrunken auf einer Autobahn herumläuft, dem ist auch zuzutrauen, dass er sich ans Steuer setzt und damit hat diese Person am Steuer eines Kfz nichts zu suchen!

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mick richards 02.07.2015, 12:26
6.

Zuerst dachte ich das dies mal wieder ein urteil ist welches in die privatspähre angreift.
Wird dort beim mpu-lehrgang nicht gepredigt und gedrillt in zukunft die vernunft zu besitzen eben genauso zu handeln, nämlich das kfz. stehen zu lassen wenn man sich in einem rauschzustand befindet ?
Aber als ich dann später las das er auf einer autobahn herumtorkelte sah das doch schon anders aus.(Wenn´s denn so war, denn es wundert mich das nicht näher drauf eingegangen wird.)
Deweiteren würde mich interessieren ob das der gleiche fall gewesen wäre wenn er sich, so, auf einem normalen bürgersteig befunden hätte ?

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hansdampf86 02.07.2015, 12:36
7. logisch

selbstverständlich muss der einen mpu machen, immerhin läuft er besoffen auf einer autobahn rum, würde das als einen schweren Eingriff in den Straßenverkehr werten.
was anderes wäre es wenn er zu hause betrunken angetroffen wird....

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Rockaxe 02.07.2015, 13:19
8. Interessant

scheint mir mal in diesem Zusammenhang (habe nichts aussagekräftiges bis dato im Netz gefunden), wie es aussieht, wenn ein Fußgänger der keinen Führerschein hat (und auch keinen machen will) behandelt wird der ebenfalls in einem solchen Fall "erwischt" wird.
Muss dieser auch zur MPU und wenn nicht, darf er dann nicht mehr die Wohnung verlassen?

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guilty 02.07.2015, 13:47
9.

bei der mpu hatte er angegeben sein trinkverhalten soweit zu kontrollieren , selbst bei feiern nicht mehr als 40 g alkohol zu konsumieren. http://www3.mjv.rlp.de/rechtspr/DisplayUrteil.asp?rowguid={C0BCC1A7-A5C2-4428-8886-7408AD310560}
das wären ca. 0,5 l wein?
das scheint nicht hingehauen zu haben , also ist eine erneute mpu richtig.

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