Forum: Auto
Betrunken zu Fuß unterwegs: Führerschein weg, weil erneute MPU verweigert
DPA

Wer wegen Alkohols am Steuer seinen Führerschein verliert, bliebt auch nach erfolgreicher MPU auf Bewährung. Bei erneutem, übermäßigem Konsum droht der nächste "Idiotentest" - egal, ob man betrunken Auto fährt, oder nicht.

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haudinei 02.07.2015, 15:58
10. Kein Zwang

Zitat von Rockaxe
scheint mir mal in diesem Zusammenhang (habe nichts aussagekräftiges bis dato im Netz gefunden), wie es aussieht, wenn ein Fußgänger der keinen Führerschein hat (und auch keinen machen will) behandelt wird der ebenfalls in einem solchen Fall "erwischt" wird. Muss dieser auch zur MPU und wenn nicht, darf er dann nicht mehr die Wohnung verlassen?
zur MPU wird ja niemand gezwungen :)
Man muss nur hin, wenn man den Führerschein zurück oder behalten möchte.

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LDaniel 02.07.2015, 15:58
11. Naja

Zitat von mick richards
Zuerst dachte ich das dies mal wieder ein urteil ist welches in die privatspähre angreift. Wird dort beim mpu-lehrgang nicht gepredigt und gedrillt in zukunft die vernunft zu besitzen eben genauso zu handeln, nämlich das kfz. stehen zu lassen wenn man sich in einem rauschzustand befindet ? Aber als ich dann später las das er auf einer autobahn herumtorkelte sah das doch schon anders aus.(Wenn´s denn so war, denn es wundert mich das nicht näher drauf eingegangen wird.) Deweiteren würde mich interessieren ob das der gleiche fall gewesen wäre wenn er sich, so, auf einem normalen bürgersteig befunden hätte ?
Naja

Man muss sich, um als Fußgänger vor der Polizei eingesackt und getestet zu werden, ja auch erst einmal ziemlich deftig danabene benehmen.
Ich wurde in meinem bisherigen Leben noch nie als Fußgänger von der Polizei mitgenommen, weil ich zu betrunken war... .

Ihr Beispiel passt daher nicht ganz, weil es ja keinen Grund zum Promilletest gibt, wenn er betrunken auf dem Bürgersteig läuft

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caligus 02.07.2015, 16:05
12. Völlig richtig so!

Wer schon einmal wegen Trunkenheit seinen Führerschein verloren hat und deshalb diesen nur per MPU zurück bekommen konnte, bleibt völlig zurecht auf Bewährung! Wenn jemand - wenn auch Jahre später - mit 1,8 Promille von der Polizeit aufgegriffen wird, geschieht das nicht wegen eines "kleinen Schwips". So jemand ist schlicht und ergreifend zum wiederholten Male festgestellt "stockbesoffen" gewesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass so jemand auch weiterhin betrunken Auto fährt ist viel zu groß, als dass es noch zu verantworten wäre. Man stelle sich nur als Gegenbeispiel vor, dass der gleiche Mann ein paar Wochen im Suff ein Kind überfahren hätte. Welche Vorwürfe hätte die Staatsgewalt dann sich anhören müssen? Nein, dann so jemanden lieber zur Benutzung des ÖNV auf Lebenszeit verpflichten!

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deckergs 02.07.2015, 16:09
13. Völlig richtig

Zitat von erst nachdenken
Wer betrunken auf einer Autobahn herumläuft, dem ist auch zuzutrauen, dass er sich ans Steuer setzt und damit hat diese Person am Steuer eines Kfz nichts zu suchen!
Schon meine Großmutter wußte:
"Wer lügt, der stiehlt.
Und wer stiehlt, der frisst auch kleine Kinder."

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exeblue 02.07.2015, 16:16
14.

Meinte er das im Ernst?
Wenn er den Schein schon mal weg hatte, war das jetzt doch klar. Er hätte sich für die zweite MPU natürlich eine äußerst überzeugende Geschichte einfallen lassen müssen.
Und er wusste, das wird nichts.
Er sollte mal, das Geschehene im Auge, froh sein, dass er noch lebt.
Ist bei so einem Spaziergang nicht selbstverständlich.

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ZDrzeszczynski 02.07.2015, 16:17
15. Ganz einfach

Führerschein in Polen Deutschland hat ALLE Gerichtverhandlungen vor EGH verloren!!!
Lieber Führerschein-Tourismus als MPU-Terrorismus.

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LapOfGods 02.07.2015, 16:18
16. Küchenpsychologe

Zitat von erst nachdenken
Wer betrunken auf einer Autobahn herumläuft, dem ist auch zuzutrauen, dass er sich ans Steuer setzt und damit hat diese Person am Steuer eines Kfz nichts zu suchen!
...sagte der Küchenpsychologe mit dem Pseudonym "plappern ohne nachzudenken" ohne irgendeine weitere Argumentation, sonden nur, weil er es cool findet.

Das Urteil ist hanebüchener Quatsch und bestenfalls Beamtenlogik.

Das der Typ ein Alkoholproblem und hier was falsch gemacht hat, ist ja wohl offensichtlich. Aber der frühere Führerescheinentzug hat ja offensichtlich genau den Erfolg gebracht, den er haben sollte. Es gibt auch Dinge, die den Staat schon mal nix angehen.

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ruediger 02.07.2015, 16:25
17.

Wenn man der Meinung ist, dass der Alkohol so gefährlich ist, dann sollte man ihn ganz verbieten.

Aber nachdem es erlaubt ist Alkohol zu konsumieren (und auch in dieser Menge), ist überhaupt nicht einzusehen, dafür eine MPU anzuordnen (ausser man würde als Fussgänger auch einen Führerschein brauchen).

Aber die MPU Mafia muss ja irgendwie Umsatz machen.

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LapOfGods 02.07.2015, 16:26
18. Und noch so ein Küchenpsychologe

Zitat von caligus
Wer schon einmal wegen Trunkenheit seinen Führerschein verloren hat und deshalb diesen nur per MPU zurück bekommen konnte, bleibt völlig zurecht auf Bewährung! Wenn jemand - wenn auch Jahre später - mit 1,8 Promille von der Polizeit aufgegriffen wird, geschieht das nicht wegen eines "kleinen Schwips". So jemand ist schlicht und ergreifend zum wiederholten Male festgestellt "stockbesoffen" gewesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass so jemand auch weiterhin betrunken Auto fährt ist viel zu groß, als dass es noch zu verantworten wäre. Man stelle sich nur als Gegenbeispiel vor, dass der gleiche Mann ein paar Wochen im Suff ein Kind überfahren hätte. Welche Vorwürfe hätte die Staatsgewalt dann sich anhören müssen? Nein, dann so jemanden lieber zur Benutzung des ÖNV auf Lebenszeit verpflichten!
...kommt mit dem "Stellen-Sie-Sich-Kleine-Kinder-vor"-Totschlagargument an, mit dem man jedes Fehlverhalten so schön übertreiben kann.

Der Punkt ist, der Mann - der sicher ein Alkoholproblem hat - ist NICHT Auto gefahren. Also hat die Maßnahme gewirkt. Der Rest geht den Staat nichts an.

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Tandor 02.07.2015, 16:30
19. Blödsinn

Zitat von LapOfGods
Das der Typ ein Alkoholproblem und hier was falsch gemacht hat, ist ja wohl offensichtlich. Aber der frühere Führerescheinentzug hat ja offensichtlich genau den Erfolg gebracht, den er haben sollte. Es gibt auch Dinge, die den Staat schon mal nix angehen.
Nein, hatte er ganz offensichtlich nicht.
Es geht bei der MPU nicht darum nicht mehr besoffen Auto zu fahren, sondern darum generell nicht mehr unkontrolliert zu trinken.
Und der Mann hat bewiesen das er es nicht geschafft hat.

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