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Betrunken zu Fuß unterwegs: Führerschein weg, weil erneute MPU verweigert
DPA

Wer wegen Alkohols am Steuer seinen Führerschein verliert, bliebt auch nach erfolgreicher MPU auf Bewährung. Bei erneutem, übermäßigem Konsum droht der nächste "Idiotentest" - egal, ob man betrunken Auto fährt, oder nicht.

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seeman84 22.07.2015, 13:48
260.

Was ist daran so besonders? Er hat seinen Führerschein 2011 nur wieder erlangt weil er sich massiv mit seinem auseinander gesetzt hat und glaubhaft gemacht hat denn Rest seines Lebens KT zu betreiben. Unter dieser Voraussetzung hat er seinen Führerschein wieder bekommen. Besoffen auf der Autobahn rum zu torkeln wird von der Polizei der Führerscheinstelle geneldet und diese sehen dass der Herr nicht das geschafft hat was im Gutachten steht Ausserdem ist eine MPU kein Fahrverbot. Es ist lediglich einen Untersuchung Diener Führerscheinstelle bei der Entscheidung hilft ob der Herr seinen Führerschein wieder haben bzw. in diesem Fall behalten kann.

Ist alles nachvollziehbar und korrekt gelaufen. Selber Schuld.

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DerBlicker 22.07.2015, 19:31
261. nein es war illegal

Zitat von seeman84
Was ist daran so besonders? Er hat seinen Führerschein 2011 nur wieder erlangt weil er sich massiv mit seinem auseinander gesetzt hat und glaubhaft gemacht hat denn Rest seines Lebens KT zu betreiben. Unter dieser Voraussetzung hat er seinen Führerschein wieder bekommen. Besoffen auf der Autobahn rum zu torkeln wird von der Polizei der Führerscheinstelle geneldet und diese sehen dass der Herr nicht das geschafft hat was im Gutachten steht Ausserdem ist eine MPU kein Fahrverbot. Es ist lediglich einen Untersuchung Diener Führerscheinstelle bei der Entscheidung hilft ob der Herr seinen Führerschein wieder haben bzw. in diesem Fall behalten kann. Ist alles nachvollziehbar und korrekt gelaufen. Selber Schuld.
Die Polizei hätte die Führerscheinstelle niemals von dem Vorfall in Kenntnis setzen dürfen, da sie dem Fahrer nichts vorzuwerfen hatte, es gab ja weder ein Verfahren noch ein Bußgeld. Darin liegt der Skandal.

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katja.nierzwicki 11.12.2015, 18:22
262.

Zitat von oezzi95
Das ist absolut lächerlich, denn es kommt bestimmt jedem Leser hier direkt die Erkenntnis, dass zu Fuß betrunken unterwegs zu sein nicht mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges in Zusammenhang gebracht werden kann. -Theoretisch.
Na ja, hier geht es den Behörden und den Politikern vielmehr darum, wo man dem Bürger Geld aus der Tasche ziehen kann. Jede MPU kostet! Und das nicht wenig.

Natürlich ist die Sicherheit auch wichtig, aber den
verantwortlichen Politikern eher weniger wichtig als
ersteres. :-* Amüsant wird es manchmal dann, wenn Politiker selber in den "Genuss" ihrer Gesetze kommen.
Ist dann aber wahrscheinlich als "Kollateralschaden" abzutun für den Rest.

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katja.nierzwicki 11.12.2015, 18:27
263.

Zitat von erst nachdenken
Wer betrunken auf einer Autobahn herumläuft, dem ist auch zuzutrauen, dass er sich ans Steuer setzt und damit hat diese Person am Steuer eines Kfz nichts zu suchen!
Und was macht man dann mit jemandem der betrunken herumläuft, aber keinen Führerschein hat (und auch nicht plant je einen zu machen)?

Ich finde es schon etwas fragwürdig nut weil jemand
betrunken nach Hause läuft, demjenigen dann zu unterstellen sich auch betrunken hinters Steuer zu setzen.

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schulzemanni 03.02.2017, 18:49
264. Völlig richtig!

Allein die Tatsache dass er besoffen auf der Autobahn rumläuft, was an sich schon ein Hammer ist, zeigt schon wie wenig steuerungsfähig er ist. Ganz abgesehen davon was er damit evtl. für Unfallsituationen provozieren kann, zeigt es doch seine irrationale handlungsweise im Suff, bei dem ist auch damit zu rechnen, beim nächsten Mal Auto zu fahren.

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avada~kedavra 06.02.2017, 21:37
265. @derBlicker # 261 und katja.nierzwicki # 263

es ist vielleicht auf den ersten Blick unverständlich, aber die Person war bereits auffällig geworden hatte bereits einen Führerscheinentzug mit anschließender MPU hinter sich und zudem ist das unkontrollierte herumtorkeln nachts auf einer Autobahn zudem ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr § 315b StGB vor allem Absatz 2 u. 3
https://dejure.org/gesetze/StGB/315b.html

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DerBlicker 07.02.2017, 08:44
266. das ist sehr pauschal

Zitat von schulzemanni
Allein die Tatsache dass er besoffen auf der Autobahn rumläuft, was an sich schon ein Hammer ist, zeigt schon wie wenig steuerungsfähig er ist. Ganz abgesehen davon was er damit evtl. für Unfallsituationen provozieren kann, zeigt es doch seine irrationale handlungsweise im Suff, bei dem ist auch damit zu rechnen, beim nächsten Mal Auto zu fahren.
Es ist in Deutschland nicht verboten, besoffen herumzulaufen. Wer nicht Auto fährt, der darf das. Insofern ist es absolut kontraproduktiv, wenn man die Leute genau dafür bestrafen will, dass sie besoffen gerade zu Fuß gehen. Alles andere ist reine Spekulation.

Zudem gibt es ein anderes Problem, die Polizei war nicht berechtigt den Promillewert festzustellen, Fußgänger dürfen nicht auf Alkohol kontrolliert werden, solange sie nicht randalieren, was hier nicht der Fall war. Die Straßenverkehrsbehörde ist also illegal mit Informationen versorgt worden. Ein Gang nach Karlsruhe hätte sehr gute Chancen.

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rennflosse 07.02.2017, 11:21
267. Perfekter Staat

Ein weiterer Beweis dafür, wie perfekt die Staatsmacht funktionieren kann, sofern es sich um "einfache" Bürger handelt, die mal ein wenig über die Stränge schlagen.

Als Gefährder, der jederzeit einen Anschlag begehen könnte, kann man dagegen kreuz und quer durch die ganze Republik reisen, mit zig verschiedenen Identitäten Transferleistungen abgreifen, einen LKW klauen und damit zielgerichtet Menschen töten, ohne von den Sicherheitsbehörden behelligt zu werden.

Anders gesagt, wer einen Mangel an krimineller Energie aufweist, ist der Dumme.

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avada~kedavra 08.02.2017, 21:50
268. Was

Zitat von rennflosse
Ein weiterer Beweis dafür, wie perfekt die Staatsmacht funktionieren kann, sofern es sich um "einfache" Bürger handelt, die mal ein wenig über die Stränge schlagen. Als Gefährder, der jederzeit einen Anschlag begehen könnte, kann man dagegen kreuz und quer durch die ganze Republik reisen, mit zig verschiedenen Identitäten Transferleistungen abgreifen, einen LKW klauen und damit zielgerichtet Menschen töten, ohne von den Sicherheitsbehörden behelligt zu werden. Anders gesagt, wer einen Mangel an krimineller Energie aufweist, ist der Dumme.
hat Ihre obige Aussage, mit dem vorliegenden Fall von "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" zu tun?
Übrigens, zum "Gefährder" kann theoretisch jeder Mensch überall werden, brauchen nur sämtliche Sicherungen durchzubrennen. Aber das ist - insgesamt - ein ganz anderes Thema.

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