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Blitz-Marathon der Polizei: Die Techniken der Raser-Jäger
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Pistolen, Provida und Piezo: Der Polizei steht bei ihrem 24-stündigen Blitz-Marathon ein ganzes Arsenal an Messtechniken zur Verfügung. Die bekannteste Technologie hat eigentlich schon ausgedient.

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veremont 10.10.2013, 07:02
1. Anstrengend

Zitat von sysop
Pistolen, Provida und Piezo: Der Polizei steht bei ihrem 24-stündigen Blitz-Marathon ein ganzes Arsenal an Messtechniken zur Verfügung. Die bekannteste Technologie hat eigentlich schon ausgedient.
Gut versteckte, mobile Anlagen sind die übelsten. Bei den ganzen teuren festinstallierten Einrichtungen muss man sich kaum Sorgen machen, die sind bereits in der Bauphase in jeder guten Blitzer App hinterlegt.

Aber das ganze strengt schon sehr an beim Fahren - jetzt wird es auch wieder dunkler draußen und man muss das Wild im Auge behalten, zusätzlich zu verdächtigen Autos oder Tarnnetzen, Kabeln, Linsenkästen am Fahrbahnrand. Also fahrt nicht so dicht auf, ich bremse für Tiere, Menschen und Linsen. ;)

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bronck 10.10.2013, 07:05
2. Die Gegenseite rüstet auch auf

Auf den Einschlägigen Seiten der Hersteller finden sich neben den altbekannten Radarwarngeräten inzwischen auch:
- GPS-Warngeräte für stationäre Anlagen (inkl. Streckenüberwachung in Österreich)
- Laserwarngeräte
- automatische Laserblendgeäte, die aussehen wie Parksensoren
- Störsender gegen die Datenverbindung zwischen Seitenmessgerät und Kamera
- auf Knopfdruck lassen sich die Speicher der Geräte löschen und sie sind nur noch "normale" Parksensoren, Reaktivierung nur mit USB-Stick und Code

Die Einbaubeispiele zeigen sämtlich PKW der 100.000 Euro-aufwärts-Klasse. Da fallen die bis zu 5.000 Euros für Komplettsysteme gegen alles wohl nicht mehr ins Gewicht.

Zahlen tun also mal wieder nur die, die es sich nicht leisten können die Abzocke zu umgehen. Notorische Raser kriegt man mit sowas schon lange nicht mehr. Die fahren mit Störsendern, Infrarotblendeinrichtungen und was-weiss-ich rum.

Ich warte ja auf den ersten Ferrari mit Nebelwerfern wie am Kampfpanzer...

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ollux 10.10.2013, 07:11
3. spannender wäre,

wie es dazu kommt, dass es nach ADAC Angaben in den letzten fünf Jahren es eine Zunahme der Radarkontrollen von 400 Prozent gibt. Klar dürfte sein , dass es wohl primär kaum mit dem vorgeblichen "Raserverhalten " der Bürger zu tun haben dürfte.

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BeatDaddy 10.10.2013, 07:20
4. Ach was

und morgen können wir wieder heizen....

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Michel 03121964 10.10.2013, 07:25
5. Ganz einfach

Ich bin servicetechniker und Fähre 50.000 km pro Jahr, habe aber keine Tickets oder Punkte. Ich habe nur mobil navigator mit laufen, das mich ständig aufmerksam macht, wenn ich zu schnell Fahre. Falls sich jeder an die Geschwindigkeit halten würde, wäre das Blitzen bald Geschichte, da es sich nicht lohnt, ja sogar die kosten nicht mal einspielen würde. Gleiches gilt für falsch parken.
Aber wenn sich alle dran halten, dann muss ich mehr bald mehr steuern zahlen. Also schön weiter zu schnell fahren bitte

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luistrenker 10.10.2013, 08:01
6. Keine Hand!

Bei einer Piezoanlage löst auch kein "manueller Druck die Messung aus"!
Wer drückt schon mit der Hand darauf?

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Mussklprozz 10.10.2013, 08:03
7. Entspannt fahren

In der Schweiz fährt es sich viel entspannter als bei uns: Ruhige Fahrt, gleichmäßigere Abstände, keine Drängler sitzen einem im Nacken, wenn man einen LKW überholt. Warum? Weil dort die "Tempolimiten" konsequenter überprüft und härter "gebüsst" werden als bei uns. Dito in Frankreich.

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pharcyde 10.10.2013, 08:03
8. Sicherheit oder Geld?

Ich bin erstaunt über die zwei letzten Methoden zur Geldabzocke. Wenn wenigstens zeitgleich Ladespulen für Elektroauto mit eingebaut werden, lässt sich die Sache ja noch vertreten. Ansonsten ist es wirklich eine Schande, mit welchem (Geld)Aufwand Rasern an den Kragen gegangen wird. Es wäre ja übrigens weitaus effizienter (und billiger) eine Blackbox in die Autos derer einzubauen, die durch konventionelle Kontrollen ertappt wurden. Na ja, laut Conti sind in 15 Jahren sowieso alle Automobile "connected" - das ist dann das Ende der Freiheit auf der Strasse.

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BBirke 10.10.2013, 08:16
9. Wirklich mehr Kontrollen?

Mir erscheint der Blitzmarathon eher wie eine PR-Aktion. Schließlich kosten die Apparate einen Haufen Geld (und bringen entsprechend was ein), also wird man die wohl kaum einfach rumstehen lassen. Es werden also jetzt nicht irgendwelche Geräte aus den Kellern geholt, die sonst verstauben würden, sondern es wird geblitzt wie immer, nur eben mit großem Presserummel. Und die Einnahmen sind wahrscheinlich sogar geringer als sonst, weil sich mehr Leute an die Geschwindigkeit halten. Aber immerhin dient es dann ja wirklich der Sicherheit.

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