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BMW E1: Das Elektroauto, das nicht fahren durfte
BMW

Die Automobilgeschichte ist voll von irren Studien, die begeisterten und doch verschwanden. SPIEGEL ONLINE zeigt die gewagtesten Visionen. Diesmal: ein elektrischer BMW, der in einem Punkt besser war als der spätere i3.

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Antila 22.04.2019, 16:03
20. Der Smart Elektro verkaufte sich noch 2014 weniger als 10.000 mal.

Im Jahr. Nicht im Monat. Erst nach dem inszenierten Dieselskandal (weil der der Staatskasse zu wenig Steuern brachte) stiegen nun -auch dank Prämie- die Zulassungszahlen auf über 4.000 im Monat. Der technisch aufwendigere BMW 1 hätte 1993 ca. 60.000 DM bei den evtl. möglichen 10.000 Verkäufen im Jahr kosten müssen. Zum Vergleich, der Golf III kostete 1993 ca. 24.000 DM und wurde ca. 800.000-fach im Jahr gebaut.

Hätte BMW den E1 damals gebaut, wäre es denen ergangen wie Tesla. Nach 5 Jahren immer noch kein Gewinn. Auf Pump allerdings arbeitet kein verantwortungsbewusstes Unternehmen.

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Utx 22.04.2019, 16:14
21.

Zitat von chjuma
Der Mainstream will uns also suggerieren dass es ökologisch besser ist ganze Landstriche mit riesigen Dieselaggregaten nach Seltenen Erden umzuwühlen für Autobatterien, statt die Verbrenner auf ein aufgabengerechtes Mindestmaß zu reduzieren.
Elektroautobatterien (Lithium Ionen Akkus) enthalten keine seltenen Erden.
Bei der Raffinierung von Rohöl zu Benzin und Diesel werden seltene Erden allerdings in großen Mengen bei der verbraucht.

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phiasko76 22.04.2019, 16:57
22. Tja..

..den echten Nachfolger baut ja nun wer anders. Natürlich, möchte man hinzufügen. Der Wagen heißt bekanntlich e.GO und wird hoffentlich ein Riesenerfolg. Deutsche Hersteller Läufen der Musik einfach viel zu oft hinterher..

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litholas 22.04.2019, 17:42
23.

Zitat von 10kwh
Wieso kommt der E1 mit einer 19KWh Batterie 265km weit und der i3 mit einer 22KWh nur 190km?? Das hat doch etwas mit dem Verbrauch und nicht mit der Batterietechnologie zu tun ...
Das sehen Sie richtig. Der i3 hat 25% mehr Frontfläche und 40 bis 70% mehr Leergewicht.

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tempus fugit 22.04.2019, 18:40
24. Und bei der damals...

Zitat von Utx
Elektroautobatterien (Lithium Ionen Akkus) enthalten keine seltenen Erden. Bei der Raffinierung von Rohöl zu Benzin und Diesel werden seltene Erden allerdings in großen Mengen bei der verbraucht.
...vorgesehenen ZEBRA bestand diese aus Nickel, Kochsalz und Keramik.
Und einer hochtechnologischen Isolierung.


Wurde über Jahre auch in Kleinwagen eingebaut, aber nur auf Leasingbasis.
Andererseits: fast unverwüstlich, robust, hochfest, zuverlässig, langlebig und wird deshalb wo eingesetzt?

Genau, in der Militärtechnik....

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tempus fugit 22.04.2019, 18:43
25. Falsch, die wären heute...

Zitat von Antila
Im Jahr. Nicht im Monat. Erst nach dem inszenierten Dieselskandal (weil der der Staatskasse zu wenig Steuern brachte) stiegen nun -auch dank Prämie- die Zulassungszahlen auf über 4.000 im Monat. Der technisch aufwendigere BMW 1 hätte 1993 ca. 60.000 DM bei den evtl. möglichen 10.000 Verkäufen im Jahr kosten müssen. Zum Vergleich, der Golf III kostete 1993 ca. 24.000 DM und wurde ca. 800.000-fach im Jahr gebaut. Hätte BMW den E1 damals gebaut, wäre es denen ergangen wie Tesla. Nach 5 Jahren immer noch kein Gewinn. Auf Pump allerdings arbeitet kein verantwortungsbewusstes Unternehmen.
...Vorreiter in E-Mobilität.

Denn bei BMW gab's alles - ausser dem E-Vortrieb.

Tesla hat alles aus dem Stand entwickelt und gebaut - inkl. eigenes Ladesäulensystem weltweit.

Der i3 190 km Autonomie? Ein Witz gegenüber dem Model3 mit rund 400 km...

Nicht alles was hinkt fährt auch....

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tempus fugit 22.04.2019, 18:52
26. Ein Manager der....

Zitat von three-horses
Die Zebra Battery ist einfach zu teuer 600 zu 100 Euro eine Blei Battery und Leistung je eine kWh. Wegen den 300 Grad notwendige Betriebstemperatur nur für Vehikel in 24/7 Betrieb von Sinne oder Stationär als Zwischenspeicher. Schade eigentlich und keine Ahnung warum so teuer. Die Komponenten machen nicht der Preis.
...früheren MES-DEA, heute FZ-Sonick im Tessin/CH
erklärte mir, dass sich bei einer hohen Serienfertigung
die Preise der ZEBRA auf so 1/10 des damaligen Preises sinken würde...

Selbst in den Kleinwagen, die mit ds. Akku ausgestattet wurden, waren die Akkus nicht käuflich sondern nur zu leasen....
Das 'warum so?' hat sehr viele - auch strategische - Hintergründe...

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tempus fugit 22.04.2019, 18:54
27. Falsch, der Akku wird...

Zitat von three-horses
Die BT der Zebra Battery von 300 Grad machte der Einbau eine Dampfmaschine möglich. Bei Regen dürfte man damit eigentlich ewig fahren.
...während des Ladens natürlich auch geheizt.

Man konnte die Hand auf das Teil legen, lauwarm, eine
dunkle Motorhaube ist weit weit heisser bei etwas Sonnenschein.

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tempus fugit 22.04.2019, 18:56
28. Nichts einfacher für Autobauer,....

Zitat von rdiess
Und ich dachte immer, Autos müssen einen Nutzwert haben. Ansonsten sieht das Auto aus wie ein BMW - nur ohne die aktuell scheinbar unverzichtbare große Fr...se. Die finde ich wiederum nicht schön.
...die Fr...se je nach Gusto zu verändern.

Aber über Geschmack muss man nicht streiten, über Betrugstechnik sehr wohl!

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intercooler61 22.04.2019, 19:00
29. @Utx, #21: seltene Erden und Raffination

Zitat von Utx
Elektroautobatterien (Lithium Ionen Akkus) enthalten keine seltenen Erden. Bei der Raffinierung von Rohöl zu Benzin und Diesel werden seltene Erden allerdings in großen Mengen bei der verbraucht.
Um diese immer wiederkehrende Diskussion etwas zu entspannen: In den meisten Li-Akkus wird Kobalt verwendet (LiFePO ist teurer und schwerer, andere Alternativen wohl noch nicht reif für Großserien-Kfz). Ich vermute, dass die Kritiker das meinen.

Finde ich erstmal noch kein KO-Argument per se, weil die Förderung von Erdöl und -gas im derzeitigen Umfang auch nicht gerade ohne ist.

Können Sie denn Näheres dazu sagen, welche seltenen Erden in welcher Menge bei welchem Raffinationsprozess verbraucht werden? Reaktiv oder katalytisch? (In Ihrem Post scheint der betreffende Textabschnitt verloren gegangen zu sein.)

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