Forum: Auto
BMW E1: Das Elektroauto, das nicht fahren durfte
BMW

Die Automobilgeschichte ist voll von irren Studien, die begeisterten und doch verschwanden. SPIEGEL ONLINE zeigt die gewagtesten Visionen. Diesmal: ein elektrischer BMW, der in einem Punkt besser war als der spätere i3.

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tempus fugit 22.04.2019, 19:42
30. Der Smart als 2-Sitzerle...

Zitat von Antila
Im Jahr. Nicht im Monat. Erst nach dem inszenierten Dieselskandal (weil der der Staatskasse zu wenig Steuern brachte) stiegen nun -auch dank Prämie- die Zulassungszahlen auf über 4.000 im Monat. Der technisch aufwendigere BMW 1 hätte 1993 ca. 60.000 DM bei den evtl. möglichen 10.000 Verkäufen im Jahr kosten müssen. Zum Vergleich, der Golf III kostete 1993 ca. 24.000 DM und wurde ca. 800.000-fach im Jahr gebaut. Hätte BMW den E1 damals gebaut, wäre es denen ergangen wie Tesla. Nach 5 Jahren immer noch kein Gewinn. Auf Pump allerdings arbeitet kein verantwortungsbewusstes Unternehmen.
...hat noch nie Gewinn eingefahren - sollten Sie eigentlich wissen...

1 i-GO zu 16.000 Euro und 4 Plätzen ist ein Stadt- und Nahverkehrsauto und sehr nahe an dem, was jemand
brauchen - und bezahlen - kann.

Und noch eines: Sie können nun wirklich einen pockennarbigen i3von BMW und 190 km Reichweite nicht mit einem Model3 vergleichen.
Kosten bei ähnlicher Ausstattung praktisch das gleiche,
nur hat der Tesla die doppelte Reichweite mit einer Akkuladung gegenüber einem BMW.
Und wie das mit dem i3 in der Praxis aussieht - auch das
könnten Sie wissen/gelesen haben - hier:

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/e-auto-im-winter-von-hamburg-nach-stuttgart-a-1256709.html

Wo ist die Spitzeninnovationstechnik - in Deutshcland?

Und noch was, was ja leider immer nicht genannt wird:

Tesla hat keine 100-Mia-schwere Altverbrennertechnik an der Hängerkupplung, deren Produktion ja auch - noch und immer harziger - verkauft werden soll.
Da muss man 'sich schwertun' mit der E-Mobilität, sonst
schwindet die schwindende Glaubwürdigkeit - wie bei
VW & Co. auch - immer schneller.

Wer dieselstinkende Technik nicht hinter sich herziehen muss, der hat es auf dem Markt weit einfacher und kann frei und voll glaubwürdig anbeiten.
Wo kein Auspuff, da braucht auch niemand eine 'Messsonde' - was offenbar das KBA - gewollt? - nie besass obwohl das 'Amt' d a s Kontrollorgan für zig-Milliardenumsätze/jährlich zuständig war bzw. dass
diese Produkte gesetzes- verbrauchs- und umwelt-konform beworben und verkauft wurden.

Pusteblume: vorsätzlicher Betrug und daher und endlich
verfolgt - und immer noch halbherzig...
Druck kam nicht von den willfährigen Verkehrtministern sondern durch die EU und US-Behörden und die DUH, die man aus dem selben Laden - Verkehrtmysterium - auch noch madig machen wollte...

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intercooler61 22.04.2019, 19:48
31. @phiasko76: eGo "Riesenerfolg" in spe?

Zitat von phiasko76
..den echten Nachfolger baut ja nun wer anders. Natürlich, möchte man hinzufügen. Der Wagen heißt bekanntlich e.GO und wird hoffentlich ein Riesenerfolg. Deutsche Hersteller Läufen der Musik einfach viel zu oft hinterher..
Wir werden sehen. September 2017 wurde die Markteinführung für Sommer 2018 angekündigt. Im Oktober(!) 2018 hieß es dann, die Serien_produktion_ beginne im März 2019; im Februar 2019 wurde Mai 2019 als Auslieferungsbeginn avisiert. Immerhin nähern sich die Versprechungen asymptotisch dem aktuellen Datum. Das lässt hoffen.

Worauf?
Basismodell für 15.900 Euro mit 100 km Reichweite nach WLTP, 20 kW bei 1.150 kg Leermasse (0-100 in 35 Sekunden, also wirklich _nur_ für die Stadt), Ladeleistung max. 3,7 kW entsprechend rund 25 km Reichweite pro Ladestunde.

Top-Modell mit 60 kW und 145 km WLTP-Reichweite, für die es mindestens 7 Stunden an der Dose hängen muss; Preis ab 19.900 Euro.

Finde ich jetzt auch nach Abzug von 4.000 Euro Kaufprämie nicht so umwerfend.

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Utx 22.04.2019, 20:04
32. @intercooler61

Zitat von intercooler61
Um diese immer wiederkehrende Diskussion etwas zu entspannen: In den meisten Li-Akkus wird Kobalt verwendet (LiFePO ist teurer und schwerer, andere Alternativen wohl noch nicht reif für Großserien-Kfz). Ich vermute, dass die Kritiker das meinen. Finde ich erstmal noch kein KO-Argument per se, weil die Förderung von Erdöl und -gas im derzeitigen Umfang auch nicht gerade ohne ist. Können Sie denn Näheres dazu sagen, welche seltenen Erden in welcher Menge bei welchem Raffinationsprozess verbraucht werden? Reaktiv oder katalytisch? (In Ihrem Post scheint der betreffende Textabschnitt verloren gegangen zu sein.)
Kobalt ist erst mal kein Metall der seltenen Erden. Nicht nur LPO-Zellen enthalten kein Kobalt, sondern auch LMO-Zellen. Diese werden in dem meistverkauften Elektroauto, dem Nissan Leaf eingesetzt. Und selbst, wenn die Akkus Kobalt enthalten, wird dieses dort nicht verbraucht, sondern nur gebraucht bzw. einer Kreislaufwirtschaft hinzugefügt. Im Gegensatz dazu wird das Kobalt, welches als Katalysator für die Kraftstoffentschwefelung verwendet wird, verbraucht.

Zu den seltenen Erden, die in Raffinerien verbraucht werden. Es handelt sich um Mischoxydkatalysatoten, die Lanthan und Cer enthalten. Die Bayernoil-Raffinerie, die bis zur Explosion ca. 1/4 des Sprits in Deutschland hergestellt hat, weist einen Verbrauch von 3000 - 4000 Tonnen im Jahr aus.

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tempus fugit 22.04.2019, 20:28
33. Wieso dann?

Zitat von intercooler61
Wir werden sehen. September 2017 wurde die Markteinführung für Sommer 2018 angekündigt. Im Oktober(!) 2018 hieß es dann, die Serien_produktion_ beginne im März 2019; im Februar 2019 wurde Mai 2019 als Auslieferungsbeginn avisiert. Immerhin nähern sich die Versprechungen asymptotisch dem aktuellen Datum. Das lässt hoffen. Worauf? Basismodell für 15.900 Euro mit 100 km Reichweite nach WLTP, 20 kW bei 1.150 kg Leermasse (0-100 in 35 Sekunden, also wirklich _nur_ für die Stadt), Ladeleistung max. 3,7 kW entsprechend rund 25 km Reichweite pro Ladestunde. Top-Modell mit 60 kW und 145 km WLTP-Reichweite, für die es mindestens 7 Stunden an der Dose hängen muss; Preis ab 19.900 Euro. Finde ich jetzt auch nach Abzug von 4.000 Euro Kaufprämie nicht so umwerfend.
12.000 Netto oder sonst 16.000 - ist das die Welt?

Und selbst mit dem 12.000der kann man in 2 Tagen ohne laden fahren, was heute die Durchschnittsstrecke
eines Verbrenners fährt.

Oder meinen Sie, das jemand mit einem 2-Sitzer-Smart
von Frankfurt an die Adria fährt zum Urlauben?
Dessen Zuladeraum ist weit geringer als der eines
dieser Moped-Autos aus Frankreich - und die kosten auch noch deutlich weniger...

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jasper366 22.04.2019, 21:21
34.

Zitat von tempus fugit
...während des Ladens natürlich auch geheizt. Man konnte die Hand auf das Teil legen, lauwarm, eine dunkle Motorhaube ist weit weit heisser bei etwas Sonnenschein.
Wieder ein typisches Tempus Fugit Posting...

Von etwas herum schwadronieren von dem Sie Auegnscheinlich keine Ahnung haben oder Fakten wieder gekonnt ignorieren bzw. sogar wissentlich (?) falsches behaupten.

Das die batterie außen nur lauwarm ist, liegt an der nötigen isolierung. Natürlich hatte der Forist recht, die Zebra Batterie benötigt 300 Grad Arbeitstemperatur. Von daher ist die nur sinnvoll wenn sie dauernd genutzt wird, also absolut nix für die täglichen maximal 40 km die Sie hier ja so gerne ins Land führen.

"Die Betriebstemperatur der durch Vakuum-Isolation wärmegedämmten Batterie beträgt typisch 300 °C (270 bis 350 °C). Die Batterie weist keine elektrochemische Selbstentladung auf, der Wirkungsgrad liegt bei rund 80 %. Allerdings muss die Zelle zur Aufrechterhaltung der Funktion auf hoher Betriebstemperatur gehalten werden, wodurch trotz thermischer Isolation eine Heizung notwendig ist. Während bei hinreichend hoher Energieentnahme die thermischen Verluste am Innenwiderstand der Zelle für das Halten der Temperatur ausreichen, ist bei Nichtnutzung eine zusätzliche Heizung notwendig, die, wenn sie ihre Leistung von der Zelle bezieht, zu einer stetigen Entladung führt."

Tja, und genau das erklärt warum sich die Batterie nie für PKW durchgesetzt hat oder durchsetzen wird.

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redrat69 22.04.2019, 21:34
35.

Zitat von baggi66
Was ist an einem Mini heute noch Mini? BMW ja aus dem Mini ein Angeberauto gemacht und somit die ursprüngliche Idee zunichte. Was haben die deutschen Hersteller in den letzten 10-20 Jahren wirklich innovatives gemacht? Nichts!
Nun Sie können sich gern einen alten MINI kaufen und fahren. Aber dann bitte nicht meckern, dass er nicht die nötigen Sicherheitseinrichtungen hat und auch kein Entertainmentsystem, das heute gern gefordert wird. Die andere Frage wäre doch: Wohin hätte sich MINI selbst entwickelt, wenn MINI eigenständig überlebt hätte. Mit den heutigen Anforderungen wäre auch MINI so immer größer geworden. MINI war schon immer eine Kultmarke, die etwas andere Marke. Und genau dies hat BMW aufgegriffen, wenn auch mit Lifestyle verknüpft. Was ist daran falsch ein Auto entsprechend weiter zu entwickeln. BMW hat dies sehr erfolgreich getan und den Zeitgeist vieler Menschen getroffen.

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jasper366 22.04.2019, 21:37
36.

Zitat von Utx
Die Bayernoil-Raffinerie, die bis zur Explosion ca. 1/4 des Sprits in Deutschland hergestellt hat, weist einen Verbrauch von 3000 - 4000 Tonnen im Jahr aus.
Das wäre fatal gewesen wenn diese Raffinierie für 1/4 des benötigten Sprits in Deutschland wäre, für Süddeutschland würde ich das unterschreiben.
Beide Standorte der Bayernoil (16 km voneinander entfernt) haben zusammen eine Kapazität von 10.300.000 t im Jahr.

Die größte Raffinerie Deutschlands, Shell Godorf bzw. Wesseling (zwei Werke rechts und links der Autobahn) hat 16.300.000 t, es liegen noch 4 weitere Mengenmäßig (Schwedt und Leuna im Osten, sowie Gelsenkirchen und Karlsruhe mit 15.000.000 t zweitgrößte Raffinierie Deutschlands) vor Bayernoil

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redrat69 22.04.2019, 21:39
37. Bereits Elektro zur Olympiade

Zitat von stupp
Schönes 80‘er/90‘er-Jahre-Design. Nicht dieses aufgeregte überemotionalisierte Bling-bling der heutigen Autos. Und technisch war BMW leider zu früh dran - um den Vorsprung in den folgenden 25 Jahren wieder zu verlieren. Nach dem X7 fehlt ja nur noch ein BMW-Pickup, um den Lifestyle-Wahnsinn Me-too-mäßig komplett zu machen.
BMW hat ja bereits zur Olympiade 72 Elektroautos herausgebracht und fahren lassen als Fahrdienst. Weder damals noch in den 90ern war eine wirkliche Käuferschicht für Elekto nicht zu haben - abgesehen von den nicht ganz unproblematischen "Heißakkus".

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redrat69 22.04.2019, 21:43
38. Ganz offen und ehrlich...

Zitat von Hamberliner
Richtig. BMW hat sich für Geld das Recht erkauft Schaden anzurichten und den Kult zu vernichten und tut das auch. Für mich wiegt eines besonders schwer: die BMW-Niederlassung Hamburg hat den ehemaligen Motorrad-Bereich geräumt und in eine Ecke gedrängt. Da, wo man als Motorradkunde früher sein Fahrzeug hingestellt hat, um es zur Inspektion bei Herrn Kummerfeld abzugeben, stehen jetzt Schilder "Mini only", und im Innern des Gebäudes muss man jetzt hinter dem Pseudo-Mini-Ekel Herrn Kummerfelds übriggebliebenen Schreibtisch lange suchen. Die Beleidigung, die BMW damit ausdrückt, scheint zu lauten: Motorrad war gestern, heute ist Mini. Schlimmer kann man seiner Kundschaft nicht in den Hintern treten. Wenn der BMW-Vorstand intelligent wär würde er entweder zum Original-Mini zurückkehren, allenfalls vorsichtig und ohne Design-Änderungen technische Innovationen bis hin zum Elektro-Antrieb hinter dem Original-Design sorgfältig verstecken, oder eben die Markenrechte an Mini an jemanden verkaufen, in dessen Adern britisches Blut fließt und der es besser kann.
BMW kann es anscheinend gut, wieso dann an jemanden anderen verkaufen? Der MINI ist ein richtig großer Erfolg. Auch wenn es nicht in ihre Glaubenswelt passt. Oder ist Ihnen ein kleinerer MINI nur recht, damit wieder mehr Motorradverkaufsfläche zur Verfügung steht ;)

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tempus fugit 22.04.2019, 21:55
39. Falsch, Sie haben vor lauter Kopflärm...

Zitat von jasper366
Wieder ein typisches Tempus Fugit Posting... Von etwas herum schwadronieren von dem Sie Auegnscheinlich keine Ahnung haben oder Fakten wieder gekonnt ignorieren bzw. sogar wissentlich (?) falsches behaupten. Das die batterie außen nur lauwarm ist, liegt an der nötigen isolierung. Natürlich hatte der Forist recht, die Zebra Batterie benötigt 300 Grad Arbeitstemperatur. Von daher ist die nur sinnvoll wenn sie dauernd genutzt wird, also absolut nix für die täglichen maximal 40 km die Sie hier ja so gerne ins Land führen. "Die Betriebstemperatur der durch Vakuum-Isolation wärmegedämmten Batterie beträgt typisch 300 °C (270 bis 350 °C). Die Batterie weist keine elektrochemische Selbstentladung auf, der Wirkungsgrad liegt bei rund 80 %. Allerdings muss die Zelle zur Aufrechterhaltung der Funktion auf hoher Betriebstemperatur gehalten werden, wodurch trotz thermischer Isolation eine Heizung notwendig ist. Während bei hinreichend hoher Energieentnahme die thermischen Verluste am Innenwiderstand der Zelle für das Halten der Temperatur ausreichen, ist bei Nichtnutzung eine zusätzliche Heizung notwendig, die, wenn sie ihre Leistung von der Zelle bezieht, zu einer stetigen Entladung führt." Tja, und genau das erklärt warum sich die Batterie nie für PKW durchgesetzt hat oder durchsetzen wird.
...den Schuss nicht gehört.

Habe ich den Arbeitstemperaturen widersprochen? Ne,
ich habe nur dargelegt, dass die spürbare Temperatur des
Akkugehäuses so handwarm - also um die 40°C lag und
der Kapazitätsverlust über die Eigenwärmeerzeugung als Arbeitstemperatur - also so 270-350° C recht gering war.

Das macht paar 100 Watt pro Nacht oder Nichtnutzung aus.
Demgegenüber stehen die beachtlichen Nutzwerte und
Standfestigkeit - und ansonsten machen Sie sich selber
schlau.
Ich werde jetzt nicht direkte und längere Erfahrungen
darlegen, weil sonst wieder die 3-4 Besserpinkelwisser
kommen.
Mir wurscht - aber dieser Akku wurde in einigen 100ten
Kleinwagen verbaut, problemlos - und findet Anwendung
in der Waffentechnik.

Und noch was: der Akku kann total erkalten - überhaupt kein Problem. Jederzeit wieder per Netzstrom aufheiz-
und wieder einsatzbereit. Sogar nach Monaten.

Und die 'Zutaten' sind mehr als umweltfreundlich.
Und die 'explodiert' auch nicht....

Aber auch kein eierlegenderWollmilchsauakku.

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