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BMW i-Modelle: "In manchen Gesprächen sind die Fetzen geflogen"
BMW

Mit der i-Reihe will BMW den Automobilbau neu erfinden. Naturfasern und recycelte PET-Flaschen sollen plötzlich "in" sein. Hinter dem Öko-Schick steckt Simone Lempa-Kindler als grünes Design-Gewissen. Nun ist ihr nächster Coup gestartet - der i8.

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Tom Anderson 25.06.2014, 11:21
50. Größe

Zitat von jupp78
Mit dem Gewicht ist das absolut richtig, aber an welcher Stelle ist der i3 doppelt so groß? Vier Sitzplätze haben beide und der Kofferraum ist fast identisch groß. Der i3 mag marginal größer sein, aber doppelt so groß ist eher ein schlechter Scherz.
4 Plätze innen ja schon, aber es fragt sich doch, wie man sitzt. Der Up misst 3,540 m, der i3 3,999 m. Also ein halber Meter mehr Platz innen, da der Kofferraum ja fast identisch sein soll laut Aussage eines Lesers :-) Dazu mehr Breite und Höhe.
Ganz ehrlich einfach mal reinsetzen, das Auto ist viel grösser als der UP.

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Tom Anderson 25.06.2014, 11:25
51. Sgl

Zitat von clayton24
Nach dem Herstellen der Faser hab ich noch gar nichts. Die Karosse muss noch in einem Autoklaven "gebacken" werden (Druck und Hitze = hoher Energie Aufwand). Für die Automobilinstruie im Massenmarkt also absoluter Unsinn. Leutturmprojekt? Nicht wirklich anders wirtschaftlich und technischer Nonens bestenfalls für MArketing geeignet. Frau Klatten hat das Carbonthema "per Befehl" bei BMW durchgedrückt. Würde ich als SGL Aktionärauch so machen ;) By the way - SGL ist Tief im Minus. Auch die Kosten für BMW dürften alleine in der Entwicklung schon regelrecht explodiert worden sein. Vorteile Kunden / Umwelt? Die muss man mit mit der Lupe suchen.
Hauptgeschäft der SGL sind immer noch die Graphitdioden zum Stahlkochen und dieser Geschäftsteil ist extrem defizitär.

Das Potential von Carbon als Werkstoff zeigt sich auch daran, dass kurz nach Klattens Einstieg bei SGL Ferdinand Piech einen Anteil von 10 % erworben hat.

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Utx 25.06.2014, 11:25
52.

Zitat von zaphod_beeblebroxiii
eventuell die Quelle nennen? Ich würde das auch gerne so annehmen, bin mir aber nicht sicher, ob das den Tatsachen entspricht. Oder ist dies allein durch den wesentlich besseren Wirkungsgrad des E-Motors zu belegen?
Der Wirkungsgrad des Elektromotors ist in der Tat wesentlich besser (>90% vs. ~20 %).

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Greyjoy 25.06.2014, 11:28
53.

Zitat von Utx
An dem Punkt ist es schon nach ein paar tausend Kilometern angekommen. Durch die Batterien wird bei der Produktion eines Elektroautos etwas mehr Energie verbraucht, das sind aber nur 15%. Die Produktion macht bei einem Auto mit Verbrennungsmotor aber lediglich 20 % des Gesamtenergieverbrauchs über die Lebensdauer aus. (Bei einem Elektroauto macht die Produktion natürlich relativ einen höheren Anteil aus, da der Verbrauch über die Gesamtlebensdauer erheblich niedriger ist. Er liegt bei weniger, als einem Viertel eines Autos mit Verbrennungsmotor, wenn mit 100% Strom aus regenerativen Quellen gefahren wird und immer noch weniger, als die Hälfte, wenn mit 100% Kohlestrom gefahren wird.)
Sorry aber das würde so nur funktionieren wenn ihre Behauptung bezüglich der Emmissionen bei 100% Kohlestrom zutreffen würde.
Dieser Beitrag klärt allerdings recht gut warum das so nicht funktioniert: http://forum.spiegel.de/showthread.p...1#post16000559
Das Elektroauto steht erst dann wirklich besser da wenn es seinen Produktionsaufwand ausgeglichen hat und dann auch mit einem hohen Anteil an "Ökostrom" fahren würde. Selbst dann wäre man nicht komplett emissionsfrei aber eben doch ein Stück ökologischer.
Genau das sollte BMW über Leute wie Frau Lempa-Kindler auch kommunizieren.

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clayton24 25.06.2014, 11:34
54.

Zitat von Tom Anderson
Leider kein Nachweis, sondern eine Behauptung.
Dann machen sie mal ein Dach aus Stahlblech und eines aus Carbon. In Stahl geht es einfacher, deutlich schneller (Entwicklung & Herstellung) und man braucht unterm Strich weniger Energie. Auch die Weiterverarbeitung ist einfacher. Selbst im Reparaturfall ist Stahl Carbon überlegen. Carbon ist lediglich sehr leicht und sehr sehr teuer. Sonstige Vorteile? Es hat einen Grund warum eigentlich nur Luft&Raumfahrt und die Formel 1 (Motorsport) diese Technik nutzt. Da fällt es nicht so ins Gewicht wenn es etwas langsamer bei der herstellung geht und man muss davon nicht >5000 Einheiten am Tag produzieren.

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trader_07 25.06.2014, 11:36
55. Fortschritt...

Zitat von astadt
Der UP wiegt ~ gleichviel wie der i. Wo ist der Vortschritt?¿
Der i8 ist ein Auto, der UP ist eine Seifenkiste. Da ist der Fortschritt.

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Utx 25.06.2014, 11:36
56.

Zitat von jupp78
Ein i3 wird sich in der Praxis inkl. der Ladeverluste runde 20-25kWh/100km gönnen. Kohlestrom produziert rund 1kg CO2 pro kWh. Macht umgerechnet in Diesel 7,5-9,5l/100km ... wollen Sie uns ernsthaft erzählen, dass ein i3 mit Dieselmotor etwas zwischen 15 und 20l/100km verbrauchen würde? Unterm Strich würde sich ein i3 beim deutschen Strommix gegenüber einem i3 mit Dieselmotor nicht wirklich was nehmen beim CO2 Ausstoß.
Zum einen verbraucht ein BMW i3 in der Praxis keine 20 - 25 kWh, sondern eher bei 15 - 17 incl. Ladeverlusten. Zum zweiten können Verbräuche von Verbrennungsmotoren im realen Stadtverkehr durchaus mal über 10l/100 km gehen. Ihre Rechnung stimmt nur, wenn man beide mit gleichmäßiger, hoher Geschwindigkeit über die Autobahn fährt und den sparsamsten, langsamsten Diesel mit dem ziemlich stark motorisierten i3 vergleicht.

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heatupcooldown 25.06.2014, 11:47
57. besser geht es eigentlich nicht...

Hallo,
die fertigung hat eigene Windräder installiert, die Fertigung hat eine Wasseraufbereitungsanlage und nutzt das wasser ideal, im Vergleich werden glaube ich 50% Wasser gespart. Die Energie für die Kohlefaserherstellung kommt aus einem Wasserkraftwerk. Es werden wiederverwendete Kunststoffe und Aluminum verbaut.
Besser kann man es eigentlich nicht machen. Wer jetzt die Konzepte in Frage stellt sollte selbst zumindest mit der Bahn fahren...sonst Klappe!
Grüße

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tantali 25.06.2014, 11:49
58. In weniger als 5 Sekunden ..

von Null auf 100 mit einem reinen Gewissen ;-) TOLL !!!

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badbartboy 25.06.2014, 11:50
59. Alle recyclen und sind öko

Kein Hersteller besteht auf Stahl oder Aluminium aus zapffrisch abgebauten Erz.

Ein Auto braucht widerstandsfähige, kaum recyclebare Duroplaste und Elastomere. Ich wette, das unreine Recylceplastik landet in der Heizung und fließt darüber in die i-Produktion ein.

2,1 Liter? Plus 20 Liter aus Kohlekraftwerken und eingekauftem Atomstrom.

Ökobilanz für den zusätzlichen Elektromotor plus Elektronik plus extra Bauteile?

Mehrgewicht=Mehrverbrauch.

Der einzige, zugegebenermaßen große Vorteil ist, dass die Karren nicht die Innenstadt vollstinken.

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