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Brennstoffzelle-Autos: Die Wasserstoff-Offensive des Peter Ramsauer
Honda

Starthilfe für die Revolution: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will den Bau von 50 Wasserstofftankstellen unterstützen. Damit wäre die wichtigste Voraussetzung geschaffen für den Durchbruch von Brennstoffzellenfahrzeugen. Das müssen Sie über die Zukunftstechnik wissen.

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glaubblosnix 19.06.2012, 21:45
40. Ich bleibe...

Zitat von mpd
Wow, heute morgen die medikamente verwechselt oder was? Ich wusste bis jetzt gar nicht das ich technikfeindlich bin. Danke fuer die erleuchtung! Versuch vielleicht mal eine sachliche antwort nachdem der schaum vom mund gewischt ist. Und siehe da, laut deinem eigenen link zur wasserstoffspeicherung duerfen wasserstofffahrzeuge nicht in geschlossenen raeumen abgestellt werden, wegen der explosionsgefahr. Und was mit dem druckbehaelter passiert wenn da einer mit 200km/h unguenstig reinsemmelt, wie bei besagtem unfall in China, muss auch erst mal geklaert werden. Also vorm poebeln erst mal schlau machen.
..mal bei dem altmodischem "Sie", schliesslich kenne ich Sie nicht und wir haben auch noch nicht gemeinsam ein paar Bier gesoffen oder meine Medikamente oder Ihren grünen Tee zusammen genossen.
Sie sollten Lesen lernen! Da steht "Flüssigtank", die anderen Lagerungsmöglichkeiten ignorieren Sie einfach.
Wann haben Sie eigentlich mal etwas von einem Unfall, verursacht durch Wasserstoff mitbekommen? Mal so ausserhalb Ihres Brimboriums von Fukoshima und Hindenburg?
Wasserstoff wird industriell seit Jahrzehnten eingesetzt, auch kommerziell bereits in PKW´s - ohne Unfälle! Und Sie kommen mit Hindenburg und Fukoshima - man, Sie haben wohl einen Panikjoint geraucht.

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zeitgreis 19.06.2012, 21:49
41.

Zitat von energieinfo
Generell bin ich dafür, IRGENDWIE aus Strom direkt Methan oder Methanol zu produzieren. Beides lässt sich in praktisch allen heutigen Systemen verbrennen, Methanol zusätzlich in Direktmethanolbrennstoffzellen direkt in Strom umwandeln.
Hmm, Methanol ist sicherlich eine interessante Speicherform für Wasserstoff, jedoch benötigt man gerade zur Produktion von Methanol?? - Wasserstoff (in Form von Synthesegas)!!! Mir leuchtet also nicht ein warum nach Wirkungsgradverlusten durch die Wasserstoffherstellung noch weitere Verluste bei der Herstellung von Methanol oder Methan in Kauf nehmen sollte und es dann noch in einem Verbrennungsmotor (Wirkungsgrad ca. 30-35%) zu verheizen. Dann lieber direkt Wasserstoff in einer Brennstoffzelle umsetzen.

@ Methanolherstellung: https://de.wikipedia.org/wiki/Methanolherstellung

Wie gut sind heute eigentlich schon Batteriebusse? Wäre hier Wasserstoff nicht interessanter?

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hunin79 19.06.2012, 21:54
42. Brennendes Benzin ist gefährlicher

Zitat von mpd
Wow, heute morgen die medikamente verwechselt oder was? Ich wusste bis jetzt gar nicht das ich technikfeindlich bin. Danke fuer die erleuchtung! Versuch vielleicht mal eine sachliche antwort nachdem der schaum vom mund gewischt ist. Und siehe da, laut deinem eigenen link zur wasserstoffspeicherung duerfen wasserstofffahrzeuge nicht in geschlossenen raeumen abgestellt werden, wegen der explosionsgefahr. Und was mit dem druckbehaelter passiert wenn da einer mit 200km/h unguenstig reinsemmelt, wie bei besagtem unfall in China, muss auch erst mal geklaert werden. Also vorm poebeln erst mal schlau machen.
Selbst wenn so ein Druckbehälter ein Leck hat und das entweichende Wasserstoff sich entzündet, verbrennt es, da Wasserstoff leichter als Luft ist, nach oben weg.
Wenn ein Benzintank ausläuft und sich die Dämpfe entzünden haben sie ein viel größeres Problem, im Sinne von Großflächig. Das Benzin verteilt sich auf dem Grund und die Flammen breiten sich über die gesamte Fläche aus.
Dann kann man sich aussuchen was man lieber hätte :-)
Ganz zu schweigen von der Reaktion ihres erwähnten Lithiums, wenn dieses mit Wasser in Berührung kommt ...

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MtSchiara 19.06.2012, 21:55
43. Die Erde ohne Wasser gibts schon auf der Venus

Zitat von BrucyLee
Wasserstoff als Energieträger wird unverantwortlich verharmlost. Natürlich entsteht beim Verbrennen nur Wasser. Allerdings sind die Wasserstoffverluste entlang der Herstellungs-, Transport-, Lagerungs- und Verbrauchskette tödlich. Immer dann, wenn Wasserstoff in Gasform entweicht.Als leichtestes Element verschwindet er auf nimmer Wiedersehen. Am Ende fehlt das Wasser, aus dem er bei der Hydrolyse entstanden ist. Freier Wasserstoff ist für das Überleben der menschheit wesentlich gefährlicher als CO2 oder irgend ein anderes Klimagas. Denn ohne Wasser ist alles aus.
Auf der Venus ist dies tatsächlich passiert: das Wasser ist verdunstet, hat sich durch Treibhauseffekt weiter erhitzt, stieg an die Oberfläche der Atmosphäre, wurde von der UV-Strahlung der Sonne gespalten in Sauerstoff und Wasserstoff - Wasserstoff stieg weiter nach oben, überwand aufgrund seiner Fluchtgeschwindigkeit die Schwerkraft und verdampfte in die Atmosphäre. Heute ist die Venus staubtrocken.

Ähnliches könnte auf der Erde in hunderten Millionen Jahren auch passieren, wenn die Sonne sich weiter erhitzt. Es würde mich allerdings überraschen, wenn der Mensch diesen Prozeß durch Wasserstoffproduktion spürbar beschleunigen könnte. Denn Wasserstoff ensteht auch schon seit Jahrmilliarden in den Verdauungsorganen der Lebewesen und bei sonstigen chemischen Prozessen, ohne daß dies bereits einen Wassermangel verursacht hat. Vielleicht wird dies sogar durch Metheoriten und Sonnenwind überkompensiert.

Zitat von icke
Musste jetzt nochmal recherchieren, wie Autos durch Wasserstoff angetrieben werden. Bis jetzt dachte ich, dass damit die Verbrennung von Wasserstoff in herkömmlichen Verbrennungsmotoren gemeint ist. (siehe BMW Hydrogen 7) Imho ist aber das Konzept des Verbrennungsmotors überholt.
Das Problem bei Verbrennungsmotoren ist, daß Wasserstoff jedewede Schmierung zerstört. Das Problem wurde bis heute nicht überzeugend gelöst.

Zitat von icke
Kritisiert an einer Wasserstoff-Lösung wurde die komplizierte und energieaufwändige Herstellung und Lagerung von Wasserstoff. Hat sich da was getan?
Die Herstellung war noch nie kompliziert. Jeder kann das zu hause nachmachen: 220 Volt Gleichstrom in ein Glas Aqua Dest. und schon sprudelt Wasserstoff. Und die Energieverluste belaufen sich auf vielleicht 50 Prozent. Lagerung ist nur zeitlich begrenzt möglich, da er langsam entweicht. Alternativ läßt er sich weiter zu Synthesemethan verarbeiten und wie Erdgas speichern.

Zitat von berndine
Nochmal: Forschung an Batterien hinsichtlich Reichweite und Wiederverwertbarkeit!! Alles andere ist meiner Meinung nach Quatsch.
Zum Glück sind Sie nicht verantwortlich. Denn bei Forschung weiß man nie, was dabei herauskommt. Wer nur auf ein Pferd setzt, lebt daher gefährlich. Vielleicht forschen wir dann noch in 500 Jahren ohne Erfolg an der Batterie.

Zitat von berndine
Jeder biegt es sich halt so hin, wie er es gerade braucht! Die Effizienz des Akku betriebenen E-Motors ist gigantisch gut! Da gibt es keine Alternative zu!
Sie wohl auch. Denn Effizienz hat mit Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit nichts mehr zu tun, wenn die Energie aus nachhaltigen Quellen kommt. Ein ineffizientes Verfahren kann trotzdem das billigste und umweltschonenste sein.

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zeitgreis 19.06.2012, 21:57
44. Wind-Wasserstoff bei E.On

Zitat von eIenJnEar
(man kann das bestehende Gaspipelinesystem nicht nutzen, Wasserstoffversprödung!).
Hab das mal kurz recherchiert. Zumindest E.On will sich das Thema jetzt noch mal neu untersuchen und plant direkt Wasserstoff in das Erdgasnetz einzuspeisen. Ich denke, schon das man so die Energiewende vorantreiben könnte. Besser Wasserstoff als Abschalten...

Wind für die Pipeline - Der Energiekonzern Eon will in der Prignitz Wasserstoff aus Windstrom ins Erdgasnetz einspeisen-Märkische Allgemeine - Nachrichten für das Land Brandenburg

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hunin79 19.06.2012, 21:59
45. Ich will ...

Raketenautos mit Plutoniumantrieb ...

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MtSchiara 19.06.2012, 22:04
46. Wasserstofftankstelle in der eigenen Garage

Zitat von lobo_xy
Das Kohlenstoffzeitalter (Öl) wird irgend wann definitiv beendet sein. Außer Batterien und Wasserstoff kennen wir keinen anderen MOBILEN Energieträger.
Wen meinen sie mit "Wir"? Sie selbst und Ihre Familie. Ich kenne zum Beispiel Synthesemethan oder Synthesediesel als mobile Energieträger. Es gibt aber auch hunderte andere chemische Verbindungen. Dazu kommen noch nuklerare mobile Energieträger wie zum Beispiel Plutonium 238 in Raumsonden. Sie unterschätzen die Komplexität dieser Welt.

Zitat von seikor
Neeee, ich kann beim Wasserstoffauto nichts, aber auch gar nichts entdecken, was es gegenüber einem Batterieauto auf Dauer attraktiver macht.
Vielleicht, daß es Batterieautos mit vergleichbarer Reichweite und Tankzeiten bis heute nicht gibt.

Zitat von seikor
Ich kann mir vorstellen, dass die Tankstellenbetreiber sehr gerne für die Zukunft eine Wasserstoffwirtschaft sehen wollen, als dass der Elektroautofahrer seinen Strom zuhause tankt. Ansonsten würde ja auch niemand mehr die überteuerten Waren kaufen.... ;)
Wasserstoff läßt sich auch zu Hause tanken - genausegut wie es heute schon für einige tausend Euro Methantankstellen für die eigene Garage gibt. Und nicht jeder kann zu Hause Strom tanken, denn viele Leute besitzen keine eigene Garage. Entscheiden für den Preis ist die Frage, ob es Mono/Oligopole im Angebot geben kann, und das ist beim Wasserstoff durch die vergleichbar leichte Herstellung ausgeschlossen.

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Quentin_Quencher 19.06.2012, 22:23
47. Thermische Herstellung

Wasserstoff lässt sich auch durch thermisch herstellen, mit Hochtemperatur-Kernreaktoren der 4. Generation. In Deutschland wird man wohl nicht darauf hoffen dürfen, woanders wird das dann sicher gemacht.

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Marc81 19.06.2012, 22:35
48. Re: "Batteriebusse"

Zitat von zeitgreis
... Wie gut sind heute eigentlich schon Batteriebusse? Wäre hier Wasserstoff nicht interessanter?
siehe Induktives Ladesystem für E-Busse - SPIEGEL ONLINE

Funktioniert im Alltag seit ca. 10 Jahren. Noch dazu mit Bleiakkus...

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eIenJnEar 19.06.2012, 22:43
49.

Zitat von zeitgreis
Hab das mal kurz recherchiert. Zumindest E.On will sich das Thema jetzt noch mal neu untersuchen und plant direkt Wasserstoff in das Erdgasnetz einzuspeisen. Ich denke, schon das man so die Energiewende vorantreiben könnte. Besser Wasserstoff als Abschalten...

dieser artikel bezieht sich auf die Beimischung von geringen mengen Wasserstoff zum Erdgas (max. 10%).
Von einer alleinigen Nutzung als H2 Pipeline kann also keinesfalls gesprochen werden.
Höhere Mengen führen bei den bestehendem Netzwerk unweigerlich zur Wasserstoffversprödung:

Wasserstoffversprödung

ebenso vertragen sich die bis jetzt vorherrschenden Pumpsysteme ( Verdichter) nicht mit einem höheren H2-Anteil

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